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	<title>Burg Taggenbrunn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:YouTube&quot; title=&quot;Vorlage:YouTube&quot;&gt;Vorlage:YouTube&lt;/a&gt;-fix: Titel → titel; &lt;a href=&quot;/index.php/Vorlage:Infobox_Burg&quot; title=&quot;Vorlage:Infobox Burg&quot;&gt;Vorlage:Infobox Burg&lt;/a&gt;-fix: unbekannter Parameter |Abmessungen oder Fläche entf.; Weblinklabels, wls und kats erg.; kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Weiterleitungshinweis|Taggenbrunn|Zur Ortschaft siehe [[Taggenbrunn (Gemeinde St. Georgen am Längsee)]], zur Katastralgemeinde [[Katastralgemeinde Taggenbrunn]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Sankt Georgen am Längsee Taggenbrunn Burgruine im Weingut O-Ansicht 14042021 0790.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1157&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[St. Georgen am Längsee]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46.771472&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14.390157&lt;br /&gt;
|Region-ISO = AT-2&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 636&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = AT&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Georgen am Längsee Taggenbrunn Burgruine im Weingut SO-Ansicht 14042021 0794.jpg|mini|Burg Taggenbrunn nach dem Umbau zum Veranstaltungszentrum]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Taggenbrunn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf dem Gemeindegebiet von [[St.&amp;amp;nbsp;Georgen am Längsee]] bei [[St.&amp;amp;nbsp;Veit an der Glan]] in [[Kärnten]], [[Österreich]]. Mittlerweile wurde die Burg [[Kernsanierung|kernsaniert]] und dient nun als Austragungsort für die Taggenbrunner Festspiele. Darüber hinaus beherbergt sie einen Gastronomiebetrieb wie auch eine Kunstausstellung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch eine Schenkung [[Ludwig der Deutsche|Ludwigs des Deutschen]] wurde [[Salzburg]] im Jahr 860 Besitzer dieser Gegend. Taggenbrunn wurde auf den Überresten einer keltisch-römischen Ringwallsiedlung (6. Jahrhundert vor Christus) im ersten Drittel des 12. Jahrhunderts von [[Tagenus von Pongau]] im Auftrag des [[Erzstift Salzburg|Erzbistums Salzburg]] erbaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundriss Taggenbrunn.jpg|mini|links|Grundriss der Burgruine Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals ist Taggenbrunn 1142 urkundlich erwähnt (Rahuinus de Takkenbrunnen), ausdrücklich als Burg benannt (&amp;#039;&amp;#039;Castrum Takenbrunne&amp;#039;&amp;#039;) im Jahr 1157. In der Fehde zwischen dem [[Elekt]]en [[Philipp von Spanheim]] und Bischof [[Ulrich von Seckau]] um das Erzbistum Salzburg, in die auch Herzog [[Ulrich III. (Kärnten)|Ulrich III.]] von Kärnten zugunsten seines Bruders Philipp eingriff, wurde die Burg 1258 zerstört und 1268 wieder aufgebaut. Im Aufstand [[Ulrich II. (Heunburg)|Ulrichs von Heunburg]] gegen Herzog [[Albrecht I. (HRR)|Albrecht I.]] und Herzog [[Meinhard II.|Meinhard von Kärnten]] 1292 wurde der Kärntner Herzogssohn Ludwig gefangen genommen und kurzzeitig vom Salzburger Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf|Konrad IV.]] in Taggenbrunn inhaftiert. 1308 wurde [[Stammliste von Liechtenstein|Otto von Liechtenstein-Murau]] zum [[Landeshauptmann]] von Kärnten berufen und Salzburg räumte diesem Taggenbrunn als Wohnsitz ein: Kärnten wurde von Taggenbrunn aus regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1479 öffnete Erzbischof [[Leonhard von Keutschach]] den Ungarn, mit denen er gegen Kaiser [[Friedrich III. (HRR)|Friedrich III.]] verbündet war, die Feste Taggenbrunn, die anschließend von der kaiserlichen Truppe zerstört wurde. Bis 1494 verblieb Taggenbrunn in kaiserlichem Besitz. Zu diesem Zeitpunkt gab Friedrichs Sohn, [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian I.]], Taggenbrunn wieder an das Erzbistum Salzburg. Der Ausbau der Burganlage erfolgte von 1497 bis 1503 zu einer modernen Befestigung unter Erzbischof Leonhard von Keutschach, der auch als wichtigster Bauherr für den endgültigen Ausbau der [[Festung Hohensalzburg]] in ihrer heutigen Größe verantwortlich zeichnete. Im Nahbereich wurden weiters ein [[Getreidespeicher]], das Pfleg- und das Marhaus&amp;lt;!-- ?! --&amp;gt; errichtet, die heute noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten sind. Speziell der Getreidespeicher ist baulich dadurch interessant, dass er als einer der letzten dieser Größe in der nahen und weiteren Umgebung gut erhalten ist. Die schweren [[Schiefer#Tonschiefer als Werkstein (Dach- und Fassadenschiefer)|Dachschiefer]] ruhen nach wie vor auf dem originalen Dachstuhl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Salzburger Hauspfleger und Amtsleute saßen auf Taggenbrunn bis 1692. 1796 wurde Taggenbrunn erstmals als Ruine bezeichnet. Als durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]] 1803 Salzburg als [[Souveränität|souveränes]] Fürstentum zu bestehen aufhörte, fiel Taggenbrunn an Österreich und wurde Staatsdomäne. 1858 kaufte Antonie von Reyer Taggenbrunn, im Jahr 1883 ging Taggenbrunn in den Besitz der Familie Paulitsch und im selben Jahr an die Familie Kleinszig über.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sankt Georgen am Laengsee Taggenbrunn 11 Burgruine Inneres 10092011 235.jpg|mini|Burgruine vor der Sanierung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2011 kaufte der Unternehmer Alfred Riedl ([[Jacques Lemans GmbH|Jacques-Lemans-Uhren]]) Taggenbrunn. Seither renoviert die Familie Riedl die Burg Taggenbrunn und umliegende Gebäude. In drei Jahren wurde das Verkosthaus&amp;lt;!-- ?! --&amp;gt; restauriert und im April 2015 eröffnet. Mittlerweile sind rund 45&amp;amp;nbsp;ha [[Weinbau|Weinanbaufläche]] rund um die Burg Taggenbrunn entstanden.&lt;br /&gt;
In der Burg befinden sich an die Ausstellungsräume angeschlossen ein Uhrengeschäft sowie ein [[Bistro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kulturzentrum und Festspielhaus ==&lt;br /&gt;
Die Taggenbrunner Festspiele im restaurierten Burgssaal wurde erstmals 2019 abgehalten und fokussieren sich vor allem auf [[Klassische Musik|Klassik]], [[Jazz]] sowie auch [[Oper]]ninszenierungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kulturzeit.smd-digital.at/taggenbrunner-festspiele |titel=Taggenbrunner Festspiele |werk=[[Kleine Zeitung]] |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230206135643/https://kulturzeit.smd-digital.at/taggenbrunner-festspiele |archiv-datum=2023-02-06 |abruf=2021-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Weingut Burg Taggenbrunn in St. Veit an der Glan.tif|mini|Das Areal des Jacques Lemans Weingut Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
Mit dem österreichischen Künstler [[André Heller]] wurde 2021 die Ausstellung „Zeiträume“ initiiert, welche sich mittels Animationstechnik und Multimediagraphik dem Wandel des Planeten annimmt und über [[Ökologie|ökologische]] Missstände sowie den Folgen des [[Globale Erwärmung|Klimawandel]] aufklären will.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.taggenbrunn.at/de/burg/ |titel=Burg {{!}} Weingut Taggenbrunn |werk=taggenbrunn.at |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230712081350/https://taggenbrunn.at/de/burg/ |archiv-datum=2023-07-12 |abruf=2021-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burgruine Taggenbrunn|Burg Taggenbrunn}}&lt;br /&gt;
* {{burgen-austria|id=217|name=Taggenbrunn}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=eP4i5-7OnZc |titel=Burg Taggenbrunn 360° |abruf=&amp;lt;!-- 2026-02-04 --&amp;gt; |upload=2023-05-30 |uploader=Kärnten360° |kommentar=Video zur Burg |laufzeit=6:45&amp;amp;nbsp;min}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Kärnten|Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in St. Georgen am Längsee|Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Österreich|Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Taggenbrunn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal (Kärnten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1142]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 12. Jahrhundert]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wi-luc-ky</name></author>
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