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	<title>Burg Sayda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Sayda&amp;diff=1702936&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolus requiescat: Form</title>
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		<updated>2025-06-22T15:10:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
| Name = Burg Sayda&lt;br /&gt;
| Bild =&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
| Alternativname =&lt;br /&gt;
| Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
| Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
| Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
| Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
| Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
| Heutiger Ortsname = [[Sayda]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 50.712399&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.41739&lt;br /&gt;
| Region-ISO = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhenordinate =&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Sayda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine mittelalterliche [[Befestigung|Wehranlage]] im gleichnamigen Ort [[Sayda]] im [[Erzgebirge]]. Die Anlage diente dem Straßenschutz der vorüberführenden [[Salzstraße#Sächsische Salzstraßen (Böhmische Steige)|Alten Salzstraße]] von Halle nach Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Am Plan Sayda ex Wall.jpg|mini|„Am Plan“ in Sayda. Auf diesem Teilstück wurde der Erdwall zu einem Feldweg eingeebnet.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sayda Stadtmauer (2) 2006-07-15.JPG|mini|Vermutliche Reste der alten Stadtmauer unmittelbar am ehemaligen Schloss]]&lt;br /&gt;
Die Anlage wird 1236 als &amp;#039;&amp;#039;Herrensitz Heinricus de Siden&amp;#039;&amp;#039; und 1289 als &amp;#039;&amp;#039;Castrum et civitas Seydowe&amp;#039;&amp;#039; urkundlich erwähnt. Entstanden ist sie möglicherweise Ende des 12. Jahrhunderts, als die Besiedelung auch die Hochlagen des Erzgebirges erreichte. Sie lag auf einem nach Osten gerichteten, spornartigen Ausläufer eines Berges. Sie kann damit zu den [[Spornburg]]en gezählt werden. Die Anlage hatte eine Ausdehnung von 50 mal 40 Metern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geupel&amp;quot;&amp;gt;[[Volkmar Geupel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die geschützten Bodendenkmale im Bezirk Karl-Marx-Stadt&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Landesmuseums für Vorgeschichte Dresden.&amp;#039;&amp;#039; H. 3, {{ISSN|0232-5446}}). Landesmuseum für Vorgeschichte, Dresden 1983, S. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um etwa 1200 gehörte Sayda zum Herrschaftsbereich der [[Hrabischitz]]er. Im 12. Jahrhundert gründeten diese während der ersten Silberfunde im Erzgebirge das [[Kloster Osek]], in das sie Zisterziensermönche beriefen. Die Hrabischitzer waren seit 1307 dessen Markgrafs[[Lehnswesen|lehnherren]]. 1350 wurde den Brüdern [[Boresch V. von Riesenburg und Petschau|Boresch&amp;amp;nbsp;V.]] und [[Slauko V. von Riesenburg]] das [[Lehen]] an den Burgen [[Burgruine Rechenberg|Rechenberg]], Sayda und [[Schloss Purschenstein|Purschenstein]] übertragen. Bereits zwei Jahre später verkauften sie jedoch die sächsischen Güter an die [[Schönberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Schönberg]] und verzichteten damit auf diese Ländereien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;salz&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=burg_zawidov |wayback=20170208025034 |text=Burg Sayda im Netzwerk Alte Salzstraße }}, Zugriff im Juni 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1352 bis zur Reformation bzw. dem Dreißigjährigen Krieg hatte die Adelsfamilie von Schönberg hier ihren Wohnsitz. Später siedelte diese auf Burg Purschenstein. Ein erhalten gebliebenes Relief auf einem [[Epitaphios (Kirche)|Epitaph]] in der Saydaer Kirche zeigt die Burg mit dem eigentlichen Wohngebäude, einem großen runden Turm (vermutlich der [[Bergfried]]), einen kleineren sechseckigen Turm und die 1448 errichtete Michaeliskapelle. Die Burganlage war mit einer Mauer umgeben, die mit Gusslöchern oder [[Wehrerker|Pechnasen]] versehen war. Ab etwa 1539 war die Saydaer Burg kaum noch bewohnt und die Michaeliskapelle verfiel. 1584 wurde auf deren Grundmauern ein [[Vorwerk (Befestigung)|Vorwerk]] errichtet. Während des Dreißigjährigen Krieges, am 7. Oktober 1634, wurde die Stadt Sayda und mit ihr die Burg völlig zerstört. Die beiden Türme blieben noch bis in das 19. Jahrhundert erhalten, wurden dann aber abgetragen. 1877 brannte dann auch das Vorwerk ab, wurde nochmal aufgebaut und ist heute ein denkmalgeschütztes Wohnhaus. Das Areal der Wehranlage ist durch Überbauung heute völlig verändert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;salz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtbefestigung Sayda ==&lt;br /&gt;
Spätestens im 14. Jahrhundert hat sich Sayda mit einer Stadtbefestigung umgeben. Mit dem Erlangen des Befestigungsrechtes bot Sayda durchziehenden Händlern mehr Schutz für ihre Waren und gewann somit weiter an Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Befestigung war ein [[Erdwall]] mit einer Breite von sechs bis acht und eine Höhe von drei Metern, im Nordwesten von bis zu vier Metern. Sonst ist ein doppelter Wall mit unterschiedlichen Breiten und Höhen erkennbar. Dieses Befestigungssystem steht seit 1972 unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geupel&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderen Berichten&amp;lt;ref name=&amp;quot;salz2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=279 |wayback=20170208034342 |text=Befestigte Handelsstadt Sayda im Netzwerk Alte Salzstraße }}, Zugriff im Juli 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt; zufolge soll zudem eine Mauer aus Stein und [[Lehm]] bestanden haben. Die Stadt konnte nur durch vier Stadttore betreten werden: das Freiberger und das Böhmische Tor, an der Handelsstraße gelegen, das Wassertor und eine Pforte im Nordosten. Das Freiberger Tor wurde 1809 abgetragen und das Böhmische 1827. Die Mauer musste mit Vergrößerung der Stadt und dem Wiederaufbau nach zahlreichen Stadtbränden nach und nach weichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;salz2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute kann noch ein fast ringförmiges System aus Erdwällen rund um Sayda besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Volkmar Geupel]] |Hrsg=[[Heinz-Joachim Vogt]] |Titel=Bodendenkmale &amp;quot;Burg&amp;quot;/&amp;quot;Schloß&amp;quot; Sayda und mittelalterliche Stadtbefestigung Sayda |Sammelwerk=Die geschützten Bodendenkmale im [[Bezirk Karl-Marx-Stadt]] |Verlag=Landesmuseum für Vorgeschichte |Nummer=3 |Ort=Dresden |Seiten=24 |Datum=1983}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.alte-salzstrasse.de/index.php?id=burg_zawidov&amp;amp;L=0%252F | wayback=20160708162500 | text=Castrum et civitas Seydowe - Burg Sayda}} auf alte-salzstrasse.de.&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://sachsens-schloesser.de/sayda-burg-schloss-sayda/ | titel=Sayda: Burg &amp;amp; Schloss Sayda | werk=sachsens-schloesser.de | abruf=2021-11-09}}&lt;br /&gt;
* {{AlleBurgen|40173|Burg Sayda|zugriff=2021-11-09}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Sachsen|Sayda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sayda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Mittelsachsen|Sayda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Erzgebirge|Sayda]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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