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	<title>Burg Rieneck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rieneck&amp;diff=378085&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rorinlacha: /* Entstehung */</title>
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		<updated>2025-09-27T14:04:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=beschreibt die Burg in Bayern. Zu der Burg im rheinland-pfälzischen siehe [[Burg Rheineck]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Aerial image of the Rieneck Castle.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung =&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1150&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Rieneck]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/5/40&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/38/46&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieneck Castle1.jpg|mini|Innenhof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieneck Bergfried.jpg|mini|hochkant|Bergfried (&amp;#039;&amp;#039;Dicker Turm&amp;#039;&amp;#039;) Burg Rieneck, Rückseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rieneck Zugang.jpg|mini|Aufgang zur Burg; Wehrmauer]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rieneck, Turmkapelle.jpg|mini|Blick in die romanische Turmkapelle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:BEW Burg20190406.jpg|mini|Küchenanbau im Burghof (2019)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Rieneck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine um 1150 entstandene [[Höhenburg]] über der Stadt [[Rieneck]] im unterfränkischen [[Sinn (Fluss)|Sinntal]] in [[Bayern]].&amp;lt;ref&amp;gt;Laut dem BLfD, eine langgestreckte Höhenburg mit zwei Bergfrieden ab ca. 1170 errichtet (D-6-77-177-2).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist heute die [[Jugendburg]] des [[Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder|Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)]]. Bekannt ist die Burg für ihre auf dem europäischen Festland einmalige [[Burgkapelle|Turmkapelle]], die sich komplett in der Wandung des [[Bergfried]]s befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Ludwig I., [[Rieneck (Adelsgeschlecht)|Graf von Loon und Rieneck]]&amp;lt;ref&amp;gt;Laut Otto Schecher, Die Grafen von Rieneck, Dissertation Würzburg 1963, S. 75., nannte sich Ludwig I. von Loon, der Enkel von Graf Arnold I. von Loon, 1156/57 erstmals nachweisbar auch Ludowicus comes de Rinegge&amp;lt;/ref&amp;gt;. ließ das so genannte &amp;#039;&amp;#039;castrum Rinecke&amp;#039;&amp;#039; um das Jahr 1150 an der nordöstlichen Grenze der [[Grafschaft Rieneck]] bauen, um seinen Machtbereich gegen die Interessen der umliegenden Territorien von [[Kurmainz]], dem [[Hochstift Würzburg]] und dem [[Stift Fulda]] zu sichern. Der kleine Hügel im Sinntal bot dafür aufgrund natürlicher Hindernisse ausgezeichnete Voraussetzungen: Nur in eine Richtung musste die Burg zusätzlich durch die Anlage eines [[Wehrgraben (Befestigung)|Wehrgrabens]] und eine möglichst geringe Angriffsfläche zu dieser Seite hin gesichert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1188 wird ein „castrum (deutsch: Burg) Rienecke“ in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons VIII. von Kastilien]] erwähnt, in dem die Ehe zwischen Friedrichs Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] und Alfons Tochter [[Berenguela von Kastilien|Berengaria]] vereinbart wurde. Die Burg Rieneck&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wanner: &amp;#039;&amp;#039;Der staufisch-kastilische Ehepakt des Jahres 1188. Erkenntnisse aus Anlass einiger &amp;quot;kleiner&amp;quot; Stadtteils- und Gemeindejubiläen 2013&amp;#039;&amp;#039;. In: Christhard Schrenk/Peter Wanner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;heilbronnica 6. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronn 2016, S. 453–460, hier: S. 458–459. [https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/online-publikationen/heilbronnica6/online-publikationen-31-qf22-13-wanner-ehepakt-1188.pdf PDF] 366 kB.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte mit weiteren 29 staufischen Gütern zur [[Morgengabe]] der Braut. Allerdings wurde diese Ehe niemals in die Praxis umgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Baubestand ===&lt;br /&gt;
Dies zeigt sich deutlich im Grundriss des Bergfrieds, des 19&amp;amp;nbsp;m hohen &amp;#039;&amp;#039;Dicken Turmes&amp;#039;&amp;#039;, der außen ein unregelmäßiges [[Siebeneck]] darstellt, dessen eine Spitze in Richtung der nahen Hügel zeigt. Die Burganlage bestand zunächst nur aus dem von Befestigungsmauern umgebenen Burghof und Bergfried mit seinen vier bis acht Meter starken Mauern. Innerhalb der Burgmauern wurden daneben [[Fachwerkhaus|Fachwerkbauten]] errichtet, neben Wohngebäuden auch Lagerhäuser und Ställe, von denen im Wesentlichen nur noch der heutige Gewölbekeller der Burg erhalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Wohnen im Turm der Burg verhältnismäßig unbequem war, wurde hier nur in Kriegszeiten gewohnt. Es gab keinen Eingang im Erdgeschoss (der heutige Eingang stammt aus dem 19. Jahrhundert), dafür aber zwei Zugänge in höheren Etagen, zu denen schnell zu beseitigende hölzerne Treppen an der Außenmauer führten. Der Zugang auf Höhe des zweiten Obergeschosses erschloss den Hauptraum des Turms, den Saal des Grafen. Ausgestattet mit Kochstelle, Waschbecken und einem &amp;#039;&amp;#039;heimlichen Ort&amp;#039;&amp;#039; (Toilette) war er für damalige Verhältnisse sehr bequem eingerichtet. Die mit einem eigenen Zugang ausgestattete dritte Etage beherbergte die [[Kemenate]], in der die Gräfin und ihr Gefolge während einer Belagerung sicher und&amp;amp;nbsp;– wegen des Kamins im Grafensaal&amp;amp;nbsp;– warm untergebracht waren. In diesem Stockwerk befindet sich auch die auf dem europäischen Festland einzigartige Turmkapelle. Sie ist vollständig in die Außenmauer des Turms eingelassen, was den Baumeister seinerzeit vor eine große Herausforderung gestellt haben dürfte. Die wenigen erhaltenen Steinmetzarbeiten an den Wänden vermitteln noch heute einen Eindruck von der ehemals prunkvollen Ausstattung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1200 wurde die Burganlage stärker befestigt und der heute 29&amp;amp;nbsp;m hohe [[achteck]]ige &amp;#039;&amp;#039;Dünne Turm&amp;#039;&amp;#039; zur Sicherung einer größeren Burgbesatzung erbaut. Auch er hatte ursprünglich keine Fenster und keinen ebenerdigen Zugang. Im Inneren des Turms sind heute alle Spuren der einstigen Einrichtung verwischt und auch sein Äußeres wurde wesentlich verändert. Der &amp;#039;&amp;#039;Adlerhorst&amp;#039;&amp;#039; als sechstes Stockwerk und das heutige Dach des Turms wurden erst im 20. Jahrhundert aufgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Ausbaus der Befestigungsanlagen wurde auch die [[Romanik|romanische]] Hofkapelle errichtet. Von deren [[Giebelwand]] sind nur noch Teile des Portals erhalten. Die Herkunft und Bedeutung der beiden aus der Zeit um 1300 stammenden Figurenplatten an der Außenfassade sind nicht geklärt. So ist ungewiss, ob sie ursprünglich zur Burg gehörten oder erst im 19. Jahrhundert eingesetzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung ===&lt;br /&gt;
Die Burg bildete einen Anziehungspunkt für die Bevölkerung der Umgebung. Dies trug zum Wachstum des unterhalb des Burgbergs liegenden Ortes Rieneck bei, der seit Anfang des 13. Jahrhunderts als Stadt bezeichnet wird. Zum Übergang der Burg in ein zwischen Kurmainz (¾) und den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanauern]] (¼) gemeinsames [[Kondominat]] gibt es in der Literatur zwei unterschiedliche Darstellungen:&lt;br /&gt;
# Als die Linie Rieneck-Rothenfels 1333 erlosch, erbte [[Ulrich II. (Hanau)|Ulrich II.]] von [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] über seine Mutter, [[Elisabeth von Rieneck]]-Rothenfels, auch ¼ von Stadt und Burg Rieneck,&amp;lt;ref&amp;gt;Uta Löwenstein: &amp;#039;&amp;#039;Grafschaft Hanau&amp;#039;&amp;#039;. In: Ritter, Grafen und Fürsten – weltliche Herrschaften im hessischen Raum ca. 900–1806 = Handbuch der hessischen Geschichte 3 = Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen 63. Marburg 2014. ISBN 978-3-942225-17-5, S. 196–230 (208).&amp;lt;/ref&amp;gt; den Rest behielt Kurmainz selbst.&lt;br /&gt;
# Das Haus Rieneck starb mit Graf Philipp III. von Rieneck am 3. September 1559 aus. Er hatte eng mit [[Philipp III. (Hanau-Münzenberg)|Philipp III.]] von [[Grafschaft Hanau-Münzenberg|Hanau-Münzenberg]] zusammengearbeitet. Als absehbar war, dass Graf Philipp III. von Rieneck ohne männliche Erben sterben würde, vereinbarten die beiden, den Hanauer Grafen als Erben einzusetzen. Durch einen Formfehler scheiterte das Projekt aber. (Einzelheiten siehe [[Philipp III. (Hanau-Münzenberg)#Rienecker Erbschaft|hier]].) Es kam zu einem Streit zwischen Kurmainz und Hanau über das Erbe. Dieser wurde schließlich dahingehend gelöst, dass ein [[Kondominat]] gebildet wurde, das zu ¾ Kurmainz und zu ¼ Hanau-Münzenberg zustand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Burg nun in fremden Händen befand, war sie als Wohnsitz für die Grafen von Rieneck ungeeignet und sie zogen nach [[Lohr am Main]]. Die Burg behielt ihre strategische Bedeutung, da sie die [[Birkenhainer Straße]], den wichtigsten mittelalterlichen Verkehrsweg der Region, kontrollierte. Im 16. Jahrhundert wurde auch diese Nutzung aufgegeben und die Burg verfiel zusehends.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mainzer Anteil wurde 1673 von Johann Hartwig Graf [[Nostitz (Adelsgeschlecht)|von Nostitz]] gekauft, der sich damit die Standesrechte eines Reichsgrafen mit [[Kuriatstimme|Sitz und Stimme]] im [[Reichstag (Heiliges Römisches Reich)|Reichstag]] sicherte. Dieser Anteil wurde 1803 an die Grafen [[Colloredo (Adelsgeschlecht)|Colloredo]] und [[Mansfeld (Adelsgeschlecht)|Mansfeld]] veräußert. 1806 wurde Rieneck dann [[Mediatisierung|mediatisiert]] und dem [[Fürstentum Aschaffenburg]] zugeschlagen. Mit ihm fiel es an das [[Großherzogtum Frankfurt]] und mit der Niederlage [[Napoleon]]s 1815 an das [[Königreich Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Romantik ===&lt;br /&gt;
Um 1860 kaufte der Würzburger Mediziner [[Franz von Rinecker]] die Burg,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 264.&amp;lt;/ref&amp;gt; da er seine enge Verwandtschaft zum Rienecker Grafenhaus nachgewiesen glaubte. Er setzte sein Vermögen für umfassende Restaurierungs- und Umbaumaßnahmen im Stil der [[Neugotik]] ein, so dass heute eine Unterscheidung der mittelalterlichen Bausubstanz von den baulichen Veränderungen des 19. Jahrhunderts zuweilen schwerfällt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren stand die Burg im Besitz des Dichters und Schriftstellers [[Walter Bloem]]. 1929 wurde ein massiver Umbau vorgenommen: In den &amp;#039;&amp;#039;Dünnen Turm&amp;#039;&amp;#039; wurden Fenster gebrochen, der Verbindungstrakt zwischen beiden Türmen entstand und das Dach erhielt die ersten größeren [[Gaube]]n. Danach wurde die Burg Rieneck zunächst als Kinderferienheim, dann als [[Sturmabteilung|SA]]-Sportschule, als [[Lazarett]], als Kriegsgefängnis und schließlich auch als Krankenhaus genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Burg heute als Pfadfinderburg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfadfinderburg Rieneck ist heute eines der Bundeszentren des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) als Rechtsnachfolger des CPD und ist dessen internationales Schulungs- und Begegnungszentrum. Neben Tagungen und Fortbildungen finden hier auch musische Angebote des VCP statt, unter anderem die Internationale Musische Werkstatt (IMWe), ein jährlich zu Ostern stattfindender mehrtägiger internationaler Musik- und Kreativ-Trainingskurs für Pfadfinder ab 17 Jahre mit jeweils etwa 100 Teilnehmern.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.imwe.net/about3 IMWE – About IMWe] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 wurde die Burg von einem am 1. Mai 1959 eigens errichteten [[Verein#Eingetragener Verein|rechtsfähigen Verein]] &amp;#039;&amp;#039;Erholungs- und Bildungswerk der [[Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (1921)|Christlichen Pfadfinderschaft Deutschlands]] e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; zunächst gepachtet und 1967 erworben. Der Verein sollte die wirtschaftliche Unabhängigkeit sichern, vor allem aber zum Schutz des Pfadfinderverbandes vor sich aus dem Unterhalt und Betrieb ergebenden Risiken dienen. Seit der Fusion der evangelischen Pfadfinderverbände ([[Christliche Pfadfinderschaft Deutschlands (1921)|CPD]], [[Evangelischer Mädchen-Pfadfinderbund|EMP]] und [[Bund Christlicher Pfadfinderinnen|BCP]]) zum [[Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder|Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP)]] führt der Verein den Namen &amp;#039;&amp;#039;Bildungs- und Erholungswerk Burg Rieneck e.&amp;amp;nbsp;V. des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder&amp;#039;&amp;#039; – kurz BEW (Änderung am 5. Mai 1973).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mitgliederversammlung des &amp;#039;&amp;#039;Bildungs- und Erholungswerk Burg Rieneck e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (BEW) setzte sich bis 2015 aus jeweils vier Delegierten aus den sogenannten drei &amp;#039;&amp;#039;Säulen&amp;#039;&amp;#039; zusammen: dem VCP, dem VCP e.&amp;amp;nbsp;V. (Rechtsträger des Pfadfinderverbandes) und dem &amp;#039;&amp;#039;Freundes- und Fördererkreis Burg Rieneck e.&amp;amp;nbsp;V..&amp;#039;&amp;#039; Im Jahr 2015 wurden der VCP und der VCP e.&amp;amp;nbsp;V. im Rahmen einer rechtlichen Umstrukturierung zum &amp;#039;&amp;#039;Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; zusammengeführt. Dadurch reduziert sich die Zahl der Säulen auf zwei; der Pfadfinderverband entsendet bis zu acht, der Freundeskreis weiterhin bis zu vier Delegierte in die Mitgliederversammlung des BEW.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus kann die Mitgliederversammlung bis zu sechs Sachkundige berufen. Aus der Mitgliederversammlung wird der fünfköpfige Vorstand für die Dauer von jeweils zwei Jahren gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1976 wurde mit der Errichtung des Saalgebäudes der bauliche Umfang der Burg erweitert. Nach einer Generalsanierung des Saaltraktes bis Mai 2003 entstand darin ein weiteres Dachgeschoss. In den Jahren 2017 bis 2019 wurde im Rahmen des Projekts „Energetische Sanierung eines historischen Baudenkmals“ die bisher mit Öl betriebene Heizung durch ein mehrstufiges System (Solarthermie, Wärmepumpe, Pellet) ersetzt, der Brandschutz ertüchtigt, die Küche durch einen Anbau im Burghof erweitert und somit der heutige bauliche Zustand erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg verfügt über 134 Betten sowie mehrere Tagungsräume. Daneben besteht seit 1998 ein Pfadfinder-Zeltplatz für etwa 100 Personen am Fuße der Burg, auf dem sich seit 2003 auch ein feststehendes Sanitärgebäude befindet. Seit 2006 besteht dort ein fest installierter [[Hochseilgarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Burg Rieneck 2.JPG|700|Burg Rieneck vom Läusberg aus gesehen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Walter Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen, Schlösser und Herrensitze Unterfrankens&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. Echter Verlag, Würzburg 2012, ISBN 978-3-429-03516-7, S. 354–355.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.burg-rieneck.de/ Pfadfinderburg Rieneck]&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0131 Burg Rieneck auf der Website des Hauses der Bayerischen Geschichte]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Main-Spessart}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4534125-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Main-Spessart|Rieneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pfadfinderbewegung (Deutschland)|Rieneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jugendburg|Rieneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Rieneck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung in Bayern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rorinlacha</name></author>
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