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	<title>Burgruine Chameregg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:09:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-06-11T16:13:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Chameregg&lt;br /&gt;
|Bild = Oedenturm-chameregg-01.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Reste des Bergfrieds (Ödenturm)&lt;br /&gt;
|Alternativname = Ödenturm&amp;lt;br /&amp;gt;Eulenturm&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1193 bis 1199&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale, Adel&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = [[Buckelquader]]mauerwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Cham (Oberpfalz)|Cham]]-Chameregg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/12/37/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12/42/20/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 415&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgruine Chameregg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Rest einer mittelalterlichen [[Höhenburg]] in [[Chameregg]], heute einem Stadtteil der [[Oberpfalz|oberpfälzischen]] Kreisstadt [[Cham (Oberpfalz)|Cham]] in [[Ostbayern]]. Es handelt sich hierbei um das älteste Gemäuer in der Region. Die erhaltenen Teile sind unter der [[Liste der Baudenkmäler in Cham (Oberpfalz)|Aktennummer D-3-72-116-84]] als [[Baudenkmal]] verzeichnet. „Archäologische Befunde im Bereich der mittelalterlichen Burgruine ‚Ödenturm‘“ werden zudem als [[Bodendenkmal]] unter der [[Liste der Bodendenkmäler in Cham (Oberpfalz)|Aktennummer D-3-6742-0008]] geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg in Chameregg ist ein Beispiel eines Wohnturmes, der in [[Romanik|romanischer]] Zeit als Teil des äußeren Befestigungsrings um die [[Burgstall Schwedenschanze (Cham)|Burg Cham]] angelegt wurde. Sie entstand vermutlich zur Zeit der [[Diepoldinger-Rapotonen|Diepoldinger]].&lt;br /&gt;
1352 wurden die &amp;#039;&amp;#039;[[Chamerauer (Adelsgeschlecht)|Chamerauer]]&amp;#039;&amp;#039; als Besitzer der Burg geführt; diese blieben bis in das 15. Jahrhundert im Besitz der Burg. Im 15. Jahrhundert wurde das einflussreiche Geschlecht der &amp;#039;&amp;#039;Pollinger&amp;#039;&amp;#039; als Herren genannt. 1488 sind die &amp;#039;&amp;#039;Uttinger&amp;#039;&amp;#039; in der [[Landtafel]] hier eingetragen, die bis 1558 auf Chameregg nachweisbar sind. 1570 sind die &amp;#039;&amp;#039;Pelkofer&amp;#039;&amp;#039; die [[Hofmark]]sherren, ihnen folgen im ausgehenden 16. Jahrhundert die &amp;#039;&amp;#039;Kellner&amp;#039;&amp;#039; und dann die &amp;#039;&amp;#039;Kagerer&amp;#039;&amp;#039; (1590 wird der erste dieser Familie hier genannt). Nach dem Tod des &amp;#039;&amp;#039;Endres Kagerer&amp;#039;&amp;#039; folgt ihm 1636 sein Schwager &amp;#039;&amp;#039;Hans Sebastian von Rain&amp;#039;&amp;#039;. Dessen Witwe heiratet 1670 &amp;#039;&amp;#039;Johann Heinrich Reithorner&amp;#039;&amp;#039;, der den Besitz 1675 an die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Schönbrunn&amp;#039;&amp;#039; verkauft. 1683 wird die Hofmark an die &amp;#039;&amp;#039;[[Schrenck von Notzing]]&amp;#039;&amp;#039; veräußert. Im 18. Jahrhundert sind nochmals die &amp;#039;&amp;#039;Rainer von Rain&amp;#039;&amp;#039; hier ansässig. &amp;#039;&amp;#039;Maria Rain&amp;#039;&amp;#039; verkauft Chameregg 1778 an das [[Basilika St. Jakob (Straubing)|Kollegiatstift St. Jakob und Tiburtius]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hdbg.eu/kloster/web/index.php/detail/geschichte?id=KS0396 Haus der Bayerischen Geschichte: Straubing, Kollegiatstift].&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Straubing]]. Im 19. Jahrhundert war Chameregg im Besitz der &amp;#039;&amp;#039;Freiherrn von Hallberg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit weiteren Besitzerwechseln begann auch der bauliche Niedergang der Anlage. Wann die Burg zerstört wurde, ist nicht bekannt, jedoch ist eine Brandkatastrophe nachgewiesen. Die zeitliche Verortung in die [[Hussitenkriege]] ist reine Spekulation. Die Burgruine Chameregg befindet sich seit 1900 in Besitz des [[Bayerischer Wald-Verein|Bayerischen Wald-Vereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zustand ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Chameregg.PNG|mini|left|Lageplan der Burgruine Chameregg auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
In den Jahren 1965/66 und 1987 bis 1989 wurden Ausgrabungen und Sicherungsmaßnahmen mit erheblichen finanziellem Aufwand durchgeführt. Der Stumpf des ehemaligen [[Bergfried]]es (Ödenturm) ragt noch 22 Meter in die Höhe. Die Mauern haben eine Stärke von bis zu drei Metern. Auszumachen sind mindestens vier Stockwerke. Weiterhin sind noch Teile des [[Ringmauer|Berings]] und des Burggrabens erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quadersteine der Burg sollen für den Bau von Privathäusern im benachbarten Chammünster verwendet worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Ernst: &amp;#039;&amp;#039;Burgenbau in der südöstlichen Oberpfalz vom Frühmittelalter bis zur frühen Neuzeit.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Katalog&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Dr. Faustus, Büchenbach 2003, ISBN 3-933474-20-5, S. 53–58.&lt;br /&gt;
* Ursula Pfistermeister: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Bayerischen Wald&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1997, ISBN 3-7917-1547-X, S. 27.&lt;br /&gt;
* Ursula Pfistermeister: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Oberpfalz&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 1974, ISBN 3-7917-0394-3, S. 84–85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Quellen ===&lt;br /&gt;
* R. Hoffmann; G. Hager (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern.&amp;#039;&amp;#039; Band VI: &amp;#039;&amp;#039;Bezirksamt Cham.&amp;#039;&amp;#039; 1906, S. 46–87. (Nachdruck: Oldenbourg-Verlag, München 1981, ISBN 3-486-50436-3)&lt;br /&gt;
* Max Piendl: &amp;#039;&amp;#039;Das Landgericht Cham.&amp;#039;&amp;#039; (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern Heft 8). Kommission für bayerische Geschichte, Verlag [[Michael Laßleben]], München 1955, S. 36–37.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sagen ===&lt;br /&gt;
* Alexander Schöppner: &amp;#039;&amp;#039;Sagenbuch der bayerischen Lande&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände. Rieger, München 1852.&lt;br /&gt;
* Jos. Deschermeier: &amp;#039;&amp;#039;Sagen aus dem Chamgau.&amp;#039;&amp;#039; [[Das Bayerland]], Jahrgang 1899.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oedenturm-chameregg-01.JPG|Nordansicht Ödenturm&lt;br /&gt;
Oedenturm-chameregg-02.jpg|Ostansicht Ödenturm&lt;br /&gt;
Burgruine-chameregg.JPG|Reste der inneren Burg&lt;br /&gt;
Chameregg-nordmauer.JPG|Reste der Nordmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenseite.de/html/chameregg.html Burgruine Chameregg bei burgenseite.de]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- toter Link, kein Webarchiv * [http://foto-blog.org/bayerischer-wald/cham/chameregg/ Beschreibung des Ödenturms mit Bildmaterial] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|5917|Burgrest Chameregg, Ödenturm, Eulenturm}}&lt;br /&gt;
* {{Burgrekonstruktion|206|im mittelalterlichen Zustand}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Cham}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Cham|Chameregg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Cham (Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in der Oberpfalz|Chameregg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Cham (Oberpfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Chameregg]]&lt;/div&gt;</summary>
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