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	<title>Burg Torstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:40:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2023-09-05T10:00:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Torstein&lt;br /&gt;
|Bild = GTH TABARZ TORSTEIN5.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Das Felsentor&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = (I.) frühgesch. (II.) 13. Jh.&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wallanlage&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bad Tabarz]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/51/17.74/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/29/48.38/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-TH&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 566.0&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Torstein Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die Reste der Wallburg &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Torstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in älterer Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Thorstein&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Spornburg]] auf einem [[Felssporn|Bergsporn]] bei [[Bad Tabarz]] im [[Landkreis Gotha]] im [[Thüringer Wald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Burgstall|Burgstelle]] der [[Spornburg]] erhebt sich auf einem kleinen {{Höhe|566|DE-NN|link=1}} hohen Felssporn des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Wagenberg&amp;#039;&amp;#039;, etwa 80&amp;amp;nbsp;m über dem [[Laucha (Hörsel)|Lauchagrund]]. Sie liegt etwa 3&amp;amp;nbsp;km südwestlich von Tabarz. Unmittelbar an der Burg führt eine zur &amp;#039;&amp;#039;Grenzwiese&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Kleiner Inselsberg&amp;#039;&amp;#039; aufsteigende mittelalterliche Handelsstraße, die heutige&lt;br /&gt;
[[Landesstraße|L 1024]] vorbei. An dieser Straße befanden sich weiterhin die nur etwa 1&amp;amp;nbsp;km entfernten Burgen [[Stolzenburg (Tabarz)|Stolzenburg]] und [[Leuchtenburg (Tabarz)|Leuchtenburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK10-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Thüringer Landesvermessungsamt |Titel=Amtliche topographische Karten Thüringen 1:10.000. Wartburgkreis, LK Gotha, Kreisfreie Stadt Eisenach |Sammelwerk=CD-ROM Reihe Top10 |Band=CD&amp;amp;nbsp;2 |Ort=Erfurt |Datum=1999}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage erstreckt sich auf einem nach Nordosten orientierten Bergsporn des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Wagenberg&amp;#039;&amp;#039;. Die ungefähre Ausdehnung der Gesamtanlage beträgt 250 × 80&amp;amp;nbsp;m.&lt;br /&gt;
An der Schutzhütte &amp;#039;&amp;#039;Dürre Wiese&amp;#039;&amp;#039; führt der Zugangsweg in die Burganlage hinein. Zunächst ist ein etwa 80&amp;amp;nbsp;m langer Erdwall quer zum Bergsporn zu bemerken, er befindet sich dicht nördlich der Schutzhütte und riegelt die eigentliche Burgstelle ab. Nach etwa 150&amp;amp;nbsp;m erreicht man den Hauptwall der Burg. Dieser verläuft noch gut erkennbar mit einem vorgelagerten Graben in einem bogenförmigen Verlauf über den Nordrand des Bergspornes. Das Innere der Burg ist heute verwildert und wird nur an der Südostseite von einem Wanderweg durchschnitten, welcher durch den Torfelsen hindurchführt. Dieser Felsen markiert den östlichen Rand, dahinter folgt ein Steilabfall. Der westliche Rand wird ebenfalls durch einen Steilabfall geschützt. Der nördliche Rand der Burganlage besitzt ein Vorplateau, welches von weiteren Felspartien eingefasst wird. Dieses kaum 50 × 30&amp;amp;nbsp;m große Areal könnte als frühgeschichtliches Bergheiligtum gedient haben. Es war durch die vorgelagerte Burganlage und die Felsabgründe geschützt. An den Felsen führt heute ein serpentinenartiger Fußweg in den Lauchagrund hinab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei Waldarbeiten wurde im Gelände ein Hammer aus Stein aufgefunden, welcher die Anlage als [[urnenfelderzeit]]liche [[Wallburg]] belegen soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zahlreichen [[Hohlweg]]e am Südosthang verweisen auf eine zweite Nutzungsphase als hochmittelalterliche Sperrburg. Diese kann als eine ergänzende Befestigungsanlage der nur etwa 1&amp;amp;nbsp;km entfernten Leuchtenburg angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tabarzer Heimatforscher Carl Lerp hat um 1880 durch Archivarbeit weitere Hintergründe in Erfahrung bringen können: er berichtet, dass ein zunächst nur schwach ausgeprägter Spalt im Felsen auf Anweisung des Gothaer Herzogs [[Ernst I. (Sachsen-Coburg und Gotha)|Ernst]] durch eine Sprengung höhlenartig erweitert wurde. Damit sollte an einem beliebten Rastplatz und Jagdlager des Gothaer Herzogs ein zusätzlicher reizvoller Akzent gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensdeutung ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Thorstein&amp;#039;&amp;#039; verweist auf die Felsbildung des &amp;#039;&amp;#039;Thorsteins&amp;#039;&amp;#039; – ein gewaltiges natürliches Porphyrtor am Nordende des Kleinen Wagenberges.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Luise Gerbing]] |Titel=Die Flurnamen des Herzogtums Gotha und die Forstnamen des Thüringerwaldes zwischen der Weinstrasse im Westen und der Schorte (Schleuse) im Osten; namens des Vereins für Thüringische Geschichte und Altertumskunde bearb. und hrsg. von Luise Gerbing |Verlag=Jena G. Fischer |Datum=1910 |Seiten=428 |Online=https://archive.org/details/dieflurnamendesh00gerb |Abruf=2020-05-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Status ==&lt;br /&gt;
Die Burgstelle ist ein geschütztes [[Bodendenkmal]] und Naturschutzgebiet. Das betreffende Gelände wird in beschränktem Maße forstwirtschaftlich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 GTH TABARZ TORSTEIN1.jpg|Äußerer Wall&lt;br /&gt;
 GTH TABARZ TORSTEIN2.jpg|Innerer Wall&lt;br /&gt;
 GTH TABARZ TORSTEIN3.jpg|Auf dem inneren Wall&lt;br /&gt;
 GTH TABARZ TORSTEIN4.jpg|Das von Felsen eingerahmte Areal – ein Heiligtum?&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Hermann Nebe]] |Titel=«Leuchtenburg und Torstein» |Sammelwerk=Thüringer Burgenfahrten |Band=Dritte Folge |Verlag=Philipp Kühner |Ort=Eisenach |Datum=1925 |Seiten=67-73}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Köhler (Chemiker)|Michael Köhler]] |Titel=«Thorstein» - Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze |Verlag=Jenzig-Verlag |Ort=Jena |Datum=2001 |ISBN=3-910141-43-9 |Seiten=247}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Carl Lerp |Titel=Die Sommerfrische Tabarz (Grosstabarz und Kleintabarz) und nächste Umgebung. Ein Führer für Kurgäste und Touristen |Ort=Friedrichroda |Datum=1889 |Seiten=41}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Stolzenburg (Tabarz)|Stolzenburg]]&lt;br /&gt;
* [[Leuchtenburg (Tabarz)|Leuchtenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|7072|Wallburg Torstein|zugriff=2021-11-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bad Tabarz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Thüringen|Torstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Gotha|Torstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Thüringen|Torstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Torstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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