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	<title>Burg Wernberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wernberg&amp;diff=740514&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Peter Gröbner am 19. April 2026 um 11:07 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-19T11:07:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Wernberg 2011 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Wernberg (2011)&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1280 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Wernberg-Köblitz]]-„Schlossberg“&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.539339&lt;br /&gt;
|Längengrad = 12.165503&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 415&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Wernberg-Lageplan.PNG|mini|Lageplan von Burg Wernberg auf dem [[Bayerische Uraufnahme|Urkataster von Bayern]]]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wernberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; befindet sich im [[Oberpfälzer Wald]] in [[Bayern]] in einer Spornlage ({{Höhe|415|DE-NN|link=true}}) über dem [[Wernberg-Köblitz|Markt Wernberg-Köblitz]]. Die [[Burg]]anlage ist gut erhalten und wurde bis auf wenige Jahre durchgehend genutzt. Nachdem die Burg bis 2019 ein Hotel gehobener Klasse samt Restaurant beherbergte, ist sie seit 2020 einer von vier Standorten der privaten &amp;#039;&amp;#039;Vincera&amp;#039;&amp;#039; Kliniken für psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die Anlage ist unter der Aktennummer D-3-76-150-23 als [[Denkmalschutz|denkmalgeschütztes]] [[Liste der Baudenkmäler in Wernberg-Köblitz|Baudenkmal]] von Wernberg verzeichnet. Ebenso wird sie als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-3-6439-0013 im [[Liste der Bodendenkmäler in Wernberg-Köblitz|Bayernatlas]] als „archäologische Befunde und Funde im Bereich der mittelalterlichen Burg Wernberg“ geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burg liegt an einer Stelle, an der sich wichtige Verkehrswege von Süden nach Norden mit solchen von Osten nach Westen kreuzen und kreuzten: Heute sind es die [[Bundesautobahn 93|A93]], eine wichtige Nordsüdverbindung, und die [[Bundesautobahn 6|A6]], die Westeuropa mit dem östlichen Mitteleuropa verbindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Burg Wernberg (view from the south).jpg|mini|links|Luftbild der Burg Wernberg]]&lt;br /&gt;
Burg Wernberg lag inmitten des ausgedehnten Herrschaftsgebietes der [[Landgrafen von Leuchtenberg|Landgrafen]] von [[Landgrafschaft Leuchtenberg|Leuchtenberg]]. 1280 wurde die Burg in einem Kaufvertrag erstmals genannt. Die Leuchtenberger übereigneten die Burg mit dem Namen „Werdenberch“ an Konrad von [[Paulsdorf (Adelsgeschlecht)|Paulsdorf]]. Dessen Tochter Adelheid heiratete Engelhard Nothaff von Wildstein, wodurch Wernberg in den Besitz der [[Notthafft (Adelsgeschlecht)|Familie Notthafft]] gelangte. 1367 trug Heinrich&amp;amp;nbsp;I. Nothaft seine freieigene Burg Wernberg dem [[Königreich Böhmen]] zu [[Lehnswesen|Lehen]] auf; das Lehensband mit Böhmen hatte bis zum [[Friede von Pressburg|Pressburger Frieden]] von 1805 Bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Wernberg war der Stammsitz der &amp;#039;&amp;#039;Wernberger Linie&amp;#039;&amp;#039; der Familie Nothaft. 1509 veräußerten sie Georg, Kaspar, Heinrich, Hans und Bernhard Nothaft Wernberg an [[Wispeck|Georg Wispeck von Velburg]]. 1530 gelangten Burg und Herrschaft Wernberg durch Kauf wieder an die Landgrafen von Leuchtenberg. Nach dem Aussterben der Leuchtenberger Linie gelangte Wernberg 1647 an die Wittelsbacher und ab 1714 an [[Kurfürstentum Bayern|Kurbayern]]. Bis ins 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert waren auf der Burg verschiedene [[landesherr]]liche Ämter untergebracht; das Bauwerk fungierte ab der Neuordnung bayerischer Amtsbezirke zwischen 1802/03 und 1822 als zuerst als Rentamt und von 1823 bis 1854 als Forstamt. Danach war es kurzzeitig eine [[Gefängnis|Haftanstalt]].&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Eimer, Rentamt Nabburg - Verlagerung von Wernberg nach Nabburg, in Oberpfälzer Heimat, 60. Band 2016, hrsg. vom heimatkundlichen Arbeitskreis im Oberpfälzer Waldverein, S. 17–23, Weiden 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1861 diente das alte Gemäuer als Zwangsarbeitshaus und Rettungsanstalt für [[Gefallenes Mädchen|gefallene Frauen und verwahrloste Mädchen]]. 1873 wurde der Abbruch des historischen Bauwerkes erwogen, was aber verworfen wurde. 1918 gelangte die Burg in den Besitz der Grafen Schall-Riacour, die sie zuletzt als [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] vermietet hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Wernberg als Sitz der Nothaft und Leuchtenberg ===&lt;br /&gt;
Im [[Mittelalter]] und der [[Frühe Neuzeit|Frühen Neuzeit]] verliefen in südnördlicher Richtung die [[Magdeburger Straße (Altstraße)|Magdeburger Straße]], die vom Alpenraum bis an die Ostsee führte. Von Ost nach West führte die sogenannte „verbotene Straße“, eine Alternativroute zur [[Goldene Straße|„Goldenen Straße“]], die die Zentren [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], [[Nürnberg]] und [[Prag]] verband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bauliche Überreste darauf hindeuten, dass die Burg schon älter ist, wird sie erst 1280 erstmals urkundlich erwähnt, als die [[Landgrafen von Leuchtenberg|Landgrafen Friedrich&amp;amp;nbsp;II. und Gebhard&amp;amp;nbsp;IV. von Leuchtenberg]] sie an Konrad [[Paulsdorf (Adelsgeschlecht)|von Paulsdorf]] verkauften. Konrad von Paulsdorf überschrieb die Burg wiederum seinem Schwiegersohn Heinrich [[Notthafft (Adelsgeschlecht)|Notthafft]] von Wildstein als [[Mahlschatz|Hochzeitsgut]]. Im Jahr 1367 stellten die Nothaft die freie Burg Wernberg unter die Lehensherrschaft der [[Länder der Böhmischen Krone|böhmischen Krone]]. Das Lehensband mit Böhmen hatte bis zum [[Friede von Pressburg|Preßburger Frieden]] von 1805 Bestand. Mit der Hochgerichtsbarkeitsbelehnung im Jahre 1406 durch König Ruprecht erreichten die Nothaft die Ausprägung einer vollständigen, von anderen Landesherren unabhängigen Herrschaft. Bis ins Jahr 1509 blieb Burg Wernberg im Besitz der [[Notthafft (Adelsgeschlecht)|Notthafft]], von denen Heinrich der Reiche die Burg im Zusammenhang der [[Hussitenkriege]] fortifikatorisch ausbaute, ehe sie an Jörg [[Wispeck|Wiespeck]] veräußert wurde. Dessen Sohn Adam verkaufte die Burg um 1530 gemeinsam mit dem [[Luhe-Wildenau|Markt Luhe]] an den [[Johann IV. (Leuchtenberg)|Landgrafen Johann&amp;amp;nbsp;IV. von Leuchtenberg]]. Dieser gestaltete den Burghof im [[Renaissance]]stil um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Burg Wernberg 1621 durch Mansfeldische Truppen eingenommen und geplündert. 1634 besetzten erst schwedische, dann [[Kaiserliche Armee (HRR)|kaiserliche Truppen]] das Schloss. Am Ende des Krieges war die Burg in einem desolaten Zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Wernberg zwischen 30-Jährigem Krieg und dem Ende des alten Reiches ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Darstellung Burg Wernberg aus dem Jahr 1667 Quelle Marktarchiv Wernberg-Köblitz.jpg|mini|Darstellung Burg Wernberg aus dem Jahr 1667]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geschlecht der Leuchtenberger starb 1646 mit [[Maximilian Adam (Leuchtenberg)|Maximilian Adam von Leuchtenberg]] aus. Damit fiel die Burg Wernberg wie die Herrschaft Wernberg nun als erledigtes Lehen der [[Länder der Böhmischen Krone|böhmischen Krone]] und der Kur-Oberpfalz heim, Das böhmische Lehen wurde 1650 an [[Franz Christoph von Khevenhüller|Graf Franz Christoph von Khevenhüller]] ausgegeben, der unmittelbar darauf verstarb. Zu einer kur-oberpfälzischen Belehnung kam es nicht. Die Erben Khevenhüllers verkauften ihre Ansprüche noch im gleichen Jahr an den [[Maximilian Adam (Leuchtenberg)|Kurfürsten Maximilian von Bayern]], welcher die Burg auf seinen Sohn [[Maximilian Philipp Hieronymus (Bayern-Leuchtenberg)|Maximilian Philipp Hieronymus]] übertrug. Da dieser im Jahr 1705 verstarb, ohne einen Erben zu hinterlassen, zog [[Joseph I. (HRR)|Kaiser Josef&amp;amp;nbsp;I.]] in seiner Funktion als böhmischer König die Herrschaft Wernberg als böhmisches Lehen ein und verlieh sie an den seinen Oberstallmeister, den Fürsten [[Leopold Mathias Sigismund von Lamberg|Matthias Leopold von Lamberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieg]] wurde die Herrschaft Wernberg wieder den [[Wittelsbach]]ern übertragen; sie nutzten die Burg von 1714 bis 1803 als leuchtenbergisches [[Pfleger (Mittelalter)|Pflegeamt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Wernberg im 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Im neuen [[Königreich Bayern]] (ab 1806) ging die Burg in den Besitz des bayerischen Staates über: Von 1805 bis 1822 war dort das Rentamt [[Nabburg]]. Dann wurde sie kurzzeitig als königliches Forstamt sowie als Zweigstelle der des Zwangsarbeitshauses Ebrach genutzt.&lt;br /&gt;
Ab dem Jahr 1860 war die Burg ein Mädchen- und Frauenheim unter der Obhut der [[Schwestern vom Guten Hirten]], die ihre erste deutsche Niederlassung ab 1840 in München hatten: Es wurde als „Beschäftigungsanstalt für gefallene weibliche Personen“, sowie als „Rettungs- und Erziehungsanstalt für schulpflichtige verwahrloste Mädchen“ genutzt. Dieses Engagement hatte jedoch nur eine Dauer von sechs Jahren, weil es zu schwierig war, das Heim mit Wasser zu versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1866 bis 1873 stand die Burg leer. Da Staat und die Gemeinde keinen Verwendungszweck für die Burg sahen, erwog man 1873 der Abbruch des historischen Bauwerkes; dies wurde aber dann verworfen und die Burg an verschiedene Privatpersonen verkauft: 1873 veräußerte der Staat die alte Burg für 1000 Gulden an den pensionierten preußischen Hauptmann Karl von Peritzhof. Ihm folgten 1891 Franz und Pauline Zapf, 1893 Major August Boshart und 1894 Major Otto Freiherr von Roman.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 wurde Rudolf Freiherr [[Brenken (westfälisches Adelsgeschlecht)|von Brenken]] der neue Besitzer und kaufte mit der Burg auch umliegende Grundstücke. Er veranlasste eine Innenrenovierung und ließ als großer Natur- und Jugendfreund den Park im Südosten sowie einen Tennisplatz anlegen. Die Bürger Wernbergs durften sowohl den Park als auch die sportlichen Anlagen nutzen. Daher verbessert sich das bis dahin oft eher distanzierte Verhältnis zwischen dem Burgherrn und den Bürgern der Gemeinde. Rudolf Freiherr von Brenken verstarb 1915 und fand seine letzte Ruhestätte im Bereich des ehemaligen Parks. Heute ist dort ein Wohngebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Wernberg im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Erben von Brenkens verkauften 1918 die Burg für 175.000 Mark an den königlich sächsischen Rittmeister Andreas Graf [[Schall-Riaucour]] aus Dresden. Sowohl der Rittmeister als auch seine Familie lebten anfangs auf der Burg und behielten die Anlage bis 1992 in Familienbesitz. In diesen Zeitraum fällt auch ein verheerender Brand im Winter 1942, der den Westflügel sowie große Teile des sich anschließenden Südflügels fast völlig zerstörte. Lediglich die Schlosskapelle blieb – bis auf den Dachstuhl – von den Auswirkungen des Feuers verschont. Besonders verheerend wirkte sich aus, dass es auf dem Schlossberg nicht genug Wasser gab und eisige Temperaturen das Wasser, das aus dem tiefer liegenden Schilterbach auf die Höhe gepumpt werden sollte, in den Schläuchen gefrieren ließen. Zur Brandbekämpfung wurden auch französische Kriegsgefangene, die im Brauhaus von Wernberg interniert waren, herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ausgebrannte Westflügel blieb bis 1946 als Ruine stehen; über dem beschädigten Kapellendachstuhl wurde ein Notdach errichtet. Erst nach dem Krieg, begann der Wiederaufbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es der Familie [[Schall-Riaucour]] nicht gelang, für eine ausreichende Wasserversorgung der Burg zu sorgen, wechselten die Einrichtungen, die die Burg nutzten, häufig: 1952 wurde auf der Burg Wernberg die Löw’sche Wasserkur angeboten, von 1963 bis 1980 war die Burg, gefördert vom Landessozialamt Niedersachsen ein Heim für körperlich und geistig behinderte Kinder. Das Heim wurde 1980 geschlossen und Burg Wernberg von diesem Zeitpunkt bis 1993 als [[Flüchtlingsunterkunft (Deutschland)|Flüchtlingsunterkunft]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den frühen 1980er Jahren gab es Überlegungen, die Burg in ein Museum umzuwandeln. 1992 verkaufte dann die Familie Schall-Riaucourt die teilweise unbewohnbare Burg an die Gemeinde Wernberg-Köblitz und diese verpachtete sie an die Firma [[Conrad Electronic]]. Am 15. Juli 1993 trafen die neuen Besitzer die Entscheidung für das heutige Burghotel, das von der Firma Conrad Electronic historisch saniert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Burg Wernberg im 21. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen [[Conrad Electronic]], die Gemeinde und öffentliche Förderungen investierten 27 Millionen Deutsche Mark,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Isolde Stöcker-Gietl |url=https://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/burghotel-wernberg-schliesst-21705-art1763570.html |titel=Burghotel Wernberg schließt |werk=mittelbayerische.de |datum=2019-03-24 |abruf=2020-05-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; um die Burg zu einem erstklassigen Hotel auszubauen, das 1998 eröffnet wurde. Die Familie Conrad pachtete die Burg auf 99 Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Burg Wernberg Schlossberg 10 92533 Wernberg-Köblitz |url=https://www.oberpfaelzerwald.de/burg-wernberg |titel=Burg Wernberg - Oberpfälzer Wald - Ihr Urlaub in Bayern, Radfahren, Wandern, Kultur |abruf=2020-05-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2019 schloss das Hotel.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittelbayerische.de/bayern-nachrichten/burghotel-wernberg-schliesst-21705-art1763570.html mittelbayerische.de: Burghotel Wernberg schließt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
=== Baugeschichte ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Baumaßnahme&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1250 || Bergfried nachweisbar&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| um 1280 || Wehrmauer, innenseitig Pultdächer&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 14. Jh. || Zwinger, Torbau, Graben, Wall, Pallas im Osten, Wohngebäude im Osten und Westen (gotische Bauphase)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 15. Jh. || Arkaden, Innenhof, Lückenschluss zwischen Bergfried und Westbau (Renaissance)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dreißigjähriger Krieg || Schwere Schäden; notdürftiger Erhalt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1720 || Einsturz der Westmauer, neuer Pallas im Westen mit Überbauung des Zwingers (barocke Phase) Errichtung der Schlosskapelle mit Sakristei als freistehendem Bau&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Um 1730 || Röhrenwasserleitung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1860 || Überlegungen zum Abriss der Burg, jedoch Verkauf an Hauptmann von Peritzhoff (1873); erste Umbauten für Wohnzwecke&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Um 1900 || Erweiterung des Schlossparks, dort auch Tennisplatz (auch für Gemeindemitglieder)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919 || Verkauf an Graf Schall-Riaucour&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1942 || Brand im West- und Südflügel&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1992 || Erwerb durch die Gemeinde Wernberg-Köblitz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1998 || Abschluss der Renovierungsarbeiten&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Renovierung ===&lt;br /&gt;
Die Sanierungs- und Ausbauarbeiten begannen mit einer umfassenden Dokumentation. Im Zuge der Befunduntersuchung wurde der frühere südöstliche Eingang entdeckt, ebenso wie alte Fensterstöcke aus Sandstein oder Fragmente uralter Wandmalereien. Die vorhandene Bausubstanz und viele Fragmente aus dem 15./16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden bei der Renovierung weitgehend einbezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sanierte man das Grundstück um die Burg, dann den Fürstensaal sowie die angrenzenden Räumlichkeiten wie die Bibliothek, den Kaminsaal und das Fachwerkzimmer; das heute als Standesamt des Markts Wernberg-Köblitz genutzt wird. Der eingestürzte ehemalige Fürstenbau ([[Palas]]) im Nordflügel wurde wieder errichtet und die Dachkonstruktionen, die z.&amp;amp;nbsp;B. aus dem 15./16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen, wurden nach historischem Vorbild saniert sowie die Dächer neu eingedeckt. Gleichzeitig wurden störende Einbauten aus der Zeit der Nutzung als Kinderheim bzw. Flüchtlingsunterkunft entfernt. Dadurch sollten die historischen Raumgrößen wieder erfahrbar gemacht werden. Der ehemalige [[Wehrgang]] wurde ergänzt und der Innenhof beim Torhaus freigelegt. Die vorhandene Bausubstanz wurde so weit als möglich restauriert und erhalten. Die sanierte Burg war ab Mai 1998 bezugsfertig für die neue Nutzung als Tagungs- und Hotelbetrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die modernen und großen Räume im „GedankenGebäude“, dem Seminarbereich des Hotels, sah der Bauhausarchitekt [[Michele De Lucchi]] einen separaten Neubau vor, welcher seinen Platz an der Stelle der ehemaligen Gärtnerei fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Burg Wernberg wird seit 2020 als einer von vier Standorten der &amp;#039;&amp;#039;Vincera&amp;#039;&amp;#039; Kliniken für psychosomatische Medizin und Psychotherapie genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vincera-kliniken.de/kliniken/burg-wernberg/ |titel=Ihr Weg zu uns - Vincera Klinik Burg Wernberg |abruf=2020-05-25 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oberpfalz-luftbild.de/wernberg.htm Luftbilder des Marktes]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenseite.de/html/wernberg.html Burg Wernberg auf burgenseite.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.notthafft.de/sitze/wernberg.htm Burg Wernberg bei www.notthafft.de]&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2024-12-20 |url=http://www.burg-wernberg.de/ |text=Hotel Burg Wernberg}}&lt;br /&gt;
* {{HdBG GKZ|9376150}}&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |datum=2024-12-20 |url=http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/4610846-128-grosses-herz--fuer-arme,1,0.html |text=Informationen zu Freiherr Rudolf von und zu Brenken}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vincera-kliniken.de/kliniken/burg-wernberg/ Webpräsenz der Vincera-Privatklinik Burg Wernberg GmbH]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Schwandorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7527706-2|VIAF=246990136}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Schwandorf|Wernberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hotel in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen (Landkreis Schwandorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wernberg-Köblitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Wernberg-Köblitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Gefängnis (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Schwandorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Wernberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Peter Gröbner</name></author>
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