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	<title>Burg Runkel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.: ergänze Kategorie:Geschichte (Runkel)</title>
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		<updated>2025-12-07T18:07:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geschichte_(Runkel)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geschichte (Runkel) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geschichte (Runkel)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Runkel&lt;br /&gt;
|Bild = Runkel an der Lahn - Burg Runkel und Lahnbrücke (2014).jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Die Burg Runkel über der Lahn&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = vor 1159&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Runkel]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/24/19.24/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/9/21.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-HE&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 150&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Runkel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[hochmittelalter]]lichen [[Höhenburg]] in der Stadt [[Runkel]] im [[Landkreis Limburg-Weilburg]] in [[Hessen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ort und die Burg liegen Luftlinie etwa sechs Kilometer östlich von [[Limburg an der Lahn]], 30 Kilometer südwestlich von [[Wetzlar]] und fast 60 Kilometer nordwestlich von [[Frankfurt am Main]] im Tal der Lahn. Die Höhenburg liegt auf rund 150&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN und erhebt sich etwa 35 bis 40 Meter über dem Tal der [[Lahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde erstmals im Jahre 1159 erwähnt, dürfte aber älter sein. Sie wurde von den [[Stammliste des Hauses Runkel|Herren von Runkel]] zur Sicherung der [[Lahnbrücke Runkel|Lahnbrücke]] erbaut und befand sich 1159 im Besitz von Siegfried (I.) von Runkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Runkel De Merian Hassiae.jpg|Runkel&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;[[Topographia Germaniae|Topographia Hassiae]], [[Matthäus Merian]], 1655&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
   FK Klimsch-Ansicht Burg Runkel.jpg|Burg und Stadt Runkel&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Radierung, [[Ferdinand Karl Klimsch]], um 1865&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge eines ab etwa 1250 auftretenden Familienstreites um Besitz- und Erbansprüche vertrieb Siegfried (V.) 1276 seinen Vetter Heinrich († 1288) aus der Burg. Dieser ließ darauf ab 1288 auf den gegenüber liegenden Höhen der Lahn die [[Burg Schadeck]] als [[Trutzburg]] errichten. Im gleichen Jahr folgte die Trennung der bis dahin verbundenen Herrschaften Runkel und [[Herrschaft Westerburg|Westerburg]]. Dietrich&amp;amp;nbsp;III. von Runkel vergrößerte 1376 seine Herrschaft um die Zehnten [[Schupbach]] und [[Aumenau]] und ließ neben der Burg ein moderneres Schloss errichten. Dietrich&amp;amp;nbsp;IV. von Runkel († nach 1462), Herr von Runkel, gelangte durch Ehe mit Anastasia von Isenburg-Wied, auch in den Besitz der [[Grafschaft Wied]], nach der sich seine Nachfahren fortan nannten. 1543 beherbergte die Burg Runkel [[Philipp Melanchthon]] als Gast des Grafen Johann&amp;amp;nbsp;IV. von Wied-Runkel († 1581).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1595 erfolgte eine Teilung der Grafschaft Wied, Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV. von Wied-Runkel erhielt die „Obere Grafschaft Wied“ (um Runkel und [[Dierdorf]]), sein Neffe Johann Wilhelm von Wied-Runkel erhielt die „Niedere Grafschaft Wied“ (um [[Burg Altwied|Wied]], [[Burg Braunsberg|Braunsberg]] und [[Isenburg (Stammburg)|Isenburg]]). Runkel wurde dadurch Zentrum der Oberen Grafschaft Wied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurden am 15. Oktober 1634 die Burg und der Ort von kaiserlichen Truppen ([[Kroatische Reiter|Kroaten]]) unter [[Johann Ludwig Hektor von Isolani|Graf Isolani]] zerstört. Danach wurde die Haupt- oder Kernburg nicht wieder aufgebaut; die Gebäude der Unterburg sowie einige Wirtschaftsgebäude wurden jedoch in den folgenden Jahren wiederhergerichtet oder weiter ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1692 überließ [[Friedrich III. (Wied)|Friedrich von Wied-Runkel]] seinem Enkel [[Maximilian Heinrich (Wied-Runkel)|Maximilian Heinrich von Wied-Runkel]] die Obere Grafschaft Wied, vermehrt insbesondere um Isenburg, das bis dahin zur Niederen Grafschaft Wied gehörte. Die Grafschaft hieß fortan Wied-Runkel, sie wurde 1791 zum Fürstentum erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der [[Rheinbundakte]] wurde das Fürstentum 1806 [[Mediatisierung|mediatisiert]] und in das neugeschaffene [[Herzogtum Nassau]], der rechtslahnische Teil ins [[Großherzogtum Berg|Großherzogtum Kleve und Berg]] (1813 an Preußen) eingegliedert. Karl Ludwig Friedrich Alexander Fürst zu Wied wurde als [[Standesherr (Deutscher Bund)|Standesherr]] u.&amp;amp;nbsp;a. Verwalter des neu geschaffenen nassauischen Amtes Runkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im März 1824 Karl Ludwig Friedrich Alexander Fürst zu Wied und im April 1824 dessen Bruder Friedrich Ludwig Fürst zu Wied kinderlos starben, erlosch mit ihnen die wied-runkelsche Linie. Ihre standesherrlichen Rechte an Stadt und Burg Runkel fielen an [[Wilhelm Hermann Karl (Wied)|Wilhelm Hermann Karl Fürst zu Wied]] aus der Nebenlinie Wied-Neuwied (vormals Niedere Grafschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Runkel fg29.jpg|Blick über die Unterburg zum Rathaus&lt;br /&gt;
   Runkel fg25.jpg|Burgtor von innen&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Liste der Herren von Runkel ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Haus Runkel}}&lt;br /&gt;
==== Herrschaft Runkel ====&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Runkel COA.svg|mini|250px|Wappen der Herren von Runkel]]&lt;br /&gt;
* um 1159: Siegfried I. von Runkel, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* um 1181: Siegfried II. von Runkel, dessen Sohn, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* um 1191–um 1221: Siegfried III. von Runkel-Westerburg, dessen Sohn, Herr von Runkel und Westerburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* nach 1221–um 1250: Siegfried IV. von Runkel-Westerburg († 1266), dessen Sohn, Mitherr von Runkel, Herr von Westerburg&lt;br /&gt;
* nach 1221–um 1226: Dietrich I. von Runkel, dessen Bruder, Mitherr von Runkel&lt;br /&gt;
* nach 1250–1277: Heinrich I. von Runkel-Westerburg, Sohn Siegfrieds IV., Mitherr von Runkel, Herr von Westerburg&lt;br /&gt;
* um 1270–1288: Siegfried V. von Runkel, Sohn Dietrichs&amp;amp;nbsp;I., Mitherr von Runkel, 1277 Alleinherr von Runkel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1288(?)–1352: Dietrich II. von Runkel († nach 1352), dessen Sohn (oder Enkel?), Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* 1352–1402: Dietrich III. von Runkel († 1402), dessen Sohn, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* 1402–1417: Friedrich III. von Runkel († vor 1417), dessen Sohn, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* 1417–um 1427: Siegfried VIII. von Runkel, dessen Bruder, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* um 1427–1462: [[Dietrich IV. (Runkel)|Dietrich IV. von Runkel]] († 1462), dessen Bruder, Herr von Runkel&lt;br /&gt;
* 1462–1487: [[Friedrich IV. (Runkel)|Friedrich IV. von Wied-Runkel]] († 1487), dessen Sohn, Herr von Runkel, 1454 Graf von Wied&lt;br /&gt;
* 1487–1505: Wilhelm&amp;amp;nbsp;III. von Wied-Runkel († 1526), dessen Sohn, Herr von Runkel, Graf von Wied und Moers&lt;br /&gt;
* 1505–1533: Johann III. von Wied-Runkel († 1533), dessen Bruder, Graf von Wied&lt;br /&gt;
* 1533–1535: Philipp von Wied-Runkel († 1535), dessen Sohn, Herr von Runkel, Graf von Wied&lt;br /&gt;
* 1535–1581: Johann IV. von Wied-Runkel († 1581), dessen Bruder, Herr von Runkel, Graf von Wied&lt;br /&gt;
* 1581–1591: Hermann I. von Wied-Runkel († 1591), dessen Sohn, Herr von Runkel, Graf von Wied (gemeinsam mit Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.)&lt;br /&gt;
* 1591–1595: Johann Wilhelm von Wied-Runkel († 1633), dessen Sohn, Herr von Runkel, Graf von Wied (gemeinsam mit Wilhelm&amp;amp;nbsp;IV.)&lt;br /&gt;
* 1581–1595: Wilhelm IV. von Wied-Runkel († 1612), Bruder Hermanns I., Herr von Runkel, Graf von Wied (mit Hermann I. bzw. Johann Wilhelm)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Obere Grafschaft Wied ====&lt;br /&gt;
* 1595–1612: Wilhelm IV. von Wied-Runkel († 1612), Graf zu Wied (Obere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1613–1631: Hermann II. von Wied-Runkel († 1631), Bruder Johann Wilhelms, Graf zu Wied (Obere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1631–1640: [[Friedrich III. (Wied)|Friedrich von Wied-Runkel]] († 1698), dessen Sohn, Graf zu Wied (Obere Grafschaft, auch 1691–1692), 1638–1698 Graf zu Wied (Niedere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1640–1653: Moritz Christian von Wied-Runkel († 1653), dessen Bruder, Graf zu Wied (Obere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1653–1664: [[Hans Ernst (Wied-Runkel)|Johann Ernst von Wied-Runkel]] († 1664), dessen Bruder, Graf zu Wied (Obere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1664–1691: Ludwig Friedrich († 1709), dessen Sohn, Graf zu Wied (Obere Grafschaft)&lt;br /&gt;
* 1691–1692: [[Friedrich III. (Wied)|Friedrich von Wied-Runkel]] († 1698), dessen Onkel, Graf zu Wied (Obere Grafschaft, auch 1631–1640), 1638–1698 Graf zu Wied (Niedere Grafschaft)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arms of the house of Wied-Runkel.svg|mini|250px|Wappen der Grafen und Fürsten von Wied-Runkel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Grafschaft und Fürstentum Wied-Runkel ====&lt;br /&gt;
* 1692–1706: [[Maximilian Heinrich (Wied-Runkel)|Maximilian Heinrich von Wied-Runkel]] († 1706), dessen Enkel, Graf zu Wied-Runkel&lt;br /&gt;
* 1706–1762: Johann Ludwig von Wied-Runkel († 1762), dessen Sohn, Graf zu Wied-Runkel&lt;br /&gt;
* 1762–1791: Christian Ludwig von Wied-Runkel († 1791), dessen Sohn, Graf zu Wied-Runkel, 1791 Fürst zu Wied-Runkel&lt;br /&gt;
* 1791–1806: Karl Ludwig Friedrich Alexander Fürst zu Wied († 1824), dessen Sohn, Fürst zu Wied-Runkel, ab 1806 [[Standesherr (Deutscher Bund)|mediatisierter Standesherr]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Standesherrliche Herren von Runkel ====&lt;br /&gt;
* 1806–1824: Karl Ludwig Friedrich Alexander zu Wied († 1824), Fürst zu Wied, Herr zu Runkel&lt;br /&gt;
* 1824: [[Friedrich Ludwig zu Wied-Runkel|Friedrich Ludwig zu Wied]] († 1824), dessen Bruder, Fürst zu Wied, Herr zu Runkel&lt;br /&gt;
* 1824–1836: [[Johann August Karl zu Wied]] († 1836), dessen Onkel 4. Grades, Fürst zu Wied, Graf zu Isenburg, Herr zu Runkel und Neuerburg (Haus Wied-Neuwied)&lt;br /&gt;
* 1836–1848: [[Wilhelm Hermann Karl (Wied)|Wilhelm Hermann Karl zu Wied]] († 1864), dessen Sohn, Fürst zu Wied, Graf zu Isenburg, Herr zu Runkel und Neuerburg, 1848 abgedankt, Standesherrschaft Runkel aufgelöst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
   Runkel Schlosstor.JPG|Burgtor&lt;br /&gt;
   Runkel fg26.jpg|Heute noch genutztes Gebäude der Unterburg&lt;br /&gt;
   Runkel fg27.jpg|Erhaltungsarbeiten an der Burg&lt;br /&gt;
   Burg Runkel.JPG|Burg Runkel&lt;br /&gt;
   DSC03686 Blick von Burg Schadeck auf Runkel.jpg|Blick von [[Burg Schadeck]] auf Ort und Burg Runkel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gliederung der Burg ==&lt;br /&gt;
Die Burg besteht aus einer Ober- oder [[Kernburg]] und einer [[Vorburg|Unterburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Oberburg ist seit ihrer Zerstörung eine [[Ruine]], die jedoch begehbar ist. Auf der höchsten Stelle des Felsens gegenüber der heutigen, in den Jahren 1440 bis 1448 erbauten Lahnbrücke steht der besteigbare [[Bergfried]], der den Burghof der Unterburg um etwa 31 Meter überragt. Ihn umstehen die mächtigen Ruinen des [[Palas]] und weiterer ehemaliger Wohngebäude, die zur Lahnseite hin schon fast das Aussehen einer [[Schildmauer]] haben. An beiden Enden des rund 40 Meter langen Gebäudetraktes befindet sich jeweils ein mächtiger Wehrturm, die dem Bergfried in Höhe und in Mauerstärke kaum nachstehen. Man kann daher bei der Burg Runkel von einer der sehr seltenen Burgtypen sprechen, die drei Bergfriede besitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Unterburg wurde nach der Zerstörung des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] im 17. und 18. Jahrhundert wieder auf- und ausgebaut. Sie besteht aus zwei- bis dreistöckigen Gebäuden, die sich U-förmig südlich an die Oberburg anschließen und einen geschlossenen Innenhof bilden. Weitere ehemalige Wirtschaftsgebäude befinden sich innerhalb eines Vorhofes, der von einer [[Ringmauer]] umgeben wird. Die im Gegensatz zur Oberburg noch gut erhaltenen Gebäude der Unterburg werden heute noch überwiegend genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heute ==&lt;br /&gt;
Heutzutage befinden sich in der Unterburg ein Museum, eine Kapelle, ein Archiv und die fürstlich-wiedsche Verwaltung. Zeitweise wird das Schloss von der Familie Metfried Prinz zu Wied (1935–2024; Bruder von [[Friedrich Wilhelm Heinrich Konstantin Prinz zu Wied|Friedrich Wilhelm Prinz zu Wied]]) bewohnt. Andere Gebäudeteile werden ebenfalls bewohnt oder dienen unter anderem als Abstellraum für landwirtschaftliche Fahrzeuge. Die nicht wiederhergestellten Gebäude der Oberburg können auch besichtigt werden. Besucher erhalten am Eingang der Burg ein Faltblatt mit schriftlicher Führung zu 18 Stationen, die den selbst zu erkundenden Weg durch die Burg erläutern. Dabei ist auch die Besteigung des Hauptturmes möglich. Von seiner [[Aussichtsplattform]] ergibt sich ein schöner Ausblick auf den Ort Runkel, die mittelalterliche Lahnbrücke und die noch heute gut erhaltene Burg Schadeck auf der gegenüberliegenden Lahnseite. Zusätzlich zum [[Denkmalschutz]] hat die Burg den Schutzstatus für den Kriegsfall nach der [[Haager Konvention zum Schutz von Kulturgut bei bewaffneten Konflikten|Haager Konvention]] erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Randolf Fügen: &amp;#039;&amp;#039;Highlights in Mittelhessen&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Wartenberg Verlag, Gudensberg-Gleichen 2003, ISBN 3-8313-1044-0.&lt;br /&gt;
* Rudolf Knappe: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Burgen in Hessen. 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S.&amp;amp;nbsp;434.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Stefan Ulrich, [[Jens Friedhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;„Mit starken eisernen Ketten und Riegeln beschlossen ...“. Burgen an der Lahn&amp;#039;&amp;#039;. Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2008, ISBN 978-3-7954-2000-0, S. 130–135.&lt;br /&gt;
* Rolf Müller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schlösser, Burgen, alte Mauern.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Hessendienst der Staatskanzlei, Wiesbaden 1990, ISBN 3-89214-017-0, S.&amp;amp;nbsp;309.&lt;br /&gt;
* Michael Losse: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser an der Lahn: von Biedenkopf und Marburg über Gießen, Wetzlar und Weilburg bis Limburg, Nassau und Lahnstein&amp;#039;&amp;#039;. Imhof, Petersberg 2007, ISBN 3-86568-070-4, 223 Seiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://burg-runkel.de/ Website der Burg Runkel]&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|titel=Burg Runkel, Landkreis Limburg-Weilburg |DB=OL |ID=14791 |datum=2014-06-12 |abruf=2014-11-04}}&lt;br /&gt;
* {{DenkXweb|objekt=51856|titel=Burg Runkel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.monumente-online.de/07/06/streiflichter/07_Runkel_Burg.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Runkel&amp;#039;&amp;#039;] bei Monumente Online&lt;br /&gt;
* [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147030016/97ab2819-71b9-41ca-a700-1b8f3d1c487b.gif? Historische Rekonstruktionszeichnung] aus [https://www.burgrekonstruktion.de/ Burgrekonstruktion.de]; [https://jimdo-storage.freetls.fastly.net/image/147030018/9683022e-9e5a-486d-8b03-7f76e2fb7f53.gif? andere Ansicht]&lt;br /&gt;
* [http://www.skylarkviews.com/castles/burg-runkel.html Luftbild von Burg Runkel]&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.org/deutschland/runkel/object.php &amp;#039;&amp;#039;Burg Runkel&amp;#039;&amp;#039;] auf &amp;#039;&amp;#039;Burgenwelt.org&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Limburg-Weilburg}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7607113-3|VIAF=238162816}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg im Landkreis Limburg-Weilburg|Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nach der Haager Konvention geschütztes Kulturgut in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Mittelhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1159]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in Hessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Limburg-Weilburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Runkel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Runkel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Runkel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Vonneguts M.A.S.H.</name></author>
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