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	<title>Burgau - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgau&amp;diff=1495650&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt die Stadt in Bayern. Für andere Bedeutungen siehe [[Burgau (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Burgau (Schwaben) COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/25/56/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 10/24/25/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Burgau in GZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Bayern&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Schwaben&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Günzburg&lt;br /&gt;
|Höhe              = 462&lt;br /&gt;
|Einwohner         = &amp;lt;!-- die Einwohnerzahlen werden über [[Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BY]] definiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 89331&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 08222&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 09774121&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE BGU&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 7 [[Gemeindeteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Gerichtsweg 8&amp;lt;br /&amp;gt;89331 Burgau&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.burgau.de/ www.burgau.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Martin Brenner&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = [[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]]&lt;br /&gt;
|Partei            = CSU&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgau von Oben.JPG|mini|Burgau von Oben|300x300px]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Stadt]] im schwäbischen [[Landkreis Günzburg]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verfügt über eine wechselvolle Geschichte. Die einstige [[Markgrafschaft Burgau]] gehörte über 500 Jahre (1301–1805) zu [[Vorderösterreich]].&lt;br /&gt;
Heute ist die Stadt auch durch die hier beheimatete und vom Bezirk Schwaben geförderte Rehabilitationsklinik für schwer Schädel- und Hirnverletzte bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Burgau liegt an der [[Mindel]], einem rechten Nebenfluss der [[Donau]]. Die Stadt ist Teil des [[Schwäbischer Barockwinkel|Schwäbischen Barockwinkels]] und [[Mittelschwaben|Ober- bzw. Mittelschwabens]]. Naturräumlich gehört sie zum [[Alpenvorland]] bzw. zur [[Donau-Iller-Lech-Platte]];&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der höchstgelegene Punkt ist der „Sulzkopf“ mit 521 m ü.NHN im Süden, der niedrigste Punkt ist nördlich des [[Silbersee (Remshart)]] mit 442 m ü. NHN.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt 7 [[Gemeindeteil]]e (in Klammern ist der [[Siedlungstyp]] angegeben):&amp;lt;ref&amp;gt;{{BLO Ortsdatenbank|objekt=Gemeinde Burgau |val=1938|abruf=2019-08-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BayernPortal Ortsteile|val=96664590447 |objekt=Gemeinde Burgau |abruf=2021-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl=2 |gesamtbreite=31em |liste=* Burgau (Hauptort)&lt;br /&gt;
* [[Großanhausen]] ([[Kirchdorf (Siedlungstyp)|Kirchdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Kleinanhausen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Limbach (Burgau)|Limbach]] ([[Pfarrdorf]])&lt;br /&gt;
* [[Nußlachhof]] ([[Weiler]])&lt;br /&gt;
* [[Oberknöringen]] (Kirchdorf)&lt;br /&gt;
* [[Unterknöringen]] (Pfarrdorf)}}&lt;br /&gt;
Es existieren folgende [[Gemarkung]]en: &amp;#039;&amp;#039;Burgau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Großanhausen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Limbach&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenerhebung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |Flächenerhebung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Siedlung&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|436 ha&lt;br /&gt;
|16,8 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wohnbaufläche&lt;br /&gt;
|197 ha&lt;br /&gt;
|7,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Industrie- u. Gewerbefläche&lt;br /&gt;
|119 ha&lt;br /&gt;
|4,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Verkehr&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|252 ha&lt;br /&gt;
|9,7 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vegetation&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|1867 ha&lt;br /&gt;
|72 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Landwirtschaft&lt;br /&gt;
|1364 ha&lt;br /&gt;
|52,6 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Wald&lt;br /&gt;
|412 ha&lt;br /&gt;
|15,9 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gewässer&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|37 ha&lt;br /&gt;
|1,4 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bodenfläche gesamt&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|2593 ha&lt;br /&gt;
|100 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Siedlungs- u. Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
|677 ha&lt;br /&gt;
|26,1 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Flächenerhebung zum 31. Dezember 2020&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/ |titel=LfStat |abruf=2024-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinden in der Umgebung sind im Uhrzeigersinn die Gemeinde [[Dürrlauingen]], die Gemeinde [[Haldenwang (Landkreis Günzburg)]], die Gemeinde [[Röfingen]], der Markt [[Jettingen-Scheppach]], die Gemeinde [[Kammeltal]], die Gemeinde [[Kötz]] sowie die Gemeinde [[Rettenbach (Landkreis Günzburg)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Anno 1147 wurde Bruno von Burgau erstmals urkundlich erwähnt. Das Entstehen der „Burg ob der Au“ wird um das Jahr 1100 herum vermutet. Die Edlen von Burgau werden letztmals 1211 im Schenkungsbuch des Klosters Wettenhausen genannt. Die Grafen von Burgau aus dem Hause Berg (bei Ehingen) übernahmen dann vor April 1212 die Herrschaft. Zwischen Mitte 1214 und September 1216 erscheint Heinrich I. von Burgau dann erstmals mit dem Markgrafentitel. Er hatte diesen über seine Mutter Adelheid von den im April 1212 im Mannesstamm ausgestorbenen Markgrafen von Ronsberg geerbt. Zur Geschichte der Burgauer Markgrafen aus dem Hause Berg (1212 bis ca. 1301) siehe Markgrafen Heinrich I., Heinrich II. und Heinrich III. von Burgau. Am 23. November 1288 heiratete der Enkel von Heinrich II., der spätere Markgraf Heinrich III. von Burgau, Margareta von Hohenberg. Margareta war die Nichte des Habsburgers König Rudolf I. und die Cousine des späteren Königs Albrecht (1298–1308). Diese Verbindung dürfte mit entscheidend für die Übergabe der Markgrafschaft um 1301 an die Habsburger gewesen sein. Markgraf Heinrich III. von Burgau hatte keine Söhne und war vermutlich in wirtschaftlich schwieriger Lage. Nach Übergabe der Herrschaft an die Habsburger ging er nach Augsburg ins Kloster. Im [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Totenbuch]] des Dominikanerinnenklosters Sankt Katharina ist er als Frater Heinrich vermerkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der Markgrafschaft Burgau unter österreichischer Herrschaft siehe [[Markgrafschaft Burgau]]. Der [[Wittelsbach]]er Kaiser [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig IV.]] (der Bayer) belagerte am Ende des Jahres 1324 vergebens die Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgau Ehrenspiegel des Hauses Österreich 1559.png|mini|Ansicht der Stadt Burgau in der Markgrafschaft Burgau im Jahr 1559 aus dem &amp;quot;Ehrenspiegel des Hauses Österreich&amp;quot;]]&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 unterstützten die Burgauer die [[Leipheim]]er Aufständischen, konnten deren Niederlage aber nicht abwenden. Schwere Zeiten durchlitt die Stadt im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und im [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1806 wurde Burgau ins [[Königreich Bayern]] eingegliedert. 1834 hielt das Industriezeitalter in Burgau ein mit dem ersten Industriebetrieb, einer Bandweberei. Die Eröffnung der Bahnstrecke Augsburg-Ulm im September 1853 führte zu einem weiteren wirtschaftlichen Aufschwung. Durch eine bayerische Verwaltungsreform im Jahr 1862 wurde ein Amtsgericht, ein Notariat und ein Finanzamt geschaffen. Im Folgejahr bewirkte ein Großbrand das Entstehen der Freiwilligen Feuerwehr. Das Jahr 1904 brachte das elektrische Licht, 1908 folgte der erste Telefonanschluss, 1911 wurde die moderne Wasserversorgung der Stadt in Angriff genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgau.de/Stadtportrait/Geschichte |titel=Geschichte {{!}} Stadt Burgau |abruf=2024-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Denkmal KZ Burgau.jpg|mini|Nahe dem einstigen Lagerareal erinnert ein Gedenkstein an die Häftlinge des KZ Burgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurden im Februar 1945 ein [[KZ Burgau|Konzentrationslager in Burgau]], nämlich ein Männerlager und im März ein Frauenlager, als [[Außenlager des KZ Dachau]] errichtet. Die über 1000 Häftlinge, darunter 500 [[Judentum|jüdische]] Frauen und Mädchen aus Polen und Ungarn, hierher verlegt aus den Konzentrationslagern [[KZ Dachau|Dachau]], [[KZ Bergen-Belsen|Bergen-Belsen]] und [[KZ Ravensbrück|Ravensbrück]], mussten unter elenden Bedingungen in den &amp;#039;&amp;#039;Kuno-Werken&amp;#039;&amp;#039; im &amp;#039;&amp;#039;Scheppacher Forst&amp;#039;&amp;#039; beim Flugzeugbau [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeit]] verrichten. 18 von ihnen starben und wurden auf dem [[Jüdischer Friedhof (Ichenhausen)|jüdischen Friedhof in Ichenhausen]] begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus. Eine Dokumentation, Band 1. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1995, ISBN 3-89331-208-0, S. 149.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die meisten der verbliebenen Häftlinge, vor allem die jüdischen Frauen, wurden im März und April 1945 über das [[KZ-Außenlager Kaufering VI – Türkheim]] nach Allach mit einem [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] „evakuiert“ und dort schließlich größtenteils befreit.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Alois Epple]]: &amp;#039;&amp;#039;KZ Türkheim. Das Dachauer Außenlager Kaufering VI.&amp;#039;&amp;#039; Lorbeer Verlag, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-938969-07-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden rund 1600 [[Heimatvertriebene]] der Stadt zur Unterbringung zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Infolge der [[Gebietsreform in Bayern|bayerischen Gebietsreform]] wurden am 1. Mai 1978 die Gemeinden Oberknöringen, Unterknöringen mit Großanhausen (bis 1865 Groß- und Kleinanhausen, am 1. Juli 1970 nach Unterknöringen eingemeindet)&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3406096697|Seite=475}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Limbach (Burgau)|Limbach]] eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=774}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungszahlen ===&lt;br /&gt;
Im Stadtgebiet leben 10.784 Einwohner (1. November 2025), die sich wie folgt auf die Ortsteile verteilen:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgau.de/Leben-Arbeiten/Stadtportrait/Zahlen-Daten |titel=Zahlen &amp;amp; Daten {{!}} Stadt Burgau |abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ortsteil Burgau (8374 Einwohner)&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Großanhausen]] (105 Einwohner)&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Kleinanhausen]] (210 Einwohner)&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Limbach (Burgau)|Limbach]] (287 Einwohner)&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Oberknöringen]] (922 Einwohner)&lt;br /&gt;
* Ortsteil [[Unterknöringen]] (886 Einwohner)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Zwischen 2010 und 2025 wuchs die Stadt von 9290 auf 10784 um 1494 Einwohner bzw. um 16,1 %.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.statistik.bayern.de/ |titel=LfStat |abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgau.de/Leben-Arbeiten/Stadtportrait/Zahlen-Daten |titel=Zahlen &amp;amp; Daten {{!}} Stadt Burgau |abruf=2026-01-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Einwohnerentwicklung Burgau.jpg|links|mini|500x500px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|1840&lt;br /&gt;
|1874&lt;br /&gt;
|1900&lt;br /&gt;
|1925&lt;br /&gt;
|1939&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|1961&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
|1987&lt;br /&gt;
|2008&lt;br /&gt;
|2009&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|2011&lt;br /&gt;
|2012&lt;br /&gt;
|2013&lt;br /&gt;
|2014&lt;br /&gt;
|2015&lt;br /&gt;
|2016&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|2018&lt;br /&gt;
|2019&lt;br /&gt;
|2020&lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|2022&lt;br /&gt;
|2023&lt;br /&gt;
|2025&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Einwohner&lt;br /&gt;
|3619&lt;br /&gt;
|3421&lt;br /&gt;
|3237&lt;br /&gt;
|3455&lt;br /&gt;
|3646&lt;br /&gt;
|5921&lt;br /&gt;
|7157&lt;br /&gt;
|7847&lt;br /&gt;
|8111&lt;br /&gt;
|9307&lt;br /&gt;
|9254&lt;br /&gt;
|9290&lt;br /&gt;
|9327&lt;br /&gt;
|9361&lt;br /&gt;
|9401&lt;br /&gt;
|9424&lt;br /&gt;
|9579&lt;br /&gt;
|9617&lt;br /&gt;
|9777&lt;br /&gt;
|9923&lt;br /&gt;
|10123&lt;br /&gt;
|10159&lt;br /&gt;
|10278&lt;br /&gt;
|10509&lt;br /&gt;
|10683&lt;br /&gt;
|10784&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Es bestehen die drei Pfarreien Mariä Himmelfahrt in Burgau, St. Martin in Unterknöringen und St. Stephan in Limbach. Sie gehören zum [[Dekanat Günzburg]] und bilden zusammen die Pfarreiengemeinschaft Burgau.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://pfarreiengemeinschaft-burgau.de/ |titel=Pfarreiengemeinschaft Burgau – Herzlich Willkommen! |sprache=de-DE |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand vom 15. Mai 2022 sind von den 10.235 Einwohnern in Burgau 5328 Römisch-Katholisch, 962 Evangelisch und 3945 sind Bekenntnislose bzw. gehören einer anderen Religion an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ergebnisse.zensus2022.de/datenbank/online/statistic/1000A/table/1000A-1018/search/s/YnVyZ2F1JTIwVU5EJTIwcmVsaWdpb24= |titel=Zensusdatenbank: Ergebnisse des Zensus |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Muslimische Gemeinschaft organisiert sich im Türkisch-Islamischen Verein [[DITIB]] und verfügt über eigene Gebetsräume.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ditib.de/default.php?pageNum_kat=1&amp;amp;totalRows_kat=911&amp;amp;id=13&amp;amp;lang=de |titel=DITIB Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2024-08-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
Der Stadtrat hat 24 Mitglieder. Bei den vergangenen Kommunalwahlen 2026&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgau.de/wahl_str/index.html |titel=Ergebnisse Stadtratswahl Burgau 2026 in Stadt Burgau |abruf=2026-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; verteilten sich die Sitze folgendermaßen auf die einzelnen Listen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sitzverteilung bei der Kommunalwahl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  ||  2002  ||  [[Kommunalwahlen in Bayern 2008|2008]]  || [[Kommunalwahlen in Bayern 2014|2014]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.wahlen.bayern.de/kommunalwahlen/ |wayback=20180621115907 |text=Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung }}&amp;lt;/ref&amp;gt;  || [[Kommunalwahlen in Bayern 2020|2020]]&lt;br /&gt;
![[Kommunalwahlen in Bayern 2026|2026]]&lt;br /&gt;
! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot; |{{Wahldiagramm|LAND=DE|TITEL=Stadtratswahl 2026|TITEL2=Wahlbeteiligung: 58,2 %|JAHRNEU=2020|PARTEI1=CSU|ERGEBNIS1=25.8|PARTEI2=Frei Wähler|ERGEBNIS2=18.0|FARBE2=fa1&amp;lt;!--Bitte Farbe wählen!--&amp;gt;|PARTEI3=AfD|ERGEBNIS3=17.7|FARBE3=0000EE|PARTEI4=SPD|ERGEBNIS4=12.5|PARTEI5=CWG|ERGEBNIS5=10.1|FARBE5=00DDCC|PARTEI6=FDP / FBB|ERGEBNIS6=9.7|FARBE6=FFFF00|PARTEI7=GRÜNE|ERGEBNIS7=4.6|FARBE7=008833|PARTEI8=Die Partei|ERGEBNIS8=1.7|FARBE8=CC2233}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=left | [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]  ||  6  ||  5  ||  5  ||  6&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Freie Wähler Bayern|FW Bayern]] / Freie Wähler Vereinigung&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|–&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |Christliche Wählergemeinschaft&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[SPD Bayern|SPD]]&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; |[[FDP Bayern|FDP]]/Freie Bürger&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | [[Grüne Bayern|Bündnis 90/Die Grünen]]||  -  ||  -  ||  -  ||  2&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Bürgermeister#Bayern|Erster Bürgermeister]] ist seit 1. Mai 2020 Martin Brenner (CSU), der am 15. März 2020 bei vier Bewerbern mit 37,6 % der Stimmen noch hinter Amtsinhaber Konrad Barm (39,4 %) lag, jedoch in der Stichwahl am 29. März 2020 mit 56,9 % der Stimmen gewählt wurde.&lt;br /&gt;
Sein Vorgänger war von Mai 2002 bis April 2020 Konrad Barm (Freie Wählervereinigung).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.aktive-buerger-burgau.de/files/2007_10_26_freie_waehler_hinter_barm_gz_web.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Günzburger Zeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 26. Oktober 2007}}, abgefragt am 13. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuletzt 2014 mit 79,2 % der Stimmen im Amt bestätigt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angela Effenberger |url=http://www.augsburger-allgemeine.de/guenzburg/Dritte-Amtszeit-fuer-Konrad-Barm-id29221752.html |titel=Burgau: Dritte Amtszeit für Konrad Barm |werk=augsburger-allgemeine.de |datum=2020-01-10 |abruf=2024-02-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Martin Brenner wurde am 22. März 2026 in der Stichwahl gegen Martin Ruf mit 59,3 % wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.burgau.de/wahl_stichbgm/index.html |titel=Ergebnisse STICHWAHL Bürgermeister Burgau 2026 in Stadt Burgau |abruf=2026-03-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = In Blau auf grünem Boden ein zinnengekrönter silberner Torturm zwischen zwei grünen Tannen.&lt;br /&gt;
|Quelle         = {{HdBG GKZ}}&lt;br /&gt;
|Begründung     = Burgau erhielt um 1300 das Stadtrecht. Vermutlich führte die Stadt bereits seit dieser Zeit ein Siegel. Ein Abdruck ist allerdings erst seit 1392 überliefert; er zeigt einen fenster- und torlosen Rundturm mit Spitzdach über einem Zinnenkranz zwischen zwei Bäumen. Diese Darstellung bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Burg in der Au&amp;#039;&amp;#039; und steht redend für den Ortsnamen. Der Turm ist mit dem österreichischen Bindenschild belegt, in Rot ein silberner Balken. Dieser Schild weist auf das Haus Habsburg als Inhaber der Markgrafschaft hin, das in der Stadt den Hauptsitz hatte. Als Burgau 1805 zu Bayern kam, musste der Bindenschild mit dem Hinweis auf die frühere Landeszugehörigkeit wegfallen. Im Jahr 1813 erhielt das Wappen eine Ährenkrone. Nach französischem Muster sollten Anfang des 19. Jahrhunderts die Kommunalwappen mit Rangabzeichen versehen werden. Je nach Klassifikation der Städte erhielten die Wappen Mauerkronen mit unterschiedlich vielen Zinnen oder eine Ährenkrone. Burgau war die einzige Stadt mit einer Ährenkrone. Sie blieb bis 1928 Bestandteil des Wappens.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
* {{AUT}}: Bereits seit Mitte der 1970er Jahre bestehen Kontakte zur Marktgemeinde [[Burgau (Steiermark)|Burgau]] in der [[Steiermark]]. Offiziell besiegelt wurde die [[Städtepartnerschaft]] im Jahr 1982.&lt;br /&gt;
* {{DEU}}: Bereits seit 1978 pflegen insbesondere die Einwohner der Gemeindeteile Ober- und Unterknöringen den Kontakt zur Partnergemeinde [[Knöringen]] (bei [[Landau in der Pfalz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Baudenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmäler in Burgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bodendenkmäler ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Bodendenkmäler in Burgau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
* [[Schloss Burgau (Schwaben)|Museum der Stadt Burgau im Schloss]]&lt;br /&gt;
* Tiermuseum Burgau (derzeit geschlossen)&lt;br /&gt;
* Das [[Automuseum Burgau]] stellte zwischen 1974 und 1991 alte Automobile und Motorräder aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
Das Stadtbild prägen:&lt;br /&gt;
* der 1614 errichtete [[Blockhausturm (Burgau)|Blockhausturm]] (das einzig erhaltene Stadttor)&lt;br /&gt;
* der Marienbrunnen (sog. „Röhrenkasten“) am Kirchplatz mit einer von Franz Schäfferle 1696 konzipierten, 1731 aufgestellten Figur&lt;br /&gt;
* die [[St. Leonhard (Burgau)|Sankt-Leonhards-Kapelle]] von 1668 mit barocker Fassade&lt;br /&gt;
* die von 1788 bis 1791 errichtete [[Mariä Himmelfahrt (Burgau)|Stadtpfarrkirche]]&lt;br /&gt;
* das hoch über dem Mindeltal thronende [[Schloss Burgau (Schwaben)|Schloss]]&lt;br /&gt;
* das ehemalige Kapuzinerkloster. In dessen Kirche befand sich ursprünglich in der Apsis das Bild von Leonardo da Vinci „Madonna mit der Nelke“, welches sich heute in der Münchner [[Alte Pinakothek|Alten Pinakothek]] befindet.&lt;br /&gt;
* die Loretokapelle mit schwarzer Madonna&lt;br /&gt;
* die alte Mädchenschule&lt;br /&gt;
* das [[Rathaus (Burgau)|alte Rathaus]]. Im ehemaligen Sitzungssaal ist in der Stuckdecke noch der österreichische Adler zu sehen.&lt;br /&gt;
* das älteste Wohnhaus Burgaus aus der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] am Weg zum Schloss&lt;br /&gt;
* die alte Münzprägestätte. Auch hier ist noch eine Stuckdecke mit dem österreichischen Adler zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burgau Tor stadteinwaerts.jpg|Blockhausturm, stadteinwärts&lt;br /&gt;
Burgau Stadtpfarrkirche.jpg|[[Mariä Himmelfahrt (Burgau)|Stadtpfarrkirche]]&lt;br /&gt;
Burgau Marienbrunnen Figur.jpg|Madonna des Marienbrunnens&lt;br /&gt;
Burgau Tor stadtauswaerts.jpg|Blockhausturm, stadtauswärts&lt;br /&gt;
Hauptgebäude des Burgauer Schlosses.jpg|Hauptgebäude des Burgauer Schlosses&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
==== Historische Feste ====&lt;br /&gt;
Im Jahr 1997 feierte die Stadt das 850-jährige Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung mit einem aufwändigen „Historischen Fest“. In etwas verkleinerter Form wurden weitere historische Feste in den Jahren 2001, 2005, 2009, 2013, 2017 und 2023 gefeiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gefeierten Anlässe hierzu waren:&lt;br /&gt;
* 2001: 700 Jahre Zugehörigkeit zu [[Vorderösterreich]]&lt;br /&gt;
* 2005: 200 Jahre Zugehörigkeit zu [[Bayern]]&lt;br /&gt;
* 2009: Burgau im Mittelalter (kein konkreter historischer Anlass)&lt;br /&gt;
* 2013: Burgau kehrt ins Mittelalter zurück (kein konkreter historischer Anlass)&lt;br /&gt;
* 2017: Burgau im Lutherjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Historischen Fest 2023 gab es keinen konkreten Anlass. Das Fest erhielt den neuen Markennamen: Markgrafafescht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese fünftägigen Feste wurden von tausenden Gästen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Burgauer Fasching ====&lt;br /&gt;
Die Kinderbrotspeisung Burgau ist der älteste Faschingsbrauch in der Markgrafenstadt Burgau. 1594 beschloss der Magistrat – begründet durch eine Hungersnot – am Rosenmontag Lebensmittel an die Kinder zu verteilen. Der 425 Jahre alte Brauch der Kinderbrotspeisung wurde auch in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs fortgesetzt – trotz Hunger und Pest. Anfang der 1950er Jahre wurde dieser Brauch von Albert Vogele sen. wieder belebt. Seither zieht die Figur des &amp;#039;&amp;#039;Trommler-Alberts&amp;#039;&amp;#039; im Fasching mit Kindern durch die Innenstadt und erhält auf das Rufen von Faschingssprüchen von Geschäftsleuten Essen sowie Süßigkeiten für die Kinder. In der Nachfolge verkörperte Albert Vogele jun. für 40 Jahre den trommelnden Stadtsoldaten. 2017 übernahm dessen Schwiegersohn Bernd Burkhardt die Familien-Tradition weiter und schlüpft in die Rolle des Trommler-Alberts. An diesem Burgauer Faschingsbrauch sind neben dem Trommler-Albert, die Burgauer Stadtsoldaten und die Musikvereinigung der Handschuhmacher beteiligt. Für den Erhalt des Faschingsbrauchtums der Kinderbrotspeisung wurde der [[Heimatpreis Bayern|Heimatpreis Schwaben]] im Januar 2018 durch den Bayerischen Heimatminister [[Markus Söder]] verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.heimat.bayern/heimatpreis/preistraeger.asp?f=Jahr&amp;amp;q=2018 |titel=Preisträger 2018 |hrsg=Bayerisches Staatsministerium der Finanzen und für Heimat |datum=2018 |abruf=2024-12-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Beispiele für solche Faschingssprüchlein und Rufe:&lt;br /&gt;
* Burga zua, Burga zua – Ohne Strempf und ohne Schuah! Hio!&lt;br /&gt;
* I ond Du, ond no a paar, sind mas rechte Lompa, und wenn ma s’Geld versoffa hand, dann mias ma Wassr gompa. Hio!&lt;br /&gt;
* I bin a kloina Pumprnikl, i bin a kloina Bär, ond wia mi Gott erschaffa hat, so trab i halt daher. Hio!&lt;br /&gt;
* Brezga raus, Brezga raus! Hio!&lt;br /&gt;
* Beim Käppelewirt, beim Käppelewirt, dau kehrat d’ Maschker ei. Sie saufat Bier und Branntawei und schiabat d’ Gläsla ei! Hio!&lt;br /&gt;
* D’ Fischer-Bäs, d’ Fischer-Bäs hat da beschta Schweizer Käs’! Hio!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kinderbrotspeisung ist auch der Startschuss für den „Straßenfasching“ in Burgau. Seit 2018 findet diese am &amp;#039;&amp;#039;Rußigen Freitag&amp;#039;&amp;#039; unter Beteiligung von hunderten Schülerinnen und Schüler statt. Höhepunkte des Faschings in Burgau ist der am Rosenmontag stattfindende Umzug, welcher jährlich tausende Zuschauer anlockt – Schwabens längster Gaudiwurm. Am besten beschreibt die „Faschingsverrücktheit der Burgauer“ der Spruch: „Am Rosenmontag ist in Burgau selbst das Straßenpflaster narrisch!“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kulinarische Spezialitäten ===&lt;br /&gt;
Neben den &amp;#039;&amp;#039;Burgauer Busserln&amp;#039;&amp;#039;, welche [[Mozartkugel]]n ähneln, werden als Bonbons sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schloßbergkiesel&amp;#039;&amp;#039; angeboten. Als alkoholische Spezialitäten sind &amp;#039;&amp;#039;Burgauer Obstwasser&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Burgauer Schloßgeist&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Markgräflicher Burgauer Rat&amp;#039;&amp;#039; regional bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;„Augsburger Allgemeine“ vom 3. Juni 2006: &amp;#039;&amp;#039;Schönheiten im Verborgenen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der größte Sportverein in Burgau ist der TSV Burgau mit über 1700 Mitgliedern&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tsvburgau.de/ |titel=★ TSV Burgau ★ Turn- und Sportverein Burgau e. V. ★ / TSV Burgau |abruf=2024-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Überregional bekannt ist der Eishockeyverein [[ESV Burgau]] der aktuell in der Bayernliga Bayern spielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Eisstadion Burgau]]&lt;br /&gt;
* [[Freibad Burgau]]&lt;br /&gt;
* Kapuziner-Halle Burgau&lt;br /&gt;
* Albertus-Magnus-Haus&lt;br /&gt;
* Neues Theater Burgau&lt;br /&gt;
* Skatepark Burgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Große in Burgau ansässige Unternehmen sind z.&amp;amp;nbsp;B.:&lt;br /&gt;
* Roma KG, Rolladensysteme&lt;br /&gt;
* Robatherm GmbH &amp;amp; Co KG, Klimageräte&lt;br /&gt;
* Südramol GmbH &amp;amp; Co KG, Errichtung und Betrieb von Tankstellen und Waschstraßen&lt;br /&gt;
* Altrad Lescha GmbH, Baumaschinen und -gerätschaften, insbesondere Betonmischer&lt;br /&gt;
* Frey Textilreinigung GmbH, Textilreinigung und Mietwäsche&lt;br /&gt;
* Ernst Klimmer GmbH&lt;br /&gt;
* BSB Metallverformung GmbH + Co. Stanzwerk&lt;br /&gt;
* BWB Behälter-Werk Burgau GmbH + Co. KG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Am 26. September 1853 wurde der Abschnitt [[Neu-Ulm]]–Burgau der [[Bayerische Maximiliansbahn|Bayerischen Maximiliansbahn]] mit dem [[Bahnhof Burgau (Schwaben)|Bahnhof Burgau]] in Betrieb genommen. Am 1. Mai 1854 wurde daraufhin die Gesamtstrecke der Maximiliansbahn von [[Ulm]] über [[Augsburg]] nach [[München]] offiziell eröffnet. Heute besitzt der an der [[Bahnstrecke Augsburg–Ulm]] liegende Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Burgau (Schwab)&amp;#039;&amp;#039; drei Gleise und wird im Stundentakt von der [[Regional-Express]]-Linie 9, die zwischen Ulm, Augsburg und München verkehrt, bedient.&lt;br /&gt;
[[Datei:Autobahn-A8-Burgau.jpg|mini|Autobahn A8 bei Burgau]]&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt an der [[Bundesautobahn 8]] und hat eine eigene Anschlussstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Burgau steht der Flexibus zur Verfügung. Dies ist ein per App buchbarer Kleinbus, der an definierten Orten hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
In Burgau befindet sich das „Therapiezentrum Burgau“. Dies ist eine Fachklinik für Neurologische Rehabilitation. Die Klinik hat 113 Betten und ca. 500 Mitarbeiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.therapiezentrum-burgau.de/ |titel=Home |werk=Therapiezentrum Burgau |sprache=de-DE |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Des Weiteren gibt es eine Seniorenwohnanlage mit 50, speziell für ältere Menschen, angepasste Wohnungen für betreutes Wohnen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.betreutes-wohnen-burgau.de/ |titel=Seniorenwohnanlage Burgau |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am südlichen Ortsrand befindet sich das Kreisaltenheim mit 70 Zimmern für 80 Menschen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ebs-guenzburg.de/einrichtungen/kreisaltenheim-burgau/ausstattung |titel=Ausstattung |sprache=de |abruf=2024-08-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
In Burgau gibt es eine Grundschule, Mittelschule und Realschule. Die [[Volkshochschule]] Günzburg bietet eine Nebenstelle in Burgau an. Mit der Stadtbücherei in der Mittelschule und der Pfarrbücherei im Albertus-Magnus-Haus gibt es 2 Büchereien in Burgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pipeline ===&lt;br /&gt;
In dem Gemeindegebiet von Burgau verläuft aktuell eine Gas-Transportleitung (Gasleitung Senden-Vohburg). Diese verläuft nördlich von Burgau über Kleinanhausen und Limbach. Aktuell ist eine weitere Transportleitung parallel zur bestehenden geplant - die [[Gastransportleitung Augusta]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Jakob von Türk1.jpg|mini|hochkant|Prälat Jakob von Türk, Ehrenbürger von Burgau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenbürger ===&lt;br /&gt;
* [[Jakob von Türk]] (1826–1912), [[Stiftspropst]] in München, [[Hofkaplan]] und Hofbeichtvater von König Ludwig II. und Prinzregent Luitpold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* [[Adelheid von Burgau]] († um 1307), Tochter von Heinrich II. Markgraf von Burgau und Ehefrau des Grafen [[Rudolf II. (Werdenberg-Sargans)|Rudolf II. von Werdenberg-Sargans]]&lt;br /&gt;
* [[Joseph Meck]] (1680–1758), Kapellmeister und Komponist&lt;br /&gt;
* [[Anton Eggstein]] (1780–1819), Brauer und Abgeordneter des ersten [[Bayerischer Landtag|Bayerischen Landtags]]&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Glink]] (1795–1873), Historien- und Kirchenmaler&lt;br /&gt;
* [[Karl Kempter]] (1819–1871), Komponist und Kirchenmusiker, geboren im Ortsteil Limbach&lt;br /&gt;
* [[Lorenz Kastner]] (1833–1919), Philosoph&lt;br /&gt;
* [[Johann Mang]] (1897–1971), Verwaltungsjurist&lt;br /&gt;
* [[Otto Meyer (Politiker, 1926)|Otto Meyer]] (1926–2014), Pädagoge und Politiker (CSU)&lt;br /&gt;
* [[Winfried Nerdinger]] (* 1944), Architekturhistoriker&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Fink]] (* 1958), Architekt, Stadtplaner und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Sieglinde Frieß]] (* 1959), Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen)&lt;br /&gt;
* [[Roman Roell]] (* 1965), Radio- und Fernsehmoderator (Bayerischer Rundfunk, ARD)&lt;br /&gt;
* [[Andreas Mayer (Fußballspieler, 1972)|Andreas Mayer]] (* 1972), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Sven Müller (Fußballspieler, 1980)|Sven Müller]] (* 1980), Fußballspieler&lt;br /&gt;
* [[Hans Reichhart]] (* 1982), Politiker (CSU)&lt;br /&gt;
* [[Franziska Jaser]] (* 1996), Fußballspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die in der Stadt gewirkt haben ===&lt;br /&gt;
* [[Georg Simnacher]] (1932–2014), Jurist und Politiker (CSU), hat in Burgau gelebt&lt;br /&gt;
* [[Philipp Riederle]] (* 1994), Podcaster, Referent und Moderator&lt;br /&gt;
* [[Anton Baur (Politiker, 1899)|Anton Baur]] (1899–1956), Maler und Politiker, wohnte in Burgau&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wolfgang Wüst]]&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Franz Quarthal]], Gerhard Faix&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgau und die habsburgische Städtepolitik in Vorderösterreich&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Die Habsburger im deutschen Südwesten. Neue Forschungen zur Geschichte Vorderösterreichs&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |Seiten=137–152}}&lt;br /&gt;
* Philipp Jedelhauser: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum Beginn und zum Ende der Herrschaft der Markgrafen von Burgau aus dem Hause Berg.&amp;#039;&amp;#039; 2. überarbeitete Auflage, Krumbach 2017, S. 1–16, S. 22–31.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgau.de Gemeindeverwaltung]&lt;br /&gt;
* {{LStDV GKZ|9774121}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Günzburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Burgau}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4088660-8|LCCN=n81103298|VIAF=154781939}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Günzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Residenzort in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Oberschwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1147]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgau| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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