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	<title>Burg Westerhof - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AxelHH: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2021-01-02T19:40:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Westerhof vom Koppenberg.jpg	&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Blick vom Koppenberg auf Ort und Burg Westerhof&lt;br /&gt;
|Bilderwunsch =&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = erste Erwähnung 1294&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Westerhof]]  	&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/46/12.50&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/6/55&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NI&lt;br /&gt;
|Poskarte = 	&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =         &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}		&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Westerhof&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burg]]anlage in [[Westerhof]], einem Ortsteil der Einheitsgemeinde [[Kalefeld]] im [[Landkreis Northeim]] im [[Südniedersachsen|südlichen Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Merian Westerhof 1650.jpg|mini|Dorf Westerhof und Burg (rechts) in einem [[Matthäus Merian|Merian]]-Kupferstich um 1654]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Ausschnitt Kurhan-Landesaufnahme Westerhof.jpg|mini|Westerhof mit Teich (historische Karte von 1784)]]&lt;br /&gt;
=== Erste Erwähnungen Westerhof ===&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung des Namens [[Westerhof]] stammt vom 26. März 1190, als Conradus de Westerhoue 4 Hufen Land und 10 bebaute Hofstellen in [[Elze]] an das Kloster [[Lamspringe]] verkaufte. Als Gegenleistung wurde Conrads Tochter Richiza in den Konvent des Klosters aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr. Janicke – UB Hochstift Hildesheim 1, Nr.: 475, S. 451 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1255 bestätigen Siegel des Henrici de Westerhoue – Heinrich von Westerhof und Hermann [[von Oldershausen]] in einer Urkunde, dass der [[Propst]] Berthold des Klosters [[St. Jakobi]] in [[Osterode am Harz]] die Ansprüche des Lippold Hoye und seiner Neffen an 23 Morgen Land in [[Eisdorf (Bad Grund (Harz))|Eisdorf]], die Herr Ambrosius für das Kloster erworben hatte, abgelöst hat. An der Urkunde hängt an einem Pergamentstreifen das o.a. Siegel des Henrici de Westerhoue. Das Siegel ist schildförmig, ca. 60 × 50 mm. Es zeigt in einem ungeteilten Schild einen unter zwei byzantinischen Rosen nach links schreitenden Löwen.&amp;lt;ref&amp;gt;Or. HstA Hannover Cal. Or. 100 Osterode, St. Jacobi, Urk. 20&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Erwähnung und Geschichte der Burg ===&lt;br /&gt;
1294 erfolgte die erste urkundliche Erwähnung der Burg Westerhof als &amp;quot;Castrum Westerhoue&amp;quot;. Die Brüder Daniel und Heinrich, Söhne des Ritters Daniel von Westerhof, verkauften der Kirche [[Marienstift (Einbeck)|St. Marien]] vor Einbeck einen Hof und drei Hufen Land in [[Sebexen]], sowie eine Hufe Land in [[Lovesbecke]] an die erzbischöfliche Kirche von Mainz.&amp;lt;ref&amp;gt;Or. HstA Hannover Cal.Or. 100 Einbeck, St. Marien, Urk. 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 10./17. Juni 1296 stammt die erste urkundliche Erwähnung von [[Ludenhagen]]. Ritter Arnold von Westerhof verkaufte zwei Höfe und 2½ Hufen Land in Ludenhagen gelegen an das [[Kloster Wiebrechtshausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;StUB Göttingen, 8° Cod.Ms.Hist. 322 (Kotzebue, Antiquates Wibbernshusanae), fol. 13r – 13v&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Mai 1302 verkauften die von Oldershausen ihren Teil an [[Altes Amt Westerhof|Grafschaft]] und Burg Westerhof mit umfangreichen Hoheitsrechten, sowie den Gerichtsstuhl in [[Kalefeld]], für 1020 Mark an den Bischof von Hildesheim, [[Siegfried II. von Querfurt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf 1, Nr: 168, S. 98 MGH Constutiones IV, 2, Nr.:1171, S. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt; Der von König Albrecht von Sachsen bestellte Landfriedensrichter, Markgraf Otto von Brandenburg, stimmte dem Verkauf zu.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr.: Sudendorf 1, Nr: 168, S. 98 MGH Constutiones IV, 2, Nr.:1171, S. 1226&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 war Albert Ordenberg bischöflicher Vogt auf Westerhof. Ihm zur Seite stand Engelbert von Freden als [[Burgmann]].&amp;lt;ref&amp;gt;UB Hochstift Hildesheim 3, Nr.: 33, S. 22&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 6. März 1323 war Westerhof vollständig im Besitz des [[Hochstift Hildesheim|Hochstiftes Hildesheim]]. Die Herzöge Ernst, Wilhelm und Johann von [[Fürstentum Grubenhagen|Grubenhagen]] verkauften ihren Teil der Burg und Grafschaft Westerhof an den Bischof Otto von Hildesheim. Pfandinhaber zu diesem Zeitpunkt war Heinrich [[Steinberg (Adelsgeschlecht)|von Steinberg]], der die Pfandschaft für 200 Mark erworben hatte. Die Herzöge behielten sich das Rückkaufsrecht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Dr.: Sudendorf 1, Nr: 374, S. 212; Hoogeweg, UB Hochstift Hildesheim 4, Nr.: 718, S. 394 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. Juni 1328 ist Borchard von Westerhof Burgmann auf Westerhof.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Hochstift Hildesheim 4, Nr.: 1000, S. 544 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die erste urkundliche Erwähnung aus [[Bossekenhusen]] stammt vom 18. Februar 1331. Heinrich von Westerhof verpfändete zwei Hufen Land in Bossekenhusen an zwei Einbecker Bürger.&amp;lt;ref&amp;gt;Urk. Reichst. Gan. St.A. Wolfenbüttel 6 Urk., Nr. 134; siehe auch Upmeyer – Herren von Oldershausen. S. 194&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 3. Juni 1341 verpfändete Bischof Heinrich von Hildesheim den Herren von Gowisch die Burg Westerhof für 800 Mark auf drei Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Goslar 4, Nr.: 144, S. 97 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1366 bis 1369 ist Dietrich von [[Gittelde (Adelsgeschlecht)|Gittelde]] als Inhaber von Burg und [[Altes Amt Westerhof|Amt Westerhof]] bezeugt. Vom 7. März 1389 stammt die erste Erwähnung des großen Teiches vor Westerhof. Der Fuldaer Fürstabt [[Friedrich I. von Romrod]] belehnte den Ritter Heiso von [[Gladebeck]] und den Knappen Hans von [[Bovenden (Adelsgeschlecht)|Boventen]] mit den Gütern des verstorbenen Egbert von Westerhof, als da sind das Dorf [[Willershausen (Kalefeld)|Willershausen]] samt Zubehör und dem Kirchenlehn, 1 ½ Hufen und 6 Morgen Land vor Northeim mit allen Rechten, 3 Hufen Land mit Zubehör in Grone und einem halben Teich vor Westerhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Dolle, UB von Boventen. Nr.: 174, Seite 163&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Westerhof Eingang.jpg|miniatur|Eingang der Burg Westerhof]]&lt;br /&gt;
Die Herren [[von Steinberg]] waren von 1392 bis 1383 Pfandinhaber der Burg Westerhof.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Goslar 4, Nr.: 886, S. 421&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. September 1400 hatten die Herren von [[Rössing (Adelsgeschlecht)|Rössing]] auf der Burg Westerhof einen Pfandanteil in Höhe von 200 Mark.&amp;lt;ref&amp;gt;UB Schwicheldt, Nr.: 82, S. 83 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich [[Schwicheldt (Adelsgeschlecht)|von Schwicheldt]] ist für die Zeit von 1398 bis 1415 auf der Burg Westerhof mehrfach als Pfandinhaber und Gerichtsherr bezeugt. Am 24. April 1427 erwarben die Herren [[Wallmoden (Adelsgeschlecht)|von Wallmoden]] für 300 Mark die Hälfte der Burg Westerhof. Heinrich [[Gittelde (Adelsgeschlecht)|von Gittelde]] erwarb am 24. Februar 1430 für 450 Gulden 1/4 der Burg Westerhof.&amp;lt;ref&amp;gt;Freise, Urkundenauszüge Nr. 866 S. 170&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Witwe Hermann von [[Medenheim]]s erwarb am 13. Juli 1433 für 100 Mark Nutzungsrechte an einem Viertel der Burg Westerhof, das die [[Oldershausen (Adelsgeschlecht)|von Oldershausen]] besaßen.&amp;lt;ref&amp;gt;Klinckhardt, Anl. Nr. 54 S. 93 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herren [[Hardenberg (niedersächsisches Adelsgeschlecht)|von Hardenberg]] besaßen 1/4 der Burg Westerhof, das sie am 20. Februar 1480 für 700 rheinische Gulden an die von Oldershausen verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;Or. HstA Hannover Cal. Des. 28, Schr. 42, Caps. 7, Nr.: 7&amp;lt;/ref&amp;gt; 1519 begann die [[Hildesheimer Stiftsfehde]], die bis 1523 andauerte. Als 1519 die Hildesheimer Stiftsfehde begann, hatten die Herren von Oldershausen die gesamte Burg Westerhof für 11.000 Goldgulden in Pfandbesitz. Als Resultat der Fehde wurde die Burg mit allen Rechten 1523 den [[Welfen]] überschrieben. Sie gehörte fortan zum Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und wurde durch einen [[Amtmann]] verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Hildesheimer Stiftsfehde, Quellensammlung, S. 1132 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Herrenhaus ist im 16. Jahrhundert abgebrannt und wurde anschließend wiederaufgebaut. Bis 1859 war die Burg Sitz des Amtmannes im [[Altes Amt Westerhof|Alten Amts Westerhof]]. Dieses ist 1859 im [[Amt Osterode]] aufgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Horst Bredthauer: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Burg Westerhof&amp;#039;&amp;#039; in &amp;#039;&amp;#039;Westerhöfer Jahrbuch&amp;#039;&amp;#039; 1994&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Westerhof}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|6410|Westerhof|Gudrun Pischke}}&lt;br /&gt;
* [http://regiowiki.hna.de/Zeittafel_zur_Geschichte_der_Burg_Westerhof Zeittafel zur Geschichte der Burg Westerhof] bei hna.Regiowiki&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147974507/ee9c3dea-aee0-41a4-b552-fc5593d1b48a.gif Rekonstruktionsversuch] als Zeichnung im mittelalterlichen Zustand von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Niedersachsen|Westerhof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Kalefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kalefeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1294]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Westerhof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AxelHH</name></author>
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