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	<title>Burg Ryczyn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tino Cannst: de Name</title>
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		<updated>2023-10-25T13:29:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;de Name&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ryczyn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Ritschen&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein [[Wallburg|Burgwall]] im Las Ryczyński bzw. Las Odrzański (&amp;#039;&amp;#039;Oderwald&amp;#039;&amp;#039;) östlich von [[Oława]] (&amp;#039;&amp;#039;Ohlau&amp;#039;&amp;#039;) und 30 Kilometer [[Oder]]-aufwärts von [[Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Mittelalter lag die Burg nahe beim rechten Ufer der Oder, die ihren Lauf seither verändert hat. Sie war keine [[Fliehburg]], sondern diente der Beherrschung des Landes, vorrangig der Kontrolle einer [[Furt]] durch die Oder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob sie zu den 15 &amp;#039;&amp;#039;civitates&amp;#039;&amp;#039; der [[Slenzanen]] gehörte, die in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts im [[Bayerischer Geograph|Bayerischen Geographen]] erwähnt wurden, lässt sich nicht überprüfen. Um das Jahr 1000 wurde die Gegend um Ohlau und Ritschen von dem [[Benediktiner]] und späteren heiligen Andrzej Świerad {{laS|Andreas Zoerardus}} [[Mission (Christentum)|missioniert]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.zeno.org/Heiligenlexikon-1858/A/Zoërardus,+SS.+(1-2) zeno.org: Vollständiges Heiligen-Lexikon 1858]&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei dem [[Heidentum|heidnischen]] Aufstand, der 1037 große Teilen Polens und auch [[Schlesien]]s erfasste, blieb die Burg christlich. Der [[Bistum Breslau|Breslauer]] Bischof [[Johann (Breslau)|Johann]], der zunächst nach [[Smogorzów (Namysłów)|Smogorzów]] (&amp;#039;&amp;#039;Schmograu&amp;#039;&amp;#039;) geflohen war, zog nach der Besetzung Schlesiens durch den [[Böhmen|böhmischen]] Herzog [[Břetislav I.]] 1038 nach Ritschen. 1051 setzte ihn Herzog [[Kasimir I. (Polen)|Kasimir I.]] wieder in Breslau ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste urkundliche Erwähnung von Ritschen findet sich in der [[Chronica Boemorum]] des Bischofs [[Cosmas von Prag]] aus dem Jahre 1093. Im Jahre 1103 belagerten der böhmische Herzog [[Bořivoj II.]] und [[Svatopluk II.]] von [[Olmütz]] die Burg. 1109 wurde bei der Burg Ritschen ein Feldzug des Kaisers [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich V.]] nach [[Krakau]] verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 13. Jahrhundert bekleideten die [[Kastellan]]e von Ritschen eine hochgeachtete Stellung in Schlesien. Das ergibt sich aus gesiegelten  Urkunden der [[Schlesische Piasten|Herzöge von Schlesien]]. Im 14. Jahrhundert verlor die Oderfurt bei Ritschen an Bedeutung. Vermutlich deshalb gingen 1340 die Verwaltungsfunktionen der Burg an Ohlau und [[Brzeg|Brieg]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1390 ließ Herzog [[Ludwig I. (Liegnitz)|Ludwig I. von Liegnitz und Brieg]] in Tischen nach den [[Gebeine]]n der sagenhaften ersten Bischöfe von Breslau suchen. Dabei wurden in Ritschen erstmals archäologischen Grabungen in Schlesien durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Feldzug des polnischen Königs und litauischen Großfürsten [[Kasimir IV. Jagiełło]] 1471 wurden das Dorf und die Kirche bei der Burg zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologie ==&lt;br /&gt;
Bei Grabungen von 1958 bis 1962 wurde der Aufbau der Wallanlagen untersucht und die Lage des Friedhofs und der umliegenden ländlichen Siedlungen festgestellt. Daraus wurde geschlossen, dass es eine große Burg und eine kleine Burg gegeben haben wird. Über die Bedeutung der Burg Ritschen bei der [[Geschichte Polens#960–1138: Von Mieszko I. zur ersten Krise des Piastenstaates|Staatsbildung Polens]] ergaben sich jedoch  keine Erkenntnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2004 führten Wissenschaftler mehrerer Universitäten und Fachrichtungen erneute Untersuchungen durch. Gefunden wurden Reste eines heidnischen Tempels sowie einer hölzernen und einer steinernen Dorfkirche. Außer auf dem Friedhof fanden sich auch im Hof der großen Burg zahlreiche Gräber, letztere als heidnischer Begräbnisort ähnlich den in Russland gefundenen [[Kurgan (Grabhügel)|Kurganen]]. Auch ein [[Bootsgrab]] wurde entdeckt. Die Burg des Kastellans wurde so gut erforscht, dass erwogen wurde, an anderer Stelle eine Rekonstruktion zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |wayback=20100114155453 |url=http://www.gminaolawa.pl/index.php/zabytki_ryczyn |text=Ryczyn}}, in gminaolawa.pl, Seite der Gemeinde Oława (polnisch)&lt;br /&gt;
* {{Toter Link|date=2020-02-13 |url=http://www.luzak.biz/luzak/rezerwaty/mapa_grodzisko_ryczynskie.php |text=Mapa Las Ryczynskie}} Private Seite über den Ryczyner Wald mit Karte. (polnisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50/55/37/N|EW=17/24/28/O|type=landmark|region=PL-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgwall in Polen|Ryczyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Ryczyn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Polen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Schlesien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Oława]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ryczyn]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tino Cannst</name></author>
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