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	<title>Burgruine Aggstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T14:29:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgruine_Aggstein&amp;diff=315985&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bauer Alfons: + AT-Bezug</title>
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		<updated>2025-11-04T18:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ AT-Bezug&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Ruine Aggstein 02.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Aggstein Richtung Westen&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1181&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schönbühel-Aggsbach]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48/18/52/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 15/25/18/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgruine Aggstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Spornburg]] am rechten [[Ufer]] der [[Donau]] in der [[Wachau]], deren Ursprünge in das 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückgehen. Die Burgruine liegt ca. 300 Höhenmeter über dem rechten Donauufer auf einem in Ost-West-Richtung verlaufenden [[Felssporn]]. Sie ist etwa 150 Meter lang und hat an beiden Enden einen Felsaufbau.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-burgen.org/modelle/aggstein/aggstein_bau.htm#opus &amp;#039;&amp;#039;Burg Aggstein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Burgen.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Burgenvereinigung]] e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ruine befindet sich im Gemeindegebiet von [[Schönbühel-Aggsbach]] im niederösterreichischen [[Bezirk Melk]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine-Aggstein Wachau.jpg|mini|hochkant|Die Kernburg der Burg Aggstein über der Donau]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde die Burg zu Beginn des 12. Jahrhunderts von Manegold&amp;amp;nbsp;III. von Acchispach (Aggsbach) errichtet. 1181 kam sie in den Besitz der [[Kuenringer]] von Aggsbach-Gansbach. Beim Aufstand der Kuenringer unter Hadmar&amp;amp;nbsp;III. und seinen [[Vasall]]en gegen Herzog [[Friedrich II. (Österreich)|Friedrich&amp;amp;nbsp;II.]] wurde sie 1230/31 [[Belagerung|belagert]] und erobert. In den Streitigkeiten um die Nachfolge von Friedrich&amp;amp;nbsp;II., während der „herrscherlosen Zeit“, wechselten die Kuenringer einige Male die Seiten. So kam es, dass sich [[Leutold&amp;amp;nbsp;I. von Kuenring-Dürnstein]] am Aufstand des österreichischen Adels gegen Herzog [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht&amp;amp;nbsp;I.]] hervortat. Daraufhin wurde die Burg von 1295 bis 1296 wiederum belagert und erobert. Als letzter Kuenringer besaß Leutold&amp;amp;nbsp;II. die Burg von 1348 bis 1355. Danach verfiel sie zunehmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1429 entzog Herzog [[Albrecht II. (HRR)|Albrecht&amp;amp;nbsp;V.]] dem [[Ministeriale]]ngeschlecht der Maissauer die Burg und belehnte sie seinem Kammermeister (Georg) [[Jörg Scheck von Wald]]. Er verpflichtete ihn zum Wiederaufbau der verfallenen Burg zur Sicherung der Donauschifffahrt. 1438 bekam Scheck von Wald das [[Maut]]recht für flussaufwärts fahrende Schiffe. Im Gegenzug musste er für die Erhaltung der [[Treppelweg]]e, auf denen die Schiffe flussaufwärts gezogen wurden, sorgen. Dazu errichtete er am Flussufer ein Mauthaus, das heute als Forsthaus dient. Im Laufe der Zeit wurde er ein [[Raubritter]], indem er die Schiffe auf der Donau ausraubte. Daher rührt auch seine Bezeichnung „Schreckenwald“, die ihm aufgrund seiner Grausamkeit von der Bevölkerung zugedacht worden sein soll. 1463 wurde die Burg von einem weiteren späteren Raubritter, [[Georg von Stein|Georg von Stain]], belagert. Er besiegte Scheck von Wald und übernahm die Burg als Pfand, da der Herzog Geldschulden bei ihm gehabt haben soll. 1476 wurde er von Ulrich Freiherr von Graveneck (Grafenegg, Grafeneck) vertrieben, der in den Jahren 1476 bis 1477 die Burg beherrschte, bis auch er zur Aufgabe der Burg gezwungen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1477 übernahm Herzog [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich&amp;amp;nbsp;III.]] die Burg selbst und besetzte sie mit Pächtern und Pflegern, um damit die Plündereien zu beenden. 1529 wurde die Burg von einer Gruppe [[Osmanisches Reich|Osmanen]] bei der [[Erste Türkenbelagerung|ersten Türkenbelagerung Wiens]] niedergebrannt. Sie wurde abermals aufgebaut und mit [[Schießscharte]]n zur Verteidigung mit Hilfe von [[Artillerie]] versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1606 erwarb Anna [[Adelstitel|Freiin]] von Polheim und Parz, die Witwe des letzten Pächters, die Burg. Nach ihrem Tod wurde die Burg stark vernachlässigt. 1685 ging sie mit dem [[Schloss Schönbühel]] in den Besitz des Grafen [[Konrad Balthasar von Starhemberg]] über. Ludwig Josef Gregor von Starhemberg verkaufte die Besitzungen 1819 dem Grafen Franz von Beroldingen. Im Besitz der Beroldinger blieb sie bis 1930, bis das Gut Schönbühel mitsamt der Ruine Aggstein an den Grafen Oswald von [[Seilern (Adelsgeschlecht)|Seilern]]-Aspang verkauft wurde, dessen Nachfahren sie noch gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hadmar&amp;amp;nbsp;III. von Kuenring soll die Burg für uneinnehmbar gehalten haben. Tatsächlich gibt es auch keine Hinweise darauf, dass die Burg jemals erstürmt wurde. Vermutlich führten andere Maßnahmen, wie zum Beispiel Aushungern, zur Eroberung der Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Burgruine Aggstein mit jährlich ca. 55.000 Besuchern eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Niederösterreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-burgen.org/modelle/aggstein/aggstein_hist.htm &amp;#039;&amp;#039;Aggstein (A). Besitzgeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Burgen.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Burgenvereinigung]] e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baugeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ausblick von der Burgruine Aggstein Mai 2025.jpg|mini|Ausblick von der Burgruine Aggstein Richtung Südwesten bis zum [[Ötscher]]]]&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 12. Jahrhunderts erbaut, wurde die Burg zur Zeit der Kuenringer mindestens zweimal erfolgreich belagert und zerstört.&lt;br /&gt;
Aus dieser Zeit stammen nur noch einige Fundamente am so genannten &amp;#039;&amp;#039;Bürgel&amp;#039;&amp;#039;, einem Felssporn im Osten, und am &amp;#039;&amp;#039;Stein&amp;#039;&amp;#039;, einem Felsaufbau an der Westseite der Burg.&lt;br /&gt;
1429 wurde sie als verfallen bezeichnet und durch Jörg Scheck von Wald wieder errichtet. Daraufhin wurde die Burg in der Zeit von 1429 bis 1436 durch die Bevölkerung der Umgebung durch [[Frondienst]]e wiedererrichtet und vergrößert. Die meisten noch erhaltenen Teile, wie die Reste des dreistöckigen Frauenturms, des [[Palas]] und der [[Gotik|gotischen]] [[Burgkapelle]], gehen auf diesen Wiederaufbau zurück. Zu dieser Zeit wurde auch das bekannte &amp;#039;&amp;#039;[[Rosarium|Rosengärtlein]]&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Inbrandsetzung durch die Osmanen wurde die Burg zur [[Artillerie]]verteidigung umgebaut und mit [[Schießscharte]]n ausgestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Polheim (Adelsgeschlecht)|Anna Freiin von Polheim und Parz]] wurde die Burg nach 1606 renoviert und die Mittelburg mit [[Kanzlei]]bauten im [[Renaissance]]stil versehen. Nach ihrem Tod war der Verfall der Burg nicht mehr aufzuhalten. So wurden Steine und Teile des Gebälks zur Errichtung des nahe gelegenen [[Serviten]]klosters [[Maria Langegg]] verwendet. Unter den Beroldingern wurden erste Sicherungsmaßnahmen zur Erhaltung der Ruine durchgeführt und unter Oswald Graf von [[Seilern (Adelsgeschlecht)|Seilern-Aspang]] vollendet. 2003 bis 2004 wurde die Burgruine Aggstein durch die Schlossgut Schönbühel-Aggstein AG mit erheblichem finanziellen Aufwand saniert. Dabei wurde schadhaftes Mauerwerk instand gesetzt, [[Kanalisation]], [[Wasserleitung]]en und [[Haustechnik]] eingeleitet und hergestellt, sowie der Eingangsbereich umgestaltet und der [[Rittersaal]] neu gestaltet und überdacht. Dabei hat auch das Land [[Niederösterreich]] einen Betrag in Höhe von ca. 50.000&amp;amp;nbsp;Euro geleistet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.deutsche-burgen.org/modelle/aggstein/aggstein_bauphasen.htm#Bauphase_I &amp;#039;&amp;#039;Aggstein (A). Baugeschichte.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Burgen.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Burgenvereinigung]] e.&amp;amp;nbsp;V., abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;März 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen um Aggstein ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2008.05.29 - 25 - Aggstein.jpg|mini|Kapelle in der Burgruine Aggstein]]&lt;br /&gt;
=== Hadmar und die eiserne Kette ===&lt;br /&gt;
[[Hadmar&amp;amp;nbsp;III. von Kuenring]] soll mittels einer eisernen Kette, die über die Donau gespannt wurde, flussabwärts fahrende Schiffe [[Enterung|gekapert]] haben. Als dies Herzog Friederich zu viel wurde, wollte er die Burg stürmen. Diese widerstand aber allen Angriffen. So bediente er sich einer List. Ein Kaufmann namens Rüdiger aus Wien wurde von Hadmar schon mehrmals überfallen. Dieser wurde nach [[Regensburg]] gesandt. Dort rüstete er ein starkes Schiff aus. Oben mit wertvoller Fracht, unten mit schwer bewaffneten Soldaten beladen, fuhr es die Donau hinab. Von [[Schönbühel an der Donau]] aus wurde ein Schiff mit reicher Beladung nach Aggstein gemeldet. Das Schiff wurde angehalten. Die reiche Fracht lockte Hadmar selbst zum Schiff. Als er es betrat, wurde er von den Soldaten überwältigt. Daraufhin legte das Schiff gleich ab und fuhr mit dem Gefangenen nach [[Wien]] zum Herzog. Die herrenlose Burg wurde bald darauf eingenommen. Der Herzog schenkte Hadmar das Leben und die Freiheit, jedoch wurde er verpflichtet, alles geraubte Gut zurückzugeben und sämtliche Schäden [[Wiedergutmachung|gutzumachen]]. Wenige Jahre später soll er auf einer [[Wallfahrt|Pilgerreise]] nach [[Passau]] in einem kleinen Dorf an der oberen Donau verstorben sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jörg Scheck von Wald und das Rosengärtlein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:VonWerner Aggstein.png|mini|Illustration von [[Anton von Werner]] zum Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Aggstein&amp;#039;&amp;#039; [[Joseph Victor von Scheffel|von Scheffels]] in dessen Liedersammlung &amp;#039;&amp;#039;Gaudeamus.&amp;#039;&amp;#039; 1868]]&lt;br /&gt;
Die bekannteste Sage ist die vom &amp;#039;&amp;#039;Rosengärtlein&amp;#039;&amp;#039;. Es handelte davon, dass Jörg Scheck seine Gefangenen jeweils auf die Steinplatte, die als Balkon von der Burg ragte, hinaussperrte, so dass sie nur verhungern oder in den Tod springen konnten. Die Ausgesperrten erinnerten Scheck immer an Rosen, von dem der Name Rosengärtlein stammt. Zweimal konnten sich jedoch Gefangene durch einen Sprung in umliegende Baumkronen retten. Beim zweiten Mal fingen die Glocken aus dem Tal so laut zu läuten an, dass Scheck davon wahnsinnig wurde und dadurch leicht durch Georg von Stain besiegt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf seiner Reise durch die [[Wachau]] verfasste [[Joseph Victor von Scheffel]] das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Der Aggstein&amp;#039;&amp;#039; zu diesem Platz, das vor allem wegen seines illustrierten Schlusses auf [[Joseph Kyselak|KISELAK]] bekannt ist:&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheffel Kiselak.png|mini|[[Joseph Kyselak|Kyselak]] schrieb seinen Namen natürlich selbst (Illustration von Werners).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |anzahl=4 |liste=&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;font-style:italic; margin-left:2em;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nun die ersten Lerchen stiegen&lt;br /&gt;
Und der Himmel freundlich lacht,&lt;br /&gt;
Hab’ auch ich zu neuem Fliegen&lt;br /&gt;
Wanderfroh mich aufgemacht.&lt;br /&gt;
Dir gilt’s heut, Kuenringer Feste,&lt;br /&gt;
Aggstein, wetterbraun und rot,&lt;br /&gt;
Der gleich einem Geierneste&lt;br /&gt;
Auf die Wachau niederdroht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leicht ist Einlaß zu gewinnen,&lt;br /&gt;
Kein Gewaffen sperrt den Pfad&lt;br /&gt;
Und kein Hornstoß von den Zinnen&lt;br /&gt;
Meldet, daß ein Wandrer naht.&lt;br /&gt;
Linder Frühlingsluft erschlossen&lt;br /&gt;
Stehn des Burgstalls Trümmerreih’n,&lt;br /&gt;
Und Jerg Schreckenwalds Genossen&lt;br /&gt;
Reiten nicht mehr aus und ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoch im Innern schlüpft ein Pförtlein&lt;br /&gt;
Auf den freien Fels hinaus&lt;br /&gt;
Und ein schaurig schmales Örtlein&lt;br /&gt;
Überrascht mit starrem Graus.&lt;br /&gt;
Rosengarten ist’s geheißen,&lt;br /&gt;
Doch vieldeutig klingt das Wort,&lt;br /&gt;
Nur die dornig wilden weißen&lt;br /&gt;
Todesrosen blühen dort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mancher stand hinausgestoßen&lt;br /&gt;
Auf der Kuppe steilem Rand,&lt;br /&gt;
Bis ihn Sturm und Wettertosen&lt;br /&gt;
Und der Hunger übermannt;&lt;br /&gt;
Mancher, seine Qual zu kürzen,&lt;br /&gt;
Zog den Sprung zur Tiefe vor,&lt;br /&gt;
Wo zerschellt in jähem Stürzen&lt;br /&gt;
Bald sich sein Gebein verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… Schwer empört schau’ ich das wilde&lt;br /&gt;
Denkmal wilder Menschenart …&lt;br /&gt;
Sieh – da winkt versöhnlich milde&lt;br /&gt;
Auch ein Gruß der Gegenwart:&lt;br /&gt;
Schwindlig ob des Abgrunds Schauer&lt;br /&gt;
Ragt des höchsten Giebels Zack,&lt;br /&gt;
Und am höchsten Saum der Mauer&lt;br /&gt;
Prangt der Name – KISELAK.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Joseph Victor von Scheffel: &amp;#039;&amp;#039;Der Aggstein&amp;#039;&amp;#039; (Fassung von 1917).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Zeno-Werk |1=Literatur/M/Scheffel,+Joseph+Viktor+von/Gedichte/Gaudeamus.+Lieder+aus+dem+Engeren+und+Weiteren/Aus+dem+Weiteren/Der+Aggstein |2=&amp;#039;&amp;#039;Der Aggstein&amp;#039;&amp;#039; |3=[[Joseph Victor von Scheffel]]}} In: Ders.: &amp;#039;&amp;#039;Kritische Ausgabe in 4 Bänden.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Hrsg. von [[Friedrich Panzer (Germanist)|Friedrich Panzer]]. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1917, S.&amp;amp;nbsp;101–102.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Am 30. November 1973 brachte die [[Österreichische Post AG|Österreichische Post]] zu diesem Motiv eine [[Dauermarke]] der [[Serie (Briefmarke)|Briefmarkenserie]] „[[Landschaften aus Österreich (Briefmarkenserie)|Landschaften aus Österreich]]“ zu fünf [[Österreichischer Schilling|Schilling]] heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine ist [[Kontrollpunkt|Kontrollstelle]] am [[Nord-Süd-Weitwanderweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Rekonstruktion der Burganlage in ihrem idealisierten Ursprungszustand wurde in den 1960er Jahren von der Firma [[Tesa]] als [[Kartonmodellbau|Kartonmodell]] herausgegeben. Der Konstrukteur ist bislang nicht bekannt. Eine Reproduktion des seit Jahrzehnten vergriffenen originalen Bogens wird heutzutage von der Burgverwaltung erneut verkauft.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kartonmodellbau.org/cgi-bin/bogen.pl?showentryb=15987-Burg%20Aggstein%20Nieder%C3%B6sterreich |titel=Burg Aggstein Niederösterreich (Nr.&amp;amp;nbsp;15987) |hrsg=Arbeitskreis Geschichte des Kartonmodellbaus (AGK) e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-11-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Falko Daim]], Karin Kühtreiber, [[Thomas Kühtreiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen – Waldviertel, Wachau, Mährisches Thayatal.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Verlag Freytag &amp;amp; Berndt, Wien 2009, ISBN 978-3-7079-1273-9, S.&amp;amp;nbsp;463–468.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Stifte und Schlösser der Regionen Waldviertel, Donauraum, Südböhmen, Vysočina, Südmähren.&amp;#039;&amp;#039; Destination Waldviertel, Zwettl 2007, ISBN 978-3-9502262-2-5, S.&amp;amp;nbsp;10–12: &amp;#039;&amp;#039;Burgruine Aggstein&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;!-- im WorldCat, nicht in DNB --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Burg Aggstein in der Wachau.&amp;#039;&amp;#039; Nach einer künstlerischen Aufnahme von Konrad Heller. In: &amp;#039;&amp;#039;Reclams Universum. Illustrierte Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; 32.1 (1916), {{ISSN|2698-2528}}, S.&amp;amp;nbsp;528–529.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Aggstein und ihre Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; In &amp;#039;&amp;#039;Berichte und Mitteilungen des Altertums-Vereines zu Wien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Prandel &amp;amp; Meyer, Wien 1864, S.&amp;amp;nbsp;8–99 ({{Google Buch |BuchID=SFI_AAAAcAAJ |Seite=8}}).&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Weiskern |band=1 |seite=6 |text=Aggstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ruineaggstein.at/ Offizielle Website der Burgruine Aggstein]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=155 |Name=Aggstein}}&lt;br /&gt;
* {{NÖ-Burgen online|id=2404}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=633|name=Aggstein |datum=2005-10-24 |abruf=2025-04-15 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Nömuseum|kunst|burgruine-aggstein-1|Aggstein – Burgruine Aggstein}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.foto360.at/aussicht-wachau,186 |text=&amp;#039;&amp;#039;360° Fotos von der Burgruine Aggstein.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20240226231812}} In: &amp;#039;&amp;#039;foto360.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{PGDW|antholog/s-nieder/chap017|Die Hunde von Kuenring}}&lt;br /&gt;
* {{PGDW|antholog/s-nieder/chap005|Schreckenwalds Rosengärtlein auf Aggstein}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/niederoesterreich/wachau/rosengaertlein_aggstein.html &amp;#039;&amp;#039;Das Rosengärtlein auf Aggstein.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;sagen.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.kyselak.at/ &amp;#039;&amp;#039;1825–2025: Kyselaks Skizzen einer Fußreise durch das Kaisertum Österreich.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;kyselak.at&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Mostviertel}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4997634-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Niederösterreich|Aggstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schönbühel-Aggsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Österreich|Aggstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Mostviertel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Aggstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk der Kuenringer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bauer Alfons</name></author>
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