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	<title>Burg Ulrichstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Ulrichstein&amp;diff=812911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, Kleinkram</title>
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		<updated>2021-03-21T13:41:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Ulrichstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schlossberg Ulrichstein&lt;br /&gt;
|Bild = Vogelsberg - Ulrichstein - Burg Ulrichstein - WLMMH 3627.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Ulrichstein &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Eckturm, Gräben, Wälle&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ulrichstein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/34/37.23/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/11/24.30/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 609.7&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Ulrichstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf dem {{Höhe|609.7|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} hohen &amp;#039;&amp;#039;Schloßberg&amp;#039;&amp;#039; im nordwestlichen Teil des [[Vogelsberg]]es und ist aus der Ebene weithin sichtbar. Unterhalb erstreckt sich die im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Vogelsbergkreis]] gelegene Stadt [[Ulrichstein]], die höchstgelegene Stadt [[Hessen]]s. Auf der Bergkuppe des Schloßberges stehen die Überreste der Burg von Ulrichstein aus dem 12. Jahrhundert, welche einst zum Schutz wichtiger Handelswege diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rundsicht reicht bei klarem Wetter&lt;br /&gt;
* nach Norden Richtung [[Alsfeld]] bis ins [[Knüllgebirge]],&lt;br /&gt;
* nach Westen Richtung [[Grünberg (Hessen)|Grünberg]],&lt;br /&gt;
* nach Süden Richtung [[Büdingen]] und [[Gelnhausen]], [[Wetterau]], [[Taunus]] und [[Spessart]] sowie&lt;br /&gt;
* nach Osten Richtung [[Hünfeld]], [[Fulda]] und die [[Rhön]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Ulrichsteiner Schlossberg ist ein ehemaliger [[Basalt]]schlot des Vogelsberges, der im [[Tertiär (Geologie)|Tertiär]] vor rund 19 Millionen Jahren entstand. Durch diesen Schlot drang Lava aus dem Erdinneren nach oben. Wie fast überall im Hohen Vogelsberg liegt der Basalt, dessen Verbreitungsgebiet insgesamt 2.500&amp;amp;nbsp;km² groß und an manchen Stellen bis zu 300 m tief ist, auch hier weitgehend nicht an der Oberfläche, sondern unter Verwitterungslehm und Löß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrichstein De Merian Hassiae.jpg|mini|Ulrichstein – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian]] 1655]]&lt;br /&gt;
Die anfänglichen Besitzverhältnisse sind unklar, möglicherweise gelangte die Burg über [[Büdingen (Adelsgeschlecht)|Büdingen]] und dem Adelsgeschlecht [[Breuberg (Adelsgeschlecht)|Breuberg]] an die [[Landgrafschaft Hessen]]. Fest steht, dass in einer Urkunde von 1296 der Wald von Ulrichstein als Besitz [[Heinrich I. (Hessen)|Heinrich I. von Hessen]] ausgewiesen ist. Im 14. Jahrhundert kam dieser Besitz als [[Lehnswesen|Lehen]] an die Herren von [[Schloss Eisenbach|Eisenbach]], die die Burg stark befestigten und ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Herren zu Eisenbach folgten die [[Freiherr]]en zu [[Riedesel]] als landgräfliche [[Hofamt|Erbmarschalle]] und [[Rentamt]]männer. Sie nutzten auch das [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] unterhalb des Burgbergs – noch heute erhaltene Basalt-Bauten von 1464 – zur Eintreibung der [[Wegzoll|Wegzölle]] und des „[[Zehnt]]en“ sowie Wahrnehmung der Gerichtsbarkeit bis zum Ende des [[Heiliges Römisches Reich|Alten Reiches]] 1806.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schlossberg war in den unterschiedlichen Kriegen stets umkämpftes Gebiet. Eine Gedenktafel am Eingang erinnert an hier beerdigte Soldaten des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieges]]. Im westlichen Bereich des Burggeländes befinden sich Ehrenfriedhöfe mit Kriegsgräbern des [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1991 bis 2005 nahm ein lokaler gemeinnütziger Förderverein umfangreiche Restaurierungsarbeiten und touristische Dokumentationen an der Burgruine vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Burganlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrichstein Burg Sued.png|mini|links|Die restaurierten Burgreste als angedeutete Mauern nach Süden]]&lt;br /&gt;
Trotz der Restaurierungen ist die Struktur der Anlage nur noch rudimentär erkennbar. Es gab eine innere Burgmauer (Anfang der 1990er Jahre saniert) mit dem zuletzt 1905&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baujahr&amp;quot; /&amp;gt; neu errichteten [[Wehrturm]] und eine äußere Burgmauer (2000 erneuert). 2004/2005 erhielt der heute gut zehn Meter hohe Wehrturm ein neues Dach und wurde als [[Aussichtsturm]] aufbereitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AT&amp;quot; /&amp;gt; Im Süden des Areals sind die Grundmauern von Ställen und Wirtschaftsgebäuden sowie der [[Burgkapelle]] frei gelegt, 2003 eine [[Zisterne]] entdeckt worden. Die Reste des [[Palas]] innerhalb der [[Kernburg]] wurden Mitte der 1990er Jahre restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleiner Kräutergarten in Form eines lateinischen Kreuzes wurde 1999 im Stil historischer Kloster-Kräutergärten angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Vogelsberggarten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulrichstein Schafweide.JPG|mini|Schafe am Ulrichsteiner Schlossberg; im Hintergrund der 2004/2005 als Aussichtsturm aufbereitete Wehrturm]]&lt;br /&gt;
Rund um die Schlossruine befindet sich seit 2001 der vom lokalen Förderverein angelegte, sechs Hektar große „Vogelsberggarten“, der ein Bestandteil des „Naturparks Vulkanregion Vogelsberg“ ist. In dem „Vogelsberggarten“ wachsen 243 wilde Pflanzenarten, darunter geschützte wie die [[Trollblume]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lehrpfad umfasst Dokumentationstafeln beispielsweise zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Geschichte des Ackerbaus im 19. und 20. Jahrhundert, Waldweide bis ins 19. Jahrhundert und Schafzucht. Bis 1953 hatte Ulrichstein eine Gemeindeschäferei;&lt;br /&gt;
* charakteristischen Vegetationsformen wie [[Glatthafer]]wiesen in Höhen bis zu 500–600 m mit [[Wiesenlabkraut]], [[Wiesenpippau]] und [[Wiesenglockenblume]]n sowie [[Goldhafer]]wiesen in höheren Lagen (ab ca. 400–500 m) mit [[Wiesenknöterich]], [[Teufelskrallen]] und Trollblume, die im Zuge der zeitgenössischen Grünlandbewirtschaftung durch Überdüngung artenärmer und seltener geworden sind;&lt;br /&gt;
* hangparallelen [[Hecke]]n aus Schlehe, Hundsrose, Weißdorn und Hasel sowie [[Lesesteinhaufen]] aus von den Äckern abgetragenen, im Weg liegenden Steinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eingefriedeter, durch einen Rosenbogen im Eingangsbereich geschmückter Muster-Bauerngarten mit Nutz- und Zierpflanzen, Küchenkräutern, Obst und Gemüse wurde zu Dokumentationszwecken rekonstruiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Lehrpfad integriert sich historischer Baumbestand, insbesondere Weiden, Eschen und Ahorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
* [[Naturpark Vulkanregion Vogelsberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag. Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;231f.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;345f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|14669|Ulrichstein}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=OL|ID=53501807009|titel=„Burg Ulrichstein, Vogelsbergkreis“|datum=2015-02-20|zugriff=2016-10-15}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vogelsberggarten.de/ Website zum Vogelsberggarten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Baujahr&amp;quot;&amp;gt;Inschrift auf der Gedenktafel über dem unteren Eingang am Wehrturm: &amp;#039;&amp;#039;Dieser Turm mit Treppenbau wurde errichtet im Jahre 1905&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AT&amp;quot;&amp;gt;[https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Burg_Ulrichstein-04-Infotafel.jpg Foto] der Informationstafel an der Burg, auf commons.wikimedia.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Vogelsbergkreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ulrichstein}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Berg unter 1000 Meter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berg in Europa]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ulrichstein|Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Ulrichstein|Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Vogelsbergkreis|Ulrichstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ulrichstein]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Kategorie:Berg im Vogelsberg]] --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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