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	<title>Burg Tierberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Schloss Tierberg&lt;br /&gt;
|Bild = BurgTierberg-msu-2024-0290-.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Tierberg – Ansicht aus südwestlicher Richtung&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1220&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ritterburg&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Schildmauerburg&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Braunsbach]]-Tierberg&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.252164&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.786836&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 406.1&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Tierberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[stauferzeit]]liche Ritterburg in der Region [[Hohenlohe]] auf dem Gebiet des Ortsteils Steinkirchen der heutigen Gemeinde [[Braunsbach]] im [[Landkreis Schwäbisch Hall]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Spornburg]] steht in einer Höhe von {{Höhe|406.1|DE-NN|link=true}} auf einem von zwei zusammenlaufenden Bachtälern geschaffenen Westsüdwestsporn der hier knapp 7&amp;amp;nbsp;km breiten Hochebene zwischen den Flüssen [[Kocher (Fluss)|Kocher]] im Westen und [[Jagst]] im Osten; einen halben Kilometer südwestlich der [[Schildmauer]]burg und etwa 130&amp;amp;nbsp;m tiefer mündet vor dem Sporn der westlich durch die &amp;#039;&amp;#039;Heerklinge&amp;#039;&amp;#039; heranziehende &amp;#039;&amp;#039;Hirschbach&amp;#039;&amp;#039; in den südwestlich verlaufenden &amp;#039;&amp;#039;Weilersbach&amp;#039;&amp;#039;, der seinerseits einen Kilometer weiter talab den Kocher erreicht. 4,5&amp;amp;nbsp;km nördlich der Burg Tierberg steht [[Schloss Stetten (Hohenlohe)|Burg Stetten]], ebenfalls eine Schildmauerburg, in ähnlicher Lage unmittelbar am östlichen Kochertaltrauf.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pro-region.de/web/de/home/ueberdieregion/staedteundgemeinden/braunsbachburgen.html Burg Tierberg auf pro-region.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1220 ließen die [[edelfrei]]en Herren von [[Langenburg]] die Burg Tierberg durch einen ihrer [[Ministeriale|Dienstmannen]], den Ritter Arnold von [[Herrentierbach|Tierbach]], errichten.&lt;br /&gt;
Die Befestigung diente zur Sicherung oder Kontrolle zweier nahe verlaufender Fernhandelsstraßen.&lt;br /&gt;
Der Erbauer der Burg nannte sich nach der Burg und wurde 1226 urkundlich als Arnold von Tierberg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1232 und 1235 gelangte die Herrschaft Langenburg in den Besitz derer [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|von Hohenlohe]]. Dadurch wurden die Ritter zu Tierberg hohenlohische Lehensleute.&lt;br /&gt;
Als diese später abwanderten, wurde im Jahr 1300 die Patrizierfamilie Feldner (Veldner) aus [[Schwäbisch Hall|Hall]] Eigentümerin der Burg. 1374 ging die Herrschaft Tierberg mit der Burg in den unmittelbaren Besitz der Herren von Hohenlohe-Langenburg über.&lt;br /&gt;
Aus Geldnot verkaufte der amtierende Landesherr Ulrich von Hohenlohe die Burg mitsamt Herrschaft 1387 zu einem Spottpreis an zwei [[Stetten (Adelsgeschlecht)|Herren von Stetten]].&lt;br /&gt;
Darüber kam es zu einem Familienstreit im Hause Hohenlohe. Gottfried III. von Hohenlohe, der Bruder des Familienhauptes, klagte 1398 gegen die von Stetten auf Herausgabe der Burg und Zahlung einer Entschädigung für unberechtigte Nutzung.&lt;br /&gt;
Der Prozess endete 1402 mit einem Vergleich; dieser umfasste den Abschluss eines neuen Kaufvertrages, der den Hohenlohern ein Rückkaufsrecht gewährte, sowie die Zahlung eines weiteren Kaufpreises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der folgenden Zeit bauten die Stetten die für sie strategisch günstig bei ihrer Stammburg gelegene Satellitenburg zu einem [[Jagdschloss]] aus und erweiterten die Anlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
72 Jahre nach dem Kauf durch die von Stetten verlangten 1474 die Nachfahren der Verkäufer, die inzwischen in den [[Graf]]enstand aufgestiegenen Herren von Hohenlohe-Langenburg, mit Berufung auf das vertraglich vereinbarte Rückkaufsrecht den Rückerwerb zum alten Preis.&lt;br /&gt;
Die von Stetten widersetzten sich diesem Ansinnen und verlangten mindestens eine angemessene Entschädigung für die ihnen entstandenen Baukosten. Daraufhin vertrieben 1475 bewaffnete Truppen der Hohenloher die Stettener gewaltsam aus der Burg.&lt;br /&gt;
Daraus entspann sich ein 20 Jahre andauernder, blutiger [[Fehde]]krieg zwischen beiden Adelshäusern, der 1488 in einer Belagerung und teilweisen Eroberung der Burg Stetten durch die von Hohenlohe gipfelte. Beide Kontrahenten suchten Unterstützung bei mächtigeren Instanzen. Dadurch entwickelte sich dieser Zwist zu einem Verfassungsstreit zwischen dem Kaiser und den Reichsfürsten um die Macht im Reich. Diese sogenannte [[Tierberger Fehde]] gilt als Mitauslöser der [[Reichsreform (Heiliges Römisches Reich)|Reichsreform]], sie wurde erst 1495 gerichtlich beigelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1475 verblieb die Burg für fünfhundert Jahre im Besitz des späterhin [[Fürst|gefürsteten]] Hauses [[Hohenlohe-Langenburg]]. Es nutzte die Anlage weiterhin als Jagdschloss und baute diese dazu aus und um. Hier veranstaltete man zuweilen große Jagden.&lt;br /&gt;
Während und kurz nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] mussten Burgkeller und Turm als Bücherdepot der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]] herhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://journals.wlb-stuttgart.de/ojs/index.php/wfr/article/view/13586 Oscar Paret: &amp;#039;&amp;#039;Karl Schumm zum 65. Geburtstag am 22. Dezember 1965&amp;#039;&amp;#039;. In: Württembergisch Franken – Jahrbuch 1966; S. 8]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1974 verkaufte die Familie Hohenlohe-Langenburg die Burg aus Geldnot an bürgerliche Erwerber.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.pro-region.de/web/media/pro-region/pdf/ueberdieregion/staedteundgemeindengeschichte/braunsbach/braunsbachtierberg.pdf |wayback=20150404064955 |text=Geschichte der Burg auf pro-region.de |archiv-bot=2023-06-20 05:44:29 InternetArchiveBot }} (PDF; 6&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Bergvorsprung errichtet. Auf der Bergseite, Richtung Osten, befindet sich ein sehr tiefer und breiter [[Halsgraben]]. Direkt hinter dem Halsgraben erhebt sich die Befestigungsmauer des Äußeren [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]]s, der später als die [[Kernburg]] errichtet wurde und eine [[Ringmauer]] um die gesamte Kernburg bildet. An der nordöstlichen Ecke wird die Zwingermauer durch einen [[Rundturm]] gesichert. Am anderen Ende der Zwingermauer am Halsgraben, an der Südostseite der Anlage, befindet sich eine [[Bastion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur äußeren Zwingermauer und zum Halsgraben ist eine zweite, die innere Zwingermauer, die zusammen mit der Kernburg errichtet wurde. Dieser innere Zwinger ist der [[Schildmauer]] vorgelagert, welche den bergseitigen Abschluss der Kernburg bildet. In die 18 Meter hohe und 2 Meter dicke  Schildmauer ist mittig der fast quadratische [[Bergfried]] integriert. Dieser hat ebenfalls eine Wandstärke von 2 Metern, eine Kantenlänge von 6,5 Metern und ist 26 Meter hoch.&lt;br /&gt;
Die Schildmauer ist heute direkt auf dem Mauerwerk mit einem Dach eingedeckt.&lt;br /&gt;
Zwei Ausgänge im Bergfried, die oberhalb dieses Abschlusses liegen, zeigen aber, dass sich auf der Schildmauer zu früheren Zeiten [[Wehrgang|Wehrgänge]] befunden haben.&lt;br /&gt;
Schildmauer und Bergfried sind ungewöhnlich hoch, weil der tragende Sporn am Standort der Burg schon deutlich gegenüber dem östlich anliegenden Hochplateau eingefallen ist; mit dieser Höhe blieb trotz der Tieflage das angrenzende Terrain zu überschauen und die Burg zu verteidigen.&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Kernburg ist umschlossen von zwei dicken, fast parallelen  Mauern, die einen kleinen Innenhof bilden, der die Schildmauer mit dem [[Palas]] verbindet, und die sich dann in den Außenmauern des Palas fortsetzen.&lt;br /&gt;
An der Nordmauer befindet sich auf der ganzen Länge des Hofes ein Nebengebäude der Kernburg. Ein weiteres, kleineres Nebengebäude steht an der Südmauer im Hof, direkt an der Schildmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Südostseite der Schildmauer befindet sich außerhalb der Kernburg ein später errichtetes Nebengebäude, das sogenannte Jägerhaus. Es wurde auf Teilen  des inneren wie auch des äußeren Zwingers errichtet, reicht bis zum Halsgraben und bildet heute den Zugang zur Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Bergspornspitze finden sich an der Mauer des Außenzwingers zwei weitere Nebengebäude, die ebenfalls später erbaut wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=http://www.burgen-web.de/tierberg.pdf |text=Burg Tierberg auf burgen-web.de}} (PDF; 363&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Burg Tierberg, bzw. das Jagdschloss Tierberg ist einer der Schauplätze in [[Agnes Günther]]s Roman [[Die Heilige und ihr Narr]] und wird im Roman als Schloss Schweigen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Eberhard Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Tierberger Fehde zwischen den Grafen von Hohenlohe und den Herren von Stetten (1475–1495). Ein Streit zwischen Rittern, Grafen, Fürsten und dem Kaiser am Vorabend der Reichsreform&amp;#039;&amp;#039;. Böhlau Verlag, Köln 2004, ISBN 3-412-15903-4.&lt;br /&gt;
* Alois Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im Kreis Schwäbisch Hall – Eine Bestandsaufnahme&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 1995, ISBN 3-8062-1228-7, S. 45–48.&lt;br /&gt;
* Alexander Antonow: &amp;#039;&amp;#039;Burgen des südwestdeutschen Raums im 13. und 14. Jahrhundert – unter besonderer Berücksichtigung der Schildmauer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Konkordia, Bühl/Baden 1977, ISBN 3-7826-0040-1, S. 268–270.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Schwäbisch Hall}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Schwäbisch Hall|Tierberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Baden-Württemberg|Tierberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Braunsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Braunsbach]]&lt;/div&gt;</summary>
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