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	<title>Burgruine Windegg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgruine_Windegg&amp;diff=1522605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Valeee04: Werbung / Reiseführer entfernt</title>
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		<updated>2026-04-20T00:58:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Werbung / Reiseführer entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|erläutert die Burg in Oberösterreich, siehe auch [[Windegg]] und [[Windeck (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgruine Windegg&lt;br /&gt;
|Bild = Windegg Vischer.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Burg Windegg um 1674, Kupferstich von [[Georg Matthäus Vischer]]&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schwertberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/17/37.36/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14/35/47.8/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 315&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgruine Windegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Windeck) ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] etwa 3&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Schwertberg]] im [[Bezirk Perg]] im [[Mühlviertel]] in [[Oberösterreich]]. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert errichtet und wechselte mehrmals den Besitzer. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg mit der Herrschaft Schwertberg vereinigt und verfiel ab 1675 zur Ruine. Heute ist die Burg in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Windegg - Innenhof 2.jpg|miniatur|Innenhof]]&lt;br /&gt;
Als möglicher Erbauer um 1170/80 wird Otto IV. von [[Herren von Lengenbach|Lengenbach]] vermutet. Die Lengenbacher waren [[Domvogt|Domvögte]] über die Besitzungen des [[Hochstift Regensburg|Hochstifts Regensburg]] im [[Herzogtum]] [[Geschichte Österreichs|Österreich]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Regensburger Luß]]&amp;#039;&amp;#039;) mit Hauptsitz auf der [[Burg Neulengbach]]; sie besaßen unter anderem die [[Burgruine Spielberg|Burg Spielberg]] und verfügten über ein Gefolge von bis zu 50 Rittern und Knappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg war 1208, als die Burg von dem Lengenbacher [[Ministeriale]]n &amp;#039;&amp;#039;Dietricus de Windeke&amp;#039;&amp;#039; verwaltet wurde. Die Herkunft dieser Familie ist nicht bekannt, einige vermuten eine Abstammung von den Prandner aus Brand bei [[Naarn im Machlande|Naarn]].&amp;lt;ref&amp;gt;Mayböck (siehe Lit. Verz., S. 21; dort auch Baubeschreibung)&amp;lt;/ref&amp;gt; Der letzte Lengenbacher fiel 1236 im Kampf gegen Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrich II.]], der das erledigte Lehen einzog. Dessen Nachfolger [[Ottokar II. Přemysl]] vergab das gesamte Regensburger Eigentum an seine Anhänger Albero V. und Heinrich II. von [[Kuenringer|Kuenring]], die auch das [[Schloss Schwertberg]] erbauten. Die Herren von Windegg blieben jedoch als Ministerialen auf der Burg, als letzter wird 1270 Herword von Windegg als ihr Vasall erwähnt. Danach ging die Burghut vorübergehend an die Ritter von Öder über, die zum Kuenringer Gefolge zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1300 Albero von Kuenring der Burgherr. Leuthold III. von Kuenring verkaufte 1354 die Herrschaft an Ulrich und Eberhard von [[Kapeller|Kapellen]]. Die [[Herren von Walsee]] beanspruchten Teile der Herrschaft und konnten die Kapeller zu einem Verzicht bewegen. So erhielten 1410 die Wallseer die Burg. Nach dem Tode [[Reinprecht II. von Walsee|Reinprechts von Wallsee]] (1422) ging die Burg an seine Söhne Wolfgang und [[Reinprecht IV. von Walsee|Reinprecht]]. Nach dem Tod Wolfgangs im Jahr 1483 erbte seine Tochter Barbara die Burg. Sie war mit dem Grafen Siegmund von [[Grafschaft Schaunberg|Schaunburg]] verheiratet und so kam die Burg in deren Familienbesitz. Sein Nachfolger war Eustach von [[Scherffenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1557 kaufte Christoph von [[Črnomelj|Tschernembl]] die Burg von Eustach von Scherffenberg. Da sein Sohn Hanns von Tschernembl auch das [[Schloss Schwertberg]] kaufte, wurden diese Herrschaften vereinigt. 1594 zählte die Burg zu den Fluchtburgen für die Bevölkerung im Zuge der Türkengefahr. 1605 kaufte [[Georg Erasmus von Tschernembl]] um 1500 Gulden die Burg den Regensburger Eigentümern ab und übernahm sie als freies Eigen. Im Zuge der [[Gegenreformation]] musste der protestantische Georg 1620 flüchten und die Burg übernahm der kaiserliche Oberhofmeister Graf [[Leonhard Helfried von Meggau]], der zahlreiche Besitztümer enteigneter Protestanten im unteren Mühlviertel erwarb. Seine Tochter heiratete 1644 den Grafen Heinrich Wilhelm von [[Starhemberg]]. 1675 erbte Graf Heinrich Lobgott [[Kuefstein]] die Burg. In dieser Zeit begann der Verfall der Burg, da sie bald nur mehr als Speicher genutzt wurde. 1724 kam die Burg durch Heirat in die Familie [[Thürheimer|Thürheim]] und blieb bis 1899 im Familienbesitz. Ab 1899 dann besaß Baronin Therese von [[Schwitter]] das Schloss. 1911 kaufte [[Alexander Hoyos|Graf Alexander Hoyos]] das Schloss, noch heute befindet sich das Schloss im Besitz der Familie. Seit 1980 wird die Ruine von einem lokalen Burgenverein renoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bergfried Burgruine Windegg.jpg|miniatur|Bergfried]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg liegt auf einem {{Höhe|315|AT}} hohen Felssporn, der aus dem Tal des Windeggerbaches emporragt. Die [[Hauptburg]] hat eine Fläche von rund 1042 Quadratmetern, die beinahe vollständig abgekommene [[Vorburg]] ist 3518 Quadratmeter groß. Die Burg ist ein Bau im Stil romanischen [[Buckelquader]]mauerwerks, eine seltene Bauart in Oberösterreich. Der 25 Meter hohe [[Bergfried]] ist 10 × 10 Meter groß und hat eine Mauerstärke von 2,20 bis 2,50 Meter. Im ersten Obergeschoß der Hoffront befindet sich der im Original erhaltene [[Hocheingang]]. Die Ostseite und die [[Ringmauer]] mit dem Burgtor wurden seit 1980 wieder instand gesetzt. Die Mauer ist 8 Meter hoch und bis zu 2 Meter dick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Palas]] sind nur noch die Ursprungsmauern erhalten. Der Palas selbst stammt noch aus der Gründungszeit und zeigt Schlitzfenster. Von den anderen Wohnbauten sind nur noch wenige Reste vorhanden, ebenso von der vorgelagerten Burgkapelle, die einst den Zugang zum Burgtor absichern half. Das Gewölbe, über dem original erhaltenen Burghofkeller, wurde rekonstruiert und wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burgruine Windegg war im Jahre 1980 derartig verfallen, dass sie durch ständig herabstürzende Steine eine immer größer werdende Gefahr für Anrainer und Passanten darstellte. Um die Sicherheit wieder herzustellen, war eine Sprengung der verbliebenen Reste geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In letzter Sekunde wurde der Arbeitskreises Windegg&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arbeitskreis Windegg im Schwertberger Kulturring.&amp;#039;&amp;#039; Vgl. {{OoeGeschichte |pfad=partner/kooperation |titel=Herzlichen Dank an unsere Kooperationspartner |abruf=2022-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit damals ca. 200 Freiwilligen gegründet, um die Burgruine abzusichern und wieder aufzubauen. Dabei wurden sowohl der Bergfried als auch große Teile der Umfassungsmauern weitgehend wieder hergestellt. Die Burgruine dient heute als Veranstaltungsort, im Bergfried finden seit seiner Fertigstellung zudem jährlich Kunstausstellungen in der „Galerie im Turm“ statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Turm mit seiner Galerie und das rekonstruierte Gewölbe sind von Mai bis Oktober sonn- und feiertags geöffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb der Burgruine befindet sich neben dem Windeggerbach das [[Schwertberg#Kultur und Sehenswürdigkeiten|Kulturhaus Lichtenwagner]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwertberg.at/Kulturhaus_Lichtenwagner Kulturhaus Lichtenwagner], auf schwertberg.at, abgerufen am 25. Oktober 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Burgen und Schlösser in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leopold Josef Mayböck]]: &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zum 800 jährigen Burgjubiläum von Windegg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Windegger Geschehen. Mitteilungsblatt des Arbeitskreises Windegg im Schwertberger Kulturring.&amp;#039;&amp;#039; Heft 06/2008. Arbeitskreis Windegg im Schwertberger Kulturring, Schwertberg 2008, [http://permalink.obvsg.at/AC02890884 OBV], S. 2–19 ({{OoeGeschichte|pdf=windegger_geschehen30_juni2008_mayboeck_01.pdf|KBytes=1700}}).&lt;br /&gt;
* Oskar Hille: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser von Oberösterreich.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Wilhelm Ennsthaler, Steyr 1992, ISBN 3-85068-323-0.&lt;br /&gt;
* Leopold Josef Mayböck: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Burg Windegg im 12./13. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[ARX. Burgen und Schlösser in Bayern, Österreich und Südtirol]]&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben vom [[Südtiroler Burgeninstitut]], 1/2020, S. 19–28&lt;br /&gt;
* [[Christian K. Steingruber]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Anmerkungen zum Historisch-topographischen Handbuch der Wehranlagen und Herrensitze OÖ von N. Grabherr&amp;#039;&amp;#039;, Version 2023/II. S. 644 (I/22/4 Windegg). [http://steyr.dahoam.net/wp-flippingbooks/Steingruber/Wehranlagen_Herrensitze/644/ online] auf steyr.dahoam.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=381|name=Windegg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenkunde.at/oberoesterreich/windegg/windegg.htm Bildergalerie zu Windegg auf Burgenkunde.at]&lt;br /&gt;
* {{OoeGeschichte|suche1=Windegger+Geschehen}} (mit vielen online verfügbaren PDF-Dateien der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Windegger Geschehen&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Oberösterreich|Windegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwertberg|Windegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Bezirk Perg)|Windegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im 18. oder 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoyos (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Valeee04</name></author>
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