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	<title>Burg Untermontani - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T05:30:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Parpan05: /* Einleitung */ Bild</title>
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		<updated>2024-08-27T10:53:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Untermontani&lt;br /&gt;
|Bild = Untermontani3.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Untermontani von Nordwesten&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1300&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Latsch]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46.604628&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.827563&lt;br /&gt;
|Region-ISO = IT-BZ&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Untermontani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine kleine Burganlage auf dem Gebiet der [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] [[Morter]] der Gemeinde [[Latsch]] im [[Vinschgau]] in [[Südtirol]]. Sie steht auf der nördlichen Spitze eines langgezogenen Felsrückens, der sich von Süden nach Norden wie eine Zunge aus dem [[Martelltal]] in das [[Etschtal]] vorschiebt. Weiter südlich steht etwa in rund 400&amp;amp;nbsp;Meter Entfernung 30&amp;amp;nbsp;Meter höher auf demselben Felsrücken die größere [[Burg Obermontani]] sowie westlich davon die Kapelle [[St. Stephan (Morter)|St. Stephan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die genaue Bauzeit der [[Spornburg]] ist nicht mehr nachweisbar. Auf Grund ihrer Funktion als [[Vorburg]] oder [[Graf|Burggrafensitz]] von Burg Obermontani kann jedoch der Beginn bis Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts im Anschluss an die Fertigstellung von Obermontani angenommen werden. Bauherrn dürften die Herren von [[Montalban (Adelsgeschlecht)|Montalban]] gewesen sein, die als [[Welfen|welfisches Adelsgeschlecht]] zu den [[Dienstmann]]en der [[Tirol (Adelsgeschlecht)|Grafen von Tirol]] zählten. Durch Verkauf gelangte die Burg im Jahre 1355 von Albert von Montani (ein Nachfahre derer von Montalban) an [[Heinrich von Annenberg]], der das zunächst nur als freistehenden Turm errichtete Bauwerk verstärken und ausbauen ließ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1472 wurde die Familie Scheck von [[Goldrain]] mit der Burg belehnt, so erscheint 1487 Philipp Scheck als Inhaber von „Nidermontáni“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor=[[Hannes Obermair]]| Titel=Bozen Süd – Bolzano Nord. Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500| Band=Band 2| Verlag=Stadtgemeinde Bozen| Ort= Bozen| Jahr=2008| Seiten=193, Nr. 1233| ISBN=978-88-901870-1-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Burg mehrfach den Besitzer gewechselt hatte, werden zu Beginn des 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts die Grafen Mohr als Eigentümer genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.at/books?id=zD00UBVHlWYC&amp;amp;pg=PA307&amp;amp;lpg=PA307&amp;amp;dq=tirol+%22heudorf%22&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=zAHp1QN8Zc&amp;amp;sig=48v1a39gbLka4K-6VfnWZuVfy58&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjowuK-rKrOAhUBKcAKHeGGA7wQ6AEIRjAJ#v=onepage&amp;amp;q=tirol%20%22heudorf%22&amp;amp;f=false Beda Weber: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Tirol. Ein Handbuch für Reisende&amp;#039;&amp;#039;, Band 3. 1838]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Untermontani verlor im Laufe der Zeit zunehmend an Bedeutung und war dem Verfall preisgegeben. Zu Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts stürzten Teile der westlichen [[Ringmauer]] und des [[Palas]] ein, da die hier entlangfließende [[Plima]] die Böschung unterspült hatte. Im Jahre 1945 stürzten auch Teile des [[Bergfried]]s ein, sodass die [[Burg]] heute vollkommen zerfallen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um eine vormals nahezu dreieckige kleine Anlage, deren Spitze nach [[Süden]] zur Burg Obermontani weist. An der Spitze des Dreiecks liegt der Bergfried, der in die Ringmauer integriert ist. Von ihm aus umfasste diese das Areal. Im nordöstlichen Teil steht ein kleiner Palas, der an die Ringmauer angelehnt ist. Die Ringmauer ist mit [[Zinne|Schwalbenschwanzzinnen]] ausgestattet. Vorgelagert dem Bergfried und nach Osten versetzt steht ein Torturm mit anschließendem kleinen [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]], der zum Haupteingang im östlichen Bereich der Ringmauer führt. Der Torturm ist nach hinten offen und hatte eine hölzerne Plattform für die Verteidiger. Vor dem Tor war eine hölzerne [[Zugbrücke]] angebracht, deren Kontergewichte in gemauerten Schlitzen unter dem Torturm verschwanden. Dazu waren das Fundament des Turms bis auf circa 2,5&amp;amp;nbsp;Meter aufgemauert (Höhe der Grundplatte des Tores über der Grabensohle) und auf der gegenüberliegenden Seite eine Brückenrampe aufgeschüttet, wodurch ein [[Halsgraben]] angelegt wurde. Das Betreten ist gestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Geländebeschaffenheit her ist die Burg nur über einen Felsgrat von Obermontani bzw. über einen Serpentinenpfad im nördlichen Abhang zu Fuß oder mit Tragtieren erreichbar. Mit Fahrzeugen ist keine Zufahrt möglich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Untermont Eing.jpg|Östliche Ringmauer mit Eingangstor&lt;br /&gt;
UntermonTorin.jpg|Inneres des Torturms&lt;br /&gt;
Untermon Zwinger.jpg|Zwingermauer&lt;br /&gt;
UntermontBergfr.jpg|Innenhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Andergassen]]: &amp;#039;&amp;#039;Montani: Kapelle St. Stephan, Obermontani, Untermontani&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Burgen&amp;#039;&amp;#039;. 9). Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2011, ISBN 978-3-7954-2464-0&lt;br /&gt;
* Gemeinde Latsch (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Latsch&amp;#039;&amp;#039;. Athesia, Bozen 2007, ISBN 978-88-7073-403-4&lt;br /&gt;
* [[Oswald Trapp]]: &amp;#039;&amp;#039;Tiroler Burgenbuch. I. Band: Vinschgau&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt Athesia, Bozen 1972, S. 161–164.&lt;br /&gt;
* [[Josef Weingartner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Etschlands IV. Band – I. Teil Das Burggrafenamt – II. Teil Vintschgau&amp;#039;&amp;#039;, Wien – Augsburg 1930, S. 293 f. [https://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/12919/456 Digitalisat online bei Teßmann]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Burg Untermontani}}&lt;br /&gt;
* {{DenkmalSüdtirol|15653|Eintrag zu Untermontani, Obermontani und zur St.-Stefans-Kapelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser Südtirols}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|VIAF=129148570716824312187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Untermontani}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Latsch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Untermontani]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Italien|Untermontani]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Parpan05</name></author>
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