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	<title>Burg Ronow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: + Verweis</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Verweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Burgruine in Polen. Zu anderen Burgruinen siehe [[Burg Ronov]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Ronow&lt;br /&gt;
|Bild = Burgruine Rohnau.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ruine der Burg Rohnau&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Rohnau (dt.), Zamek Trzciniec (pl.)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Spornburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adel&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Trzciniec (Bogatynia)|Trzciniec]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/57/27/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 14/54/05.5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = PL-02&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 285&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reste der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Ronow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Rohnau&amp;#039;&amp;#039; (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Zamek Trzciniec&amp;#039;&amp;#039;) befinden sich 200 Meter nördlich des Dorfes [[Trzciniec (Bogatynia)|Trzciniec]] (Rohnau) auf einer Felskuppe am rechten Ufer der [[Lausitzer Neiße]] im [[Polen|polnischen]] Teil der [[Oberlausitz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts durch die Linie von Sittaw ([[Zittau]]) aus dem Geschlecht der [[Hronovice]] errichtet. Der Name der Burg leitet sich vermutlich von deren Stammvater &amp;#039;&amp;#039;Hron&amp;#039;&amp;#039; ab, nach dem auch die ältere Burg [[Ronov]] im Böhmischen Mittelgebirge benannt sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Überlieferung stammt von 1262 und weist einen Conrad von Rhonawe als Burggrafen aus. Der Hauptort der Herrschaft und Landvogtei Ronow, die eine Untergliederung der Herrschaft Zittau bildete, war [[Hirschfelde (Zittau)|Hirschfelde]]. Im Jahre 1268 lässt sich Zdislaw [[Von Leipa]] und seine Frau Agnes von Zoyna als Besitzer von Sittaw und des [[Burgstall]]es Ronow nachweisen; ihnen wird auch die Stiftung des Franziskanerklosters in Zittau zugeschrieben. Die Bezeichnung als Burgstall in den meisten mittelalterlichen Urkunden bedeutet aber nicht, dass die Burg wüst lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg diente zum Schutz der Handelsstraßen zwischen [[Görlitz]], [[Zittau]] und [[Frýdlant v Čechách|Friedland]], die über den Marktflecken [[Hirschfelde (Zittau)|Hirschfelde]] verliefen. Zur Burg gehörte der unterhalb befindliche Meierhof &amp;#039;&amp;#039;Unterronow&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1270 traten die Leipaer beide Herrschaften an die böhmische Krone ab. Nach dem Tode von [[Přemysl Ottokar II.]] erhielt der Vormund des minderjährigen [[Wenzel II. (Böhmen)|Wenzel II.]], [[Otto IV. (Brandenburg)|Otto IV. von Brandenburg]] diese als Pfand. 1283 gelangten Ronow und Sittaw wieder in den Kronbesitz zurück, als [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] die Verpfändung wegen Ungültigkeit aufhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1310 gab [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] im Zuge der Krönung seines Sohnes [[Johann von Böhmen|Johann von Luxemburg]] dem böhmischen Oberhofmarschall [[Heinrich von Leipa]] Zittau und Ronow als alten Familienbesitz zurück. 1319 verpfändete von Leipa die Herrschaft Zittau sowie die Burgen Ronow, [[Burg Oybin|Oybin]] und [[Burg Krásný Buk|Schönbuch]] an [[Heinrich I. (Schweidnitz)|Heinrich I. von Jauer]] als Heiratsgut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1332 ernannte der Herzog von Jauer Jaroslais von Schlieben zum Burghauptmann des Burgstalles Ronov. Nach dem Tode Heinrichs, der ohne einen Stammhalter verstarb, fiel der Pfand 1346 an die böhmische Krone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An die Leipaer gelangte Ronow 1389 zurück, als [[Wenzel (HRR)|Wenzel IV.]] seinen aus einer Seitenlinie dieses Geschlechts stammenden Landvogt von Zittau und Görlitz, Anselm von Ronow auf [[Žandov|Sandau]] damit belehnte. Damit endete auch die bisher gemeinsame Geschichte mit der Herrschaft Zittau. Anselm von Ronow verkaufte nach dem Verlust seiner Ämter die Burg an den Markgrafen [[Jobst von Mähren]]. Markgraf Jobst übergab die Burg an einen seiner Gefolgsleute aus dem Geschlecht der [[Berka von Dubá]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wurde Ronow zu einem Raubnest, das sowohl der Markgraf als auch der Burgherr Hinko Berka von Dubá für Überfälle auf die Kaufmannsfuhren am [[Rosenthal (Zittau)|Rosenthaler]] Berg, in die Besitzungen der Stadt Zittau und auch der anderen Oberlausitzer Sechsstädte als Ausgangspunkt und Schlupfloch benutzte. Als am 11. November 1396 [[Wenzel (HRR)|Wenzel IV.]] an den Landvogt Hincze [[Pflugk]] von Rabenstein den Befehl zur Erstürmung der Burg durch den [[Oberlausitzer Sechsstädtebund]] erteilt hatte, erreichte Jobst bei seinem Vetter Wenzel eine Aufhebung des Befehls, noch bevor dieser vollzogen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die Räubereien kein Ende nahmen, erteilte 1398 der Statthalter Markgraf [[Prokop von Mähren]] im Namen Wenzels den Befehl zur Schleifung von Ronow. Im Januar 1399 wurde die Burg im zweiten Belagerungsversuch nach einer Woche erstürmt und bis zu den Grundmauern geschleift.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der früher stattlichen Burg ist nur wenig erhalten geblieben. 1794 fanden beim Bau des auf dem Burghof errichteten Forsthauses Rohnau erste Ausgrabungen in der Ruine statt. Dabei wurde ein 7 × 6&amp;amp;nbsp;m großes und 3,5&amp;amp;nbsp;m hohes Kellergewölbe freigelegt, von dem man annimmt, dass es sich um das Burgverlies handelte. Den in den Fels getriebenen [[Burgbrunnen]] ließ die Stadt Zittau beräumen. Er hat eine Tiefe von 45&amp;amp;nbsp;m und einen Wasserspiegel von 18&amp;amp;nbsp;m. Bei den Arbeiten wurden einige Waffen sowie Knochenreste und Simse aus Sandstein aufgefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Zugang zur Burg Rohnau.JPG|Zugang zur Burg&lt;br /&gt;
File:Versiegelter Brunnen der Burg Rohnau.JPG|Versiegelter Brunneneingang&lt;br /&gt;
File:Kellergewölbe der Burg Rohnau.JPG|Kellergewölbe&lt;br /&gt;
File:Burg Rohnau Geschichtstafel.JPG|Dokumentation der Geschichte&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1840 wurden weitere Untersuchungen des Areals vorgenommen. Um den 125 × 55&amp;amp;nbsp;m großen Burghof sind neben dem Brunnen noch einige Mauerreste und ein zugeschütteter Wallgraben erhalten.&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Sommerfrische|touristischen Erschließung]] des [[Neißetal]]es erfolgte die Eröffnung einer Ausflugsgaststätte im Forsthaus. Der Burgberg bot wie der südliche Hälterberg einen guten Rundblick zum [[Isergebirge]], [[Lausitzer Gebirge]] und [[Zittauer Gebirge]] sowie über das Neißetal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Ausflugsgaststätte geschlossen und die Ruine wurde nur noch selten besucht. Das Forsthaus brannte um 1980 restlos nieder und das Areal um die Ruine verwilderte. Mit dem Beitritt [[Polen]]s zur [[Europäische Union|Europäischen Union]] im Jahr 2004 erlangte das Objekt wieder eine gewisse Bedeutung. Die Burgruine Rohnau wurde in die &amp;#039;&amp;#039;Route der frühslawischen Burgwälle und mittelalterlichen Burgen&amp;#039;&amp;#039; aufgenommen. Das Projekt wird durch den Landkreis [[Zgorzelec]] und die EU finanziert. Seit 2006 finden die Besucher auf dem Gelände eine Tafel über die Geschichte der Burg. Weiterhin wurde der über Jahrzehnte offene und ungesicherte Brunnenschacht mit einer Betondecke versiegelt. Das ehemalige Brunnenhaus ist vermutlich bereits seit Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] Geschichte und wurde nicht neu errichtet. Die Ausschilderung zum Objekt lässt zu wünschen übrig; Spuren von Vandalismus sind unübersehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Fritz und Elisabeth Böhmer: &amp;#039;&amp;#039;Raubritterburgen in Böhmen und der Lausitz&amp;#039;&amp;#039;. Piding-Verlag, 1990&lt;br /&gt;
* Tilo Böhmer, Marita Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Im Zittauer Zipfel&amp;#039;&amp;#039;. Lusatia-Verlag Bautzen, ISBN 3-929091-85-2&lt;br /&gt;
* [[Hermann Knothe]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Dörfer Rohnau, Rosenthal und Scharre, bei Hirschfelde in der königl. sächsischen Oberlausitz&amp;#039;&amp;#039;. Zittau 1857. (Reprint: Ostritz 2003)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.bogatynia.dwr.pl/11zamek.html Ronow – sechshundert Jahre alte Ruinen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Polen|Ronow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Ronow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Bogatynia]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1250er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ronow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ronow (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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