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	<title>Burg Solavers - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T03:17:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Solavers&amp;diff=1102663&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plutowiki: Internet Archiv statt gelöschter Webseite baukultur.gr.ch</title>
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		<updated>2025-08-25T18:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Internet Archiv statt gelöschter Webseite baukultur.gr.ch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Solavers&lt;br /&gt;
|Bild = Solavers_Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burghügel Solavers von Süden&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchsteine&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Seewis im Prättigau|Seewis]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad= 46.983375&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|767.779|205.948||koor=B|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9.644217&amp;lt;!--{{subst:CH1903-WGS84|767.779|205.948||koor=L|subst=subst:}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Region-ISO = CH-GR&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 736&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = CH&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Solavers&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt auf dem Gemeindegebiet von [[Seewis im Prättigau|Seewis]] am Anfang des [[Prättigau]]s im schweizerischen [[Kanton Graubünden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Ruinen des einstigen Kirchenkastells von Solavers liegen bei {{Höhe|736|CH}} gleich oberhalb von Seewis-Schmitten und [[Grüsch]] auf einem Felskopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Den eindrücklichsten Rest der [[Höhenburg]]anlage bildet die 57 Meter lange Mauer, die sich über die ganze Hügelkuppe hinzog und die Burg gegen Norden absicherte. In der Nähe des Tores, wo ein Angriff besonders heftig sein musste, hat die Mauer eine Stärke von 1,6&amp;amp;nbsp;Metern, auf der höchsten Stelle ist sie nur noch 60&amp;amp;nbsp;Zentimeter dick. [[Mauerfuge]]n zeigen, dass die Mauer mehrmals erweitert und erhöht worden ist. Zwei vermauerte Öffnungen in mehreren Metern Höhe führten vermutlich zu Holz[[erker]]n, die der Verteidigung dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Sohle des nördlichen Einschnitts führt der Weg zum heutigen breiten Tor hinauf, dessen Gewändsteine entfernt worden sind. Das Tor wurde nachträglich eingefügt; vermutlich um eine bequemere Verbindung zum [[Feudalismus|feudalen]] Wohntrakt zu ermöglichen. Der ursprüngliche und jetzt vermauerte Eingang lag etwa 15&amp;amp;nbsp;Meter weiter östlich an einer weniger gut zugänglichen Stelle. Die Mauer war mit einem hölzernen [[Wehrgang]] versehen, der sich gegen Westen treppenförmig senkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar hinter der Mauer stand auf dem höchsten Punkt des Hügels eine der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]] geweihte [[Kirche (Bauwerk)|Kirche]], deren ältester Teil, das [[Langhaus (Kirche)|Langhaus]], in [[Romanik|romanische]] Zeit zurückreicht. Der eckige [[Chor (Architektur)|Chor]] mit seinen [[Gotik|gotischen]] Fenstern stammt aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im tiefer gelegenen Süden der Anlage standen die Feudalbauten. Kaum mehr sichtbar sind geringe Spuren eines quadratischen Turmes von gegen 12 Metern Seitenlänge, Mauerteile eines Wohntraktes mit Spitzbogenfenster sowie ein 21 Meter langer Rest der Südmauer. Von einer [[Ringmauer]], die das ganze Plateau umgab, sind nur noch spärliche Reste vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Solavers Fitzi.jpg|mini|Solavers auf einer Zeichnung von J.U. Fitzi,&amp;amp;nbsp;um 1850]]&lt;br /&gt;
Schriftliche Unterlagen über die Entstehung der Burg Solavers setzen erst im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ein. Für eine frühmittelalterliche Erbauungszeit der Kirche sprechen ihr Marien[[patrozinium]] und ihre Funktion als Mutterkirche von Seewis und Fanas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann und von wem das Kirchenkastell zu einer Feudalburg umgewandelt worden ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert kam die Burg jedenfalls in den Besitz von Ulrich [[Burg Neu-Aspermont|von Aspermont]], unter dem sie zu einem Herrschaftszentrum im unteren Prättigau wurde. Das Prättigauer Erbe und somit die Anlage von Solavers der von [[Freiherren von Aspermont|Aspermont]] gelangte 1344 bei einer Güterteilung an die Grafen [[Toggenburger|von Toggenburg]], die sich auch gelegentlich in der Burg aufhielten. Der letzte Toggenburger [[Friedrich VII. (Toggenburg)|Friedrich VII.]] soll um 1370 gar auf der Burg zur Welt gekommen sein. Im gleichen Jahr wird die Marienkirche von Solavers erstmals genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Toggenburgers Friedrich VII. im Jahr 1436 gelangte Solavers nach diversen Erbstreitigkeiten zunächst an Wilhelm [[Montfort (Adelsgeschlecht)|von Montfort-Tettnang]] und Heinrich [[Freiherren von Sax|von Sax-Misox]]. Nach mehreren Besitzerwechseln verkaufte Graf Hugo [[Werdenberg (Adelsgeschlecht)|von Werdenberg]] Solavers an [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Sigmund von Österreich]]: &amp;#039;&amp;#039;…misampt den geschlossenen [[Burg Belfort|Pellfort]], [[Burg Strassberg|Strassberg]] und anderen Burgen…&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Übertritt des Prättigaus zum [[Reformation|reformierten]] Glauben dürfte die Liebfrauenkirche von Solavers aufgegeben worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche hingegen blieb bis ins ausgehende Mittelalter in Betrieb und taucht 1487 noch einmal in den Urkunden auf. Allerdings erscheint sie nur noch als Filialkirche der leichter zu erreichenden neuen Kirche von Seewis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Solavers Schildmauer.jpg|Schildmauer von Norden mit dem vermauerten früheren Tor&lt;br /&gt;
Solavers Schildmauer innen.jpg|Schildmauer von innen&lt;br /&gt;
Solavers Eingangstor.jpg|Eingangstor von Norden&lt;br /&gt;
Solavers Kirche.jpg|Kirche von Süden&lt;br /&gt;
Solavers Eingangstor Kirche.jpg|Eingang zur Kirche&lt;br /&gt;
Solavers Kirche innen.jpg|Inneres des Kirchenraumes&lt;br /&gt;
Solavers Kirchenfenster.jpg|Gotisches Kirchenfenster&lt;br /&gt;
Solavers Tor Südmauer.jpg|Tor in der Südmauer&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Anton von Castelmur: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen und Schlösser des Kantons Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Band I. Birkhäuser-Verlag, Basel 1940.&lt;br /&gt;
* [[Otto P. Clavadetscher]], [[Werner Meyer (Historiker, 1937)|Werner Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Burgenbuch von Graubünden.&amp;#039;&amp;#039; Zürich 1984, ISBN 3-280-01319-4&lt;br /&gt;
* Fritz Hauswirth: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 8. Neptun Verlag. Kreuzlingen, 1972&lt;br /&gt;
* Werner Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Burgen der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Silva Verlag. Zürich, 1983.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/schweiz/solavers/object.php Burg Solavers + (Fotos)] auf burgenwelt.org&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.baukultur.gr.ch/de_DE/address/burgruine_solavers.31620 |text=Kantonsbibliothek Graubünden. Burgruine Solavers (Foto) |wayback=20220223084804}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in Graubünden}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Solavers, Burg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Kanton Graubünden|Solavers]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seewis im Prättigau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Graubünden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenruine in der Schweiz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plutowiki</name></author>
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