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	<title>Burg Sooneck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T00:11:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Sooneck&amp;diff=261675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stadtbücherei Rees: /* Weblinks */ Weblink korrigiert</title>
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		<updated>2025-07-24T13:02:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Weblink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Burg-Sooneck-JR-E-852-2011-09-14.jpg|mini|Burg Sooneck von Südosten (2011)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Sooneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Saneck&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Sonneck&amp;#039;&amp;#039; bzw. früher &amp;#039;&amp;#039;Schloss Sonneck&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Hangburg]] im oberen [[Mittelrhein]]tal im [[Landkreis Mainz-Bingen]] ([[Rheinland-Pfalz]]). Sie steht auf dem nordöstlichen Steilhang des [[Binger Wald]]s unweit von [[Niederheimbach]] zwischen [[Bingen am Rhein|Bingen]] und [[Bacharach]] am [[Rhein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2002 ist die Burg Sooneck Teil des [[Welterbe Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal|UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal]], außerdem ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Epitaph Johann III. Marschall v. Waldeck, St. Martin Lorch Rhg. .JPG|links|hochkant|mini|Johann III. Marschall von Waldeck auf einer Grabplatte von 1364 in der [[St. Martin (Lorch)|St. Martinskirche]]  in [[Lorch (Rheingau)]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.welt-der-wappen.de/Heraldik/aktuell/galerien3/galerie2134.htm &amp;#039;&amp;#039;St. Martin, Johann III. Marschall von Waldeck.&amp;#039;&amp;#039;] In: www.welt-der-wappen.de.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{LAGIS |ref=nein |DB=GD |ID=1834 |titel=Johannes III. Marschall von Waldeck 1364, Lorch |datum=2006-03-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Sooneck Bild 2.jpg|mini|Burg Sooneck von Osten (Luftbild von 2015)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:2016 Burg Sooneck 01.jpg|mini|Burg Sooneck, Sicht vom rechten Rheinufer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombleson Sooneck.jpg|mini|Burg Sooneck um 1832 auf einem Stich nach [[William Tombleson|Tombleson]] ]]&lt;br /&gt;
Nach neuen Untersuchungen muss die Ersterwähnung wohl auf das Jahr 1271 festgelegt werden. Ebenso wie die benachbarte [[Burg Reichenstein (Mittelrhein)|Burg Reichenstein]] waren es die [[Burg Hohenfels (Pfalz)|Herren von Hohenfels]], die als Vögte der [[Reichsabtei Kornelimünster]] bei Aachen die Burg verwalteten.&lt;br /&gt;
Gesichert ist die Belagerung von 1282 durch König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf von Habsburg]]. Seine Truppen eroberten und zerstörten die Burg, die mit einem Wiederaufbauverbot belegt wurde. Dieses bestätigte der König ausdrücklich noch einmal 1290. Das Verbot wurde erst im Jahr 1349 durch König [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] wieder aufgehoben, nachdem Besitz und Vogtei an [[Kurmainz]] gefallen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1346 belehnte der Mainzer Erzbischof [[Heinrich III. von Virneburg|Heinrich III.]] den Ritter Johann [[Burg Waldeck (Lorch)|Marschall zu Waldeck]] mit Burg Sooneck, der die Anlage in den Folgejahren neu aufbauen ließ. Nach seinem Tod fiel sie als gemeinsames [[Lehnswesen|Lehen]] an vier seiner Erben; Sooneck wurde somit zur [[Ganerbenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dort wohnhaften Familienzweige waren sich mitunter nicht sehr wohlgesinnt und stritten sich um ihre Erbteile. Mehrfach musste der [[Burgfrieden]] unter den Bewohnern der Burg Sooneck geschlossen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1553 mit dem Tod Philipp Melchiors das Geschlecht derer von Waldeck ausstarb, wurde die Familie von [[Breidbach (Adelsgeschlecht)|Breidbach zu Bürresheim]] (zuvor Mitbesitzer der Anlage) allein mit der Burg belehnt. Als auch dieser Adelsstamm erlosch, begann Sooneck zu verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] wurde Sooneck – wie fast alle linksrheinischen Burgen zwischen Bingen und Koblenz – 1689 von Truppen des französischen Königs [[Ludwig XIV.]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1774 trat das [[Mainzer Domkapitel]] die Ruine an vier Einwohner von [[Trechtingshausen]] ab, die dort Weinberge anlegten. Später kam die Anlage in den Besitz der Gemeinde Niederheimbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1834 kauften der damalige preußische [[Kronprinz]] [[Friedrich Wilhelm IV.]] und seine Brüder, die Prinzen [[Wilhelm I. (Deutsches Reich)|Wilhelm]], [[Carl von Preußen|Carl]] und [[Albrecht von Preußen (1809–1872)|Albrecht]], die völlig heruntergekommene Burg Sooneck und ließen sie in den Jahren 1843 bis 1861 als Jagdschloss wieder aufbauen. Burg Sooneck wurde größtenteils unter Beibehaltung der historischen Strukturen und Hinzufügung von romantisierenden Gebäuden wieder aufgebaut. Aus dieser Zeit stammt das heute noch erhaltene, königlich preußische Wappen über dem nördlichen Burgtor (ursprünglicher Zugang auf der anderen Seite). Aufgrund von königlichen Familienstreitigkeiten und den Auswirkungen der [[Deutsche Revolution 1848/49|Märzrevolution]] 1848 konnte die Burg nie als Jagdschloss genutzt werden. 1861 war der Wiederaufbau nach Plänen des Militärarchitekten [[Carl Schnitzler]] fertig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der [[Fürstenenteignung|Fürstenabfindung]] nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ging die Burg Sooneck in Staatsbesitz über. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kam sie an das Land Rheinland-Pfalz und ab 1948 an die Staatliche Schlösserverwaltung Rheinland-Pfalz (heute: Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Direktion Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz). Sie kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstattung ==&lt;br /&gt;
Die Wohnräume sind überwiegend mit [[Neugotik|neugotischem]] und Mobiliar aus dem [[Biedermeier]] ausgestattet. Einige Gemälde aus dem Besitz der Familie [[Hohenzollern]] und seit 1991 auch die köth-wanscheidsche Familienstiftung, mit Zeichnungen und Skizzen von unter anderem [[Johann-Caspar Schneider]], bereichern das innere Erscheinungsbild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Burgen, Schlösser, Altertümer, Rheinland-Pfalz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Staatliche Burgen, Schlösser und Altertümer in Rheinland-Pfalz&amp;#039;&amp;#039;. Schnell + Steiner, Regensburg 2003, ISBN 3-7954-1566-7.&lt;br /&gt;
* Michael P. Fuhr: &amp;#039;&amp;#039;Wer will des Stromes Hüter sein? 40 Burgen und Schlösser am Mittelrhein.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage. Schnell + Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-7954-1460-1, S. 30–33.&lt;br /&gt;
* Irene Haberland u. [[Alexander Thon]]: &amp;#039;&amp;#039;Burg Sooneck&amp;#039;&amp;#039; (Edition Burgen, Schlösser, Altertümer Rheinland-Pfalz – Führungsheft 8). Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2014, ISBN 978-3-7954-2601-9.&lt;br /&gt;
* Ursula Rathke: &amp;#039;&amp;#039;Burg Sooneck&amp;#039;&amp;#039;. Führer der Verwaltung der staatlichen Schlösser Rheinland-Pfalz, Heft 8. Mainz 1995.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon: &amp;#039;&amp;#039;Städte gegen Burgen. Tatsächliche und mutmaßliche Belagerungen von Burgen am Mittelrhein durch den Rheinischen Bund 1254-1257&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch für westdeutsche Landesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 34, 2008, S. 17–42, hier S. 33–36 (zur Belagerung von 1254).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dokumente ===&lt;br /&gt;
* [http://www.dilibri.de/content/pageview/3165 Bild der Ruine Sonneck] in J. F. Dielmann et al.: &amp;#039;&amp;#039;F. C. Vogels Panorama des Rheins, Bilder des rechten und linken Rheinufers&amp;#039;&amp;#039;. Lithographische Anstalt F. C. Vogel, Frankfurt 1833.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://tor-zum-welterbe.de/sooneck Burg Sooneck bei Generaldirektion kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz]&lt;br /&gt;
* {{Ebidat |ID=267 |Autor=[[Jens Friedhoff]]}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen |ID=25569}}&lt;br /&gt;
* [http://www.regionalgeschichte.net/index.php?id=847 Burg Sooneck bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* [http://burgrekonstruktion.de/main.php?g2_itemId=757/ Rekonstruktionszeichnung] von Wolfgang Braun&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=FkdR_BwGFrc Video der Burganlage]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://castlesandfamilies.com/germany/burg-sooneck-rhine-valley-kids-families-visits-birthday&lt;br /&gt;
   |titel=Burg Sooneck – The first castle for kids in Germany&amp;#039;s Rhine Valley run by the family from the nearby Burg Rheinstein&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2025-06-06&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1&lt;br /&gt;
   |kommentar=Interview mit Cora und Marco Hecher, die sich um die Burg Sooneck kümmern und sie als erste Kinderburg am Rhein bewerben.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/1/10.2/N |EW=7/49/29.75/E |type=landmark |region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4447001-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mainz-Bingen|Sooneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg am Mittelrhein|Sooneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neugotisches Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architektur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Niederheimbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedrich Wilhelm IV.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Sooneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1271]]&lt;/div&gt;</summary>
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