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	<title>Burg Sponeck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T05:51:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Sponeck&amp;diff=1222603&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: Entferne Kategorie:Germania superior</title>
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		<updated>2025-10-04T07:27:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Germania_superior&quot; title=&quot;Kategorie:Germania superior&quot;&gt;Kategorie:Germania superior&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Alternativname = Spanegge&lt;br /&gt;
|Bild =Kaiserstuhl 2012 134.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Turm der Burg Sponeck&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = nach 1281&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Oberburg, Wohnturm&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Reichsburg, &lt;br /&gt;
 Adlige, Grafen&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sasbach am Kaiserstuhl]]-Jechtingen&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 48.1141&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7.5839&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 202&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Sponeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, früher auch &amp;#039;&amp;#039;Spanegge&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf einem {{Höhe|202|DE-NN|link=true}} hohen Felssporn über dem [[Rhein]] beim Ortsteil [[Sasbach am Kaiserstuhl#Jechtingen|Jechtingen]] der Gemeinde [[Sasbach am Kaiserstuhl]] im [[Landkreis Emmendingen]] in [[Baden-Württemberg]]. Die Burg war über den Resten eines [[spätantike]]n [[Römisches Militärlager|Kastells]], des [[Kastell Sasbach-Jechtingen|Kastells Sasbach-Jechtingen]], errichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Sowohl das Kastell als auch die Burg waren auf dem damals von drei Seiten vom Rhein umgebenen 25 Meter hohen Felssporn errichtet worden. Ein Angriff war nur von Osten möglich. Erst durch die [[Rheinbegradigung]] [[Johann Gottfried Tulla|Tullas]] war der Rhein um etwa 200 Meter nach Westen verlagert worden. Durch die damit verbundene Veränderung in der Topographie ist der westlich von Sasbach-Jechtingen gelegene Fels heute in seiner Gesamtheit von Land umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Spätantikes Grenzkastell ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Kastell Sasbach-Jechtingen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Sponeck Kastell.jpg|mini|Mauerreste des spätrömischen Kastells in der Burg Sponeck]]&lt;br /&gt;
1973 wurden bei Grabungen im Vorgelände der Burg Sponeck Reste eines in der Regierungszeit des Kaisers [[Valentinian I.]] um 370 errichteten, spätantiken Kastells entdeckt. Mauern, Türme und ein Teil der Innenbebauung konnten festgestellt werden. Die unregelmäßige Anlage gleicht mehr einer mittelalterlichen Burg als einem römischen [[Limes (Grenzwall)|Limeskastell]] und passt sich mit ihrem Mauerverlauf dem Gelände an. Die Ostseite wurde durch eine 1,6 Meter starke Mauer mit zwei Ecktürmen abgeriegelt. Am höchsten Punkt des Felsens ist ein weiterer Turm anzunehmen, dessen Fundamente zum Teil ergraben werden konnten. Von dort war eine Sichtverbindung zu den nächsten spätantiken Militärplätzen am Rhein und im [[Elsass]] gewährleistet. Die Innenbebauung bestand aus an die Mauern angelehnten [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauten]], Grundrisse konnten nicht ermittelt werden. Die mit ca. 40 × 50 Metern relativ kleine, aber starke Anlage, diente zusammen mit der südlich benachbarten spätrömischen [[Mons Brisiacus|Festung auf dem „mons brisiacum“]] ([[Breisach am Rhein|Breisach]]) und den im heutigen Elsass liegenden Kastellen [[Argentovaria|von Oedenburg]] und [[Kastell Horbourg|von Horbourg]] zur Sicherung des Rheinübergangs und zur Verteidigung gegen die [[Germanen]]. Die Anzahl von vier spätantiken Militäranlagen auf eng begrenztem Raum ist dabei einzigartig. 378 gingen die [[Alamannen]] entweder beim „Sponeck-Kastell“ oder bei Breisach über den Rhein, wurden aber durch Kaiser [[Gratian]] in der [[Schlacht bei Argentovaria]] zurückgeschlagen. Nach der Fundlage innerhalb des Kastells und eines nahegelegenen Friedhofs, auf dem auch die Familienangehörigen der Soldaten bestattet waren, bestand das Kastell mindestens bis zum Abzug der Grenztruppen 401, wahrscheinlich aber darüber hinaus. Es spricht einiges dafür, dass die Anlage zunächst den Alamannen, dann den [[Franken (Volk)|Franken]] als Stützpunkt zur Sicherung des Rheinübergangs diente. Danach verfiel das Kastell, die strategisch günstige Lage des Felssporns wurde erst im [[Spätmittelalter]] wieder genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höhenburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis Laurent-Atthalin-Tour de Sponech.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Ansicht der Burg Sponeck&amp;#039;&amp;#039;, Aquarell von Louis Laurent-Atthalin (1818–1893)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/en_GB/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/DOKUMENT/blm_museumsobjekte/626830F445DE86C5E665C3B6E6F79E39/Architekturphotographie+Turm+der+Burg+Sponeck+als+Ruine Foto von Burg Sponeck vor dem Umbau], [[LEO-BW|leo-bw.de]], abgerufen am 13. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Sponeck.jpg|mini|Die heutige Burg Sponeck]]&lt;br /&gt;
Die Höhenburg wurde nach 1281 über dem ehemaligen Kastell erbaut. Nach der Fehde König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolfs]] mit der Stadt Freiburg bestimmte der Friedensvertrag vom 23. Oktober 1281 umfangreiche Entschädigungen: so musste die Reichsburg [[Burg Zähringen (Gundelfingen)|Zähringen]] wieder instand gesetzt werden, ferner wurden von der Stadt 800 Mark Silber gefordert um eine neue Burg zu errichten. Da Spanegg ebenfalls Reichslehen war und Reichsburg blieb und sonst keine solche Burg im [[Breisgau]] errichtet wurde, kann es sich dabei nur um die Burg Sponeck gehandelt haben. Die [[Burg Breisach]] wurde erst 1315 zu einer Reichsburg ernannt. Der jeweilige Schultheiss hatte die Schlüsselgewalt für die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1245 waren die Spenlin Burgmannen in [[Breisach am Rhein|Breisach]]. Herr Hildenrand Spenlin wird 1262 als Zeuge in einer Urkunde des Klosters [[Kloster Marienau|Marienau]] erwähnt. 1276 schlichtet er auf Anordnung König Rudolfs in einer Streitsache des Klosters [[Kloster Tennenbach|Tennenbach]] mit den Gebrüdern in [[Burg Keppenbach|Keppenbach]]. 1305 wird Spanegg erstmals genannt als im Besitz des Johannn, Sohn des Ritters Hildebrand Spenli, Reichs-Schultheiss von Breisach.&lt;br /&gt;
1324 kaufte Graf [[Ulrich III. (Württemberg)|Ulrich]] die Grafschaft [[Horburg-Weier|Horburg]], die Grafschaft Witkisau, die Burg [[Burg Bilstein (Bas-Rhin)|Bilstein]], Reichenweier, Burg und Stadt [[Zellenberg]]. Bischof Berthold von Straßburg eroberte nur den Anteil Zellenberg zurück. 1374 erwarb Württemberg von Markgraf Otto von Hachberg die Burg Sponeck und das Dorf Riegel um 1500 Mark Silber. Sponeck verblieb bei der Herrschaft Horburg und blieb stets Reichslehen. 1502 wurde die Burg durch Württemberg wieder ausgelöst, Pfandinhaber waren zuletzt die Brüder Balthasar und Johannes von Ow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Vertreibung von [[Ulrich (Württemberg)|Herzog Ulrich von Württemberg]] im Jahr 1522 kam die Burg in den Besitz des Erzherzogs Ferdinand. Er verkaufte an Caspar Fabri. Von diesem kam Sponeck an den Bischof von Konstanz, nach dessen Ableben entschied die Vorderösterreichische Regierung in Ensisheim die Burg öffentlich zu versteigern, was am 11. März 1540 an Jacob [[Berckheim (Adelsgeschlecht)|von Berckheim]] um 680 Gulden erfolgte. Dieser überließ die Burg 1546 die Burg um dieselbe Summe [[Konrad IV. (Tübingen-Lichteneck)|Konrad]] von Tübingen zu Lichteneck. Die Pfalzgrafen von Tübingen waren bereits reich begütert im Breisgau 1472 erwarben sie noch [[Burkheim am Kaiserstuhl|Burgheim]] und die Burg [[Burg Limburg (Baden)|Limburg]]. Im August 1634 wurde die Anlage nochmal notdürftig durch markgräfliche Truppen instand gesetzt um die strategische Lage der Rheinfähre ausnutzen zu können, aber bereits im September wieder aufgelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war die Burg Ruine. Der Name der mit dem Haus Württemberg verwandten [[Grafen von Sponeck]] leitet sich von der Burg ab. Mit dem [[Tausch- und Epurationsvertrag]] von 1806 kam die Burg vom [[Königreich Württemberg]] an das [[Großherzogtum Baden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 oder 1802 versuchte der [[vorderösterreich]]e Regierungsrat [[Egid Joseph Karl von Fahnenberg|Ägid Karl von Fahnenberg]] aus [[Burkheim am Kaiserstuhl]] die Burg und das zugehörige Gut von den Württembergern zu erwerben. Sein Plan war es, in diesem [[reichsunmittelbar]]en Gebiet [[Schutzjude|Juden gegen Schutzgelder]] aufzunehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Galli: &amp;#039;&amp;#039;Egid Joseph Karl Freiherr von Fahnenberg, Herr auf Burkheim am Kaiserstuhl (1749–1827).&amp;#039;&amp;#039; In: [[Zeitschrift des Breisgau-Geschichtsvereins „Schau-ins-Land“|Schau-ins-Land]] 114 (1995), S. 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später gelang es dem Burkheimer Adlerwirt Sebastian Sichler, die Burg als [[Erblehen]] zu erhalten. Er hatte in der Ruine ein Schankhaus eingerichtet und war Bürgermeister geworden. Gegen Zahlung einer Ablösesumme von 1100 Gulden erhielt er vom Freiburger Oberhofgericht auch nach dem Übergang an Baden die Burg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehreren Besitzerwechseln erwarb 1917 der Maler [[Hans Adolf Bühler]] die Burg für 25.000 [[Goldmark]], baute sie wieder auf und richtete im ehemaligen Wohnturm ein Atelier ein. Am Wiederaufbau waren unter anderem der Freiburger Architekt [[Carl Anton Meckel]] sowie das Unternehmen [[Brenzinger &amp;amp; Cie.]] beteiligt. Nach dem Tod des Malers 1951 blieb die Burg im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Anlage heute ==&lt;br /&gt;
Von der historischen Burganlage ist nichts erhalten. Sie hatte eine [[Kernburg]] von circa 22 mal 25 Metern mit einem [[Palas]] von circa 9 mal 7 Metern, einem [[Bergfried]] mit einer Grundfläche von circa 12 mal 12,5 Metern und einer Mauerstärke von circa 1,7 Metern sowie eine [[Vorburg]] mit [[Wohnturm]]. Die heute noch sichtbaren und zum Teil ruinösen Gebäude sind wie der Turm bauliche Ergänzungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Vom römischen Kastell sind die restaurierten Reste einer Steinmauer und zweier Ecktürme erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Xaver Kraus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Kunstdenkmäler des Grossherzogthums Baden]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 6, Tübingen 1904, S. 86–87 ([https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/kdm6bd1/0100 Digitalisat der UB Heidelberg]).&lt;br /&gt;
* [[Alfons Zettler]], [[Thomas Zotz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen im mittelalterlichen Breisgau. Halbband 1: A – K. Nördlicher Teil.&amp;#039;&amp;#039; (Archäologie und Geschichte. Freiburger Forschungen zum ersten Jahrtausend in Südwestdeutschland, Band 14), Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern 2003, ISBN 3-7995-7364-X, S. 215–221.&lt;br /&gt;
* [[Max Miller (Historiker)|Max Miller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten Deutschlands]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Baden-Württemberg&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 276). Kröner, Stuttgart 1965, {{DNB|456882928}}.&lt;br /&gt;
* Philipp Filtzinger, Dieter Planck, Bernhard Cämmerer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Römer in Baden-Württemberg.&amp;#039;&amp;#039; Konrad Theiss Verlag, Stuttgart/Aalen 1986, ISBN 3-8062-0287-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Sponeck in Sasbach}}&lt;br /&gt;
* {{ebidat|1646|Sponeck}}&lt;br /&gt;
* [https://www.breisgau-burgen.de/de/index.php/breisgau-burgen/burgen-i-p/jechtingen-burg-sponeck Jechtingen - Burg Sponeck bei breisgau-burgen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Emmendingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Emmendingen|Sponeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Sasbach am Kaiserstuhl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1305]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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