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	<title>Burg Tzschocha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:28:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Redaktor GLAM: Higher resolution version of image</title>
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		<updated>2025-11-18T23:23:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Higher resolution version of image&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Tzschocha&lt;br /&gt;
|Bild = Zamek Czocha front 1.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Eingangsbereich der Burg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Zamek Czocha (pl.)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Hanglage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = sehr gut&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ritterburg (Festung), seit dem 16. Jh. im Renaissance-Stil umgebaut&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Burg: Granitbruchstücke und Gneis, durch Kalkmörtel verbunden.&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sucha (Leśna)|Sucha]], [[Gmina Leśna|Stadt-Land-Gemeinde Leśna]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.030556&lt;br /&gt;
|Längengrad = 15.303611&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = PL-02&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 300&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tzschocha-Sammlung Duncker (5418181).jpg|mini|Burg Tzschocha um 1869, Sammlung [[Alexander Duncker]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zamek Czocha rzeka.jpg|mini|Burg Tzschocha von der Flussseite]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Tzschocha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|Zamek Czocha}}) ist eine [[Höhenburg]] ([[Hangburg]]) in [[Stankowice]] (&amp;#039;&amp;#039;Rengersdorf&amp;#039;&amp;#039;), einem Ort in der [[Gmina Leśna|Stadt- und Landgemeinde Leśna]] (&amp;#039;&amp;#039;Marklissa&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Lubański]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen. Sie liegt vier Kilometer östlich von [[Leśna]] auf dem linken Steilufer eines Landvorsprunges am [[Queis (Fluss)|Queis]] bzw. der [[Marklissa-Talsperre]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte der Burg Tzschocha (1714).tif|mini|Plan der Burganlage (1714)]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der späteren Burg bzw. Herrschaft Tzschocha gehörte zum zunächst [[Bistum Meißen|meißnischen]], dann böhmischen [[Gau Zagost]]. Später bildete es zusammen mit den Burgbezirken [[Burg Leśna|Lesne]] und [[Burg Świecie|Schwerta]] den [[oberlausitz]]schen [[Queiskreis]]. Die Burg Tzschocha entstand erst nach 1241, nachdem die Grenzen zwischen den Besitzungen des Bistums Meißen und der [[Krone Böhmen]] in der [[Oberlausitzer Grenzurkunde]] vertraglich geregelt worden waren. Die Burg wurde entweder während der böhmischen oder [[Askanier|askanischen]] Herrschaft über die Oberlausitz errichtet und diente der Grenzsicherung gegenüber [[Herzogtum Schlesien|Schlesien]]. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie als „Burg Caychow“ 1329. Vor 1316 war sie im Besitz des böhmischen Königs [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel&amp;amp;nbsp;II.]] Er übergab die Burg 1316 als [[Mitgift]] seiner Tochter Agnes/Anežka, die in diesem Jahr mit dem Herzog [[Heinrich I. (Schweidnitz)|Heinrich&amp;amp;nbsp;I. von Schweidnitz-Jauer]] verheiratet wurde. Nach ihrem Tod 1337 ging die Burg an den Witwer Herzog Heinrich über. Nach dessen Tod 1346 fiel sie zusammen mit dem Queiskreis als erledigtes Lehen an die Krone Böhmen [[Heimfall|heim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem dritten Viertel des 14. Jahrhunderts waren Burg und Herrschaft Tzschocha im Besitz des Adelsgeschlechts [[Dohna (Adelsgeschlecht)|Dohna]]. Von 1417 bis 1419 gehörte beides dem Heinrich Renke, anschließend dem kaiserlichen Rat Hartung [[Klüx (Adelsgeschlecht)|von Klüx]]. Während seiner Herrschaft kam es zu Zerstörungen durch die [[Hussitenkriege]]. 1451 gelangten Burg und Herrschaft an das Adelsgeschlecht [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|Nostitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Burgbezirk Tzschocha gehörte ein breiter Landstreifen links des Queis zwischen [[Gryfów Śląski|Greiffenberg]] und Marklissa. Nachdem Hartmut von Klü× 1427 das rechts des Queis liegende [[Biedrzychowice|Friedersdorf]] aus dem [[Herzogtum Schweidnitz-Jauer|Erbfürstentum Schweidnitz-Jauer]] erworben hatte, wurde dieses der Herrschaft Marklissa zugeschlagen und zum Queiskreis gerechnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Prager Frieden (1635)|Prager Frieden]] 1635 fiel die Herrschaft Tzschocha zusammen mit dem Queiskreis an das evangelische [[Kurfürstentum Sachsen]]. Dadurch wurde auch die Herrschaft zu einem Einwanderungsgebiet für [[Exulanten|Glaubensflüchtlinge]] aus Böhmen und [[Schlesien]]. Für sie gründete der Grundherr Christoph von Nostitz das Städtchen [[Złotniki Lubańskie|Goldentraum]] sowie die Ortschaften [[Gradówek|Hagendorf]], [[Złoty Potok (Leśna)|Goldbach]], [[Bartoszówka (Leśna)|Scholzendorf]] und [[Karłowiec|Karlsberg]]. Die Kirchen von [[Biedrzychowice|Friedersdorf]] und [[Wieża (Gryfów Śląski)|Nieder Wiesa]] bei Greiffenberg dienten nun als [[Grenzkirche]]n für evangelische Schlesier. In [[Stankowice|Rengersdorf]] und Ober Wiesa wurden [[Zufluchtskirche]]n errichtet. 1703 wurden Burg und Herrschaft Tzschocha von Johann Hartwig von [[Uechtritz (Adelsgeschlecht)|Uechtritz]] erworben, dessen Nachkommen den Besitz mit einer Unterbrechung von 1755 bis 1782 (als die Burg [[Otto von Schindel]] gehörte) bis 1910 behielten. 1776 wurde auf der Burg der Lexikograf [[Carl Wilhelm Otto August von Schindel]] geboren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] 1815 fiel die Herrschaft Tzschocha zusammen mit der Ostoberlausitz an [[Preußen]]. Das Gebiet wurde nun an die [[Provinz Schlesien]] angeschlossen und dem [[Landkreis Lauban]] eingegliedert. Ab 1874 gehörte der Burgbezirk zum [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Rengersdorf, der 1908 aus den Landgemeinden Goldentraum und Rengersdorf sowie dem Gutsbezirk Tzschocha bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/ndschles/lauban/rengersd.htm Amtsbezirk Rengersdorf.] territorial.de&amp;lt;/ref&amp;gt; 1910 wurde die Burganlage von [[Ernst Gütschow]], dem Generaldirektor der [[Zigarettenfabrik Jasmatzi]], erworben, der die Burg bis Kriegsende 1945 bewohnte. Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel das Gebiet 1945 an Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burganlage ==&lt;br /&gt;
Die während der Hussitenkriege zerstörte Burg wurde anschließend wieder aufgebaut. Im 16. Jahrhundert erfolgte unter Johann von Nostitz ein Um- und Ausbau im Stil der [[Renaissance]] zu einer großen Burganlage mit [[Burggraben|Graben]], Wirtschaftsgebäuden, [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]], [[Bergfried]] u.&amp;amp;nbsp;a. Unter Christoph von Nostitz wurden die Beschädigungen durch den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] beseitigt und zugleich ein Garten angelegt. Auch die bei einem Brand 1793 beschädigten Gebäudeteile wurden anschließend wieder aufgebaut. 1910 wurde die Burg von Ernst Gütschow erworben. Er veranlasste einen Umbau im Stil der [[Neugotik]] durch den Burgenbauer [[Bodo Ebhardt]]. Im Barockgarten ließ er eine Kopie der [[Fechterbrunnen|Fechterfigur]] von [[Hugo Lederer]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang an Polen 1945 als Folge des Zweiten Weltkriegs erlitt die Burg Schäden durch Plünderungen. Seit 1952 diente sie als Freizeitzentrum für Militärangehörige. Seit 1996 beherbergt sie ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 diente das Schloss als Außenkulisse für die australisch-polnische Jugendserie [[Spellbinder – Gefangen in der Vergangenheit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Lars-Arne Dannenberg]], [[Matthias Donath]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in der polnischen Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. edition Sächsische Zeitung, Dresden 2011.&lt;br /&gt;
* [[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. München / Berlin 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 545.&lt;br /&gt;
* [[Günther Grundmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen, Schlösser und Gutshäuser in Schlesien – Band 1: Die mittelalterlichen Burgruinen, Burgen und Wohntürme&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Wolfgang Weidlich, Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-8035-1161-5, S. 67–69.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039;. Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 107 und 424, S. 108, 424 und 548 f. (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 316).&lt;br /&gt;
* {{Staatslexikon Sachsen|12|72|bis=74|Zschochau}}&lt;br /&gt;
* {{SammlungDunckerGrafik |Titel=Tzschocha |Blatt=936 |zlb=151}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sucha, zamek, XV, XIX.JPG|mini]]&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Czocha Castle|Burg Tzschocha}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bernievancastle.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=465 Burgen und Stadtmauern in Europa.] bernievancastle.de, Burg Tzschocha.&lt;br /&gt;
* [http://www.invest-in-saxony.de/set/157/Burg%20Tzschocha.pdf Informationen zur Burg Tzschocha.] (PDF; 565&amp;amp;nbsp;kB) invest-in-saxony.de; mit Beschreibungen der einzelnen Räume.&lt;br /&gt;
* [http://www.lmlommel.de/ge/tschocha_2005_ge.htm#Ende Bildergalerie zur Burg.] lmlommel.de (Stand: 2005)&lt;br /&gt;
* [http://www.zamekczocha.com/ Informationen zur Burg: Geschichte und Gegenwart.] zamekczocha.com&lt;br /&gt;
* [http://www.zamkipolskie.com/czocha/czocha.html Burgenseite über Burg Tzschocha.] zamkipolskie.com (polnisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Polen|Tzschocha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Tzschocha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien|Tzschocha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Queiskreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Leśna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Tzschocha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1250er Jahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redaktor GLAM</name></author>
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