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	<title>Burg Wildegg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T21:58:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wildegg&amp;diff=478629&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bauer Alfons: /* Trivia */ kürzlich war wann?</title>
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		<updated>2025-03-16T21:41:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Trivia: &lt;/span&gt; kürzlich war wann?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wildegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Sittendorf, Österreich. Für das Schloss in der Schweiz siehe [[Schloss Wildegg]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Bild = Sittendorf - Schloss Wildegg (c).JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Südostansicht der Burg Wildegg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1188&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Felslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Wienerwald (Gemeinde)|Wienerwald]]-Sittendorf&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.08611&lt;br /&gt;
|Längengrad = 16.16530&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wildegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schloss Wildegg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Felsenburg]] in der Ortschaft [[Sittendorf (Gemeinde Wienerwald)|Sittendorf]] in der Gemeinde [[Wienerwald (Gemeinde)|Wienerwald]] im [[Bezirk Mödling]] in [[Niederösterreich]]. Sie steht auf einem steil abfallenden Felsen in etwa {{Höhe|460|AT|link=true}} und wurde 1188 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit 1986 ist sie im Besitz der [[Katholische Jungschar Österreich|Katholischen Jungschar]] der [[Erzdiözese Wien]]. Die Burganlage war Schauplatz in der Literatur und steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|text=Listeneintrag}}).&amp;lt;ref&amp;gt;{{BDA DenkmallisteRef| AT-3 | Jahr = 2024}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lagebeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg Wildegg steht an der Adresse Wildegger Straße&amp;amp;nbsp;41 nördlich des Ortes Sittendorf auf einem steil abfallenden Felsen in etwa {{Höhe|460|AT|link=true}} im [[Wienerwald]] im [[Naturpark Föhrenberge]] sowie am Rande des [[Naturpark Sparbach|Naturparks Sparbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wildegg02.jpg|mini|links|Die Burg um 1915]]&lt;br /&gt;
Errichtet wurde die Burg Wildegg vermutlich zwischen 1133, der Gründung des [[Stift Heiligenkreuz|Stiftes Heiligenkreuz]] und 1188, als sie ihre erste urkundliche Erwähnung als &amp;#039;&amp;#039;Burg Wildekk&amp;#039;&amp;#039; fand. Der erste Wildegger, Heinrich, dürfte die Burg errichtet haben. Wo aber die Wildegger herkamen, ist bis heute unbekannt. Der Bau gehörte zum Burgengürtel am Rand des [[Wienerwald]]es, der zum Schutz gegen die öfter von Osten einfallenden Ungarn diente. Deshalb wurde sie auch als Felsenburg gebaut. Der Teil mit dem Turm und der [[Burgkapelle|Kapelle]] wurde erst später errichtet. Der ursprüngliche [[Burggraben]] wurde später zugeschüttet. Die Burg war nur einstöckig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war aber nur bis 1261 im Besitz der Wildegger. Der letzte aus dem Geschlecht war Konrad von Wildegg, der im Stift Heiligenkreuz begraben wurde. Durch das Erbe an seine Töchter fiel die Burg an das Geschlecht der Altenburger. 1346 haben die Altenburger-Wildegger aber vermutlich die Burg verloren. Als Besitzer scheint dann der Forstmeister Leutold Veusel auf. Zu dem Besitz des Burgherrn gehörte auch [[Sparbach (Gemeinde Hinterbrühl)|Sparbach]] und Teile Allands. Bis 1486 wechselten die Besitzer häufig, wie der [[Söldner]]führer &amp;#039;&amp;#039;Hans Holuber&amp;#039;&amp;#039;, bis sie an die &amp;#039;&amp;#039;Neidecker&amp;#039;&amp;#039; verkauft wurde. Unter den Neideckern wurde die Burg in ein [[Renaissance]]-Schloss umgebaut. Wildegg hat den ersten dreieckigen Renaissancehof nördlich der Alpen. Zur Zeit der [[Reformation]] wechselten die Neidecker zu den Protestanten. Dadurch kam es auch immer wieder zu Machtkämpfen mit dem Stift Heiligenkreuz. So wurden die Neidecker nicht mehr im Stift, sondern in der nahen Kirche in Sittendorf begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1621 wurde die Burg stark erweitert. Von den vermehrt einfallenden Türken, vor allem im Zuge der [[Zweite Türkenbelagerung|Zweiten Türkenbelagerung]] 1683 wurde sie aber wieder stark beschädigt. Für die notwendigen Reparaturen konnten die Neidecker die finanziellen Mittel nicht aufbringen. Deshalb wurde das nunmehrige Schloss auf Anraten Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] an das Stift verkauft. Der Kaiser hatte zwar Interesse an der Jagd des Schlosses, aber selbst nicht die Mittel, es zu erstehen. Aber auch das Stift musste deshalb andere Grundstücke in der Nähe verkaufen, um über das notwendige Geld zu verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Clemens Schäffer begann sofort mit den Renovierungen, mit einem neuen Dach und anderem. Bis 1776 wohnten dort zahlreiche vom Stift, das in der [[Gegenreformation]] wieder erstarkte, entsandte Verwalter. Unter ihnen erhielt die Burg ihre heutige Größe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wildegg.jpg|mini|links]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 wurde die Burg von einem katholischen Wanderverein gepachtet und in den nachfolgenden Jahren [[Renovierung|renoviert]]. 1945 wurde sie zeitweise von den Einheiten der [[Schutzstaffel|Waffen-SS]] besetzt, die einen Stützpunkt errichten wollten, weshalb es fast zur Zerstörung der Burg gekommen war. Herannahende sowjetische Truppen wollten die Burg sprengen, doch gelang es einem Mitglied der Wanderfreunde durch Verhandlungen mit den Sowjets die Zerstörung der Burg zu verhindern. Im Jahr 1947 wurde dort die [[Katholische Jungschar Österreich|Katholische Jungschar]] gegründet. Die Burg wird von dieser als Selbstversorgerhaus geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Die Burg Wildegg ist eine zu einem Renaissance-Schloss ausgebaute mittelalterliche Höhenburg aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Äußeres ===&lt;br /&gt;
Die Burg ist eine hoch aufragende Anlage über einem unregelmäßigen, annähernd dreieckigem Grundriss der mittelalterlichen Burg und im Wesentlichen über deren Grundmauern. Im Untergeschoß ist teilweise unverputztes Quadermauerwerk aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Durch den Umbau während der Renaissance-Zeit wurde die Dachlandschaft vereinheitlicht. Die Firstlinie wird lediglich durch den Südost-Turm mit Zeltdach durchbrochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;arch&amp;quot;&amp;gt;Peter Aichinger-Rosenberger (Bearb.), Christian Benedik (Beiträge), Bundesdenkmalamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich südlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Teil&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;M&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;Z. [[Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003|Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs, topographisches Denkmälerinventar.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, S.&amp;amp;nbsp;2243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Kurzgeschichte „Die Braut des Alexis“ (1949) von [[Ida Friederike Görres]] findet auf der Burg Wildegg (in der Geschichte Schloss Wildegg genannt) kurz nach der Türkenbelagerung statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ida Friederike Görres |Titel=Die Braut des Alexis |Hrsg=Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Gudrun Trausmuth |Sammelwerk=Neue Schau: Große christliche Erzählungen im 20. Jahrhundert |Verlag=Be+Be-Verlag |Ort=Heiligenkreuz im Wienerwald |Datum=2023 |Reihe=Kleine Bibliothek des Abendlandes |BandReihe=9 |ISBN=978-3-903602-74-8 |Seiten=199-222}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Wildegg ist auf dem Cover einer Wiederveröffentlichung dieser Geschichte abgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Peter Aichinger-Rosenberger (Bearb.), Christian Benedik (Beiträge), Bundesdenkmalamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich südlich der Donau&amp;#039;&amp;#039;. Teil&amp;amp;nbsp;2: &amp;#039;&amp;#039;M&amp;amp;nbsp;bis&amp;amp;nbsp;Z. [[Dehio Niederösterreich südlich der Donau 2003|Dehio-Handbuch]]. Die Kunstdenkmäler Österreichs, topographisches Denkmälerinventar.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Berger, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-365-8, S.&amp;amp;nbsp;2242–2243.&lt;br /&gt;
* {{Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich |viertel=I |band=7 |seite=184|text=Wildeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Wildegg, Sittendorf|Burg Wildegg}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=704}}&lt;br /&gt;
* [https://wien.jungschar.at/wildegg/ Burg Wildegg] auf der Seite der Katholischen Jungschar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Industrieviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Niederösterreich|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Wildegg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wienerwald (Gemeinde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bauer Alfons</name></author>
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