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	<title>Burg Wernerseck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T08:09:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wernerseck&amp;diff=394558&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-20576-85: /* Anlage */Besichtigung nur möglich nach Anmeldung</title>
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		<updated>2026-04-03T15:47:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Anlage: &lt;/span&gt;Besichtigung nur möglich nach Anmeldung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                    = &lt;br /&gt;
|Bild                    = Burg Wernerseck2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung        = Burg Wernerseck&lt;br /&gt;
|Alternativname          = Kelterhausburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit         = 1402&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage  = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand       = Ruine, wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung     = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale      = Basaltsteine, Schiefersteine&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname       = [[Ochtendung]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad             = 50.372437&lt;br /&gt;
|Längengrad              =  7.378091&lt;br /&gt;
|Region-ISO              = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate           = 154&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug              = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wernerseck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Kelterhausburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Spätmittelalter|spätmittelalterliche]] [[Burg]]anlage auf dem Gebiet der Gemeinde [[Ochtendung]] im [[Landkreis Mayen-Koblenz]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie verdankt ihren Namen ihrem Gründer und Bauherrn, dem [[Erzbischof von Trier]] [[Werner von Falkenstein]] (1388–1418).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg wernerseck.jpeg|mini|Aufnahme September 2012 aus der Luft]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wernerseck 033x.jpg|mini|Burg Wernerseck, Luftaufnahme (2016)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] liegt über der [[Nette (Mittelrhein)|Nette]] in der Vorder[[eifel]], in unmittelbarer Nähe zur [[Bundesautobahn 61]], Abfahrt [[Plaidt]]. Im östlichen Bereich des Bergsporns, an dessen schmalster Stelle die Burg erbaut wurde, befand sich in spätantiker Zeit eine römische Höhenbefestigung. Die Entstehung der wahrscheinlich als [[Fliehburg]] entworfenen Anlage kann durch Münzfunde in die erste Hälfte des 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts datiert werden. Aufgrund von keramischen Funden wird eine Nutzung der Anlage bis ins frühe 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGL&amp;quot; details=&amp;quot;53&amp;quot;&amp;gt;Dieter Schmidt, Günther Gries, [[Annette Lehnigk-Emden]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Wernerseck, der Burgberg in prähistorischer, spätrömischer und mittelalterlicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ochtendunger Heimatblätter.&amp;#039;&amp;#039; Heft 11, 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Anlagen aus der Spätantike entlang der Nette befinden sich bei [[Welling]], [[Ruitsch]] und auf dem [[Spätrömische Höhenbefestigung Katzenberg|Katzenberg bei Mayen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der [[Kurtrier|Trierer]] [[Kurfürst]] und [[Erzbischof]] Werner von Falkenstein begann den Bau der Burg Ende des Jahres 1401 im Zuge seiner Expansionspolitik im Gebiet der [[Pellenz]]. Damit lag der Bauplatz nicht mehr in der Gemarkung von Ochtendung, das zu Kurtrier gehörte, sondern bereits im Lehnsgebiet der [[Virneburg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Virneburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGL&amp;quot;  details=&amp;quot;76–77 &amp;quot;/&amp;gt; Sie diente als Grenzfestung gegen den [[Friedrich III. von Saarwerden|Erzbischof von Köln]]. Diesem Zweck wurde die Burg jedoch nie gerecht, da sich die Grenzen während der Bauarbeiten verschoben. Später wurde die Burg zur Verwaltung genutzt. Vermutlich wurde Konrad Kolbe von Boppard 1412 zum ersten Amtmann eingesetzt. Seit dem 16. Jahrhundert war die Burg an die [[Herren von Eltz]] verpfändet, die sie bis ins 19. Jahrhundert besaßen. Von 1966 bis 1969 war eine Falknerei auf der Burg eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGL&amp;quot;  details=&amp;quot;113 &amp;quot;/&amp;gt; Ein Förderverein hat sich die Sicherung und Renovierung der baufälligen Burg zur Aufgabe gemacht und zwischen Sommer 2006 und November 2007 den Wohnturm renoviert.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Wernerseck, Torseite.jpg|mini|Torseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Bauwerke, Bauphasen, Mauerwerksmerkmale, Architektur, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die fünfeckige Burg ist an drei Ecken mit [[Rundturm|Rundtürmen]] versehen, eine weitere Ecke bildet die Toranlage. Gewohnt wurde im 22&amp;amp;nbsp;Meter hohen, vierstöckigen [[Donjon]] ([[Wohnturm]]), der auch die Aufgabe eines [[Bergfried]]s hatte. In ihm befand sich auch die Kapelle. Der Zugang erfolgte über einen [[Hocheingang]]. Der Wohnturm hat ungewöhnlich starke Mauern (2,5&amp;amp;nbsp;m) und ist im unteren Teil weitgehend erhalten, die oberen Stockwerke mit der Dachplattform wurden zunehmend baufällig und 2007 durch einen Förderverein instand gesetzt. Die Burg befindet sich im Eigentum der Gemeinde Ochtendung. Sie kann  besichtigt werden nach Anmeldung bei der Ortsgemeinde Ochtendung ist &lt;br /&gt;
jedoch erst nach einem Fußmarsch von ca. 2&amp;amp;nbsp;km (betrachtet vom Ortskern) zu erreichen.&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wernerseck.jpg|mini|hochkant|links|Eifellandschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauphasen ==&lt;br /&gt;
In der ersten Bauphase von Wernerseck entstand der Wohnturm als Bestandteil (Süd-Ost-Ecke) einer einfachen [[Ringmauer]]. Als ein Beleg dafür können die auskragenden Mauersteine an der Nordseite des Hauptturms gewertet werden, die ihn ehemals mit einer Mauer fest verband. Des Weiteren befindet sich an seiner Süd- und Ostseite in seinem Mauerwerk ein Band aus [[Basalt]]steinen, das möglicherweise die Außenseite der Burganlage dekorieren sollte. Die Ringmauer folgte in weiten Teilen dem Mauerverlauf der älteren, ottonenzeitlichen Burganlage unter Einbeziehung des Torbauses. In einem späteren Ausbau wurde die Ringmauer erweitert und mit Ecktürmen versehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGL&amp;quot;  details=&amp;quot;104–107 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ältere Burgreste ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wernerseck (Nettetal).jpg|mini|Burg Wernerseck]]&lt;br /&gt;
In der Burg finden sich an verschiedenen Stellen die Reste eines älteren Burgbaus, die bei der Errichtung von Wernerseck mitverwendet wurden und so die Zeit überdauerten. Das Mauerwerk weicht an diesen Stellen durch die Verwendung von kleinformatigerem [[Schiefer]]gestein vom später errichteten ab. Besonders erwähnenswert sind die Hälfte einer Toranlage neben dem Wohnturm, einem Teil des späteren inneren Torbaus, und die Reste eines Gebäudes im Zentrum der Burg. Der Vorgängerbau folgte wahrscheinlich dem damals noch nicht unterbrochenen Felskamm und schloss so auch das Plateau in Bereich der späteren [[Vorburg]] mit ein. Da es keine sicher datierbaren Funde aus der Zeit vor dem Bau der neuen Burg gibt, kann nur aus den baulichen Befunden auf deren Entstehungszeit geschlossen werden. Im inneren Torbau sind die Reste eines älteren Torbaus erhalten, der nahezu identisch mit dem des [[Waldschlössel]]s bei Klingenmünster ist. Dies legt den Schluss nahe, die ursprüngliche Burg als ottonenzeitliche Anlage aus der Zeit des 10. bis 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts anzusehen. Die alte Burg wurde urkundlich nie erwähnt. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die [[Burg Laach (Kruft)|Pfalzgrafen zu Laach]] sie errichteten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SGL&amp;quot;  details=&amp;quot;72–74 &amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Gries, [[Annette Lehnigk-Emden]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Wernerseck&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ochtendunger Heimatblätter&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. vom Heimatverein Ochtendung. Heft 4 (1993), S. 3–18, Heft 5, (1994), S. 19–30; Heft 6 (1995), S. 19–21.&lt;br /&gt;
* Dieter Schmidt, Günther Gries, [[Annette Lehnigk-Emden]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Wernerseck, der Burgberg in prähistorischer, spätrömischer und mittelalterlicher Zeit&amp;#039;&amp;#039;. Ochtendunger Heimatblätter. Hrsg. vom Heimatverein Ochtendung. Heft 11 (2001), {{ISSN|0938-1244}}.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3761607237}}&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich: &amp;#039;&amp;#039;„... wie ein Monarch mitten in seinem Hofstaate thront“. Burgen am unteren Mittelrhein&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2010, ISBN 978-3-7954-2210-3, S. 156–161.&lt;br /&gt;
* [[Josef Busley]] und [[Heinrich Neu (Kunsthistoriker)|Heinrich Neu]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler des Kreises Mayen&amp;#039;&amp;#039;, L. Schwann, Düsseldorf, 1941, S. 386–391.&lt;br /&gt;
* Achim Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Demarkationspunkt oder Bollwerk? – Baugeschichtliche Bemerkungen zur Burgruine Wernerseck bei Ochtendung, Landkreis Mayen-Koblenz.&amp;#039;&amp;#039; In: Olaf Wagener (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Symbole der Macht – Aspekte mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur.&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;#039;&amp;#039;Beihefte zur Mediaevistik.&amp;#039;&amp;#039; Band 17.) Frankfurt/Main 2012, S. 177–196.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|253|Wernerseck}}&lt;br /&gt;
* [http://www.heimatverein-ochtendung.de/ Heimatverein Ochtendung: Burg Wernerseck]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.burgenwelt.org/deutschland/wernerseck/object.php Burg Wernerseck]&amp;#039;&amp;#039; auf der Seite [http://www.burgenwelt.de/ burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=104292290X|VIAF=305316410}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Wernerseck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 15. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Ochtendung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Mayen-Koblenz|Wernerseck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des rheinländischen Adelsgeschlechts Eltz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
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