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	<title>Burg Wartenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Wartenstein&amp;diff=1618020&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Robert Heilinger: Koord. an DL+WD angepasst</title>
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		<updated>2024-06-16T13:05:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Koord. an DL+WD angepasst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Österreich; die Ruine bei Pfäfers, St.&amp;amp;nbsp;Gallen siehe [[Burg Wartenstein (Pfäfers)]], diejenige bei Lauperswil, Bern, siehe [[Ruine Wartenstein]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Wartenstein&lt;br /&gt;
|Bild = Aerial image of the Burg Wartenstein (view from the southwest).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg  &lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = gut erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Raach am Hochgebirge]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47/39/1.91/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 15/55/8.76/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-3&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 765&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wartenstein castle, Lower Austria.jpg|mini|Burg Wartenstein von Süden aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Wartenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine gut erhaltene [[Burg]]anlage in der gleichnamigen [[Katastralgemeinde]] &amp;#039;&amp;#039;Wartenstein&amp;#039;&amp;#039; in der Gemeinde [[Raach am Hochgebirge]] bei [[Gloggnitz]] im [[Bezirk Neunkirchen]] im südlichen [[Niederösterreich]]. Die [[Höhenburg]] thront weit sichtbar über dem [[Schwarza (Leitha)|Schwarzatal]] auf einer dem Großen [[Otter (Berg)|Otter]] vorgelagerten Anhöhe (765 m) zwischen [[Grasberg (Gloggnitz)|Grasberg]] und [[Raachberg]], direkt an der [[Landesstraße]]&amp;amp;nbsp;134. Die Burg steht unter [[Denkmalschutz#Österreich|Denkmalschutz]] ({{BDA Objekt Ref|33280|WD-Item=Q1014488|Raach am Hochgebirge|text=Listeneintrag}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Bau stammt aus dem 12. Jahrhundert und umfasste lediglich [[Bergfried]], [[Palas]], [[Burgkapelle|Kapelle]] und einen kleinen Hof. In der Mitte des 13. Jahrhunderts fand eine erste Erweiterung der Anlage statt. Die ersten Herren auf der Burg waren Hermannus de Wartenstein, der um 1190 erstmals urkundlich erwähnt wird, und der [[Ministeriale]] Chunradus de Wartenstaine, der in einer Urkunde des Jahres 1220 Erwähnung findet. 1287 erwarb Heinrich von Stubenberg die Burg. Ihm folgte als Besitzer Erchengerus de Wartenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 14. Jahrhundert kam die Burg an den Landesfürsten und wurde in der Folgezeit bis ins 15. Jahrhundert öfter verpfändet, zum Beispiel von [[Leopold III. (Habsburg)|Leopold III.]] an die [[Grafen von Cilli]]. Um 1470 übergab [[Kaiser]] [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] die Anlage an den [[St. Georgs-Orden (Österreich)|St.-Georgs-Ritterorden]]. Nachdem der Ungarnkönig [[Matthias Corvinus]] die Burg 1487 kampflos übernommen hatte, fiel sie nach seinem Tod 1490 wieder an die [[Habsburg]]er zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1529 wurde Burg Wartenstein im Zuge der [[Erste Wiener Türkenbelagerung|Ersten Wiener Türkenbelagerung]] zerstört. Die gesamte [[Herrschaft (Territorium)|Herrschaft]] Wartenstein kam per Kauf im Jahr 1609 an [[Georg Bernhard von Urschenbeck]], der bereits seit 1547 Pächter der Burganlage war. Nachfolgend fanden in den 1640er Jahren wesentliche Umbauten unter dem neuen Besitzer Georg Andreas von Petschowitz (auch Petschowitsch) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1720 erwarben die neapolitanischen Grafen Stella die Anlage, gefolgt von der Familie [[Caracciolo (Adelsgeschlecht)|Caracciolo]]. Diese wohnten aber nicht hier, außerdem wurde die Burg 1809 durch die Franzosen verwüstet, so dass Wartenstein bereits ziemlich verfallen war, als es 1870 vom [[Haus Liechtenstein]] gekauft wurde. [[Franziska Kinsky von Wchinitz und Tettau|Franziska]], Fürstin von und zu Liechtenstein, veranlasste eine Sanierung der Anlage im Sinne der Romantik. Die Umbauten wurden von Ignaz Bankó geleitet, Hausarchitekt von Fürst Johann II. von Liechtenstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1945 schob sich die russisch-deutsche Front an die Burg heran; durch Kampfhandlungen wurde sie stark beschädigt. 1957 kaufte sie der schwedische Industrielle [[Axel Leonard Wenner-Gren]] von den Liechtensteinern und widmete sie seiner [[Wenner-Gren Foundation for Anthropological Research]] of New York, wofür sie abermals restauriert und modernisiert wurde. Anschließend befand sich Burg Wartenstein im Besitz des Amerikaners Raymond A. Rich von dessen Erben sie 2019 verkauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der langgestreckte Burghof, der durch ein Rundtor in einem [[Torturm]] betreten wird, wird von einem Ost-Trakt begrenzt, der an beiden Enden einen Turm aufweist; der nördliche ist als starker [[Wachturm]] angelegt. Außerdem sind ein viereckiger, [[Romanik|romanischer]] Bergfried, eine [[Gotik|gotische]] Kapelle, der Palas und die [[Bastion]]sanlagen noch gut erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diverses ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Wartenstein soll der Sage nach durch einen unterirdischen Gang, womöglich einem Fluchtweg, mit dem ehemaligen [[Benediktiner]]kloster Gloggnitz – heute [[Schloss Gloggnitz]] – verbunden gewesen sein. Dort wurden unterirdische Gänge entdeckt, die aber mittlerweile eingestürzt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Clam Martinic]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen &amp;amp; Schlösser in Österreich&amp;#039;&amp;#039;. Landesverlag im Veritas Verlag, Linz 1991 bzw. Tosa Verlag, Wien 1996, ISBN 978-3-85001-679-7. &amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* René Riegler: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Ruinen im Bezirk Neunkirchen&amp;#039;&amp;#039;. Eigenverlag, 1996. &amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Herbert Pusterhofer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser rund um Gloggnitz&amp;#039;&amp;#039;. In: Stadtgemeinde Gloggnitz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gloggnitz 1094–1994&amp;#039;&amp;#039;. Gloggnitz 1994. &amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.raach.at/Burg_Wartenstein_1 Die Burg Wartenstein auf der Website von Raach]&lt;br /&gt;
* [http://burgenkunde.at/niederoesterreich/noe_burg_wartenstein/noe_burg_wartenstein.htm Burg Wartenstein auf burgenkunde.at]&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=251}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindegliederung von Raach am Hochgebirge}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Industrieviertel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Niederösterreich|Wartenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bezirk Neunkirchen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Raach am Hochgebirge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Niederösterreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Robert Heilinger</name></author>
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