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	<title>Burg Schadeck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Schadeck&amp;diff=599501&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.: ergänze Kategorie:Geschichte (Runkel)</title>
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		<updated>2025-12-07T18:07:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geschichte_(Runkel)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geschichte (Runkel) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geschichte (Runkel)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg Schadeck in Runkel an der Lahn. Zu der ebenfalls Schadeck genannten Burg bei Neckarsteinach siehe [[Schwalbennest (Burgruine)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Schadeck&lt;br /&gt;
|Bild =Burg Schadeck 2020c.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Schadeck&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1288&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schadeck (Runkel)|Schadeck]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/24/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/9/20/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Poskarte = none&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Schadeck De Merian Hassiae.jpg|mini|Schadeck – Auszug aus der [[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]] von [[Matthäus Merian]] 1655]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Runkel Luftbild 063.jpg|mini|Luftbild mit den Burgen Runkel und Schadeck]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg+Runkel+und+Trutzburg+Schadeck.jpg|mini|Burg Runkel am linken und Trutzburg Schadeck am rechten Lahnufer (Ansicht von SSO)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Schadeck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der [[Burg Runkel]] gegenüberliegende [[Trutzburg]] an der Lahn im [[Schadeck (Runkel)|gleichnamigen Runkeler Stadtteil]] im [[Mittelhessen|mittelhessischen]] [[Landkreis Limburg-Weilburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Höhenburg]] liegt auf einem etwa 50 Meter steil über dem Fluss [[Lahn]] aufragenden Hang in dem nach ihr benannten Stadtteil Schadeck der [[Hessen|hessischen]] Kleinstadt [[Runkel]].&lt;br /&gt;
Die Burg liegt etwa sechs Kilometer östlich von [[Limburg an der Lahn|Limburg]] und 60 Kilometer nordwestlich von [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde von 1276 bis 1288 aufgrund von Erb- und Besitzstreitigkeiten von Heinrich [[Herrschaft Westerburg|von Westerburg]] als Trutzburg gegen die [[Burg Runkel]] erbaut, die sich seinerzeit im Besitz eines Vetters befand. Aufgrund dieser Funktion erhielten sie und die um sie herumliegende Ansiedlung ihren Namen: „eine Ecke zum Schaden der Burg Runkel“. Eine Eroberung der Burg Runkel fand jedoch nicht statt. Am 21. Juli 1321 wurde ein Vertrag geschlossen, der den damaligen Herren Reinhard von Westerburg zwang, die Burg Schadeck als [[Lehen]] an den [[Kurtrier|Trierer Erzbischof]] [[Balduin von Luxemburg|Balduin]] zu übergeben. Vorangegangen waren kriegerische Auseinandersetzungen zwischen den beiden späteren Vertragspartnern. Allerdings wurde der Vertrag nicht vollzogen, so dass Balduin als Konsequenz im Jahr 1344 die Burg eroberte. Diese Besitznahme stand im Zusammenhang mit den Bemühungen Balduins, seine rechtsrheinischen Gebiete abzusichern und zu erweitern. Die Auseinandersetzungen um Schadeck gingen offenbar weiter, so dass 1346 ein Vertrag geschlossen wurde, der eine Teilung der Burg vorsah. Noch im gleichen Jahr verkaufte Reinhard von Westerburg seinen Anteil aber vollends an den Erzbischof. Offenbar scheinen die Westerburger aber als Vasallen Balduins auf der Burg geblieben zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem offenen Erbschaftsstreit vertrieb Philipp Ludwig I. von Wied (*&amp;amp;nbsp;1580; †&amp;amp;nbsp;2.8.1633), der sich bei der Erbteilung benachteiligt glaubte, am 9. September 1622 seinen älteren Bruder, den Landesherrn Graf Hermann II. zu Wied-Runkel (*&amp;amp;nbsp;15.4.1581; †&amp;amp;nbsp;13.10.1631), aus Schloss und Herrschaft Runkel. &lt;br /&gt;
Graf Hermann II. bat noch den Kurfürsten, seinen Bruder Einhalt zu gebieten, floh aber dann mit seiner Familie auf die Burg Schadeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] und erneut 1803 wurden Teile der Burganlage, insbesondere der Nordflügel, [[Schleifung|geschleift]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem frühen 19. Jahrhundert wechselte der Besitz der Burg mehrfach. Zudem war sie zwischen verschiedenen Eigentümern geteilt. Ab 1821 beherbergte der Westflügel das Bürgermeisteramt der Gemeinde Schadeck und etwa ab 1850 befand sich im zweiten Stock die Gemeindeschule. Im 20. Jahrhundert verschlechterte sich der Bauzustand zusehends, so dass Teile der Burg einzustürzen drohten. In den Jahren 1998 bis 2006 fanden umfassende Sanierungsarbeiten, insbesondere die vollständige Erneuerung des Daches und des Fachwerks im barocken Treppenhaus, statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Wesentlichster Bestandteil der heutigen Burganlage ist ein gut erhaltener, dreieinhalbgeschossiger, rechteckiger Bau, der an der westlichen Seite einen [[Treppenturm]] besitzt.&lt;br /&gt;
Darin befinden sich privat genutzte Wohnungen, so dass eine Innenbesichtigung von Burg Schadeck nicht möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den übrigen Gebäudeteilen der Burganlage sind nur noch geringe Reste bzw. [[Grundmauer]]n erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zum [[Denkmalschutz]] hat die Burg den Schutzstatus für den Kriegsfall nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;435.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Thon]], Stefan Ulrich, [[Jens Friedhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 136–139.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;309.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Schadeck}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=51964|titel=Schloss Schadeck}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burgenwelt.org/deutschland/schadeck2/object.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Schadeck&amp;#039;&amp;#039;] auf der Seite auf der Seite &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7602329-1|VIAF=236152900}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Limburg-Weilburg|Schadeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Runkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Schadeck]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.</name></author>
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