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	<title>Burg Rotenhan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:32:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rotenhan&amp;diff=331058&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: Leerzeichen nach Komma</title>
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		<updated>2024-12-16T02:17:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen nach Komma&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg Rotenhan Berg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine Rotenhan – Gesamtansicht über den Halsgraben&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1190 erstmals erwähnt&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Felslage, Hanglage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Erhaltene Teile aus dem Fels geschlagen, ehemals Aufbauten aus Sandstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Ebern]]-[[Eyrichshof]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/6/53.28/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10/47/31.56/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 380&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ruine Rotenhahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] der [[hochmittelalter]]lichen [[Felsenburg]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Rotenhan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und liegt auf {{Höhe|380|DE-NN|link=true}} etwa zwei Kilometer nördlich von [[Ebern]] über dem Ortsteil [[Eyrichshof]] im [[Landkreis Haßberge]] in [[Unterfranken]].&lt;br /&gt;
Die Burganlage ist der Stammsitz der [[Freiherr]]en von [[Rotenhan (Adelsgeschlecht)|Rotenhan]], in deren Besitz sie sich noch heute befindet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Geografische Lage == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- beispielsweise Landschaften, Berge, Flüsse, Gemarkung, Höhe, etc. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rotenhan Aug 05.jpg|mini|Die Hauptburg mit dem Torfelsen]]&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
Der Name Rotenhan dürfte sich von &amp;#039;&amp;#039;gerodeter Haag&amp;#039;&amp;#039;, Hain ableiten. Manche Forscher halten auch eine Ableitung von dem Flüsschen &amp;#039;&amp;#039;Rodach&amp;#039;&amp;#039; und eine Stammverwandtschaft der Familie von [[Rotenhan (Adelsgeschlecht)|Rotenhan]] mit dem Geschlecht der Herren von Rodach für denkbar. Der rote Hahn, den das Geschlecht als Helmzier führt, wurde sicherlich in Anlehnung an den Namen gewählt und nicht umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie Rotenhan ===&lt;br /&gt;
Gemessen an ihrer Bedeutung erscheint die Familie von Rotenhan erst ungewöhnlich spät in den Schriftquellen: Sie wurde am 15. August 1229 mit „Winther“ und „Wolfram de Rotenhagen“ zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu dieser Zeit muss der namengebende Stammsitz also schon bestanden haben. Die Burg Rotenhan war also sicherlich ursprünglich Eigenbesitz ([[Allod]]) der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich scheint das Geschlecht in Beziehung zum nahen [[Kloster Banz]] bei [[Bad Staffelstein]] gestanden zu haben. Die möglicherweise ehemals [[edelfrei]]en Rotenhan waren im Hochmittelalter [[Ministeriale|Dienstmannen]] des [[Hochstift Bamberg|Bistums Bamberg]] oder dem Hochstift vertraglich verpflichtet. Einige Namensträger erscheinen auch in der Gefolgschaft des [[Kloster Langheim|Klosters Langheim]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rotenhan 12.jpg|mini|links|Freie Rekonstruktion der Burg aus dem 19. Jahrhundert (Infotafel am Parkplatz). Die Zeichnung ist eines der Hauptargumente für die These der Doppeltoranlage. Allerdings erscheint das linke Tor hier als Haupttor, die rechte Öffnung eher als Nebenpforte oder Zugang zu einem Lagerkeller]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbau ===&lt;br /&gt;
Die erhaltenen Bauformen, wie das Spitzbogenportal am Treppenaufgang, legen einen Ausbau der Burg in spätromanisch-frühgotischer Zeit nahe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zerstörung im Jahr 1323 ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1323 belagerte der [[Hochstift Würzburg|Würzburger Bischof]] [[Wolfram Wolfskeel von Grumbach]] die Burg Rotenhan angeblich etwa ein Jahr lang unter dem Vorwand der [[Falschmünzerei]] und [[Felonie]]. Die in der Nähe der würzburgischen Stadt [[Ebern]] gelegene bambergische Burg war wohl ein Stachel im Fleisch des Hochstiftes. Der Konflikt deutete sich bereits einige Jahre früher an. 1319 musste Wolfram von Rotenhan seine Burg dem Hochstift Würzburg zu [[Lehen]] auftragen. Gleichzeitig wurden ihm Vergütungen für eine [[Burgmann|Burghut]] zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eroberung wurde die [[Veste]] zerstört und durfte per Vertrag von 1324 nie wieder aufgebaut werden. Die Familie von Rotenhan erbaute später ihren neuen Wohnsitz [[Schloss Eyrichshof]] am Berg unterhalb der Burg. Der [[Humanist]] [[Sebastian von Rotenhan (Ritter)|Sebastian von Rotenhan]] untersuchte etwa 200 Jahre später die Umstände des Unterganges der Stammburg seines Geschlechtes. Der Burgherr Wolfram habe „dem Stifft ettliche Leuth erstochen, Ihnen die Kühe genohmen undt dem stifft allß Lehemann nicht mehr hat wollen dhinen…&amp;#039;“ (Archiv [[Schloss Rentweinsdorf]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Unterwerfung unter das Hochstift Würzburg ging der Familie auch das angesehene Schenkenamt des Hochstiftes Bamberg verloren. Das siegreiche [[Bistum Würzburg]] versuchte anfangs, die Familie von Rotenhan weiter zu schädigen. König [[Ludwig IV. (HRR)|Ludwig der Bayer]] setzte sich jedoch für die Rotenhan ein und bat den Bischof, den ehemaligen Burgherren Wolfram mit dem [[Burgstall]] und einigen zugehörigen Äckern zu [[Lehen|belehnen]]. Wolfram von Rotenhan musste im Gegenzug schwören, das Hochstift Würzburg gegen seine Feinde zu verteidigen. Nur in einem Konflikt mit seinem alten Dienstherren, dem Bischof von Bamberg, durfte er neutral bleiben. 1333 erhielten die Rotenhan auch ihre Würzburger Lehen zu [[Holzhausen (Königsberg in Bayern)|Holzhausen]] und [[Mechenried]] wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust der Burg schwächte die Familie nur kurzzeitig. Die ältere Hauptlinie verfügte weiterhin über umfangreichen Eigenbesitz an der [[Baunach (Fluss)|Baunach]]. Die Besitzungen im [[Itz]]tal gehörten schon vorher einer Nebenlinie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Bauteile der Burg Rotenhan machen einen unfertigen Eindruck. Möglicherweise wurde die Burg während einer Ausbauphase belagert und anschließend zerstört. Der vorgeschobene oder vielleicht auf Tatsachen beruhende Belagerungsgrund der Falschmünzerei deutet auf einen erhöhten Finanzbedarf der Burgherren hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rotenhan Plan.jpg|mini|links|Ungenauer Übersichtsplan auf der Infotafel vor der Burg (Nach der Aufnahme im Kunstdenkmälerinventar von 1916): &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Halsgraben (Vor der Toranlage im Westen liegt in der Realität eine Geländestufe zur Vorburg, kein Graben) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das angebliche Haupttor (Zeune) &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Das Neben- (Zeune) oder tatsächliche Haupttor &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Aufgänge ins Obergeschoss des Torgebäudes &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die angebliche Torgasse des Haupttores &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der Burgbrunnen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Die Tankzisterne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der Nordwestfelsen mit der Tankzisterne &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Der Nordostfelsen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Ostfels mit den letzten Mauerresten &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Burghof, nicht eingezeichnet ist das Geländeprofil mit Höhenunterschieden von bis zu drei Metern]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rotenhan Tor.jpg|mini|Der vollständig aus dem Sandstein gehauene Torbau mit dem Treppenaufgang]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rotenhan 57.jpg|mini|Der Nordwestfelsen mit Fundamentbänken und der Tankzisterne (links)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine Rotenhan ist eine der wenigen echten Felsburgen [[Deutschland]]s. Da die aus einem Felsen herausgemeißelte Anlage bereits im 14. Jahrhundert zerstört wurde, sind nur noch geringe Reste von aufgehendem Mauerwerk zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Bedeutung erlangte die Burg vor allem wegen der ungewöhnlich weitgehenden Einbeziehung des natürlichen Felsuntergrundes in die [[Baukonstruktion|Konstruktion]]. Fünf (ehemals möglicherweise nur vier) mächtige, eng beieinander stehende [[Sandstein]]blöcke wurden durch Mauern verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haupttor wurde in den mittleren Block der Südwestseite eingearbeitet. Der bekannte Burgenforscher [[Joachim Zeune]] sieht allerdings in diesem [[Torbau]] nur die Nebenpforte. Er verlegt das Haupttor rechts daneben in den Zwischenraum zwischen dem Tor- und dem kleineren Südwestfelsen. Wegen des beträchtlichen Niveauunterschiedes zwischen Burghof und diesem Zwischenraum und der Kürze der Torgasse ist dies aber eher zu bezweifeln. Ein eingefahrener Karren hätte hier nicht wenden können. Außerdem hätte das Haupttor dann an der schwächsten Stelle der Kernburg gelegen. Die geräumige [[Vorburg]] macht eine derart aufwändige Doppeltoranlage entbehrlich. Den Burgherren dürfte zudem ihre gefährdete Position als bambergische Dienstmannen im Territorium des Hochstiftes Würzburg durchaus bewusst gewesen sein, die ja dann auch zum Untergang der Burg führte. Im Falle einer [[Belagerung]] hätten zusätzlich mindestens zwei Mann zur Bewachung des Haupttores abgestellt werden müssen. Das vermeintliche Nebentor ist breit und hoch genug, um auch ein beladenes Saumtier durchzulassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppeltoranlagen lassen sich im mitteleuropäischen Burgenbau ab dem frühen 14. Jahrhundert nachweisen. Da die Burg Rotenhan bereits 1323 zerstört wurde, könnte es sich möglicherweise um eine unvollendete frühe Doppeltoranlage handeln. Allerdings wäre eine solche Anlage als Eingang in die [[Kernburg]] eher ungewöhnlich. Die meisten derartigen Einfahrten führen in die Vorburgen der Burgen und Schlösser. Ein typisches Beispiel aus der frühen Neuzeit hat sich im Tal unterhalb der Ruine erhalten. Neben dem Haupttor gewährt ein kleines Nebentor den Zutritt in den Gutsbezirk des [[Schloss Eyrichshof|Schlosses Eyrichshof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine freie Rekonstruktionszeichnung aus dem 19. Jahrhundert zeigt zwar eine Doppeltoranlage, jedoch war damals das Mauerwerk der Felsenburg bereits abgetragen. Zusätzlich deutet der aufwändige Treppenaufgang im Torgebäude auf einen herausgehobenen Raum, vielleicht die [[Burgkapelle]], hin. Bei vielen hochmittelalterlichen Burgen lag die Kapelle über dem Haupttor, um dieser Schwachstelle im Verteidigungssystem zusätzlichen „göttlichen“ Schutz zu gewähren. Die endgültige Klärung der Torsituation bleibt jedoch einer künftigen intensiven burgenkundlichen Untersuchung vorbehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Ludwig Lehnes berichtete 1842 in seiner &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Baunach-Grundes&amp;#039;&amp;#039; von einem großen Keller, in den man mit einem Wagen einfahren konnte. Dieser Keller könnte durchaus in der beschriebenen Spalte neben der Einfahrt in die Vorburg gelegen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Treppenanlage des Torgebäudes wurde komplett aus dem Sandstein herausgeschlagen. Auch die anderen Felsblöcke zeigen großflächige Abarbeitungen für [[Fundament]]bänke und eine [[Zisterne|Tankzisterne]]. Im ehemaligen Burghof hat sich noch der gemauerte Brunnenschacht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hangabwärts war der Felsburg offenbar eine geräumige Vorburg vorgelagert (Wallreste). Die Schuttwälle deuten auf eine steinerne Vorburgmauer oder zumindest eine Fundamentierung hin. Das Tor der Vorburg scheint östlich vor dem Felsspalt des angeblichen Haupttores gelegen zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bergseitig ist die Anlage hufeisenförmig von einem flachen [[Halsgraben]] umgeben. Hier haben sich auf dem nordöstlichen Felsklotz die letzten Mauerreste aus großen, regelmäßigen Sandsteinquadern erhalten, die aber in jüngster Zeit durch den zunehmenden [[Vandalismus]] auf der Felsburg reduziert wurden.&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Burgsage ==&lt;br /&gt;
Unter dem Südwestfelsen mit der Tankzisterne ist der Eingang zu einer verschütteten Höhle erkennbar. Der Burgsage zufolge soll die Gattin des Burgherren während der Belagerung hier Zuflucht gefunden haben, aber verschüttet worden sein. Mit ihr sei eine Henne eingeschlossen worden, die der Edelfrau täglich ein Ei legte und so das Überleben ermöglichte. Nach ihrer Befreiung soll die neue Burg der Familie an jener Stelle angelegt worden sein, an der die Henne ihr erstes Ei in Freiheit legte (Eyrichshof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine ist eine Station des [[Burgenkundlicher Lehrpfad Haßberge|Burgenkundlichen Lehrpfades]] des Landkreises Haßberge. Sie ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als geowissenschaftlich besonders wertvolles [[Geotop]] 674G001&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=674G001 Geotop: Ruine Rotenhan] (abgerufen am 15. Oktober 2013; PDF; 293&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgewiesen und 2006 mit dem offiziellen Gütesiegel „[[Liste der schönsten Geotope in Bayern|Bayerns schönste Geotope]]“ ausgezeichnet worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lfu.bayern.de/geologie/bayerns_schoenste_geotope/44/index.htm Burgruine Rotenhan] (abgerufen am 15. Oktober 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ruine wurde als fünftes Objekt Unterfrankens in diese Liste aufgenommen.&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Haßberge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Esoterik ==&lt;br /&gt;
Wegen ihrer außergewöhnlichen Bauweise und der eindrucksvollen Felsformationen ist die Burgruine einem regen [[Esoterik]]- und [[Okkultismus]]tourismus ausgesetzt.&lt;br /&gt;
Die Anlage gilt in diesen Kreisen als prähistorischer „Weltkulturplatz“. Die Burg wird ähnlich der Nachbarburg [[Burg Lichtenstein (Bayern)|Burg Lichtenstein]] mit Anlagen wie etwa den [[Externsteine]]n oder gar [[Stonehenge]] auf eine Stufe gestellt. Die Burg Rotenhan ist allerdings eindeutig eine hochmittelalterliche Burganlage. Für eine frühere Verwendung des Ortes als heidnischer Kult- und Opferplatz gibt es keine gesicherten Anhaltspunkte, natürlich kann man es aber auch nicht endgültig ausschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
Die Burganlage in den Jahren 2006 und 2007 nach der teilweisen [[Entwaldung]] des Geländes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;7&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 5.jpg|Gesamtansicht von Süden mit dem Torfelsen und dem mutmaßlichen Haupttor (Zeune). Gut erkennbar ist der Höhenunterschied, zudem soll der Torgang noch meterhoch verschüttet sein. Hangabwärts (links) schließen sich die Wallreste der ehemaligen Vorburg an&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 3.jpg|Die Südostseite mit dem Torbau und dem angeblichen Haupttor. Das heutige Bodenniveau müsste annähernd dem mittelalterlichen Zustand entsprechen. In der Felswand des Nordostblockes ist eine Öse erhalten, die zum Anbinden eines Reit- oder Saumtieres oder als Lampenhalter gedient haben dürfte (ca. einen Meter über dem Boden)&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 4.jpg|Die angebliche Doppeltoranlage, im Hintergrund der Parkplatz an der Ortsverbindungsstraße Kurzewind-Eyrichshof. Das Bodenniveau der äußeren Felsspalte liegt heute etwa zweieinhalb Meter unter dem des Burghofes&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan.jpg|Der Torbau mit dem Treppenaufgang vom Nordwestfelsen. Rechts das gotische Spitzbogentor. Der aufwändige Treppenaufgang deutet auf einen herausgehobenen Raum im Obergeschoss hin, vielleicht die Burgkapelle&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 9.jpg|Der Torgang nach Südwesten. Im Hintergrund die Vorburg, rechts einer der beiden Treppenaufgänge. Die Türöffnung scheint nicht vollendet worden zu sein&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 13.jpg|Das linke Gewände des Portals im Torbau mit dem Kanal des Sperrriegels&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 6.jpg|Gegenblick nach Nordosten mit dem Burgbrunnen unter dem Nordwestfelsen. In die Felswand sind Zulaufrinnen und Balkenlöcher der Brunnenstube eingearbeitet&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 10.jpg|Der Treppenaufgang im Torgebäude&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 7.jpg|Der Torbau von Nordwesten aus dem Burghof&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 11.jpg|Kragsteinreihe in der westlichen Wand des Torgebäudes. Nach Zeune soll die angebliche Torgasse hier von einer Holzdecke überspannt gewesen sein. Die gegenüberliegenden Felsabarbeitungen gestatten jedoch keine waagrechte Auflage von Holzbalken bzw. Unterzügen&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 14.jpg|Die angebliche Torgasse nach Nordosten mit der Kragsteinreihe und den gegenüberliegenden Felsabarbeitungen&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 8.jpg|Blick in den Burgbrunnen. Der etwa 10&amp;amp;nbsp;Meter tiefe Schacht ist ungefähr bis zur Hälfte verschüttet. Zusätzlich zum Schichtenwasser wurde ehemals Regenwasser eingeleitet&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 2.jpg|Die letzten Mauerreste aus regelmäßigen Sandsteinquadern auf dem Ostfelsen. Die wenigen verbliebenen Quader sind in besonderem Maße dem zunehmenden Vandalismus auf der Felsenburg ausgesetzt&lt;br /&gt;
Burg Rotenhan 15.jpg|Der Nordwestfelsen mit der Tankzisterne links neben dem Treppenaufgang. Rechts erkennt man die Fundamentbänke der steinernen Überbauung&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, III, 15, Bezirksamt Ebern&amp;#039;&amp;#039;, München 1916, S. 197–201.&lt;br /&gt;
* Georg Ludwig Lehnes: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Baunach-Grundes in Unterfranken&amp;#039;&amp;#039;. Würzburg 1842. Nachdruck: Neustadt an der Aisch, 2005, ISBN 3-89557-251-9.&lt;br /&gt;
* Isolde Maierhöfer: &amp;#039;&amp;#039;Ebern&amp;#039;&amp;#039; (Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Heft 15). München 1964.&lt;br /&gt;
* Alexander Tittmann: &amp;#039;&amp;#039;Hassfurt – Der ehemalige Landkreis&amp;#039;&amp;#039; (Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken, Reihe I, Heft 33). München 2003, ISBN 3-7696-9696-4.&lt;br /&gt;
* [[Joachim Zeune]]: &amp;#039;&amp;#039;Burgen im Eberner Land&amp;#039;&amp;#039;, Ebern 2003, Eberner Heimatblätter, 2 Hefte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Haßberge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4569598-2|VIAF=242290963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Haßberge|Rotenhan, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Unterfranken|Rotenhan, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg|Rotenhan, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Ebern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Ebern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Ebern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Landkreis Haßberge]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Ebern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rotenhan]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Rotenhan|Rotenhan]]&lt;/div&gt;</summary>
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