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	<title>Burghaun - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burghaun&amp;diff=194529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ⵓ: ⇄; •5 externe Links geändert• 🌐︎</title>
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		<updated>2026-03-22T14:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/ARreplace&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/ARreplace (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;⇄&lt;/a&gt;; •5 externe Links geändert• &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:%E2%B5%93/externalURLform&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:ⵓ/externalURLform (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;🌐︎&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Burghaun COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/41/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 09/43/31/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Burghaun in FD.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Hessen&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Kassel&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Fulda&lt;br /&gt;
|Höhe              = 244 &amp;lt;!-- Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 36151&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06652, 06653&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 06631002&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BGY&lt;br /&gt;
|Adresse           = Schloßstraße 15&amp;lt;br&amp;gt;36151 Burghaun&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.burghaun.de/ www.burghaun.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Dieter Hornung&lt;br /&gt;
|Partei            = CDU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burghaun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Marktgemeinde]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Landkreis Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Burghaun liegt mit ihren Ortsteilen inmitten der hessischen Kuppenrhön, auch bekannt als das [[Hessisches Kegelspiel|Hessische Kegelspiel]] – der nördlichste Teil der hessischen [[Rhön]]. Die neun [[Basaltkegel]] bilden aus der Luftperspektive betrachtet eine Rosettenformation, die mit der „Kegelkugel“ – dem Stoppelsberg – der Landschaftsformation ihren Namen gibt. [[Geologie|Geologisch]] liegt Burghaun mit den umliegenden Gemeinden in einem urzeitlichen [[Binnenmeer]], was bei vielen Wanderungen rings um Burghaun an verschiedenen [[Sedimente und Sedimentgesteine|Sediment]]-Formationen zu erkennen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Burghaun liegt im Tal der [[Haune]], einem Nebenfluss der [[Fulda (Fluss)|Fulda]], und ist durch deren Flussverlauf geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Burghaun grenzt im Norden an die Gemeinden [[Haunetal]] ([[Landkreis Hersfeld-Rotenburg]]) und [[Eiterfeld]], im Osten und Süden an die Stadt [[Hünfeld]] und im Westen an die Stadt [[Schlitz (Vogelsbergkreis)|Schlitz]] ([[Vogelsbergkreis]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gesamtgemeinde Burghaun besteht aus den [[Ortsteil]]en (und benannten [[Ortsbezirk]]en)&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kerngemeinde Burghaun&lt;br /&gt;
* [[Großenmoor]]&lt;br /&gt;
* [[Gruben (Burghaun)|Gruben]]&lt;br /&gt;
* [[Hechelmannskirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Hünhan]]&lt;br /&gt;
* [[Langenschwarz]]&lt;br /&gt;
* [[Rothenkirchen (Burghaun)|Rothenkirchen]]&lt;br /&gt;
* [[Schlotzau]]&lt;br /&gt;
* [[Steinbach (Burghaun)|Steinbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin gibt es die [[Weiler]] Klausmarbach, Mahlertshof und Hartmannshöhe, die keinen Status als Ortsteil haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirchen zu Burghaun.JPG|mini|Barocke Kirchen von der Haune aus gesehen, mit noch erhaltenen Befestigungsmauern der Burg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste  bekannte urkundliche Erwähnung ist datiert auf das Jahr 1262, jedoch wird die Gründung auf das 9. Jahrhundert geschätzt. Die ortsansässigen Herren [[Haun (Adelsgeschlecht)|von Haune]] lagen in häufiger [[Fehde]] mit den [[Fürstabt|Fürstäbten]] zu [[Kloster Fulda|Fulda]], was ihnen dort den Ruf als [[Raubritter]] einbrachte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilweises [[Stadtrecht]] erhielt Burghaun im 14. Jahrhundert. Die Stadt Burghaun bestand aus den Gebäuden der heutigen „Stadtstraße“, der evangelischen Kirche sowie dem Torhaus, das der einzige Zugang durch die [[Stadtmauer]] war. Die Mauer ist heute nur noch in kleinen Teilen existent. Das Dorf bestand aus den übrigen Häusern und Höfen. Burghaun verlor das Stadtrecht am 23. Februar 1854 durch einen Erlass der [[Kurfürstentum Hessen|kurhessischen]] Regierung der [[Provinz Fulda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördliche Teil des Fuldaer Landes ist bis heute von [[Reformation]] und [[Gegenreformation]] geprägt. Der Grundsatz &amp;#039;&amp;#039;[[cuius regio, eius religio]]&amp;#039;&amp;#039; („die Konfession der Herrschaft ist auch die der Untertanen“) regelte die Religionszugehörigkeit. Besonders wird dies bei den direkt nebeneinander stehenden Burghauner Kirchen sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer [[Legende]] nach soll der [[Fürstabt]] zu Fulda den Burghauner Bürgern, die seinerzeit mehrheitlich dem [[Protestantismus|protestantischen]] Glauben anhingen, zur Versöhnung den Bau einer Gemeindescheune auf dem Gelände der alten Burg „derer zu Haune“ angeboten haben. Aus diesem Bauvorhaben sei später die katholische Kirche entstanden. In Wahrheit stand allerdings bereits im 14. Jahrhundert eine Kirche im Burgbereich. Burghaun war Sitz des Justizamtes und später [[Amtsgericht Burghaun|Amtsgerichtes Burghaun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Februar 1971 wurde im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] die bis dahin selbständigen Gemeinde Gruben auf freiwilliger Basis [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden |nr=6 |jahr=1971 |datum=1971-01-20 |seite=16 |seiten=248 |fundstelle=Abs. 27 |kbytes=6200}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Dezember 1971 erfolgte der freiwillige [[Gemeindefusion|Zusammenschluss]] mit den Gemeinden Burghaun, Hünhan, Rothenkirchen und Steinbach zur erweiterten Gemeinde Burghaun.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL |typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 29. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=399}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. August 1972 kam kraft Landesgesetz die am 1. Oktober 1971 durch den Zusammenschluss der Orte Großenmoor, Hechelmannskirchen, Langenschwarz und Schlotzau neu gebildete Gemeinde [[Kiebitzgrund]] hinzu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Innern |titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Fulda und Hünfeld und der Stadt Fulda (GVBl. II 330-14) |nr=17 |jahr=1972 |datum=1972-07-11 |seite=6 |seiten=220 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;16 |kbytes=1190}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=399 und 400}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle ehemals eigenständigen Gemeinden sowie für die Kerngemeinde wurden [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]] gebildet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burghaun.de/pdf-dokumente/satzungen/hauptsatzung-vom-18.06.2018.pdf?cid=bj |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Burghaun |format=PDF;&amp;amp;nbsp;71&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2020-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Burghaun 6538 Einwohner. Darunter waren 113 (1,7 %) Ausländer, von denen 56 aus dem [[Europäische Union|EU]]-Ausland, 37 aus anderen &amp;lt;abbr title=&amp;quot;Inklusive Russische Föderation, Türkei und die ehemaligen Staaten „Jugoslawien (Gesamtjugoslawien)“&amp;quot;&amp;gt;europäischen Ländern&amp;lt;/abbr&amp;gt; und 20 aus anderen Staaten kamen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt; (Bis zum Jahr 2020 erhöhte sich die Ausländerquote auf 4,8 %.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot; /&amp;gt;) Nach dem Lebensalter waren 1188 Einwohner unter 18 Jahren, 2694 zwischen 18 und 49, 1346 zwischen 50 und 64 und 1305 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 2741 Haushalten. Davon waren 715 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 717 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 1047 Paare mit Kindern, sowie 228 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 34 [[Wohngemeinschaft]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot; /&amp;gt; In 520 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 1818 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
* 1812: 144 Feuerstellen, 985 Seelen&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Burghaun |width=450|float=none|maxEinwohner=6700&lt;br /&gt;
|1438|1474|1364|1327|1340|1397|1149|1139|1187|1172|1255|1116|1271|1149|1862|1978|186+1|1841|2175&lt;br /&gt;
|vor1834=(1812,985)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,3131)(1975,5790)(1980,5679)(1985,5775)(1990,5970)(1995,6522)(2000,6770)(2005,6637)(2010,6419)(2011,6538)(2015,6387)(2020,6350)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Hessisches Statistisches Informationssystem&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hstat&amp;quot;&amp;gt;[https://statistik.hessen.de/unsere-zahlen/datenbank-hesis Hessisches Statistisches Informationssystem (Hesis)] In: Statistik.Hessen.&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Die Zahlen nach 1970 enthalten die im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] eingegliederten Orte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || {{0}}613 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 51,64 %), 397 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 33,45 %), 176 [[Judentum|jüdische]] (= 14,83 %) Einwohner, ein Christ mit anderer Konfession (= 0,08 %)&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 1841 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 57,14 %), 773 katholische (= 41,99 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1987: || 2984 evangelische (= 51,6 %), 2619 katholische (= 45,3 %), 182 sonstige (= 3,1 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;2011: || 2865 evangelische (= 43,8 %), 2701 katholische (= 41,3 %), 972 sonstige (= 14,9 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Hessen 2021|Kommunalwahl am 14. März 2021]] lieferte folgendes Ergebnis,&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW21-Hessen|631002}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW16-Hessen|631002 |wayback=20210131195723}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW11-Hessen|631002 |archiv-url={{Webarchiv | url=http://www.statistik-hessen.de/K2011/EG631002.htm | archive-is=20160623043245 | text=}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{KW06-Hessen|631002 |wayback=20160623043043}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|  class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---  class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;8&amp;quot; | {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| float = center&lt;br /&gt;
| Überschrift = Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021&lt;br /&gt;
|SPD|FDP|CDU|&lt;br /&gt;
| CDU      = 15&lt;br /&gt;
| SPD      = 11&lt;br /&gt;
| FDP      = 5&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Parteien und Wählergemeinschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2021&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2016&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2006&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;%&amp;lt;br /&amp;gt;2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2001&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|SPD&lt;br /&gt;
|[[Sozialdemokratische Partei Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |11&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |38,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |43,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |11&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |42,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CDU&lt;br /&gt;
|[[Christlich Demokratische Union Deutschlands]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |47,9&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |48,4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |36,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |11&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |44,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |14&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |39,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |12&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| FDP&lt;br /&gt;
| [[Freie Demokratische Partei]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |15,7&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |13,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10,3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
| GRÜNE&lt;br /&gt;
| [[Bündnis 90/Die Grünen]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |10,0&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4,8&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |3,5&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|----&lt;br /&gt;
|CWE&lt;br /&gt;
|[[Christliche Wähler-Einheit]]&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |—&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |4,6&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |7,2&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;gesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100,0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;31&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|--- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung in %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
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|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;58,1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;54,5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; |&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;60,9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Nach der hessischen Kommunalverfassung wird der [[Bürgermeister (Hessen)|Bürgermeister]] für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer [[Direktwahl]], und ist Vorsitzender des [[Magistrat (Deutschland)|Gemeindevorstands]], dem in der Gemeinde Burghaun neben dem Bürgermeister ehrenamtlich ein [[Erster Beigeordneter]] und sieben weitere [[Beigeordneter|Beigeordnete]] angehören.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.burghaun.de/rathaus/politik/politische-gremien/gemeindevorstand/ Burghaun: Gemeindevorstand]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bürgermeister ist seit dem 1. April 2021 &amp;#039;&amp;#039;Dieter Hornung&amp;#039;&amp;#039; (CDU).&amp;lt;ref name=&amp;#039;dh&amp;#039;/&amp;gt; Er wurde als Nachfolger von Simon Sauerbier, der nach einer Amtszeit nicht wieder kandidiert hatte,&amp;lt;ref name=&amp;#039;ss&amp;#039;/&amp;gt; am 1. November 2020 im ersten Wahlgang ohne Gegenkandidaten bei 43,20 Prozent Wahlbeteiligung mit 80,66 Prozent der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2020-01-11/06631002/html5/Buergermeisterwahl_Hessen_349_Gemeinde_Marktgemeinde_Burghaun.html Votemanager: Bürgermeisterwahl Marktgemeinde Burghaun 2020] - [[hessenschau]]: [https://www.hessenschau.de/politik/wahlen/direktwahlen/ergebnisse-buergermeisterwahl-burghaun-011120,direktwahl-burghaun-100.html Bürgermeisterwahl am 1. November 2020 in Burghaun]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Amtszeiten der Bürgermeister&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=https://www.statistik-hessen.de/themenauswahl/wahlen/daten/direktwahlen/burghaun-marktgemeinde/index.html | wayback=20210127231824 | text=Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Burghaun, Marktgemeinde}}; Hinweis: für die Ansicht der archivierten Einzelergebnisse ggf. die Endung &amp;#039;&amp;#039;index.html&amp;#039;&amp;#039; aus der Webadresse löschen und diese dann neu laden&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2021–2027 Dieter Hornung (CDU)&amp;lt;ref name=&amp;#039;dh&amp;#039;&amp;gt;[https://dieterhornung.de/ Dieter Hornung: Zur Person] - Osthessen News, 30. März 2021: [https://osthessen-news.de/n11644802/kuenftiger-buergermeister-dieter-hornung-cdu-das-schiff-auf-kurs-steuern.html Simon Sauerbier verabschiedet:] „Ab Gründonnerstag übernimmt Dieter Hornung (CDU) den Bürgermeisterposten in Burghaun“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015–2021 Simon Sauerbier&amp;lt;ref name=&amp;#039;ss&amp;#039;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://burghaun.softvision.de/aktuell/simon-sauerbier-wurde-als-neuer-buergermeister-der-marktgemeinde-burghaun-eingefuehrt.html | wayback=20150413180414 | text=&amp;#039;&amp;#039;Fairness sowie offener und ehrlicher Umgang angemahnt: Simon Sauerbier wurde als neuer Bürgermeister der Marktgemeinde Burghaun eingeführt&amp;#039;&amp;#039;}} auf &amp;#039;&amp;#039;burghaun.softvision.de&amp;#039;&amp;#039; - Osthessen News, 3. April 2020: [https://osthessen-news.de/n11632426/marktgemeinde-burghaun-bekommt-neuen-buergermeister.html Marktgemeinde Burghaun bekommt neuen Bürgermeister:] „Der derzeit amtierende Bürgermeister Simon Sauerbier (parteilos) strebt keine zweite Amtszeit an.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2002–2015 Alexander Hohmann (SPD) &amp;lt;small&amp;gt;Zwar unterlag Hohmann bei der Bürgermeisterwahl am 29. Juni 2014 seinem Herausforderer &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Atzler&amp;#039;&amp;#039; (CDU), jedoch verstarb dieser am 25. Juli 2014 an den Folgen eines Motorradunfalls; so führte Hohmann von November 2014 bis März 2015 die Amtsgeschäfte weiter, bis nach einer neuen Direktwahl, bei der er selbst nicht mehr antrat, sein Nachfolger das Amt übernehmen konnte.&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;osthessen news, 28. Juli 2014: [https://osthessen-news.de/n1251712/designierter-b%C3%BCrgermeister-wolfgang-atzler-52-stirbt-nach-kradunfall.html Designierter Bürgermeister Wolfgang ATZLER (52) stirbt nach Kradunfall]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1990–2002 Wolfgang Braun (SPD)&lt;br /&gt;
* 1984–1990 Dieter Schwarz (CDU)&lt;br /&gt;
* 1960–1984 Leo Palmowski (CWE)&lt;br /&gt;
* …&lt;br /&gt;
* 1908–1930 [[Christian Adam Altstadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbeiräte ===&lt;br /&gt;
Für die Ortsteile Burghaun, Großenmoor, Gruben, Hechelmannskirchen, Hünhan, Langenschwarz, Rothenkirchen, Schlotzau und Steinbach bestehen [[Ortsbezirk]]e nach Maßgabe der §§&amp;amp;nbsp;81 und 82 [[Hessische Gemeindeordnung|HGO]] und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung. Der Ortsbeirat des Ortsbezirks wird im Rahmen der [[Kommunalwahlen]] gewählt und bestimmt aus seiner Mitte den/die [[Ortsvorsteher]]/in.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Die Ortsbezirksgrenzen entsprechen den Gemarkungen der eingegliederten ehemaligen Gemeinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsbeirat Burghaun besteht aus neun Mitgliedern. Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 50,34 %. Es erhielten die [[CDU]] mit 41,59 % vier Sitze, die [[SPD]] mit 45,90 % vier Sitze und die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] mit 12,51 % einen Sitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06631002/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_Trendwahl_387_Ortsbezirk_Burghaun.html |titel=Ortsbeiratswahl Burghaun |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Michael Bätza (SPD) zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burghaun.de/rathaus/politik/ortsbeiraete/ |titel=Ortsbeirat Burghaun |werk=Webauftritt |hrsg=Gemeinde Burghaun |abruf=2023-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paten- und Partnerschaften ===&lt;br /&gt;
* 2014 ist aus der innerdeutschen Freundschaft zum nordsächsischen [[Doberschütz]] eine [[Gemeindepartnerschaft]] geworden, die in der unkonventionellen Hilfe der Hünhaner Chorgemeinschaft gegenüber dem Männerchor &amp;#039;&amp;#039;Lyra&amp;#039;&amp;#039; des Doberschützer Ortsteils [[Mörtitz]] während der [[Hochwasser in Mitteleuropa 2002|Jahrhundertflut 2002]] ihren Anfang nahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/2329074/burghaun-und-doberschutz-werden-voraussichtlich-partnergemeinden | wayback=20150924020024 | text=&amp;#039;&amp;#039;Burghaun und Doberschütz werden voraussichtlich Partnergemeinden&amp;#039;&amp;#039;}} vom 29. April 2014 in der Online-Ausgabe der &amp;#039;&amp;#039;Fuldaer Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 13. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1980 wurde auf der 700-Jahr-Feier in Burghaun die &amp;#039;&amp;#039;Jumelage&amp;#039;&amp;#039; mit der französischen Gemeinde [[Mertzwiller]] im [[Elsass]] besiegelt.&lt;br /&gt;
* 1962 wurde die [[Patenstadt|Patenschaft]] für die [[Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei|vertriebenen Sudetendeutschen]] aus der Gemeinde [[Újezd u Uničova|Augezd]] im [[Landkreis Sternberg (Mähren)]] übernommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
;Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Burghaun&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = In Gold ein steigender schwarzer Widder mit ausgeschlagener roter Zunge unter grünem Schildhaupt und durchgehender grüner linker Flanke, die mit einer silbernen rechtsgerichteten Sense belegt sind.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde am 23.&amp;amp;nbsp;Juni 1965 durch den [[Hessischer Minister des Innern|Hessischen Minister des Inneren]] genehmigt. Nach dem Zusammenschluss von Burghaun und drei Nachbargemeinden zur neuen Gemeinde Burghaun wurde dieses Wappen in unveränderter Form am 16. März 1973 neu genehmigt. Gestaltet wurde es von dem Bad Nauheimer Heraldiker [[Heinz Ritt]].&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg= |titel=Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Burghaun im Landkreis Hünfeld, Regierungsbezirk Kassel |fundstelle=Punkt 680 |nr=28 |jahr=1965 |datum=1965-06-23 |seite=3 |seiten=799 |kbytes=3190}} {{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg= |titel=Genehmigung eines Wappens und einer Flagge der Gemeinde Burghaun im Landkreis Fulda, Regierungsbezirk Kassel |fundstelle=Punkt 466 |nr=14 |jahr=1973 |datum=1973-03-16 |seite=3 |seiten=619 |kbytes=5830}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Flaggenbeschreibung&lt;br /&gt;
Die Flagge zeigt zwei gold-grün gedrittelte Bahnen in verwechselten Farben, belegt mit dem Ortswappen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burghaun pfarrkirchen.jpg|mini|Re. Mariä Himmelfahrt, li. ev. Kirche, davor das Torhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Das Torhaus entstand um 1400 und ist das älteste Gebäude des Ortes. Es bildete den einzigen Zugang zur Stadt, die von einer Mauer umgeben war.&lt;br /&gt;
* Barocke Kirchen&lt;br /&gt;
** Die [[Mariae Himmelfahrt (Burghaun)|katholische Kirche Mariä Himmelfahrt]] entstand 1714 auf den Mauern der alten [[Burg Haune]], Stammsitz der [[Haune (Adelsgeschlecht)|Herren von Haune]], die 1628 mit dem Tod von Ludwig von Haune ausstarben. Die Kirche enthält eine [[Orgel]] aus der Werkstatt der [[Gebrüder Euler]] von 1888, die im Jahre 2007 von [[Orgelbau Waltershausen]] restauriert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://jubal.bplaced.net/media/files/2011.pdf/ Orgelbau Waltershausen GmbH: Festschrift zum 20-jährigen Firmenjubiläum, 2011, S. 30]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Die [[Christuskirche (Burghaun)|evangelische Christuskirche]] von 1728 enthält den Altarraum säumende Grabsteine der Herren von Haune.&lt;br /&gt;
* Schloss und Herrenhaus (um 1620) sind heute Sitz der Gemeindeverwaltung und bilden zusammen mit dem Schlosshof eine schöne Kulisse für örtliche Ereignisse. Im Herrenhaus war bis 2011 das [[Heimatmuseum]] untergebracht.&lt;br /&gt;
* Das Haus Hölzerkopf, erbaut 1845, mit Eiskeller, ist heute Sitz des Burghauner Heimatmuseums, in dem u.&amp;amp;nbsp;a. eine Replik des Keltenschwerts des „Kriegers von Burghaun“ ausgestellt ist.&lt;br /&gt;
* Das [[Jagdschloss Burghaun]], erbaut 1744, ist heute Sitz des [[Forstamt]]es.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindemuseum-burghaun.de/ |titel=Gemeindemuseum Burghaun |abruf=2021-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdischer Friedhof ===&lt;br /&gt;
Der 9386 m² große [[Jüdischer Friedhof (Burghaun)|jüdische Friedhof in Burghaun]] mit 705 Grabsteinen liegt am südlichen Ende der Ringstraße. Er wurde von 1690 bis 1941 auch für die umliegenden Gemeinden (Hünfeld, Mackenzell, Rothenkirchen, Steinbach) als Verbandsfriedhof genutzt. Um 1900 hatte Burghaun die zweitgrößte jüdische Gemeinde im [[Landkreis Hünfeld|Altkreis Hünfeld]] mit 189 Seelen bei insgesamt 1174 Einwohnern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alemannia-judaica.de/landkreise_giessen_fulda_friedhoefe.htm#Burghaun |titel=Jüdische Friedhöfe in den Landkreisen Fulda und Gießen |abruf=2021-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Jüdischer Friedhof (Burghaun)]] und [[Synagoge (Burghaun)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kegelspiel02.jpg|mini|Der Kegelspiel-Radweg beim früheren Bahnhof Burghaun Ost]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An das überregionale Straßennetz ist die Gemeinde durch die Bundesstraßen [[Bundesstraße 27|B&amp;amp;nbsp;27]] und [[Bundesstraße 84|B&amp;amp;nbsp;84]] angeschlossen, die durch die Gemeinde führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Schienenverkehr hat Burghaun einen Bahnhof an der [[Bahnstrecke Frankfurt–Göttingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Linie&lt;br /&gt;
! Verlauf&lt;br /&gt;
! Takt&lt;br /&gt;
{{Linienverlauf SPNV NVV|RB5}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1. Dezember 1906 bis 28. Mai 1972 hatte die Gemeinde einen weiteren Bahnhof, &amp;#039;&amp;#039;Burghaun Ost&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Hünfeld–Wenigentaft-Mansbach]]. Auf der Trasse, die im Gemeindegebiet über den [[Klausmarbacher Viadukt]] führt, verläuft seit 2007 der 27 km lange [[Kegelspiel-Radweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Öffentlicher Personennahverkehr|Öffentliche Nahverkehr]] wird durch den [[Rhein-Main-Verkehrsverbund]] (RMV) gewährleistet. Die Buslinien werden von der [[RhönEnergie Fulda#Tochterunternehmen|Überlandwerk Fulda AG]] (VGF, Verkehrsgesellschaft Fulda Bus GmbH) betrieben. Zwei Buslinien stellen vor allem die Verbindung mit Eiterfeld und Hünfeld her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Segelfluggelände Plätzer]] liegt etwa 2&amp;amp;nbsp;km nordöstlich des Zentrums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Burghaun gab es im alten Ortskern eine [[Volksschule]]. Deren Gebäude wurde später zu einer Asylbewerberunterkunft umfunktioniert. Um das Jahr 2004 wurde das Gebäude der alten Volksschule von im Ort ansässigen Vereinen mit Unterstützung der Gemeinde saniert und dient nun als „Haus der Vereine“ so manchem Verein als neuer Übungs- und Vereinsraum. Direkt daneben liegt der Kindergarten der politischen Gemeinde, der Evangelische Kindergarten befindet sich in direkter Nachbarschaft zum Schlossgarten. Die Burghauner [[Grundschule]], die mittlerweile Ritter-von-Haune-Grundschule heißt, ersetzte die Volksschule in den 1970er Jahren. Daneben gibt es im Ortsteil Steinbach mit der Matthäus-Schule eine weitere Grundschule. Weiterführende Schulen gibt es in der Gemeinde Burghaun nicht; Schüler der 5. und höheren Klassen besuchen zumeist in [[Hünfeld]], zum Teil auch in [[Fulda]], [[Eiterfeld]] und [[Bad Hersfeld]], die höheren Schulformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter von Burghaun ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--CHRONOLOGISCHE Sortierung--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Wolf Christoph Schenk zu Schweinsberg]] (* 26. September 1653; † 3. September 1717), Gutsbesitzer, Generalleutnant und Erbschenk in Hessen&lt;br /&gt;
* [[Anschel Stern]] (* 1820 in Steinbach; † 11. März 1888), Rabbiner und Pädagoge&lt;br /&gt;
* [[Henry C. Lomb|Henry Lomb]] (* 24. November 1828; † 13. Juni 1908), deutsch-amerikanischer Optiker, Mitbegründer von [[Bausch &amp;amp; Lomb]]&lt;br /&gt;
* [[Theodor Kretschmer]] (* 26. November 1901; † 5. Dezember 1986), Generalmajor der Wehrmacht&lt;br /&gt;
* [[Josef Weber (Politiker, 1935)|Josef Weber]] (* 5. August 1935), Polizeibeamter, Politiker (CDU) und Landtagsabgeordneter in Hessen&lt;br /&gt;
* [[Rolf Kemler]] (* 13. Februar 1945), Entwicklungsbiologe, Direktor am Max-Planck-Institut für Immunbiologie&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Burkardt]] (* 15. Juli 1946; † 30. Mai 2015), Politiker (CDU), Stadtdirektor in Goslar, Landtagsabgeordneter in Brandenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filme ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tourismusmagazin Rhön im Juli 2019 – Burghaun.&amp;#039;&amp;#039; Videoreportage, 13:12 Min., [[TV Mainfranken]], ausgestrahlt am 9. Juli 2019 ([https://www.tvmainfranken.de/mediathek/video/das-rhoenmagazin-im-juli-2019/ Online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Mott]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchen auf dem Boden rätselhafter leerer Gräber/Burghauns Wahrzeichen, die beiden barocken Kirchen, stehen auf historischem Boden/Reste der Burg derer zu Haun.&amp;#039;&amp;#039; In: Fuldaer Zeitung, 12. Oktober 1995, S. 13 (Serie: DENK-mal!).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;750 Jahre – 1262–2012 – Burghaun ein Ort mit Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Marktgemeinde Burghaun, Burghaun 2012.&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116343303 |GND=4009129-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631002010|titel=Burghaun, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631002000|titel=Burghaun, Gemeinde, Landkreis Fulda}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Hessen/Landkreise/Fulda/Städte_und_Gemeinden/Burghaun|Burghaun}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=631002010|titel=Burghaun, Landkreis Fulda |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Staat |gemeinde=Burghaun, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011A5&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=Alt-5 |gemeinde=Burghaun, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011F&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Fam |gemeinde=Burghaun, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011Sen&amp;quot;&amp;gt;{{Zensus-BRD |jahr=2011 |tabelle=HH-Sen |gemeinde=Burghaun, Marktgemeinde}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011S&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S3.pdf#page=12 |titel=Ausgewählte Strukturdaten über die Bevölkerung am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden |werk=Zensus2011 |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |seiten=12 |abruf=2022-04 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220331172054/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_S3.pdf#page=12 |archiv-datum=2022-03-31 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Fulda&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Burghaun&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4009129-6|LCCN=no/2003/14698|VIAF=141061430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Fulda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Rhön]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burghaun| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1262]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marktgemeinde in Hessen]]&lt;br /&gt;
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