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	<title>Burglehen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burglehen&amp;diff=1782726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-06-16T20:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum gleichlautenden mittelalterlichen Rechtsbegriff siehe [[Burglehn]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Naturschutzgebiet Burglehen&lt;br /&gt;
| Bild               = NSG Burglehen img1299 by Vux.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Naturschutzgebiet Burglehen&lt;br /&gt;
| Lage               = [[Deutschland]], [[Baden-Württemberg]], [[Landkreis Tübingen]], [[Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 0.163&lt;br /&gt;
| Kennung            = &lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 162655&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = &lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 48/29/15.6/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 8/58/55.9/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-BW&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 14.04.1989&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Regierungspräsidium Tübingen]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           =&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           =&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        = 330&lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burglehen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mit der Verordnung vom 14. April 1989 ausgewiesenes [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] (NSG-Nummer 4.187) in einem breiten Abschnitt des [[Neckartal]]es zwischen [[Rottenburg am Neckar]], [[Kiebingen]], [[Hirschau (Tübingen)|Hirschau]] und [[Tübingen]] in [[Baden-Württemberg]], [[Deutschland]]. Das Naturschutzgebiet nördlich des Neckars liegt auf einer Höhe von {{Höhe|330|DE-NN}} im Rottenburger Gewann „Burglehen“. Auf der gegenüberliegenden Seite südlich des [[Neckar]]s befindet sich das Naturschutzgebiet [[Oberes Steinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das rund 16,3 [[Hektar]] große Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;Burglehen&amp;#039;&amp;#039; gehört zum Naturraum &amp;#039;&amp;#039;[[Schönbuch und Glemswald]]&amp;#039;&amp;#039;. Der Talabschnitt des Neckars mit der geschützter [[Kiesgrube]] (sogenannter Bischoff-Baggersee) mit Schlammabsetzbecken befindet sich in der &amp;#039;&amp;#039;[[Tübinger Stufenrandbucht]]&amp;#039;&amp;#039; zwischen den Engstellen der Rottenburger „[[Porta Suevica]]“ und der von [[Derendingen (Tübingen)|Derendingen]]. Die zehn Kilometer lange und bis zu drei Kilometer lange Talebene mit Ton- und [[Mergel]]schichten des [[Gipskeuper]]s ist von den Höhenzügen des [[Rammert]] und [[Spitzberg (Tübingen)|Spitzbergs]] sowie der Gäuflächen umrahmt. Die Kieslagen im Tal stammen aus dem [[Jungpleistozän]]. Bis ins [[18. Jahrhundert]] war der Lauf des Neckars noch frei mäandrierend ohne künstliche Regulierung. Flussschlingen, Altwasserarme und Talauen konnten sich abwechseln und der Fluss war durch den kurvigen Verlauf in diesem Abschnitt zwischen 30 und 50 % länger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1779 und 1966 erfolgten verschiedene Maßnahmen zur Regulierung und Begradigung des Flusslaufs, die mitsamt dem Bau von Staustufen und Kraftwerken eine weitgehende Reduzierung des natürlichen Flusssystems zur Folge hatte. Seit dem Ausbaggern von Kiesgruben und Baggerseen haben sich die offenen Wasserflächen und Uferzonen wieder vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kiesabbau und Rekultivierungsplanungen werden zwischen dem Kiesunternehmen, der Stadt Rottenburg/Neckar und den zuständigen Naturschutz- und Wasserbehörden abgesprochen. Zusätzliche Abstimmungen finden mit den Fischerfreunden Rottenburg als Fischereipächter und der Initiative Artenvielfalt Neckartal (IAN) als ehrenamtliche Betreuer des Gebiets statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora &amp;amp; Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Naturschutzgebiet Burglehen ist durch das Nebeneinander von Wasserflächen, [[Steilufer]]n mit Schotter-, Sand- und Lehmschichten,&lt;br /&gt;
[[Ruderal]]- und Schilfzonen sowie Inseln, [[Schlick]]- und Kiesflächen ein vielschichtiger Lebensraum für Vögel, Amphibien, Reptilien und Insekten entstanden. So konnte im Jahr 1983 eine Kolonie [[Uferschwalbe]]n mit 125 Paaren gezählt werden. Insgesamt brüten im Naturschutzgebiet rund 60 Vogelarten und weitere 100 Arten finden hier auf der Durchreise einen geeigneten Rast- und Nahrungsplatz platz zwischen südbadischem Rheingebiet, Bodenseegebiet und Donauraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den bemerkenswerten Brutvogelarten gehören außer den Uferschwalben auch der [[Eisvogel]], der Kiebitz, die Kolbenente und der [[Flussregenpfeifer]]. Zu den in Zugzeiten regelmäßig anwesenden Vogelarten gehören verschiedene Enten, Möwen, Seeschwalben, Reiher und Watvögel. Regelmäßig im Frühjahr und Herbst ist der Fischadler am See. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Amphibien werden [[Teichfrosch]], Laubfrosch und die selten vorkommende [[Wechselkröte]] hervorgehoben. Inzwischen hält sich auch der Biber ganzjährig im Gelände auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzzweck ==&lt;br /&gt;
Der Schutzzweck umfasst die Erhaltung des Lebensraumes für eine Vielfalt von teilweise gefährdete Arten, sowie den Bestandsschutz, gemeinsam mit dem benachbarten Naturschutzgebiet „Oberes Steinach“, als überregional bedeutender Ruhe- und Rastplatz für Zugvögel. Besonders schützenswert sind daher Rast-, Brut- und Nahrungsgebiete für die Avifauna. Dazu gehören Schlickbereiche, Flachwasserzonen und offene Wasserflächen, Steilufer, Ufergehölze, Röhrichtbestände und Ruderalzonen.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/4/4157.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/wuerdigung/4/4157.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;http://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/kurzbeschreibung/4/4157.htm&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Schutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Landschaftsschutzgebiete in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
{{BibISBN|9783799551755|Seite=497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Naturschutzgebiet Burglehen}}&lt;br /&gt;
* {{NaturBW|939001000233}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ian-tuebingen.de/ Initiative Artenvielfalt Neckartal (IAN)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Tübingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neckar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet in Rottenburg am Neckar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1989]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;L. aus W.</name></author>
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