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	<title>Burg Werdenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Werdenstein&amp;diff=1337491&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;User 20260213-1: /* Geschichte */ Weihbischof in Freising</title>
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		<updated>2024-12-17T16:56:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Weihbischof in Freising&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Werdenstein 3.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der erhaltene Torbau (Außenseite)&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = &lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Hügellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Torbau, geringe Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adel&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Sandstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Immenstadt im Allgäu]]-[[Eckarts (Immenstadt)|Eckarts]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/36/14.6&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/14/41.1&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 740&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Werdenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Immenstadt im Allgäu]], Ortsteil [[Eckarts (Immenstadt)|Eckarts]]) liegt auf einem Sandsteinhügel über dem [[Iller]]tal im [[Landkreis Oberallgäu]] in [[Schwaben (Bayern)|Schwaben]]. Neben geringen Mauerresten hat sich nur der Torbau der [[Hochmittelalter|hoch]]- bis nachmittelalterlichen Burganlage erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Werdenstein.jpg|miniatur|Gesamtansicht von Südwesten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Werdenstein 4.jpg|miniatur|Planskizze auf der Infotafel vor dem Tor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Werdenstein 2.jpg|miniatur|Die Ruine um 1825]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Werdenstein 5.jpg|miniatur|Der Torbau vor der Sanierung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Werdenstein 6.jpg|miniatur|Zustand nach der Sanierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Veste]] war der Stammsitz der [[Herren von Werdenstein]] und der [[Herrschaft Werdenstein]]. Das ursprünglich sicherlich [[Edelfrei|edelfreie]] Geschlecht schloss sich früh der Gefolgschaft des [[Fürststift Kempten|Stiftes Kempten]] an. Als erster Namensträger erscheint 1239 ein Hildebrand von Werdenstein als Zeuge in einer Urkunde des Klosters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1350 dienten die Werdensteiner dem Stift als [[Kämmerer|Erbkämmerer]] und erhielten dafür u.&amp;amp;nbsp;a. vier Häuser in [[Kempten (Allgäu)|Kempten]] als [[Lehen]]. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts unterwarf sich die Familie jedoch dem [[Habsburger|Haus Österreich]]. Offenbar wollte man so eine größere Unabhängigkeit vom Fürststift erreichen und sich auch gegen die mächtigen [[Grafen von Montfort]] behaupten, die nur wenige Kilometer südöstlich auf der großen Doppelburg [[Burgruine Rothenfels|Rothenfels]]-[[Burg Hugofels|Hugofels]] saßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1457 belagerte Graf Hugo von Montfort den Werdenstein während einer [[Fehde]]. 1464 erscheint die [[Höhenburg]] unter den österreichischen „[[Schwabenlehen]]“. Die Werdensteiner hatten also ihre Herrschaft den Erzherzögen unterstellt und als Lehen zurückerhalten. 1491 stand Hildbrand von Werdenstein in den Diensten Maximilians I.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1525 plünderten die Aufständischen die Burg während des [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieges]]. Der Burgherr Georg flüchtete hinter die schützenden Mauern der nahen [[Reichsstadt]] Kempten und hielt die Kriegsereignisse in der „Werdensteiner Chronik“ fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Familie 1659 in ihre neu erworbene Herrschaft [[Dellmensingen]] bei [[Ulm]] übersiedelte, wurde die Höhenburg nur mehr von einem Verwalter bewohnt. Gelegentlich nutzten die Werdensteiner ihre Stammburg noch bis 1782 als Sommersitz. In Dellmensingen wurde als Spross der Familie [[Franz Ignaz Albert von Werdenstein]] (1697–1766) geboren. Er war [[Liste der Weihbischöfe in Freising und München |Weihbischof in Freising]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende des 18. Jahrhunderts befand sich der letzte [[Freiherr]] von Werdenstein in finanziellen Schwierigkeiten und musste die Burg 1785 an die Grafen von [[Königsegg (Adelsgeschlecht)|Königsegg-Rothenfels]] verkaufen. Anton Christoph von Werdenstein wollte so seinen Töchtern zumindest die Herrschaft Dellmensingen erhalten. Mit dem Freiherrn starb das alte [[Allgäu]]er Edelgeschlecht 1796 im Mannesstamm aus. Seine beiden Söhne verstarben bereits im Kindesalter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Königsegg (Adelsgeschlecht)|Grafen von Königsegg]] hatten selbst keine Verwendung für den alten Edelsitz und ließen wenig später die Dächer abdecken. Die Burg begann danach endgültig zu verfallen. 1804 erwarben die [[Habsburger]] die Herrschaft von den Königseggern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1805 kam der Besitz an den bayerischen Staat, der die Burgruine 1821 an den Gutsbesitzer Gruber veräußerte. Der neue Besitzer beutete die Mauerreste als [[Steinbruch]] aus. 1898 kaufte die Familie Rapp das Gelände und bewirtschaftete seitdem den Hof vor der Burg. 1988 begannen die Eigentümer mit der Sanierung der Burgreste und der Umgestaltung zum [[Biergarten|Bier- und Gastgarten]] des zugehörigen Burg-Cafés.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die frei zugängliche Burgruine dient heute weitgehend als [[Biergarten]] des Burg-Cafés auf dem Areal des ehemaligen Wirtschafts- bzw. Bauhofes. Die Ruinen der Veste wurden im frühen 19. Jahrhundert weitgehend beseitigt. Der teilweise erhaltene [[Torturm]] und die wenigen Fundamentreste im Süden wurden in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts saniert und etwas aufgemauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchste Hügelkuppe im Norden trug den [[Bergfried]], von dem um 1825 noch die Südwand aufrecht stand. Das Gelände ist eingezäunt und unzugänglich. Nach der Planaufnahme bei Nessler (1985) sind hier noch geringe Fundamentspuren erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Palas]] erhob sich ehemals an der Südseite. Am Standort der mittelalterlichen [[Burgkapelle]] unter dem Bergfried wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wieder eine kleine Kapelle eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Torbau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Torturm war ehemals vom Bauhof aus über eine Brücke erreichbar. Der moderne Zugang entlang des Burghügels stammt aus späterer Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der noch etwa sechs Meter hohe Turm wurde aus [[Sandstein|Sand]]- und Rollsteinbrocken aufgemauert, während der [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] neu eingedeckt und um einige Steinlagen ergänzt. Die Eckquaderung besteht aus größeren und regelmäßigeren Steinen. Ungewöhnlich sind die vier westlichen Schießöffnungen der beiden Geschosse. Die [[Schießscharte|Maulscharten]] wurden für die Verwendung von [[Hakenbüchse]]n konzipiert und erscheinen auf der Feldseite als waagrechte Schlitze, verlaufen innen jedoch vertikal. An den Schmalseiten durchbrechen einige kleine quadratische, schräg geführte Öffnungen den Mauerverband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem Torbogen ist eine Gedenktafel (1929) mit einigen Daten zur Burggeschichte eingelassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Burg und Herrschaft Werdenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;der Reichsritter von Werdenstein,&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;erstmals erwähnt 1239. Erbkämmerer&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;des Stiftes Kempten. Im Bauernkrieg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;1525 erobert und geplündert. 1787&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;an die Grafen von Königsegg-Rothenfels&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;verkauft. Schloss 1791 vom Schlossgut&amp;#039;&amp;#039;-&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;beständer Martin Gruber übernommen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Tafeln wurden in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf Initiative des Kemptener Bürgermeisters und passionierten Burgenforschers Otto Merkt an zahlreichen Allgäuer Burgruinen  angebracht. Im Umfeld der Ruine Werdenstein tragen auch der Bauhof westlich der Burg und die nördlich gelegene Burgmühle (Fleschermühle) entsprechende [[Inschrift]]en. Die Angaben auf den Steinen sind nicht immer historisch zutreffend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Toni Nessler: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Allgäu.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Burgruinen im Altlandkreis Kempten und Altlandkreis Sonthofen&amp;#039;&amp;#039;. 1. Ausgabe. Allgäuer Zeitungsverlag, Kempten 1985, ISBN 3-88006-102-5, S. 154–175.&lt;br /&gt;
* [[Michael Petzet]]: &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Sonthofen.&amp;#039;&amp;#039; (Die Kunstdenkmäler von Bayern. Die Kunstdenkmäler von Schwaben, Band 8). Oldenbourg, München 1964.&lt;br /&gt;
* [[Carmen Margherita Di Giglio]]: &amp;#039;&amp;#039;Werdenstein.&amp;#039;&amp;#039; Roman, Nemo Editrice, Mailand 2010, ISBN 978-88902507-2-9.&lt;br /&gt;
* Klaus Wankmiller: &amp;#039;&amp;#039;Hügelburg in Traumlage. Ruine Werdenstein bietet einen grandiosen Ausblick,&amp;#039;&amp;#039; in: Das schöne Allgäu 83 (2020), Heft 3, S. 130–132.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Oberallgäu|Werdenstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Schwaben (Bayern)|Werdenstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Immenstadt im Allgäu]]&lt;br /&gt;
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