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	<title>Burg Ringelstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hewa: /* Weblinks */</title>
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		<updated>2026-01-25T11:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Burg in Büren-Harth. Zu weiteren Burgen dieses Namens siehe [[Ringelstein (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Ringelstein&lt;br /&gt;
|Bild = Ringelstein1.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Ein Teil der Burgruine&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1385&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Gewölbekeller, Mauerreste&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Adlige&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Harth (Büren)|Harth]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/30/8.4&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/34/24.5&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Ringelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt oberhalb des [[Alme (Lippe)|Almetales]] auf einem Bergkamm und gehört heute zum Gebiet der [[Büren (Westfalen)|Bürener]] Ortschaft [[Harth (Büren)|Harth]]. In der Ruine der [[Höhenburg]] können die Reste der von den Edelherren von [[Büren (Adelsgeschlecht)|Büren]] um 1385 erbauten Burg Ringelstein besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1383 nahm die Davensberger Linie der Edelherren von [[Büren (Adelsgeschlecht)|Büren]] eine neu zu erbauende Burg vom Kölner Erzbischof [[Friedrich III. von Saarwerden|Friedrich]] zu Lehen „op der stat die genannt is de Nyeburgh boyven Buren vor dem Walde“.&amp;lt;ref&amp;gt;Oberschelp, S. 13 und 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg wurde also an die Stelle gebaut, die schon 1376 vermeldet wurde als „nyen borch boven Buren“. Ob es sich 1383 um eine zerstörte oder eine noch nicht fertiggestellte Burg handelte, ist nicht ganz deutlich. Sie sollte als Vorposten im Almetal dienen und halb den Davensberger und halb dem Kölner Erzbischof gehören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Davensberger verpfändeten 1394 ihre Burg an Johann von [[Burg Scharfenberg (Brilon)|Scharfenberg]], eine Seitenlinie der Familie [[Padberg (Adelsgeschlecht)|Padberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Erzbisch. Archiv Paderborn. Gen. Vik. Urk. 198&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit verpfändeten die Edelherren von Büren der [[Wewelsburg]]er Linie ihre Hälfte der Burg und Stadt [[Alme (Brilon)|Alme]] an Hermann von Padberg.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Münster Fstm. Paderborn, Urk. 900, Nr. 10&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Ringelstein wurde erst im Jahr 1399 von Berthold von Büren wieder eingelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;StA Münster Msc. VII, 5102, Band IV, fol. 206&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dieser Einlösung wurde die Burg Ringelstein zum ersten Mal namentlich genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft wird geschrieben, dass diese Burg dazu diente, die Padberger und ihre [[Bengler (Ritterbund)|Bengler]] abzuwehren. Verpfändung und Einlöse der Pfandsummen der beiden Burgen Ringelstein und Alme sollen hiermit im Zusammenhang stehen. Dafür gibt es aber keine Belege.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1458 wurde die Burg dem [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] zu Lehen aufgetragen. Bernd III. von Büren war schon 1430 im Dienst des Landgrafen [[Ludwig I. (Hessen)|Ludwig I. von Hessen]], wie auch seine Enkelkinder Bernhard und Johann von Büren zwischen 1498 und 1510. Johann wurde 1519 als Rat auf Lebenszeit ernannt von Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp I.]] und seiner Mutter.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl E. Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Der Personenstaat der Landgrafschaft Hessen im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1981, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Inventarverzeichnis Ringelsteins von 1574 deutet darauf hin, dass die Burg zu dieser Zeit ein Jagdschloss der in Büren residierenden Edelherren war.&amp;lt;ref name=Henkel165&amp;gt;Henkel, S. 165&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt auch eine Kurzbeschreibung der Räumlichkeiten: zwölf Zimmer, Küche, Eierkeller, [[Weinkeller]], Fleischkeller, Brau- und [[Backhaus]], Reisigenstall und Kornboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] war die Burg Schauplatz zahlreicher Hexenprozesse. Auf Ringelstein befand sich eine Gerichtsstätte der Herrschaft Büren mit entsprechenden Kerker- und Folteranlagen. So wurden im Jahr 1631 innerhalb von nur 30 Tagen 55 Personen als Hexen verurteilt und hingerichtet. Zeugnisse dieser Prozesse finden sich im zur Burgruine gehörenden Hexenkeller. Nach 1802 verlor Ringelstein an Bedeutung und verfiel.&amp;lt;ref name=Henkel165 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Ruine ringelstein1.jpg|Ruine Ringelstein&lt;br /&gt;
Datei:Burg Ringelstein Eingang Keller.jpeg|Burg Ringelstein, Eingang zum Keller&lt;br /&gt;
Datei:Ringelstein4.JPG| Burggelände der Burgruine Ringelstein &lt;br /&gt;
Datei:Ringelstein5.JPG| Burggelände der Burgruine Ringelstein &lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine Ringelstein liegt auf dem Gebiet der Bürener Ortschaft Harth. Sie wurde an exponierter Stelle auf der Spitze einer [[Spornlage]] nördlich des Almetales und östlich des Mummentals errichtet. Von der Burg aus hatte man nach allen Seiten einen freien Ausblick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sanierung ==&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der Burg Ringelstein fanden ab Dezember 2005 umfangreiche Grabungen statt. [[Gewölbekeller]], unterirdische Gänge sowie ein mächtiger [[Wehrturm]] mit ursprünglich 20 Metern Höhe wurden freigelegt. Diese Ausgrabungen verdeutlichten den imposanten Umfang dieser mittelalterlichen Burg im [[Bürener Land]]. Die Burgruine wird seit 2006 saniert, und die [[Sanierung (Bauwesen)|Sanierung]] bis mindestens 2022 fortgesetzt, [[Tonnengewölbe]] und Mauerwerk sind neu aufgebaut. Begleitet wird dies mit einer AGH (Arbeitsgelegenheit) des [[Jobcenter]]s Paderborn und des Caritasverbands Paderborn e.&amp;amp;nbsp;V. bei der [[Suchtkrankheit|Suchtkranke]] Lebenshilfe erhalten und qualifiziert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bueren.de/tourismus/wewelsburg/Burgruine_Ringelstein.php |wayback=20180820234819 |text=Internetauftritt der Stadt Büren: Burgruine Ringelstein |archiv-bot=2023-06-20 05:06:37 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 20. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[Gerhard Henkel]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Geographie des Kreises Büren&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn 1974, S. 164 f. ISBN 3-506-73840-2.&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Oberschelp]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Büren bis zum Ende des 14. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Münster 1963.&lt;br /&gt;
* J. Voermanek: &amp;#039;&amp;#039;Burg Ringelstein im Kreis Büren&amp;#039;&amp;#039;. Büren 1991. (Archäologische Funde der Bronzezeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Ringelstein}}&lt;br /&gt;
* [http://www.burgenwelt.de/ringelstein/bii.htm Burgenwelt: Burg Ringelstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.bueren.de/de/tourismus/sehenswuerdigkeiten-und-ausflugstipps/Burgruine-Ringelstein.php Stadt Büren: Burg Ringelstein]&lt;br /&gt;
* {{Burgrekonstruktion|5309}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7754501-1|VIAF=247453795}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Nordrhein-Westfalen|Ringelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Büren (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Büren (Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen|Ringelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Ringelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Paderborn|Ringelstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hewa</name></author>
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