<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burgruine_Rodenberg</id>
	<title>Burgruine Rodenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burgruine_Rodenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgruine_Rodenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T15:26:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgruine_Rodenberg&amp;diff=2321950&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgruine_Rodenberg&amp;diff=2321950&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-07T14:26:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burgruine Rodenberg&lt;br /&gt;
|Bild = Rotenburg - Rodenberg 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Rodenberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Rotenburg auf dem Alten Turm; Rodinburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = nach 1122&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruinenreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adel, Lehen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Steinquader&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Rotenburg an der Fulda]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.010783&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.736444&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 418.1&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgruine Rodenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch als &amp;#039;&amp;#039;Rotenburg auf dem Alten Turm&amp;#039;&amp;#039; bekannt, ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf dem mit [[Laubwald]], zumeist [[Buchen]], bestandenen Berg [[Alter Turm (Stölzinger Gebirge)|Alter Turm]] ({{Höhe|418.1|DE-NN|link=1}}), etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordnordöstlich der Altstadt von [[Rotenburg an der Fulda]] im [[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]] in [[Nordhessen]]. Der Name der Stadt ist vermutlich von der einstigen Burg abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wird 1170 erstmals urkundlich erwähnt, und in den Jahren 1170, 1182 und 1197 werden die ersten Rotenburger [[Burgmann]]en, die [[Ministeriale]]nfamilie „von Rodenberc“, in Verbindung mit der Burg genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berndt24&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Berndt |Hrsg=Heimat- und Verkehrsverein Nentershausen e.&amp;amp;nbsp;V. |Titel=Geschichte und Geschichten aus dem Richelsdorfer Gebirge: Ein Heimatbuch |Verlag=Books on Demand |Ort=Norderstedt |Datum=2009 |ISBN=978-3-8370-3266-6 |Seiten=24 |Online={{Google Buch |BuchID=We5DuS4OxMcC |Seite=24}} |Kommentar=Wigandus de Rodenberc wird 1170 genannt |Abruf=2017-01-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Man nimmt an, dass die [[Ludowinger]], [[Landgraf]]en von [[Landgrafschaft Thüringen|Thüringen]] die Burg nach 1122 erbauen ließen, als die [[Vogt]]ei über die [[Abtei Hersfeld]] von den hessischen [[Gisonen]] in ihren Besitz gekommen war.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach dem Tod von [[Giso&amp;amp;nbsp;IV.]] am 12. März 1122 verwaltete der Ludowinger [[Heinrich Raspe&amp;amp;nbsp;I.]], der Gisos Witwe [[Kunigunde von Bilstein]] geheiratet hatte, diese Vogtei und den gesamten Besitz der Gisonen zunächst [[Vormundschaft|vormundschaftlich]] für den noch unmündigen eigentlichen Erben [[Giso&amp;amp;nbsp;V.]] Nach dem Tod Gisos&amp;amp;nbsp;V. im Jahre 1137 fiel dieser Besitz endgültig an die Ludowinger.&amp;lt;/ref&amp;gt;  Möglicherweise errichteten aber bereits die Gisonen die ersten befestigten Gebäude auf dem Berg, der von [[Matthäus Merian|Matthias Merian]] d.&amp;amp;nbsp;Ä. Hausberg bzw. Haußberg genannt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{MerianTopo |Titel=Rotenburg |Band=7 |Seite=115–117}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch heute noch ist Hausberg die Flurbezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Ludowingers, [[Heinrich Raspe IV.]], im Jahre 1247 und dem [[Thüringisch-hessischer Erbfolgekrieg|thüringisch-hessischen Erbfolgekrieg]] (1247–1264) fielen der hessische Besitz und die dortigen Vogteirechte der Ludowinger an [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I.]], den ersten [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]].  Dies betraf auch die Vogteiburg Rodenberg, mit der die schrittweise Entfremdung hersfeldischen Gebiets an die Landgrafen von Thüringen und in deren Nachfolge die Landgrafen von Hessen begann.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berndt24&amp;quot; /&amp;gt;  Die Burg war in der Folge hessisches [[Lehnswesen|Lehen]] der Familien [[Trott zu Solz (Adelsgeschlecht)|von Trott]], [[Baumbach (Adelsgeschlecht)|von Baumbach]], von [[Reichenbach (Adelsgeschlecht)|Reichenbach]], [[Berlepsch (Adelsgeschlecht)|von Berlepsch]], Vullekopf und von [[Hattenbach]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Berndt24&amp;quot; /&amp;gt; die dort als Burgmannen oder auch Untervögte saßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wurde im [[Sternerkrieg]], den 1372 ausgebrochenen bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen dem [[Sternerbund|Ritterbund vom Sterne]] und dem Landgrafen [[Hermann II. (Hessen)|Hermann&amp;amp;nbsp;II.]] von Hessen, zerstört. In einer [[Sühnevertrag|Sühneurkunde]] von 1389 wurde festgelegt, dass die Burg nicht mehr befestigt werden sollte. Sie verfiel daraufhin, war aber wohl noch bis in das 16. Jahrhundert, als sie im Besitz der Herren [[Trott zu Solz (Adelsgeschlecht)|Trott]] zu [[Schwarzenhasel]] war, zumindest teilweise bewohnbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage war mit einer Ausdehnung von etwa 110 Meter mal 40 Meter sehr groß.  Heute sind nur noch Teile der bis zu 6&amp;amp;nbsp;m hohen Wälle, Reste der [[Burggraben|Burggräben]] und der Rest einer [[Ringmauer]] erhalten. Von dem nordöstlichen größeren Turm ist nur noch wenig geblieben. Besser erhalten sind die [[Grundmauer]]n des [[polygonal]]en [[Bergfried]]s in der Mitte der Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zugang ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine liegt nördlich oberhalb des Rotenburger Herz-Kreislauf-Zentrums (HKZ).  Sie ist frei zugänglich. Rechts neben dem letzten öffentlichen Parkplatz des HKZ geht der Weg gut ausgeschildert nach Nordwesten bergauf. Nach dem Aufstieg, vorbei an dem Weißen Kreuz des Vertriebenen-Mahnmals, zweigt ein wenig benutzter Weg nach rechts ab. Dieser teilt sich dann, wobei der rechte Zweig sehr steil direkt zur Ruine führt, während der linke als befahrbarer Weg zum westlichen Haupteingang der ehemaligen Burg geht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;140&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rotenburg - Rodenberg 2.jpg|Reste der Burg Rodenberg&lt;br /&gt;
Burgruine rodenberg.jpg|Reste des [[Bergfried]]s&lt;br /&gt;
Rotenburg Merian 1655.jpg|Rotenburg auf einem Stich von [[Matthäus Merian]]; ganz links der Bergfried der Burg Rodenberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eike Henning Michl: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausgrabungen auf der Burg Rodenberg bei Rotenburg an der Fulda.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde (ZHG), Band 113&amp;#039;&amp;#039;, Kassel 2008, S.&amp;amp;nbsp;257–278 ([https://www.vhghessen.de/inhalt/zhg/ZHG_113/14_Michl_Ausgrabungen.pdf vhghessen.de] PDF).&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Nuhn (Historiker)|Heinrich Nuhn]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Rodenberg bei Rotenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Barbara Händler-Lachmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bad Hersfeld, 1995, ISBN 3-9804841-0-6, S.&amp;amp;nbsp;237–238.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;300–302.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Rodenberg - Ergebnisse der Ausgrabungen im Jahr 1976.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Alheimer.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, 2008, S.&amp;amp;nbsp;6 ff.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Rodenberg – Siebeneckige Mauer umgab den Turm – Burg und Baubefunde.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rund um den Alheimer.&amp;#039;&amp;#039; Band 31, 2009, S.&amp;amp;nbsp;27 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burgruine Rodenberg (Rotenburg an der Fulda)}}&lt;br /&gt;
* [http://www.rotenburg.de/sites/gensite.asp?SID=cms290320111527155996057&amp;amp;Art=042:1415 Ruine Burg Rodenberg], auf der Website der Stadt Rotenburg&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=63201807011|titel=„Burg Rodenberg, Landkreis Hersfeld-Rotenburg“}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Hersfeld-Rotenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Hersfeld-Rotenburg|Rodenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rotenburg an der Fulda|Rodenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Hersfeld-Rotenburg|Rodenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rodenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>