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	<title>Burg Tepenec - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T01:35:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Tepenec&amp;diff=2347972&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-12-14T16:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Tepenec&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Karlsburg, Twingenberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1340&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Reste von Mauern, Wällen und Gräben der Vorbefestigung&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Jívová]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/42/10/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 17/21/39/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CZ-712&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 504&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CZ&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Tepenec&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Twingenberg&amp;#039;&amp;#039;, volkstümlich &amp;#039;&amp;#039;Karlsburg&amp;#039;&amp;#039;, befand sich zwischen den Ortschaften [[Domašov u Šternberka]] und [[Jívová]] auf dem Tepenec (&amp;#039;&amp;#039;Rottberg&amp;#039;&amp;#039;, 504 m) im [[Niederes Gesenke|Niederen Gesenke]] in [[Tschechien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Reste der [[Höhenburg]] befinden sich zweieinhalb Kilometer südwestlich von Jívová in der Domašovská vrchovina (&amp;#039;&amp;#039;Domstadtler Bergland&amp;#039;&amp;#039;) über der Mündung des Baches Jívovský potok in den [[Trusovický potok]]. Nordwestlich erhebt sich die Koruna (573 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Untersuchungen brachten zu Tage, dass sich am Tepenec [[Wallanlage|Wallanlagen]] einer [[Späte Bronzezeit|spätbronzezeitlichen]] Burgstätte befinden, über die keine näheren Erkenntnisse vorliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das Tal Bělkovické údolí des Trusovický potok, der im Mittelalter als &amp;#039;&amp;#039;Temenice&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde, führte der seit 1220 als &amp;#039;&amp;#039;Gywowska cesta&amp;#039;&amp;#039; nachweisbare Handelsweg von [[Olmütz]] über das Gebirge in die [[Herzogtum Troppau|Provinz Troppau]]. Zum Schutze dieser zur [[Bernsteinstraße]] gehörenden Verbindung entstand auf dem &amp;#039;&amp;#039;Rotiberg&amp;#039;&amp;#039; eine Wachtfeste. Um 1270 gehörte der &amp;#039;&amp;#039;Rotiberg&amp;#039;&amp;#039; mit den zugehörigen Dörfern [[Bělkovice-Lašťany|Bělkovice]] und [[Domašov nad Bystřicí]] dem Vater des [[Olmütz|Olmützer]] Domdechanten Budislaw. Dieser schenkte das um 1290 ererbte Gut der Olmützer Kirche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1340 kaufte Markgraf [[Karl IV. (HRR)|Karl]] den &amp;#039;&amp;#039;Rotiberg&amp;#039;&amp;#039; von seinem Stiefonkel Bischof [[Jan Volek]], um darauf eine markgräfliche Burg anzulegen. Der übrige Teil des Gutes mit allen Untertanen verblieb beim [[Bistum]]. Die 1346 fertiggestellte und nach einer luxemburgischen Burg als &amp;#039;&amp;#039;Twingenberg&amp;#039;&amp;#039; benannte Burg wurde zu einem markgräflichen Verwaltungszentrum und Zoll- und Marktstätte. Die deutschen Bewohner der Umgebung nannten die Burg nach ihrem Gründer recht bald &amp;#039;&amp;#039;Karlsburg&amp;#039;&amp;#039;. 1349 übernahm Karls Bruder [[Johann Heinrich (Luxemburg)|Johann Heinrich]] als neuer Markgraf die &amp;#039;&amp;#039;Karlsburg&amp;#039;&amp;#039;. 1371 überschrieb er seinem Sohn [[Johann Sobieslaus von Luxemburg-Mähren|Johann Sobieslaus]] die Burg. Erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Tepenec&amp;#039;&amp;#039; nachweisbar ist die Burg im Jahre 1391. Nach Johann Sobieslaus Ermordung brachen zwischen seinen Brüdern Markgraf [[Jobst von Mähren|Jobst]] und [[Prokop von Mähren|Prokop]] Machtkämpfe aus, bei denen die Burg zum Ende des 14. Jahrhunderts ruiniert wurde. Im Jahre 1405 wurde sie als wüst bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Zeichnung in der Forstkarte von 1724 ist die Burg Tepenec noch in voller Höhe abgebildet. Neben dem natürlichen Verfall beschleunigte der seit dem 19. Jahrhundert am Rottberg betriebene [[Steinbruch]] den Untergang der Burg. Die hier gewonnene [[Grauwacke]] wurde für die [[Trottoir (Anzug)|Trottoire]] und [[Decke (Straßenbau)|Straßenpflaster]] in Olmütz sowie als Wegeschotter verwendet. Der Besitzer der Herrschaft [[Dolany u Olomouce|Dollein]], Philipp Ludwig Graf Saint-Genois d’Aneaucourt ließ 1825 auf dem Tepenec einen als &amp;#039;&amp;#039;Philippspyramide&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Obelisk|Obelisken]] aufstellen und daneben den nach seiner Frau benannten &amp;#039;&amp;#039;Johannatempel&amp;#039;&amp;#039;, einen Nachbau eines antiken Tempels errichten. Neben verschiedenen Waffenresten wurden 1833 ein [[Dolch]] und eine Bronzekette im Schutt gefunden. 1839 beschrieb [[Gregor Wolny]], dass die Grundmauern, der Wallgraben, Brunnen und Hofraum noch deutlich zu erkennen seien. Die Reste des Burgkernes fielen in den 1960er Jahren dem Steinbruch zum Opfer. Da fast der gesamte Berg abgebaut wurde, sind von der Burg nur noch Mauerreste des Eingangstores und von Vorbefestigungen sowie des ein in den Fels eingehauen Burggrabens sowie Wälle erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauliche Anlagen ==&lt;br /&gt;
Der auf einem Felshang gestandene von einer zwei Meter starken Mauer umgebene Burgkern hatte eine Ausdehnung von 30 × 19 Metern. Die stufenförmig angelegte [[Vorburg]] war von anderthalb Meter starken Mauern mit Fortifikationen von 15 × 12 Meter Ausdehnung umgeben. Nach außen war die Anlage durch [[Bastei (Festung)|Basteien]] und einen acht Meter breiten [[Burggraben]] geschützt. Die Vorbefestigungen dehnten sich bis zu 370 m vor der Vorburg aus und erstreckten sich auf einer Breite von 110 Meter über den gesamten Rücken des Tepenec.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gregor Wolny]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Markgrafschaft Mähren. Topographisch, statistisch und historisch geschildert.&amp;#039;&amp;#039; Band 5, Olmützer Kreis, Selbstverlag, Brünn 1839, S. 428 ([https://books.google.de/books?id=O7kAAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=titlepage#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.hrady.cz/index.php?OID=634 Beschreibung auf hrady.cz]&lt;br /&gt;
* [https://www.obecjivova.cz/hrad-tepenec/d-1041/p1=52 Beschreibung auf der Website der Gemeinde Jívová]&lt;br /&gt;
* [https://www.turistika.cz/mista/tepenec-hrad Beschreibung auf www.turistika.cz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Tschechien|Tepenec]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Okres Olomouc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal im Okres Olomouc]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Tepenec]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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