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	<title>Burg Rheingrafenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Milseburg: /* Bilder */</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bilder&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg rheingrafenstein.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1000 bis 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Felslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Mauerreste, Gewölbekeller&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Bad Münster am Stein-Ebernburg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49/48/28.08/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 7/51/1.08/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 245&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Rheingrafenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Ruine]] einer [[Felsenburg]] auf einer 136 m hohen [[Porphyr]]felsformation bei {{Höhe|245|DE-NN|link=true}}, dem [[Rheingrafenstein]], vor tausend Jahren als &amp;#039;&amp;#039;Huhinstein&amp;#039;&amp;#039; bekannt, direkt an der [[Nahe (Rhein)|Nahe]] gegenüber von [[Bad Münster am Stein-Ebernburg]], einem Stadtteil von [[Bad Kreuznach]] im [[Landkreis Bad Kreuznach|gleichnamigen Landkreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Vermutlich wurde die Burg im 11. bis 12. Jahrhundert von den [[Emichonen]] ([[Nahegau (Grafschaft)|Nahegau]]grafen) erbaut. Mit Sicherheit ist sie die Stammburg der Ritter vom Stein, der späteren [[Rheingrafen|Wild- und Rheingrafen]], und verblieb bis zur Französischen Revolution in deren Besitz. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herren von Stein treten bereits im 12. Jahrhundert auf, ohne dass eine klare Abgrenzung zu Adligen des gleichen Namens an der Nahe vorliegt. Siegfried I. vom Stein († um 1194/98) heiratete um 1160 Rheingräfin Lukardis († 1194), Tochter des [[Rheingrafen]] Embricho I. (= Graf Embricho III. aus dem Haus der [[Embrichonen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erwarben die Herren von Stein durch Heirat Titel und Besitz der Grafschaft im [[Rheingau]]. 1196 nennt sich Wolfram von Stein erstmals „Rheingraf“, die Bezeichnung übertrug sich somit auf die Burg, die aber erst im 13. Jahrhundert zweifelsfrei genannt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde die Burg von Spaniern erobert und im [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] 1688 von Truppen des französischen [[Ezéchiel de Mélac|Generals Mélac]] zerstört. Die Reste wurden 1721 zum Bau einer [[Saline]] verwendet. Die Residenz der zuletzt ansässigen fürstlichen Linie von Grumbach wurde im Anschluss nach [[Gaugrehweiler]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Informationstafel an der Burgruine besagt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Burg Rheingrafenstein&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Im 11. Jahrhundert wurde auf dem damals „Huhinstein“ genannten Felsen die Burg erbaut. Ihre Besitzer nannten sich „Herren vom Stein“. Durch die Vermählung Siegfried I. vom Stein mit Lukardis, der Tochter des Rheingrafen Embrich vom Rheinberg erbte ihr Sohn Wolfram die rechtsrheinische Rheingrafschaft. Nach der Schlacht bei Sprendlingen im Jahre 1279 verlor Siegfried II. seine rechtsrheinischen Besitzungen an den Erzbischof von Mainz und verlegte seine Residenz nach hier und nannte den Felsen „Rheingrafenstein“. Im 14. und 15. Jahrhundert erbten die Rheingrafen durch Heirat die Wildgrafschaft und die halbe Grafschaft Salm. Im Jahre 1610 bildete sich eine eigene rheingräfliche Linie – die „Rheingrafensteinische“. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde der Rheingrafenstein von den Spaniern und den Schweden eingenommen. Im pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 wurde die Burg unter dem französischen König Ludwig XIV. von General Mélac zerstört. Im Jahre 1721 wurden die Ruinen zum Bau der Salinen in Münster freigegeben. Im Jahre 1835 kauften die 1632 gefürsteten Nachkommen der „Wild- und Rheingrafen“ den Rheingrafenstein und das Huttental von der Gemeinde Münster wieder zurück.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Teile des [[Ringmauer|Berings]], ein Gewölbekeller, ein paar Treppen zum ehemaligen [[Wohnturm]] sowie die Grundmauern des ehemaligen [[Treppenturm]]s sind noch erhalten. Eine weitere Treppe führt durch einen Felsen auf eine Aussichtsplattform. Am Südhang des Felsens liegt die [[Vorburg]] [[Affenstein (Rheingrafenstein)|Affenstein]] (von „Afterstein“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Burgenpanorama ist in seiner landschaftlichen Dramatik in der Pfalz nur mit der Burgengruppe [[Schloss Oberstein]] und [[Burg Bosselstein]] sowie mit [[Steinkallenfels]] vergleichbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stammtafel der Rheingrafen vom Stein ==&lt;br /&gt;
* Siegfried I. vom Stein († um 1194/98), ⚭ um 1160 Rheingräfin Lukardis († 1194), Tochter des Embricho III. (als Rheingraf Embricho I., &amp;#039;&amp;#039;siehe oben: Rheingrafen&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** Wolfram III. (V.) vom Stein, ab 1194 Rheingraf, der Ältere (* um 1166; † 1220/21), beteiligt sich 1189–1191 am [[Dritter Kreuzzug|Dritten Kreuzzug]], ⚭ um 1187 Guda (Jutta) [[Bolanden (Adelsgeschlecht)|von Bolanden]] († um 1219), Tochter von Graf Werner II. von Bolanden († 1198) und Guda von Weissenau († 1190 oder 1198/99),&amp;lt;sup&amp;gt;[[Rheingrafen|[3]]]&amp;lt;/sup&amp;gt; Schwester des Reichstruchsess Werner III. von Bolanden († 1212).&lt;br /&gt;
*** Rheingraf Embricho III. vom Stein († um 1241), ⚭ Adelheid von Ziegenhain-Nidda († 1226/32), Tochter von Graf [[Ludwig I. (Ziegenhain)|Ludwig I. von Ziegenhain und Nidda]] und Gertrud.&lt;br /&gt;
**** &amp;#039;&amp;#039;Fortsetzung im Artikel [[Rheingrafen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Rheingrafenstein Meissner.jpg|Der Rheingrafenstein um 1620&lt;br /&gt;
Rheingrafenstein 1900.jpg|1900&lt;br /&gt;
Rheingrafenstein von Norden.jpg|2025&lt;br /&gt;
Nahe bei Bad Münster am Stein-Ebernburg 2.jpg|Ruinen von Burg und Vorburg&lt;br /&gt;
Burg Rheingrafenstein 02.jpg|Burgruine&lt;br /&gt;
rheingragenstein_affenstein.jpeg|Vorburg [[Affenstein (Rheingrafenstein)|Affenstein]]&lt;br /&gt;
Bad Muenster vom Rheingrafenstein 2.JPG|Blick vom Rheingrafenstein auf [[Bad Münster am Stein-Ebernburg|Ebernburg]]&lt;br /&gt;
Blick vom Rheingrafenstein.jpg|Blick auf Bad Münster&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sagen ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Bechstein]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Pfaffenkäppchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Bechstein: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Märchen und Sagen&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau-Verlag, Berlin / Weimar 1980, DDR, Sage &amp;#039;&amp;#039;Das Pfaffenkäppchen&amp;#039;&amp;#039; S. 240–242.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Sage zur Entstehung der Burg  Rheingrafenstein mit Bezug zur [[Kauzenburg]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alexander Thon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Wie Schwalbennester an den Felsen geklebt. Burgen in der Nordpfalz&amp;#039;&amp;#039;. 1. Aufl., S. 130–135; Schnell + Steiner, Regensburg 2005; ISBN 3-795-41674-4.&lt;br /&gt;
* Alexander Thon, Marin Wenz: &amp;#039;&amp;#039;Rheingrafenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Jürgen Keddigkeit]], Ulrich Burkhart, [[Rolf Übel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfälzisches Burgenlexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 4./1. O-Sp, S. 242–258, Kaiserslautern 2007; ISBN 3-927-75456-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-muenster-am-stein.de/Entdecken/Sehenswertes/Rheingrafenstein-Burgruine Burgruine Rheingrafenstein] auf der Homepage des Verkehrsvereins Rheingrafenstein e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | text=Rheingrafenstein | url=http://www.burgenspiegel.de/index.php/burgen/deutschland/15/45-burg-rheingrafenstein | wayback=20140109045515}} bei burgenspiegel.de&lt;br /&gt;
* [https://www.burgrekonstruktion.de/rekonstruktionen/rheinland-pfalz/#&amp;amp;gid=1&amp;amp;pid=38 Rekonstruktionszeichnung im mittelalterlichen Zustand], Zeile 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Rheingrafenstein, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Bad Kreuznach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bad Kreuznach|Rheingrafenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rheingrafenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Milseburg</name></author>
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