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	<title>Burg Sassenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Sassenberg&amp;diff=2415723&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Kategorie doppelt</title>
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		<updated>2025-06-06T09:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie doppelt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Sassenberg&lt;br /&gt;
|Bild = &lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = Ersterwähnung 1305&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg, Motte&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall, z.&amp;amp;nbsp;T. Industriebau&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Landesburg&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Sassenberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51.989086&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.043355&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die [[Burgstall|abgegangene]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Sassenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Landesburg]] des [[Hochstift Münster|Hochstifts Münster]] in [[Sassenberg]] im [[Kreis Warendorf]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Sie wurde später zum [[Schloss (Architektur)|Schloss]] ausgebaut. Große Teile wurden im 19. Jahrhundert abgerissen, andere gewerblich genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Bereich des Burggeländes existierten Reste einer [[Turmhügelburg]], was auf ein hohes Alter der Anlage schließen lässt. Die [[Motte (Burg)|Motte]] war noch bis in die Neuzeit sichtbar. Allerdings liegt die frühe Geschichte bis ins 14. Jahrhundert weitgehend im Dunkeln. Nach Angaben von Geschichtsschreibern des 16. Jahrhunderts soll eine Wallburg von [[Lothar von Süpplingenburg]] anlässlich seines Kriegszuges gegen Bischof [[Burchard von Holte|Burchard von Münster]] 1121 ausgebaut worden sein. Danach soll Lothar die Burg an [[Bernhard I. (Lippe)|Bernhard I. zur Lippe]] übergeben haben. Unbelegt ist ebenso, dass nach der Niederlage [[Heinrich der Löwe|Heinrichs des Löwen]] und seines Anhängers [[Bernhard II. (Lippe)|Bernhard II. zur Lippe]] die Burg an Münster gekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Bischof [[Everhard von Diest]] wurde Sassenberg erstmals 1305 urkundlich erwähnt. Die Burg diente als Schutzburg gegen angrenzende Herren sowie als Jagdsitz der Bischöfe. Um 1334 bestand die Burg aus einer Haupt- und [[Vorburg]]. Auch existierte eine zwischen 1313 und 1376 erbaute Burgkapelle, die auch als Pfarrkirche diente. Die Anlage war auf mehreren Inseln erbaut und durch [[Gräfte]]n, von dem Fluss  [[Hessel]] gespeist, umgeben. Auf einer dieser Insel lagen die [[Burgmannshof|Burgmannshöfe]]. Um 1400 gab es davon vierzehn. Die meisten verschwanden als die Burg an Bedeutung verlor. Teilweise wurden die Höfe an nichtadelige Besitzer verkauft. Die Burg wurde Amtssitz des vormaligen [[Drost]]en von [[Warendorf]]. Der Drost des [[Amt Sassenberg|Amtes Sassenberg]] hatte seinen Sitz im alten Burghaus, das nach 1797 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstbischof [[Christoph Bernhard von Galen]] ließ die Burg erweitern. Ein Fürstengarten wurde angelegt. An der Landstraße wurden Siedler ansässig sowie auch ein neuer Drostenhof gebaut. Im Bereich des Fürstengartens befinden sich die [[Schachblumenwiesen]], eines der wenigen Gebiete in Deutschland, in dem noch die streng geschützte [[Schachblume]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1670 wurde eine Pfarrkirche gebaut, was den eigentlichen Beginn der heutigen Stadt Sassenberg markiert. Zu dieser Zeit fanden auf Sassenberg Treffen mit Fürsten wie Kurfürst [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Friedrich Wilhelm von Brandenburg]] statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fürstbischof [[Friedrich Christian von Plettenberg]] wollte an Stelle der Burg ein großes Schloss errichten. Er ließ die Vorburg mit den Burgmannshäusern sowie die Burgkapelle abbrechen. Ab 1698 gestaltete Baumeister [[Ambrosius von Oelde]] die Vorburg völlig neu im Stil des [[Barock]]. Das Mittelgebäude war nunmehr 90 Meter lang. Hinzu kamen zwei Seitenflügel mit einer Länge von 47 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl nahm [[Clemens August von Bayern]] in dem neuen Bau seine Wohnung. Er weilte dort bis 1723 fast ständig. Das Innere seines Appartements gestaltete [[Gottfried Laurenz Pictorius]] und der Bonner Hoftapezierer Rossignolt neu. Auch im Park ließ Clemens August stark verändern. Es wurden ein Ballhaus und eine [[Orangerie]] angelegt. Im Park wurden Steinbüsten römischer Kaiser aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte [[Hauptburg]] wurde teilweise 1787 abgerissen. Der Rest folgte nach 1815. Der Park verwilderte. In der [[Vorburg]] wurde eine Kammgarnspinnerei und Färberei eingerichtet. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Bauten stark verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste deutscher Turmhügelburgen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der historischen Stätten. Bd. 3 Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart, 1970 S. 662&lt;br /&gt;
* Wilhelm Kohl: &amp;#039;&amp;#039;Das Bistum Münster. Die Diözese 1.&amp;#039;&amp;#039; Berlin, 1999 (Germania sacra NF 37,1) S. 25f.&lt;br /&gt;
*[[Karl Eugen Mummenhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Profanbaukunst im Oberstift Münster von 1450 bis 1650.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Sonderheft 15). Aschendorff, Münster 1961, 256 f.&lt;br /&gt;
* Karl E. Mummenhoff: &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen zu den Bauten des Kurfürsten Clemens August in den Bistümern Münster und Paderborn, dem Herzogtum Westfalen und dem Vest Recklinghausen.&amp;#039;&amp;#039; In: Kurfürst Clemens August. Landesherr und Mäzen des 18. Jahrhunderts. Ausstellung in Schloss Augustusburg zu Brühl 1961. Köln, 1961 S. 271 f.&lt;br /&gt;
*Karl Hölker: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Warendorf&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen&amp;#039;&amp;#039;. Band 42). Aschendorff, Münster 1936, S. 340–342 u. S. 357–363.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|2547|Sassenberg|Stefan Eismann}}&lt;br /&gt;
* {{LWLGDK|253743|Regional bedeutsamer Kulturlandschaftsbereich K 06.16 Raum Schloss Sassenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Kreis Warendorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochstift Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Motte|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederungsburg in Nordrhein-Westfalen|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Nordrhein-Westfalen|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss im Kreis Warendorf|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schloss in Europa|Sassenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Sassenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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