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	<title>Burg Strassberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-06-04T08:55:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Burg Strassberg im Schweizerischen Kanton Graubünden. Siehe auch: [[Burg Strassberg (Büren an der Aare)]], Kanton Bern, [[Burg Straßberg]], Baden-Württemberg, [[Burgruine Straßberg]], Südtirol bzw. [[Burg Straßburg]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Strassberg&lt;br /&gt;
|Bild = Strassberg 2010.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Strassberg – Turm von Nordwesten&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein, Naturstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Malix]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46/48/23/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/32/1.5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 1100&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Strassberg Turm.jpg|mini|hochkant|Turm von Osten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Strassberg 1937.jpg|mini|hochkant|Strassberg 1937]]&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Strassberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; steht in [[Malix]] im [[schweiz]]erischen [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] steht auf einer Höhe von {{Höhe|1100|CH}} auf einem kleinen Hügel etwas unterhalb der Strasse von [[Chur]] nach [[Lenzerheide/Lai|Lenzerheide]]. Sie kann vom Dorf aus gut erreicht werden. 2008 bis 2010 wurden die Mauern restauriert und gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name erscheint im 13. Jahrhundert in mehreren Schreibweisen: so wird etwa 1253 &amp;#039;&amp;#039;O. de Strazperc&amp;#039;&amp;#039; genannt, 1259 &amp;#039;&amp;#039;de Straceberch&amp;#039;&amp;#039; und 1260 &amp;#039;&amp;#039;de Strasberch&amp;#039;&amp;#039;. Schon 1275 erscheint der Name der Burg: &amp;#039;&amp;#039;…castrum dictum Strasceberch&amp;#039;&amp;#039;. Dass der Name mit der seit ältester Zeit wichtigen Verbindungsstrasse zwischen Rom und Deutschland zusammenhängt, ist nicht zu bezweifeln. Auch wird die Burg wiederholt im Zusammenhang mit Strassenzoll genannt, so 1413 &amp;#039;&amp;#039;…ainen zol under dem huse ze Strasberch&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Boxler: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgennamengebung in der Nordostschweiz und in Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Auf der Terrasse unterhalb der [[Hauptburg]] lag eine geräumige [[Vorburg]] mit [[Umfassungsmauer]], von der allerdings kaum noch Reste vorhanden sind. Unter dem heutigen Weg ist eine äussere Toranlage zu vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptburg auf dem Hügel wurde in zwei Etappen errichtet. Aus älterer Zeit stammen die Reste einer unregelmässig verlaufenden Umfassungsmauer aus lagenhaftem Mauerwerk aus [[Bruchstein]]en und [[Findling]]en. Im bergseitigen Mauerwinkel weisen [[Schießscharte|Schartenfenster]] mit schräger Durchbruchsrichtung zur Strasse hin. Zum ursprünglichen Baubestand gehören auch die Fensteröffnungen. Sitzbänke in der Mauer und Reste eines [[Aborterker]]s deuten auf einen wohl nachträglich innen angebauten Wohntrakt hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer späteren Ausbauphase wurde in den bergseitigen Mauerwinkel ein viereckiger [[Bergfried]] gestellt, dessen Aussenmauern auf die Flucht der [[Ringmauer]] aufgesetzt wurden. Anhand der Balkenlöcher sind vier Geschosse sowie Dachraum und Zwischenstock zu erkennen. Der [[Hocheingang]] lag auf der Südseite im zweiten Geschoss oberhalb der nachträglich ausgebrochenen grossen Bresche. Die Wohnräume lagen im dritten und vierten Geschoss. In der Nordwestecke ist ein Abort mit schräg durch die Mauer gezogenem Abfluss zu erkennen. Im vierten Geschoss führte ein Ausgang auf eine Laube. Den oberen Abschluss bildete ein [[Zinne]]nkranz mit aufgesetztem [[Zeltdach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge dieser Ausbauten wurde die östlich anschliessende Ringmauer um ein Stockwerk erhöht, die vermauerten Zinnen sind deutlich erkennbar. In Turmnähe lag ein gemauerter [[Aborterker]] auf Holzkonsolen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den übrigen Partien der Hauptburg sind kaum noch Spuren sichtbar. Um die bergseitige Ringmauer zog sich eine schmale [[Zwinger (Architektur)|Zwingeranlage]], die wohl einem nachträglichen Ausbau zuzuschreiben ist. Die baulichen Verbindungen zwischen Haupt- und Vorburg sind unklar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert war die Burg bereits eine Ruine, deren Zerfall durch Ausbeutung als Steinbruch beschleunigt wurde. 2008/2009 wurden an der Ruine umfassende Restaurierungsarbeiten vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Strasberg-Wappen ZW.png|mini|hochkant=0.5|links|Wappen der Herren von „Strasberg“ in der [[Zürcher Wappenrolle]], ca. 1340]]&lt;br /&gt;
Über die Entstehung der Burg gibt es keine gesicherten Unterlagen. Die älteste Bauteile stammen wohl aus der Zeit um 1200. Der Umbau und der Bau des Turmes erfolgte im 13. Jahrhundert. Die Burg Strassberg war der Sitz der Herren von Strassberg, die 1253 mit &amp;#039;&amp;#039;Otto de Strazperc&amp;#039;&amp;#039; erstmals bezeugt sind. Die [[Ministerialen]]familie gehörte zum Gefolge der [[Freiherren von Vaz]]. Ihr Wappen erscheint in der [[Zürcher Wappenrolle]] mit einer sinkenden schwarzen Gemsstange im silbernen Schild. Sie waren nicht verwandt mit den Freiherren und Grafen [[Strassberg (Adelsgeschlecht)|von Strassberg]] bei [[Büren an der Aare]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1275 gehörte die Burg den Freiherren von Vaz, denn Walter V. von Vaz nahm sie von den Besitzungen aus, die er für den Fall erbenlosen Todes ans [[St. Maria und Michael (Churwalden)|Hochstift Churwalden]] übertrug. Er hatte die Burg seiner Gemahlin Liutgard von Kirchberg als Morgengabe geschenkt. Wann und wie die Feste in die Hände der Vazer gelangt ist, bleibt ungewiss. Denkbar ist, dass die Burg ursprünglich Zentrum einer kleinen selbständigen Herrschaft war und erst nachträglich vazisch wurde. Sie kann aber auch von den Vazern errichtet und später einem Ministerialengeschlecht übertragen worden sein, das sich nach der Festung Strassberg nannte. 1295 traten die Herren von Strassberg jedenfalls als vazische Ministeriale auf. Wegen der Lage an den Passrouten und wegen des nahen Klosters Churwalden, wo die Vazer ihre Grablege hatten, spielte Strassberg für sie eine wichtige Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie lange die Herren von Strassberg auf der Burg sassen, ist ungewiss. Nach dem Aussterben der Vazer gegen 1339 gelangte die Burg durch Erbschaft über Kunigunde von Vaz an ihren Gemahl Friedrich V. [[Toggenburger|von Toggenburg]]. Unterhalb der Burg lag eine Zollstation, die wohl die Toggenburger errichtet hatten und sich gegen den Willen des Churer Bischofs von König [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] am 30. April 1348 übertragen liessen. Doch noch im gleichen Jahr erfolgte der Widerruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Toggenburgers im Jahr 1436 gelangte Strassberg an Graf Wilhelm IV. [[Montfort (Adelsgeschlecht)|von Montfort]]-Tettnang. Wie schon die Toggenburger liessen auch die Montfort die Burg durch Vögte aus der bäuerlichen Oberschicht der Umgebung verwalten. Nach dem Montforter Freiheitsbrief für das Gericht Churwalden von 1441 musste Strassberg dem Land &amp;#039;&amp;#039;offenn vnd gewertig&amp;#039;&amp;#039; sein, ebenso nach dem Freiheitsbrief des Gaudenz von [[Matsch (Adelsgeschlecht)|Matsch]] von 1471. Zudem durfte das Schloss nur mit Willen und Rat des Landes besetzt und bevogtet werden. Nach einem Einkünfteverzeichnis von 1451 zinste &amp;#039;&amp;#039;der buw ze Strassberg&amp;#039;&amp;#039; (Burg und Güter) 30 [[Alte Maße und Gewichte|Scheffel]] Korn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später kam die Burg aus Geldnot an das Haus Österreich, bis es 1471 von Herzog Sigismund an den Vogt Ulrich von Matsch verkauft wurde. Bereits sechs Jahre später kaufte er es von ihm zurück. 1491 war das Schloss Strassberg &amp;#039;&amp;#039;etwas pawuellig&amp;#039;&amp;#039; (baufällig) und sollte durch den Vogt wieder instandgestellt werden. Der letzte österreichische Vogt sass während des [[Schwabenkrieg]]s auf Strassberg. Weil die Bündner einen österreichischen militärischen Stützpunkt auf ihrem Gebiet verhindern wollten, wurde die Festung am 5. März 1499 von ihnen gestürmt und ausgebrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1649 erhielt Johann Anton Buol (1601–1662) aus der Bündner [[Buol (Adelsgeschlecht)|Familie Buol]], Besitzer des nahen [[Schlössli Parpan]], als Oberst in spanischen Diensten, [[Podestà]] und Gesandter von Kaiser [[Ferdinand III. (HRR)|Ferdinand III.]] das Adelsprädikat „von Strassberg“ mit Wappenergänzung durch das Gemsstangenwappen der längst ausgestorbenen Ministerialenfamilie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Strassberg Turmfuss.jpg|Fuss des Turmes mit Hocheingang&lt;br /&gt;
Strassberg Palas.jpg|Palas, angrenzend an den Turm&lt;br /&gt;
Strassberg innen.jpg|Im Turm&lt;br /&gt;
Strassberg Turm innen.jpg|Das Innere des Turmes&lt;br /&gt;
Strassberg Restaurierung.jpg|Sommer 2008&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton von Castelmur: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Schlösser des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Birkhäuser-Verlag, Basel 1940.&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 1984, ISBN 3-280-01319-4.&lt;br /&gt;
* Fritz Hauswirth: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8, Neptun Verlag. Kreuzlingen 1972.&lt;br /&gt;
* Werner Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, Silva Verlag. Zürich 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/strassberg2/object.php Burg Strassberg + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenseite.ch/ruine-strassberg.html Burg Strassberg + (Fotos)] auf burgenseite.ch&lt;br /&gt;
* [https://www.bildebene.ch/portfolio_page/burg-strassberg Burg Strassberg Rekonstruktion] auf bildebene.ch&lt;br /&gt;
* [https://burgstrassbergmalix.ch/ Burg Strassberg Homepage] auf burgstrassbergmalix.ch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Graubünden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Graubünden|Strassberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Churwalden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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