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	<title>Burg Splügen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T11:23:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Spl%C3%BCgen&amp;diff=1072264&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Parpan05: rev. Aus Tuff sind nur Details, nicht die Burg</title>
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		<updated>2024-03-26T19:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;rev. Aus Tuff sind nur Details, nicht die Burg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Splügen&lt;br /&gt;
|Bild = Splügen_von_NW.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Splügen&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1275&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = 18&amp;amp;nbsp;x&amp;amp;nbsp;20&amp;amp;nbsp;m&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchsteine, Kiesel&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Splügen GR|Splügen]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 46/33/24/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/20/4/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 1518&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Ruine der ehemaligen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Splügen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt östlich des Dorfes [[Splügen GR|Splügen]] im [[Rheinwald]] im schweizerischen [[Kanton Graubünden]]. Sie ist die einzige [[Burg]]anlage des Tales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] liegt bei {{Höhe|1518|CH}} einen knappen Kilometer östlich des Dorfes auf einem kleinen Hügel unterhalb der ehemaligen Talstrasse, die von der [[Viamala]] über den [[Splügenpass|Splügen-]] und den [[San-Bernardino-Pass]] führte. Sie ist vom Dorf aus in zehn Minuten zu Fuss auf einem Strässchen gut erreichbar. Eine Anfahrt mit dem Auto ist nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Splügen Hocheingang innen.jpg|mini|hochkant|links|Hocheingang innen mit ausgehauenem Zapfenring]]&lt;br /&gt;
Erkennbar sind die Ruinen eines wehrhaften zweigeteilten [[bergfried]]artigen [[Palas]] und eines [[Ringmauer|Berings]] auf der Nordseite, der ehemaligen Strasse zugewandt. Die gut einen Meter starken Mauern sind noch auf drei Seiten erhalten, die talauswärts gerichtete Ostseite ist zerfallen. Die Ecksteine weisen einen deutlichen Kantenschlag auf. Eine noch ansatzweise erkennbare Mauer teilte die Anlage in eine östliche und eine westliche Hälfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Hocheingang]] mit [[Gotik|gotischem]] [[Spitzbogen|spitzbogigem]] [[Portal (Architektur)|Portal]] mit [[gewände|Gewänd]]steinen aus [[Tuff]] liegt auf etwa vier Meter Höhe an der Nordseite und führte ins erste Obergeschoss. Balkenlöcher an der Aussenseite lassen erkennen, wie der Zugang erfolgte. Die Türflügel drehten sich in einem sorgfältig ausgehauenen Steinring und konnten mit einem Balken verriegelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den unteren beiden Stockwerken lagen Keller- und Lagerräume, die nur durch schmale Fensterscharten erhellt wurden. Im westlichen Raum des dritten Geschosses lagen die Wohnräume, wie an den teilweise stark verwitterten Resten von Fenstern mit Sitznischen und Kaminfeuerstellen erkennbar ist. Ein Austritt führte auf einen kleinen [[Balkon]] oder [[Aborterker]] hinaus. Über die Dachform ist nichts bekannt. Die Küche lag im östlichen, weniger belichteten Teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nördliche Bering ist mit Schutt aufgefüllt. Denkbar ist, dass dort Ställe und Nebengebäude standen. Im verschwundenen östlichen Teil der Mauer lag vermutlich ein äusseres Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der alten Strasse finden sich talaufwärts Spuren einer [[Letzimauer|Letzi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Splügen Kranek.jpg|mini|Zeichnung von Heinrich Kranek, um 1830, Blick talaufwärts]]&lt;br /&gt;
Vom Gebäudetyp her passt die Burg Splügen mit ihren Tür- und Fensterformen und den Gewändsteinen aus Tuff gut in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. Denkbar ist eine Bauzeit um 1275. In jener Zeit zählte das Tal des Rheinwalds zum Gebiet der Grafschaft [[Schams]], das als [[Lehnswesen|Lehen]] des [[Bistum Chur|Bistums Chur]] in den Händen der [[Freiherren von Vaz]] und später der [[Graf]]en von [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|Werdenberg]] lag. Die [[Freiherren von Sax]]-Misox versuchten, ihre Herrschaft vom [[Misox]] aus über den San Bernardino mit der Ansiedlung von [[Walser]]n voranzutreiben. 1274 stellten sie in [[Mesocco]] einer Gruppe von Walsern einen Schirmbrief aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Auftauchen von Walsern an der Grenze ihres Herrschaftsgebietes muss die [[Freiherr]]en von Vaz alarmiert haben, versuchten sie doch ihrerseits ebenfalls, ihr Herrschaftsgebiet in den dünn besiedelten Tälern auszudehnen. 1277 traten die Walser unter den Schutz der Vazer. Daraus lässt sich annehmen, die Burg Splügen sei zuvor, zusammen mit der Letzi, um 1275 von den Freiherren von Vaz errichtet worden, um dem Vordringen der Misoxer einen Riegel zu schieben. Die Walser fühlten sich wohl unter der Herrschaft des Hauses Vaz sicherer als unter dem jenseits des Passes residierenden Freiherrn von Sax-Misox.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abwenden des Vorstosses der Misoxer und dem Ausbau der Walserkolonie verlor die Burg von Splügen ihre strategische Bedeutung. Für eine kurze Benutzungsdauer spricht auch die dürftige Quellenlage. Bereits 1308 ist in einem Verkaufsbrief nur noch von einem [[Burgstall]] und einem Gehöft die Rede: „an das Burggstal mit siner gewohnliche hoffraiti“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 14. Jahrhunderts war die Burg also offenbar schon verfallen. 1462 verkaufte Jörg von Werdenberg dem Rheinwaldner Amman einen Zins „ab dem guot by der Burg“, womit wohl auch die ehemalige Burg Splügen gemeint war. Ob die Burg noch stand, wird nicht genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verkauf des Rheinwalds durch Jörg von Werdenberg im Jahr 1493 an den [[Mailand|Mailänder]] Heerführer [[Gian Giacomo Trivulzio]], Herr von Sax-Misox, wird die Burg von Splügen nicht mehr genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich/Schwäbisch Hall 1984, S. 161&lt;br /&gt;
* Fritz Hauswirth: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. Neptun, Kreuzlingen 1972.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Werner Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Silva, Zürich 1983.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/schweiz/spluegen/object.php Burg Splügen + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* [https://www.alleburgen.de/bd.php?id=29950 Burg Splügen + (Foto)] auf alleburgen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Graubünden}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Splügen, Burg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rheinwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Splugen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Rheinwald GR]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Parpan05</name></author>
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