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	<title>Burgaltendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burgaltendorf&amp;diff=148863&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Alfdager: Aktualisierung statistischer Daten anhand folgender Quelle: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf (abgerufen am 04.06.2025)</title>
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		<updated>2025-06-04T20:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aktualisierung statistischer Daten anhand folgender Quelle: https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf (abgerufen am 04.06.2025)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Stadtteil von Essen&lt;br /&gt;
|NAME= Burgaltendorf&lt;br /&gt;
|BEZIRK= [[Liste der Stadtbezirke und Stadtteile von Essen|Stadtbezirk VIII Essen-Ruhrhalbinsel]]&lt;br /&gt;
|BILD-KARTE-BREITE = &lt;br /&gt;
|EINGEMEINDUNG= 1970-01-01&lt;br /&gt;
|NEUGRÜNDUNG= &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bild des Ortsteils--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ORTSTEILNUMMER= 48&lt;br /&gt;
|BILD              = Burg Altendorf 2014.jpg&lt;br /&gt;
|BILD-BESCHREIBUNG = Ruine der [[Burg Altendorf]]&lt;br /&gt;
|QUELLE= [https://www.essen.de/rathaus/statistik/StartseiteStatistik.de.html Statistik der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burgaltendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein auf der [[Ruhr]]halbinsel gelegener Stadtteil im Südosten der Stadt [[Essen]]. Er ist durch die Ruine der um 1180 erbauten [[Burg Altendorf]], große Wohngebiete und etwas Landwirtschaft geprägt. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1970 wurde die selbständige Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;Altendorf (Ruhr)&amp;#039;&amp;#039; als 48.&amp;amp;nbsp;Stadtteil in die Stadt Essen eingemeindet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und in &amp;#039;&amp;#039;Burgaltendorf&amp;#039;&amp;#039; umbenannt; denn es gab bereits einen Stadtteil [[Altendorf (Essen)|Altendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die einstige [[Bauerschaft]] Altendorf befindet sich im [[Ruhrtal]] im früheren Grenzgebiet zwischen der [[Grafschaft Mark]], dem [[Kloster Werden]] und dem [[Stift Essen]]. Mittendrin lag das Haus Altendorf, die heutige Ruine der [[Burg Altendorf]]. Die Grenzen des heutigen Stadtteiles berühren [[Horst (Essen)|Horst]], durch die Ruhr getrennt im Norden, [[Dahlhausen (Bochum)|Bochum-Dahlhausen]] im Osten, [[Hattingen]]-[[Niederwenigern]] im Südosten, [[Byfang]] im Südwesten und [[Überruhr]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
Schon vor etwa 10.000 Jahren war die Gegend des heutigen Burgaltendorf besiedelt. Archäologische Funde, wie unter anderem eine Steinaxt aus [[Amphibolit]]schiefer, beweisen dies. Für die Zeit 1000 bis 500 vor Christus geben Keramikreste und Pfostenspuren von Häusern Auskunft über Besiedlungen. Etwa 1000 Jahre später gab es südlich der Ruhr eine germanische Ansiedlung. Kurz vorher, Funde weisen darauf hin, waren Römer in diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde die Burg Altendorf errichtet. Bis 1180 sind Höfe im Umkreis der Burg entstanden. In der Vogteirolle des Grafen von Isenberg sind um 1220 drei Höfe in Altendorf erwähnt, ebenso 1330 im Kettenbuch &amp;#039;&amp;#039;liber catenatus&amp;#039;&amp;#039; der Essener Fürstäbtissin. Allerdings geht man von weiteren Höfen möglicher anderer Herren aus. Der Name Altendorf wird in einer Urkunde des Kölner Erzbischof [[Rainald von Dassel]] 1166 als &amp;#039;&amp;#039;villa aldendorpe&amp;#039;&amp;#039; erstmals genannt. Darin legte er den Streit mehrerer umliegender Ortschaften bezüglich des zu zahlenden [[Zehnt]]en an das Stift bei, in dem er diese neu festlegt. 1486 werden im [[Schatzbuch der Grafschaft Mark]] 14&amp;amp;nbsp;Höfe gezählt, doch hier fehlen die, die nicht den Herren von Mark steuerpflichtig waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name Altendorf stammt von den [[Altendorf (westfälisches Adelsgeschlecht)|Herren von Altendorf]]. Sie waren von niederem Adel und als [[Drost]]e für die Küche der Essener Fürstäbtissin und den Essener Markt zuständig. Die Fürstäbtissin verlieh den Herren von Altendorf ein Dienstmannen[[wappen]] mit einer gewissen Anzahl von Pferdepramen auf einem [[Wappenschild|Schild]]. Diese Pramen waren Klemmen aus Metall mit innen liegenden Zacken und wurden beim Wildpferdefang auf die Nüstern geklemmt, um die Pferde damit gefügig zu machen. Die Herren von Altendorf jagten aber niemals Wildpferde. Dennoch weist auch das heutige Wappen Burgaltendorfs drei Pramen auf rotem Schild auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Silber (Weiß) drei aufrechte schwarze [[Pferdepramme|Pferdeprammen]] mit Kordeln im Verhältnis 2:1.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde von [[Kurt Schweder]] entworfen und hatte nie offiziellen Charakter. Ende der 1980er Jahre schuf der Heraldiker für alle Essener Stadtteile Wappen. Sie sind inzwischen von der Essener Bevölkerung gut angenommen worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen ist abgeleitet vom Wappen der Burgherren von Altendorf, welche allerdings drei silberne [[Rossbremse|Pferdeprammen]] im roten Schild führten; die verwandten Herren von [[Horst (Essen)|Horst]] führten im silbernen Schild drei rote Prammen. Als Ordensritter im Osten führte eine Linie derer von Altendorf genau dieses Wappen; drei schwarze Prammen in Silber.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu Johann Rainer Busch: &amp;#039;&amp;#039;Kurt Schweders Wappen der Essener Stadtteile&amp;#039;&amp;#039; Essen 2009, S. 101.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die benachbarten [[Holtey (Adelsgeschlecht)|Herren von Holtey]] zu [[Burg Holtey]] führten drei (2:1) Prammen im Wappen, nur waren diese rot im goldenen Schild.&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;nolines&amp;quot; widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;180&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 DEU Burgaltendorf COA.svg|Wappen der Gemeinde Burgaltendorf&lt;br /&gt;
 Wappen Altendorf Spießen T3.jpg|Stammwappen der [[Altendorf (westfälisches Adelsgeschlecht)|Burgherren von Altendorf]]&lt;br /&gt;
 Wappen Altendorf III Spießen T3.jpg|Wappen der baltischen Herren von Altendorf&lt;br /&gt;
 Holtey-Wappen 173 8.png|Wappen der [[Holtey (Adelsgeschlecht)|Herren von Holtey]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Um 1500 ist der Einsatz von Steinkohle in der Burgschmiede und -küche von Burg Altendorf nachgewiesen. Allerdings ist die [[Kohlengräberei]] als Vorläufer des Ruhrbergbaus wesentlich älter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joachim Huske]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Steinkohlenzechen im Ruhrrevier. Daten und Fakten von den Anfängen bis 2005&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen aus dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum, Bd. 144). 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Selbstverlag des Deutschen Bergbau-Museums, Bochum 2006, ISBN 3-937203-24-9, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der [[Ruhrschifffahrt]] gegen Ende des 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und dem späteren Bau der Eisenbahn bekam der Bergbau immer mehr Bedeutung, so dass es erst [[Stollen (Bergbau)|Erbstollen]] und dann [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbauschächte]] gab. In der [[Zeche Altendorf Tiefbau]] wurde im Jahre 1867 bereits der erste Presslufthammer im Bergbau verwendet. Die 1968 als letzte in Altendorf geschlossene [[Zeche Theodor]] hatte mit 1060&amp;amp;nbsp;Metern den tiefsten Schacht aller Zechen an der Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahn ===&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Altendorf (Ruhr)]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1879, etwa ein Jahr nach Streckeneröffnung für den Kohlenverkehr, auch für den Personenverkehr eröffnet und am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1959 für den Personenverkehr stillgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=André Joost |url={{NRWbahnarchivURL}}ex/xALR.htm |titel=BetriebsstellenArchiv Altendorf (Ruhr) |werk=NRWbahnarchiv |abruf=2017-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er gehörte zur [[Bahnstrecke Mülheim-Heißen–Altendorf (Ruhr)]] sowie zur &amp;#039;&amp;#039;Mittleren [[Ruhrtalbahn]]&amp;#039;&amp;#039;. 1879 ging die [[Eisenbahnbrücke Dahlhausen]] über die Ruhr nach [[Dahlhausen (Bochum)|Dahlhausen]] in Betrieb. 1945 wurde sie von den Deutschen gesprengt und 1951 eingleisig wieder in Betrieb genommen. Sie ist heute noch eingleisig ohne Gleise erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Herz Jesu Essen-Burgaltendorf.jpg|mini|[[Herz-Jesu-Kirche (Essen-Burgaltendorf)|Herz-Jesu-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
Um 1147 wurde die [[St. Mauritius (Hattingen)|St.-Mauritius-Kirche]] im benachbarten [[Niederwenigern]] erstmals erwähnt. Zum [[Kirchspiel]] Niederwenigern zählte auch der Ort Altendorf. Die Altendorfer nutzten noch bis Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die St.-Mauritius-Kirche, die als Filialkirche der Eigenkirche im Reichshof Hattingen aus dem 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entstand, aus der die [[St. Georg (Hattingen)|Kirche St. Georg]] hervorging. Von 1898 bis 1900 wurde die katholische [[Herz-Jesu-Kirche (Essen-Burgaltendorf)|Herz-Jesu-Kirche]] aus [[Ruhrsandstein]] mit romanischen Stilelementen errichtet. Mit dem Bau der Herz-Jesu-Kirche schied Altendorf aus dem Kirchspiel Niederwenigern aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Zahl der evangelischen Bürger immer weiter zugenommen hatte, begann man in Altendorf 1952 mit dem Bau einer evangelischen Kirche, die am 19.&amp;amp;nbsp;Juli 1953 eingeweiht wurde. So wurde auch die evangelische Gemeinde von Niederwenigern unabhängig. Als 1970 aus Altendorf der Essener Stadtteil Burgaltendorf wurde, ging die ehemals zur [[Evangelische Kirche von Westfalen|Westfälischen Kirche]] gehörende Gemeinde 1971 zur [[Evangelische Kirche im Rheinland|Kirche im Rheinland]] über. Der Kirchbau musste wegen Bergschäden aufgegeben werden, so dass am 4.&amp;amp;nbsp;September 1988 die neue Jesus-lebt-Kirche eingeweiht werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.jesus-lebt-kirche.de/ Homepage der Jesus-lebt-Kirche, Historie]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Von der Gemeinde zur Eingemeindung ===&lt;br /&gt;
Der Ort Altendorf gehörte seit Anfang des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts bis zum Ende des Kaiserreiches 1918 zur [[Grafschaft Mark]] und somit durch Erbgang ab 1609 zu den Kurfürsten von Brandenburg, den späteren Königen von Preußen. Zuständig war der Amtmann in [[Burg Blankenstein (Hattingen)|Blankenstein (Burg)]]. Von 1753 bis 1806 dem [[Landkreis Hörde]] zugeteilt, kam der Ort nach dem napoleonischen Zwischenspiel von 1806 bis 1813 im Jahr 1815 zum [[Kreis Bochum]]. 1885 wurde die Gemeinde dem [[Kreis Hattingen]] zugeteilt. Danach gehörte sie ab 1929 dem neuen [[Ennepe-Ruhr-Kreis]] an. Die Gemeinde Altendorf wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1970 nach Essen eingemeindet und, da es schon einen Stadtteil Altendorf gab, am 25.&amp;amp;nbsp;März 1970 in &amp;#039;&amp;#039;Burgaltendorf&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=112}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Eckdaten ===&lt;br /&gt;
1846 wurde erstmals Schulunterricht in Altendorf erteilt, und zwar zunächst in der Gaststätte Mintrop im Schwarzensteinweg. Damit entfiel erstmals der lange Weg der Kinder zum Unterricht nach Niederwenigern. 1858 wurde auf dem Gelände der Vorburg die katholische Burgschule aus alten Burgsteinen errichtet. 1876 eröffnete die Buschschule an der Schulstraße, heutige Mölleneystraße. 1899 kam an der Kohlenstraße eine evangelische Schule dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Schwimmbrücke Dahlhausen|Eggemannsche Schwimmbrücke]] und die [[Schwimmbrücke Holtey]] wurden in den Jahren 1898 bis 1901 errichtet. So konnten Altendorfer Arbeiter auch nach Horst oder Dahlhausen gelangen. Da jede Person pro Überquerung fünf Pfennige bezahlen musste, nannte man sie im Volksmund die Fünf-Pfennigs-Brücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Ehrenbürgerbrief der selbständigen Gemeinde Altendorf/Ruhr erhielt &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Mölleney&amp;#039;&amp;#039; zu seinem 75. Geburtstag. Nach Praxisübernahme seines Vaters war er Arzt am katholischen Elisabeth-Hospital im benachbarten Niederwenigern, Leiter der Sanitätskolonne, Mitglied der Gemeindevertretung und erster Vorsitzender des Kirchbauvereins. Am 22. Dezember 1902 wurde er in den Kirchenvorstand der neuen [[Herz-Jesu-Kirche (Essen-Burgaltendorf)|Herz-Jesu-Kirche]] gewählt. Am 23. März 1913 starb Mölleney, und 1925 wurde die damalige Schulstraße in Burgaltendorf in Mölleneystraße nach ihm umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] verloren 112 Altendorfer Bewohner ihr Leben. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] fielen mehr als 230 Altendorfer, oder sie blieben vermisst. Die großen Bombardements erreichten mehr die großen Zentren von Essen und Bochum. Auch in Altendorf wurden Zwangsarbeiter, und zwar in Bergbau und Landwirtschaft, eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Am 31. März 2025 lebten 9.253 Einwohner in Burgaltendorf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Bevölkerungszahlen der Stadtteile]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strukturdaten der Bevölkerung in Burgaltendorf (Stand: 31. März 2025):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der unter 18-Jährigen: 15,2 % (Essener Durchschnitt: 16,9 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung unter 18 Jahren]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Bevölkerungsanteil der mindestens 65-Jährigen: 29,6 % (Essener Durchschnitt: 21,7 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Anteil der Bevölkerung von 65 Jahren und älter]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Ausländeranteil: 4,4 % (Essener Durchschnitt: 20,6 %)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://media.essen.de/media/wwwessende/aemter/12/Bevoelkerungszahlen.pdf Ausländeranteil in den Stadtteilen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Burgaltendorf ist hauptsächlich geprägt von Landwirtschaft und lockerer Wohnbebauung in kleineren Ein- und Mehrfamilienhäusern. Eine Ausnahme bildet das Hochhaus an der Kohlenstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil besitzt eine städtische Grundschule an der Alten Hauptstraße mit Abzweig an der Holteyer Straße, eine städtische Förderschule mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung (Comenius-Schule)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.comenius-schule-essen.de/ Homepage der Comenius-Schule, Sonderschule der Stadt Essen]&amp;lt;/ref&amp;gt; und je einen städtischen, einen katholischen und einen evangelischen Kindergarten (Die Kinderarche)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.jesus-lebt-kirche.de/128.0.html |text=Seite der Kinderarche auf der Homepage der Jesus-Lebt-Kirche |wayback=20070820072829}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Des Weiteren gibt es eine 1894 gegründete [[Freiwillige Feuerwehr]]. Ein [[Ortskern]] fehlt, jedoch dient die Alte Hauptstraße in Teilen als Geschäftsstraße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Cordula Brand, [[Detlef Hopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Eine Siedlung der späten römischen Kaiserzeit und der Merowingerzeit in Burgaltendorf.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Essener Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Band 112, 2000, S. 13–29.&lt;br /&gt;
* Cordula Brand: &amp;#039;&amp;#039;Der Siedlungsplatz von Burgaltendorf im Lichte germanischer Fundstellen in Essen.&amp;#039;&amp;#039; In: Detlef Hopp, Charlotte Trümpler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die frühe römische Kaiserzeit im Ruhrgebiet. Kolloquium des Ruhrlandmuseums und der Stadtarchäologie/Denkmalbehörde in Zusammenarbeit mit der Universität Essen.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2001, ISBN 3-89861-069-1, S. 173–181.&lt;br /&gt;
* Detlef Hopp: &amp;#039;&amp;#039;Germanische Fundplätze der Kaiserzeit im Essener Süden.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Spickermann]], [[Krešimir Matijević]], Heinz Hermann Steenken (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Rom, Germanien und das Reich. Festschrift zu Ehren von Rainer Wiegels anlässlich seines 65. Geburtstages&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Pharos. Studien zur griechisch-römischen Antike.&amp;#039;&amp;#039; Band 18). Scripta Mercaturae Verlag, St. Katharinen 2005, ISBN 3-89590-159-8, S. 193–209.&lt;br /&gt;
* Peter Mesenburg: &amp;#039;&amp;#039;Fundort Burgaltendorf.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen zur Veränderung des Geländes seit 1843.&amp;#039;&amp;#039; In: Detlef Hopp, Charlotte Trümpler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die frühe römische Kaiserzeit im Ruhrgebiet. Kolloquium des Ruhrlandmuseums und der Stadtarchäologie/Denkmalbehörde in Zusammenarbeit mit der Universität Essen.&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2001, ISBN 3-89861-069-1, S. 182–190.&lt;br /&gt;
* Petra Meuwsen, Stefan Leenen: &amp;#039;&amp;#039;Burg Altendorf 1601 – Burg und Besitz im Spiegel des Testaments von Arnold von Vittinhoff-Schell&amp;#039;&amp;#039; Klartext Verlag, Essen 2019, ISBN 978-3-8375-1967-9&lt;br /&gt;
* Wikisource: Das Gedicht [[s:Altendorf (Kämpchen)|&amp;#039;&amp;#039;Altendorf&amp;#039;&amp;#039;]] aus dem Gedichtband [[s:Was die Ruhr mir sang (Kämpchen)|&amp;#039;&amp;#039;Was die Ruhr mir sang&amp;#039;&amp;#039;]] (1909) von [[Heinrich Kämpchen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Baudenkmäler in Burgaltendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßen in Essen-Burgaltendorf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Essen-Burgaltendorf}}&lt;br /&gt;
*[https://www.hbv-burgaltendorf.de/ Heimat- und Burgverein Burgaltendorf e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
*[https://www.essen.de/dasistessen/stadtteile/burgaltendorf_2/burgaltendorf_startseite.de.jsp Stadtteilbeschreibung auf der Homepage der Stadt Essen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Essen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7713800-4|VIAF=238633546}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgaltendorf| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alfdager</name></author>
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