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	<title>Burg Thorun - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hgzh: HC: Ergänze Kategorie:Denkmalwesen (Freital)</title>
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		<updated>2022-12-09T14:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Denkmalwesen_(Freital)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Denkmalwesen (Freital) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Denkmalwesen (Freital)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Bild =&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Alternativname =&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgwall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Freital]]-[[Pesterwitz]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/1/6.9/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 13/39/3.96/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
|Poskarte =&lt;br /&gt;
|Höhenordinate =&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:20080909170DR Pesterwitz (Freital) Burgwartsbg Castell Thorun.jpg|mini|Reste der Burg Thorun auf dem Burgwartsberg Freital-Pesterwitz]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Thorun Geländemodell.jpg|mini|3D-Ansicht des digitalen Geländemodells]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Thorun&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Höhenburg]] der [[Liste der Burggrafen von Dohna|Burggrafen von Dohna]], die lediglich einmal in einer Urkunde von 1206 erscheint, in der bereits ihre [[Schleifung]] angeordnet wird. Sie wird auf dem [[Burgwartsberg]] in der Flur [[Pesterwitz]], einem Stadtteil von [[Freital]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]] in [[Sachsen]], lokalisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erwähnung ==&lt;br /&gt;
Die Burg Thorun war 1206 Gegenstand einer Gerichtsverhandlung zwischen dem [[Bistum Meißen|Bischof von Meißen]] und den Burggrafen von Dohna. Nach dem Willen des Bischofs sollte die Burg geschleift werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://codex.isgv.de/codex.php?band=cds2_01&amp;amp;f=&amp;amp;a=b&amp;amp;s=070 Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae II 1, S. 70–72 Nr. 74. Online-Edition] Darin: Rechtsstreit 1206 mit Heinrich II.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dietrich (Meißen)|Dietrich der Bedrängte]] schlichtete als [[Markgraf von Meißen]] unter den Streitparteien und ordnete die Zerstörung der Burg an. Die Urkunde, in der dieser Rechtsakt überliefert ist, gilt heute als erstmalige schriftliche Erwähnung [[Dresden]]s und einiger Stadtteile der heutigen Stadt Freital. Im selben Jahr begann Dietrich der Bedrängte in der Nachbarschaft mit der Errichtung seiner eigenen [[Burg Tharandt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Quellenangabe zu &amp;#039;&amp;#039;Kobuch&amp;#039;&amp;#039; fehlt sowie kritische Auseinandersetzung (Einzelmeinung?), warum hier Abweichungen zur hM, zur hM fehlen Belege allgemein, neuere sind aber vorhanden}}&lt;br /&gt;
Die Burg Thorun wird auf dem Burgwartsberg (um 1600 „Burgkbergk“&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Thorun|Thorun}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) im Freitaler Stadtteil Pesterwitz vermutet, der ca. 10&amp;amp;nbsp;km südwestlich der Dresdner Innenstadt liegt. In der historischen Forschung wurde seit dem 19. Jahrhundert weitgehend einhellig davon ausgegangen, dass an dieser Stelle das Zentrum des bereits im späten 10./11. Jahrhundert eingerichteten und erstmals 1068 urkundlich erwähnten Burgwards &amp;#039;&amp;#039;Bvistrici&amp;#039;&amp;#039; ([[Weißeritz]]) lag. Die Burg Thorun wäre demnach durch den Um- bzw. Ausbau einer älteren Anlage entstanden. Nach Manfred Kobuch ist diese Annahme jedoch falsch und die Burg „auf wilder Wurzel“ entstanden. Der Burgwardmittelpunkt wird nun unter anderem auf dem Burgwall am [[Hoher Stein (Dresden)|Hohen Stein]] in der Gemarkung  [[Plauen (Dresden)|Dresden-Plauen]] vermutet.&amp;lt;!-- Beleg einfügen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategische Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Laut Vincenz Kaiser&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vincenz Kaiser, Zur Kolonisation und Herrschaftsbildung der Burggrafen von Dohna im Weißeritzgebiet&amp;#039;&amp;#039;, noch unveröffentlichtes Manuskript, Dresden 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt die Burg als eine wesentliche Wehranlage des Herrschaftsbereiches der Burggrafen von Dohna. Sie scheint um oder bald nach 1190 angelegt worden zu sein. [[Reinhard Spehr]] geht dagegen davon aus, dass sich der Burggraf von Dohna am [[Erster Kreuzzug|ersten Kreuzzug]] unter Kaiser [[Heinrich IV. (HRR)|Heinrich VI.]] beteiligte und die Burg erst nach seiner Rückkehr um 1200/01 errichtete, wobei er sie nach der wichtigen Kreuzfahrerburg [[Toron]] benannte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reinhard Spehr]]: &amp;#039;&amp;#039;Archäologie im Dresdner Schloss. Die Ausgrabungen 1982 bis 1990&amp;#039;&amp;#039; (Veröffentlichungen des Landesamtes für Archäologie mit Landesmuseum für Vorgeschichte Band 50), Dresden 2006, ISBN 978-3-910008-69-4, S. 119 Anm. 90.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie etwa in [[Kaitz]], [[Döhlen (Freital)|Döhlen]] oder [[Höckendorf (Klingenberg)|Höckendorf]] wurden im Gebiet der [[Rote Weißeritz|Roten Weißeritz]] verschiedene Wehranlagen angelegt. Diese sicherten die Kolonisation mit den Siedlungsschwerpunkten an der Burg Thorun (Pesterwitz), um [[Rabenau (Sachsen)|Rabenau]], um [[Dippoldiswalde]] sowie um [[Ruppendorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Rabenau und Kaitz ist der Name des burggräflich-dohnaischen Dienstadligen Burkhard verbunden, der 1206 als &amp;#039;&amp;#039;Burkhard von Kaitz&amp;#039;&amp;#039; und 1235 als &amp;#039;&amp;#039;Burchhardus de Rabinowe&amp;#039;&amp;#039; (Rabenau) erwähnt wird. Im Gefolge des bekannten Rechtsstreites zwischen Bischof von Meißen und Burggrafen (1201–06 nachweisbar) mussten die Burggrafen auf markgräflich-meißnischen Druck Thorun aufgeben. Ihren Hauptzweck, nämlich einen groß angelegten Kolonisationszug zu eröffnen und abzusichern, hatte die Wehranlage da aber schon erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Dohnaische Fehde|Dohnaischen Fehde]] um 1400 gelangte die gesamte Burggrafschaft in markgräflich-meißnischen Besitz, sodass alle Wehranlagen ihre strategischen Bedeutungen verloren und allmählich verfielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Meiche]]: &amp;#039;&amp;#039;Thorun und der Name Tharandt.&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 39, 1918, S 36 ff. ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/11943/42/ Online])&lt;br /&gt;
* [[Otto Trautmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Bach Zuchewidre und die Burg Thorun.&amp;#039;&amp;#039; In: Neues Archiv für sächsische Geschichte und Altertumskunde. Bd. 39, 1918, S. 386–391. ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/11943/395/ Online])&lt;br /&gt;
* Manfred Kobuch: &amp;#039;&amp;#039;Der Burgward Pesterwitz – ein Irrtum&amp;#039;&amp;#039;. In: Neues Archiv für Sächsische Geschichte. Bd. 86, 1997, S. 313–326.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Sachsen|Thorun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Sachsen|Thorun]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pesterwitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalwesen (Freital)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hgzh</name></author>
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