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	<title>Burg Werfenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Werfenstein&amp;diff=487720&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Monow: Rechtschreibung</title>
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		<updated>2024-08-01T22:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rechtschreibung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild =Struden - Burg Werfenstein.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Südwestansicht der Burg Werfenstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1256 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Maut- und Sicherungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine ausgebaut zu Wohnsitz&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchsteinmauerwerk&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = Struden an der Donau&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.2298285&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14.8922668&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-4&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =261 &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug =AT &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werfenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Niederungsburg]] im [[Mühlviertel|Strudengau]] in [[Oberösterreich]]. Sie steht an der [[Donau]] in der Ortschaft [[Struden]] (oder Strum), Gemeindegebiet von [[St. Nikola an der Donau]]. Die Ruine wurde ab 1963 ausgebaut zu einem privaten Alterswohnsitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Baulichkeiten ==&lt;br /&gt;
Die Burg war an einer strategisch wichtigen Stelle errichtet worden. Sie war Teil eines alten Maut- und Sicherungssystems entlang der Donau im [[Strudengau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese mehrheitlich am Nordufer in Oberösterreich gelegenen Burgen und Türme waren (von West nach Ost): [[Burgstall Kosenburg|Kosenburg]], [[Schloss Greinburg|Greinburg]] (jüngere Hauptburg), [[Burg Wörth (Strudengau)|Wörth]], Werfenstein (ursprüngliche Hauptburg), [[Helchenburg]], [[Burg Hausstein|Hausstein]], [[Turm auf dem Langenstein|Langenstein]], [[Burg Pain|Pain]], [[Turmruine Sarmingstein|Mautturm]] &amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039; [[Burgruine Sarmingstein|Burg Sarmingstein]]. In Niederösterreich folgten [[Burgruine Freyenstein|Freyenstein]] am Südufer und all die weiteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Burg Werfenstein gehörte auch die [[Burg Wörth (Strudengau)|Burganlage Wörth]] gegenüber auf der [[Wörth (Donauinsel)|Donauinsel Wörth]]. Bei Bedarf ließ sich von den Burgen aus die Donau mit Ketten für die Schifffahrt sperren. Donauabwärts gab es ähnlich geartete Sperrketten bei der Burg Hausstein und dem Turm auf dem Langenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Vorburg]] wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts beim Bau der [[Donauuferbahn (Wachau)|Donauuferbahn]] abgetragen. Teile der [[Ringmauer]] und der Turm sind erhalten geblieben. Die turmartige Ecke der [[Kernburg|Hauptburg]] besteht aus Schichtenmauerwerk, die anderen aus [[Bruchsteinmauerwerk]]. Die West- und Südseite wurden vermutlich in der [[Spätgotik]] angebaut. Der [[Bergfried]] wurde 1907 restauriert. Die alte Eingangstür liegt sieben Meter über dem Hofgelände. Vor dem heutigen Eingang stand einst ein größerer Anbau. Das heutige Flächenausmaß der Burg beträgt 716 m².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Werfenstein&amp;#039;&amp;#039; geht auf [[Althochdeutsche Sprache|ahd]]. &amp;#039;&amp;#039;hwërbo&amp;#039;&amp;#039; (Wirbel, Strudel) zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Hohensinner]]: &amp;#039;&amp;#039;Etymologie und Volksetymologie an Hand des Ortsnamenbuches des Landes Oberösterreich, Bezirke Freistadt und Perg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Oberösterreichischen Musealvereines.&amp;#039;&amp;#039; Band 148/1, Linz 2003, S. 96 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/JOM 148a 0065-0115.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Werfenstein heißt so viel wie Gestein am Donaustrudel („Wirbelstein“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde um 1256 erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöOrtsnamenbuch |band=11 |seite=86 |nr=11.3.3.2 |kommentar=„ex alia parte Danubii contra Weruenstein“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1272 wurde ein &amp;#039;&amp;#039;Herwicus von Werfenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Viktor von Handel-Mazzetti]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Zakking-Sumerauer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für Landeskunde von Niederösterreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, 1912, S. 47 und 114 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Jb-Landeskde-Niederoesterreich_11_0041-0115.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; (nach anderen Quellen &amp;#039;&amp;#039;Wickardus von Werfenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=3 |seite=392 |nr=CDXXV |ort=Ebelsberg |datum=1272 |titel=Hartnit von Traun und Ulrich sein Sohn verpfänden die Hälfte ihrer Besitzungen in Traun dem Siboto und dessen Söhnen |kommentar=„Wickardus de Wervenstein“ als Zeuge}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) hier genannt. 1293 hatte ein Anhänger des [[Deutscher Ritterorden|Deutschen Ritterordens]] das Burggrafenamt auf Werfenstein inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{OöUrkundenbuch |band=4 |seite=188 |nr=CCIV |ort=Baumgartenberg |datum=1293-05-10 |titel=Der Abbt von Baumgartenberg und der Burggraf von Werfenstein entscheiden, dass dem Kloster Waldhausen das Patronatsrecht der Kirche in Kreuzen zustehe |kommentar=„frater H. de domo Teutonicorum, Purgrauius in Werbenstein“}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1294 belagerte [[Albrecht II. (Österreich)|Herzog Albrecht II.]] die Burg. Drei Wochen lang wurden Werfenstein sowie die Burgen [[Burgruine Freyenstein|Freyenstein]] und [[Burg Pain|Pain]] belagert. Diese ließen die Burg durch [[Burggraf]]en verwalten. [[Rudolf I. (HRR)|König Rudolf]] überließ Werfenstein dem [[Konrad von Summerau]]. 1314 verpfändete [[Friedrich der Schöne|Herzog Friedrich]] die Burgen Werfenstein, [[Burg Hausstein|Hausstein]] und Pain dem [[Volkenstorfer (Adelsgeschlecht)|Albert von Volkenstorf]]. Zwischen 1319 und 1320 war Heinrich Payr Burggraf. Die Rückgabe der Herrschaften erfolgte 1334. 1416 folgte als Besitzer [[Albrecht II. (HRR)|Herzog Albrecht V.]], der 1422 von Erhard Volkra abgelöst wurde. 1461 fiel Werfenstein an den [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Herzog Siegmund von Tirol]], der es an seinen Pfleger [[Reinprecht V. von Graben]] verlieh. Unter [[Friedrich III. (HRR)|Kaiser Friedrich III.]] wurde Werfenstein 1488 an die Gebrüder Sigmund und Heinrich Prueschenk (die späteren [[Hardegg (Adelsgeschlecht)|Grafen Hardegg]]) verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts wurde die Burg aufgegeben, nachdem die Prueschenks in die neu errichtete [[Greinburg]] übergesiedelt waren. Bereits 1531 war Werfenstein ohne Dach. 1645 brannte die bereits verfallene Burg aus. 1780 wurde der [[Palas]] wegen Einsturzgefahr und der Gefährdung einer nahen Straße abgerissen. Bis Ende des 19. Jahrhunderts gehörte Werfenstein zur Herrschaft Grein und war im Besitz der Herzöge von [[Haus Sachsen-Coburg und Gotha|Sachsen-Coburg und Gotha]]. Als [[Victoria (Vereinigtes Königreich)|Königin Viktoria von England]] Besitzerin der Herrschaft Greinburg war, residierte in Werfenstein der englische Hofkurier Julius Joseph Kanné (1819–1888). Werfenstein war also keine vollständige Ruine, sondern wurde immer wieder für Wohnzwecke genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 erwarb [[Jörg Lanz von Liebenfels]] von den Nachfolgern Kannés die Ruine und baute sie zur „Ordensburg“ seines völkisch-esoterischen [[Neutempler-Orden]]s aus. 1963 wurde die Burg neuerlich verkauft und von dem Linzer Arzt Hannes Kopf zum privaten Alterswohnsitz ausgebaut. Nach seinem Tod Mitte der 1990er Jahre wechselte die Liegenschaft neuerlich den Besitzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed-hover&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Strudel (i.e. rapids) Upper Austria Austro-Hungary.jpg|Burg Werfenstein – links im Bild&lt;br /&gt;
 Werfenstein Vischer big.jpg|Burg Werfenstein und Insel Wörth von Westen. 1674. Stich von [[Georg Matthäus Vischer]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Vischer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[Topographia Austriae superioris modernae]] |Ort=Augsburg |Datum=1674 |Seiten=192, Nr. 179 |Kommentar=„Der Strudel an der Donau“ |Online={{landesbibliothek.at|urn-nr=1127807}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Strudengau, a Duna felső-ausztriai szakasza. Balra Werfenstein vára. Fortepan 75246.jpg|Werfenstein. 1964&lt;br /&gt;
 Burg Werfenstein 2.jpg|Werfenstein. 2018&lt;br /&gt;
 Donauinsel-Woerth-Austria-Blick-auf-Werfenstein-1932.jpg|Werfenstein. Ausblick von Insel Wörth. 1931&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die Burg ist von der Donau und vom [[Donauradweg]] gut sichtbar, seit 2010 führt der [[Donausteig]] mit der &amp;#039;&amp;#039;Donaurunde Burg Werfenstein&amp;#039;&amp;#039; daran vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor= [[Norbert Grabherr]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich. Ein Leitfaden für Burgenwanderer und Heimatfreunde&lt;br /&gt;
   |Auflage=3.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Oberösterreichischer Landesverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Linz&lt;br /&gt;
   |Datum=1976&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85214-157-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Oskar Hille&lt;br /&gt;
   |Titel=Burgen und Schlösser in Oberösterreich einst und jetzt&lt;br /&gt;
   |Auflage=&lt;br /&gt;
   |Verlag=Verlag Ferdinand Berger &amp;amp; Söhne&lt;br /&gt;
   |Ort=Horn&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-85028-023-3}}&lt;br /&gt;
* Walther Paape: &amp;#039;&amp;#039;Drum haben wir ein Tempelhaus gegründet. Der Neutemplerorden (Ordo Novi Templi, ONT) des Lanz von Liebenfels und sein Erzpriorat Staufen in Dietfurt bei Sigmaringen.&amp;#039;&amp;#039; Gmeiner-Verlag, Meßkirch, 1. Auflage, November 2007, ISBN 3-89977-205-9.&lt;br /&gt;
* Ludwig Commenda: &amp;#039;&amp;#039;Neuer illustrierter Führer durch von Grein und Umgebung sowie durch das Machland, Bahnstrecke Mauthausen–Grein.&amp;#039;&amp;#039; Hiebl, Grein 1910, S. 84–95 (Kapitel „Geschichte der Burg Werfenstein“; {{ZOBODAT|pfad=pdf/MON-ALLGEMEIN_0196_0001-0195.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Wilhelm Götting: &amp;#039;&amp;#039;Werfenstein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mühlviertler Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Linz 1967, S. 135–136 ({{OoeGeschichte |pdf=mhbl1967 7 8 0135 0136.pdf}}).&lt;br /&gt;
* Friedrich Slezak: &amp;#039;&amp;#039;Saurüssel, Strudel und Wirbel. Zur Geschichte der Schiffahrtshindernisse bei Grein.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Oberösterreichische Heimatblätter]].&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 24, Heft 3/4, 1970. S. 35 ({{OoeGeschichte |pdf=hbl1970_3_4_35-39.pdf}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=1571 |Name=Werfenstein}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria |id=955 |titel=Werfenstein |abruf=2022-03-05 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{austriaforum|Wissenssammlungen/Burgen_und_Schlösser/Oberösterreich/Werfenstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/oberoesterreich/div/derschwarzemoench.html Sage: Der schwarze Mönch auf Werfenstein]&lt;br /&gt;
* [http://inselwoerth.wordpress.com/impressum/ Sage: Vom Kreuz auf der Insel Wörth] (unten)&lt;br /&gt;
* [http://www.sagen.at/texte/sagen/oesterreich/oberoesterreich/div/derschustersteinbeigrein.html Sage: Der Schusterstein bei Grein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Österreich|Werfenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Oberösterreich|Werfenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Nikola an der Donau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert|Werfenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Bezirk Perg)|Werfenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Monow</name></author>
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