<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Uetliburg</id>
	<title>Burg Uetliburg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Uetliburg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Uetliburg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-24T21:37:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Uetliburg&amp;diff=687454&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Uetliburg&amp;diff=687454&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-04T16:35:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Uetliburg&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Bild = Üetliburg Herrliberger.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Zerstörung der Uetliburg 1268 auf einem Kupferstich&lt;br /&gt;
von [[David Herrliberger]] (1714)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 10. Jh.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = [[Freiherr|Freiadlige]]&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bollensteine und Findlinge&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Stallikon]] ([[Uetliberg]])&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 47.349444&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.490833&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-ZH&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 873&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Uetliburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf {{Höhe|873|CH}} im südwestlichen Bereich des Uto Kulm genannten Gipfelplateaus des [[Zürich|Zürcher]] Hausbergs [[Uetliberg]], auf dem Gebiet der Gemeinde [[Stallikon]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Erste Befestigungen auf dem Uetliberg ===&lt;br /&gt;
Zu den heute noch deutlich sichtbaren Zeugen aus dem 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. gehören der in der frühen [[La-Tène-Zeit]] angelegte [[Fürstengrabhügel Sonnenbühl]] und die imposanten Reste eines ausgedehnten [[Fachbegriffe Festungsbau|Wallsystems]] aus der Älteren [[Eisenzeit|Eisen-]] oder [[Hallstattzeit]], welche dem [[Oppidum Uetliberg]] zugeordnet werden. Nach der Eroberung des von keltischen [[Helvetier]]n besiedelten Gebiets um 15&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wird die Errichtung eines [[Römisches Reich|römischen]] Wachturms mit Refugium am höchsten Punkt des Uetlibergs vermutet. Es kann angenommen werden, dass auch nach dem  Abzug der Römer aus den Gebieten nördlich der Alpen um das Jahr 401 der Uetliberg für die sich im Gebiet der nördlichen Schweiz niederlassenden [[Alemannen]], gefolgt von [[Karolinger]]n und [[Ottonen]] ([[Königspfalz|Pfalz]] auf dem [[Lindenhof (Zürich)|Lindenhof]]) strategisch weiterhin wichtig gewesen sein dürfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Steinburg im 10. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bis zur ersten urkundlichen Erwähnung der «Uotelenburg» im Jahre 1210 liegen bislang keine historisch gesicherten Fakten vor, insbesondere zu den Erbauern der unterschiedlichen Siedlungsphasen der mittelalterlichen Uetliburg. Indizien lassen aber die nachfolgenden Vermutungen zu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob die ersten Erbauer der frühmittelalterlichen Burg, in Ableitung des Bergnamens, mit dem im 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert lebenden [[Bajuwaren|Bayernherzog]] [[Odilo von Bayern|Odilo]] respektive &amp;#039;&amp;#039;[[Herzog]] (Gotfrid&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.uni-duisburg.de/FB1/GESCHICHTE/AleZeit.htm Zeittafel zur Geschichte der Alemannen]&amp;lt;/ref&amp;gt;) Gottfried Uattilo&amp;#039;&amp;#039; oder den [[Ottonen|liudolfingischen]] Kaisern &amp;#039;&amp;#039;[[Otto I. (HRR)|Otto I.]], [[Otto II. (HRR)|Otto II.]] oder [[Otto III. (HRR)|Otto III.]]&amp;#039;&amp;#039; in Bezug stehen, ist bis heute ungeklärt. Zumindest die Namensbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;U(o)to&amp;#039;&amp;#039; lässt sich vom [[althochdeutsch]]en (alemannischen) Wortstamm für &amp;#039;&amp;#039;Besitz/Erbe/Vermögen&amp;#039;&amp;#039; ableiten oder &amp;#039;&amp;#039;Uotilo&amp;#039;&amp;#039;, verkleinernd für &amp;#039;&amp;#039;Uoto&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Uodalrich&amp;#039;&amp;#039; (Ulrich) oder &amp;#039;&amp;#039;Uatillo&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelne Münzfunde lassen ebenfalls die Vermutung zu, dass König [[Rudolf II. (Burgund)|Rudolf II.]] von [[Königreich Burgund|Hochburgund]] den Bau einer (unvollendeten) Steinburg um 912–919 veranlasst haben könnte, zur Sicherung eines erfolglosen Versuchs seinen Einflussbereich nach Süden auszudehnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das 10. Jahrhundert konnte eine Schuttschicht – vermutlich Reste einer [[Befestigung]] – und Hinweise auf Bautätigkeit auf dem Gipfelplateau Uto Kulm nachgewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine andere Quelle lässt die Vermutung zu, dass um 1000 die [[Sellenbüren (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Sellenbüren]] eine ihren weitestgehend aus Holz erbauten Herrschaftssitz, die [[Burg Sellenbüren]], überragende [[Fluchtburg]] auf dem Gipfelplateau erbaut haben könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau der Uetliburg im 12. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Um 1100 wurde eine mächtige [[Fachbegriffe Festungsbau|Wall- und Grabenanlage]] im nördlichen Vorfeld des durch steile Felswände geschützten Gipfelplateaus begonnen und in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts der Bau einer Steinburg vollendet. Denkbar als Auftraggeber wäre [[Freiherren von Regensberg|Lüthold IV. von Regensberg]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Uetliberg Burgen (Stich vom Sihltal aus).jpg|mini|hochkant|Ins [[Sihltal]] vorkragende «Eggen» des Uto–[[Albis]]walls, Uetliburg und Burg Manegg. Stich vermutlich von J.&amp;amp;nbsp;M.&amp;amp;nbsp;Usteri (1763–1827), [[Zentralbibliothek Zürich]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Uetliberg Kantonskarte 1566.jpg|mini|hochkant|Zürcher Kantonskarte von [[Jos Murer]] (1566). Ausschnitt mit den Burgstellen Friesenberg, Üetliburg, Baldern, Manegg und Sellenbüren.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Uetliberg Ruine Reste Umfassungsmauer.jpg|mini|hochkant|Reste der Umfassungsmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zürich - Uetliberg Ruine Reste Nordmauer.jpg|mini|hochkant|Reste der Nordmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1210 wird die «Uotelenburg» erstmals urkundlich erwähnt, aber erst spätmittelalterliche Zürcher [[Chronik|Chronisten]] wiesen die Üetliburg den [[Freiherren von Regensberg]] zu. Indizien lassen die Vermutung zu, dass die Burgen [[Burg_Friesenberg_(Zürich)|Friesenberg]], [[Burg Sellenbüren|Sellenbüren]] und [[Burg Manegg|Manegg]] als strategische Vorkwerke, zur Absicherung der vermutlich im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert unter den Regensbergern stark ausgebauten Burganlage Uetliberg dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht abschliessend geklärt ist, ob die Uetliburg in der [[Regensberger Fehde]] 1267/1268 von den [[Geschichte der Stadt Zürich|Zürchern]] zerstört wurde, woran der archäologische Befund Zweifel aufkommen lässt. Interessant, wenn auch nicht urkundlich belegt, ist die Passage zur Erstürmung der [[Burg Baldern]] und der Uetliburg in der &amp;#039;&amp;#039;Sage vom listigen Habsburger&amp;#039;&amp;#039; zum Verlauf der Regensberger Fehde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterhalb des Hotels Uto Kulm, auf dem Gipfelplateau des Uetlibergs, wo die mittelalterliche Uetliburg stand, sind Reste des inneren Wallsystems zu erkennen. Beim Bau des Hotels wurden die letzten Reste der einstigen Burg zerstört. In der frühen [[Neuzeit]] stand auf dem Uto Kulm eine [[Hochwacht]] (1620–1812) und die noch vorhandenen Überreste der Uetliburg verschwanden oder wurden abgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Erste [[Archäologie|Grabungen]] und Sondierungen im Bereich des Gipfelplateaus wurden 1836–1839 beim Bau des Gast- und Kurhauses Uetliberg und 1866 durch [[Ferdinand Keller (Altertumsforscher)|Ferdinand Keller]] vorgenommen. Danach kamen, beispielsweise 1874 beim Bau der [[Uetlibergbahn]], wiederholt eine Vielzahl von Funden aus rund 5&amp;#039;000 Jahren Siedlungsgeschichte sowie die Mauerreste und der bereits erwähnte, vorgelagerte Schutzwall der [[mittelalter]]lichen Uetliburg zutage. Als 1978 auf dem Uetliberg eine neue Phase der Ausgrabungstätigkeit begann, wurde bis 1989 das Gipfelplateau von der Kantonsarchäologie Zürich aufgrund umfangreicher Bauarbeiten – 1990 Eröffnung des neuen [[Aussichtsturm Uetliberg|Aussichtsturms Uetliberg]] und des erweiterten Restaurants und Hotels Uto Kulm – systematisch neu erforscht und die verbliebene Wehrmauer der mittelalterlichen Uetliburg ausgegraben und konserviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grundriss der ehemaligen Burganlage lässt sich nicht mehr eruieren, infolge der regen Bautätigkeit seit Beginn des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts und vermutlich einiger Felsstürze – der letzte grössere war am 8.&amp;amp;nbsp;Mai 2004 in der [[Fallätsche]] – die das Gipfelplateau des aus [[Molasse]] und [[Nagelfluh]] bestehenden Uetlibergs seit seiner ersten Besiedlung deutlich verkleinert haben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.romankoch.ch/berichte/20040508.htm | wayback=20070818013948 | text=Bergsturz in der Fallätsche}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konserviert sind dem nordöstlichen Plateaurand entlang rund 40 Meter der [[Wehrmauer]] und kleinere Mauerreste. Des Weiteren konnten Reste von Holzbauten und [[Metallverarbeitung]] im Innenbereich [[Archäologie|archäologisch]] nachgewiesen werden. Im Norden sind Schutzwall und [[Burggraben|Graben]] unterhalb des heutigen Restaurants Uto Kulm deutlich zu erkennen. Weitere Funde aus dieser Epoche sind unter anderem Eisenteile, Münzen, [[Keramik]] und fast vollständig erhaltene Röhren- und Becherkacheln von ca. 1200, die zur Vergrösserung der Wärmeabgabe in einen Kuppelofen eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Irmgard Bauer, Lotti Frascoli, Heinz Pantli, Anita Siegfried, Thierry Weidmann, Renata Windler [et al.]: &amp;#039;&amp;#039;Üetliberg, Uto-Kulm: Ausgrabungen 1980–1989&amp;#039;&amp;#039;. Band A (Textband) und Band B (Katalog, Tafeln, Listen). Monographien der Kantonsarchäologie Zürich (Hrsg.), Zürich 1991. ISBN 3-905647-81-8 (beide Bände), ISBN 3-905647-82-6 (Textband), ISBN 3-905647-83-4 (Katalog, Tafeln, Listen).&lt;br /&gt;
* Walter Drack [et al.]: &amp;#039;&amp;#039;Der Üetliberg&amp;#039;&amp;#039;. Silva-Verlag, Zürich 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Adligen Geschlechter der Bezirke Zürich, Affoltern und Horgen&amp;#039;&amp;#039;. Nach einem Manuskript von Dr. Emil Stauber. Verlag Birkhäuser, Basel, 1955.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/uetliburg/object.php Burgenwelt: Uetliburg]&lt;br /&gt;
* [https://uetlibergverein.ch/geschichte/burgen/ Uetliberg-Verein: Die Burgen und ihre Bewohner]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Zürich|Uetliburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Zürich|Uetliburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Zürich|Uetliburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Zürich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>