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	<title>Burg Reuland - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T13:29:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Reuland&amp;diff=198574&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ArthurMcGill: besseres Bild</title>
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		<updated>2021-12-29T10:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;besseres Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|erläutert die Burg Reuland; zu anderen Bedeutungen siehe Gemeinde [[Burg-Reuland]] bzw. den Ort [[Reuland (Burg-Reuland)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Bild = Vennbahn-reuland.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Reuland (2006)&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1100 bis 1200&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiadlige&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Burg-Reuland]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/11/44.5/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 6/8/4/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = BE-WLG&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Reuland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den größten [[Burg]]ruinen der [[Eifel]]. Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] liegt im Ort [[Burg-Reuland]] im [[Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens|deutschsprachigen]] Teil [[Ostbelgien]]s. Am zweiten Wochenende im Juli findet dort alljährlich ein Burgfest statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aus [[Archäologie|archäologischen]] Untersuchungen ging hervor, dass der Burgplatz bereits im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert genutzt wurde. Dort, wo heute nur noch die Burgruine steht, hatten die [[Römisches Reich|Römer]] schon ein festes [[Römisches Militärlager|Kastell]] angelegt. Die ältesten entdeckten [[Fundament]]e stammen aus dem 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, als die Burg dem [[Adel]]sgeschlecht „von Rulant“ als Wohnstätte diente. Im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert war ein [[Ringmauer|Burgbering]] vorhanden, der von einem [[Burggraben|Graben]] umgeben war. In der Nordwestecke existierte bereits ein Turm. Im 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde der Bering neu aufgebaut und der [[Bergfried]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1148 wurden die [[Reuland (Adelsgeschlecht)|Herren von Reuland]] urkundlich erwähnt. Ein Sohn des Walter von Reuland heißt dort „Filio di Walteri de Rulant“. Theoderich von Reulant nahm am Kreuzzug Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I.]] teil und fiel 1189 vor [[Akkon]]. 1313 starb das Geschlecht von Reuland aus. Die Burg ging daraufhin an die Herren von [[Blankenheim (Ahr)|Blankenheim]] über, die sie 1322 an [[Johann von Böhmen|Johann den Blinden]], Graf von [[Grafschaft Luxemburg|Luxemburg]] und König von [[Böhmen]], verkauften. [[Wenzel (HRR)|Wenzel von Luxemburg]] gab die Burg Reuland nebst [[Kämmerer|Erbkämmerwürde]] des [[Haus Luxemburg|Hauses Luxemburg]] 1384 als [[Lehnswesen|Lehen]] an [[Emond von Engelsdorf|Edmund von Engelsdorf]]. Das Amt des Luxemburger Kämmerers hatten die Herren von Reuland anschließend bis zur Auflösung des [[Ancien Régime|Anciens Regimes]] inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1414 gelangte die Burg Reuland nach der Heirat Werner&amp;amp;nbsp;II. von Palants, Herrn zu [[Breitenbend]], mit Averadis (Elverad) von [[Burg Engelsdorf|Engelsdorf]] in den Besitz der Familie von [[Pallandt|Palant]]. Diese ließ ab Mitte des 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts halbrunde [[Geschützturm|Geschütztürme]] errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem kinderlosen Tod des Gerhard von Palant um 1489 kam es zu einem Streit um die Erbschaft zwischen seiner Witwe Johanna von Bodberg und ihrer Schwägerin Margarete von Palant. 1492 beendete [[Maximilian I. (HRR)|Maximilian&amp;amp;nbsp;I.]] als Lehnsherr von Luxemburg den Streit, indem er den [[Markgraf]]en [[Christoph I. (Baden)|Christoph&amp;amp;nbsp;I. von Baden]] mit Reuland belehnte; Johanna von Bodberg erhielt aber ein Wohnrecht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyer206&amp;quot; /&amp;gt; Agnes von Palant, Tochter des [[Thonis von Palant]] und Nichte des Gerhard von Palant, heiratete 1499 den [[Landgrafschaft Hessen|hessischen]] Ritter [[Ambrosius von Viermund]]. Für deren Sohn [[Johann&amp;amp;nbsp;I. von Viermund]] wurden später ebenfalls Erbansprüche geltend gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1502 wurde Thonys (Anton) von Palant, der natürliche Sohn eines unbekannten „Schwagers“ von Daem (Adam) von Harffs von Christoph von Baden mit der Burg Reuland [[Afterlehen|unterbelehnt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv-karlsruhe&amp;quot; /&amp;gt; Daem von Harff, Drost von [[Brüggen]], der sich für die Belehnung eingesetzt hatte, war mit Katharina von Palant, Herrin von [[Weisweiler]], verheiratet, einer Tochter des Daem von Palant und der Catharina Gryn (Grein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1526 kam es durch Vermittlung von [[Ferdinand I. (HRR)|Erzherzog Ferdinand]] zu einem Vergleich über die Herrschaft Reuland zwischen Markgraf [[Philipp I. (Baden)|Philipp von Baden]] und den [[Vormundschaft|Vormündern]] Johanns I. von Viermund.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachs171&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Reuland-Burg Reuland (7).jpg|mini|Burg Reuland]]&lt;br /&gt;
Ein Teil der Herrschaft und des Hauses Reuland war bereits 1468 durch die Heirat der Margaretha von Palant mit Johann von Hoemen, Burggraf von [[Burg Odenkirchen|Odenkirchen]], in den Besitz der Familien von Hoemen und später in den Besitz Wilhelms&amp;amp;nbsp;IV. von Vlodrop gelangt. Dessen Sohn Balthasar von Flodrop, Herr zu Odenkirchen und Leuth, überließ seinen Anteil an Reuland 1560/61 seiner Tochter Odilia und ihrem Mann Carsilius&amp;amp;nbsp;V. von Palant, Herr zu Ruyff und [[Breitenbend]]. Dietrich&amp;amp;nbsp;II. von Millendonck und Drachenfels, ein weiterer Nachkomme des Johann von Hoemen, war 1549 Mitherr von Reuland.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lehnsrevers&amp;quot; /&amp;gt; Seine Tochter Elisabeth von Millendonck heiratete 1589 Balthasar von Pallandt, den Sohn des Carsilius&amp;amp;nbsp;V. von Palant, sodass die Palantschen Anteile an Reuland vereint wurden. Das Grabmal der beiden befindet sich in der Reulander [[Pfarrkirche]] St. Stephanus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der zweiten Hälfte des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde aus der Wehranlage eine herrschaftliche Residenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1666 verstarb die letzte Nachkomme Ottilia von Pallandt-Reuland und 1736 der letzte Erbe. Danach bewohnte ein Verwalter die Burg, ehe sie 1794 durch ein von französischen Truppen gelegtes Feuer zerstört wurde. 1830 wurde die Anlage auf Abbruch verkauft und gelangte in den Besitz der Familie Mayeres in Reuland, die sie später an die Gemeinde verschenkte. Die [[Rheinprovinz|Preußische Rheinprovinz]] führte 1901 bis 1902 erste [[Restaurierung]]en an der Anlage durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Belgien|belgische Staat]] kaufte das Burggelände im Jahr 1923, um darauf eine Luftabwehrstellung zu bauen. 1986 erwarb er auch die Burg, die 1980 unter [[Denkmalschutz]] gestellt wurde und seit 1988 schrittweise restauriert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die heutige Ruine ist nur ein kleiner Teil der ehemaligen Burganlage. Ihre aus [[schiefer]]haltigem [[Sandstein]] errichtete, durch fünf Türme verstärkte [[Umfassungsmauer]] umschließt ein 60 mal 55&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot; /&amp;gt; großes Areal; den einstigen Innenhof. Der dort befindliche [[Burgbrunnen]] ist ebenso verschwunden wie der nördlich vorgelagerte [[Burggraben|Wehrgraben]], der heutzutage zugeschüttet ist. Genauso verhält es sich mit den gewaltigen Mauern, die früher den äußeren Burghof umschlossen und bis ins Ulftal reichten. Sie sind ebenfalls nicht mehr existent. Erhalten ist indes ein großer Teil des dreigeschossigen [[Bergfried]]s in der Südwest-Ecke, weil er 1901 zum Teil wiederaufgebaut wurde. Seine 1,25&amp;amp;nbsp;Meter&amp;lt;ref name=&amp;quot;genicot209&amp;quot; /&amp;gt; dicken Mauern stürzten wahrscheinlich schon 1616 das erste Mal ein. Im Inneren des [[Rundturm|runden Turms]] sind noch Reste von Kaminen zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die südöstliche Ecke des Burgareals wird von einer [[Bastion]] gebildet, die im oberen Teil einen Wappenstein aufweist. Dieser zeigt das Wappen der Familie Pallandt-Myllendonck und die Jahreszahl 1604.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo sich die noch für 1795 verbürgte [[Burgkapelle]] befand, ist heute nicht mehr ersichtlich. Die heutige Apotheke im Ort Burg-Reuland war früher das Burghaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Luc Francis Genicot (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Le grand livre des châteaux de Belgique&amp;#039;&amp;#039;. Band 1. Vokaer, Brüssel 1975, S.&amp;amp;nbsp;209.&lt;br /&gt;
* Fabrice M. J. Müllender: &amp;#039;&amp;#039;Die Wappen des Reuländer Urbars. Eine heraldisch-genealogische Betrachtung&amp;#039;&amp;#039;. Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-7507-9.&amp;lt;!-- genaue Seitenangabe fehlt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Castle Reuland|Burg Reuland}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zvs.be/2012/01/2966 Burg und Herrschaft Reuland auf der Seite des Geschichts- und Museumsvereins „Zwischen Venn und Schneifel“]&lt;br /&gt;
* [http://www.euregio-im-bild.de/fotostrecke/burg-reuland/burg-reuland-in-ostbelgien-2 Fotostrecke Burg Reuland]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;meyer206&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gisela Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Die Familie von Palant im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Band 202). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2004, S.&amp;amp;nbsp;206.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;archiv-karlsruhe&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Generallandesarchiv Karlsruhe, Bestand 36: Baden Generalia, Nr. 2602 und 2603.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;sachs171&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur |Autor=[[Johann Christian Sachs]] |Titel=Einleitung in die Geschichte der Marggravschaft und des marggrävlichen altfürstlichen Hauses Baden |Band=Dritter Theil |Verlag=Lotter |Ort=Carlsruhe |Datum=1769 |Seiten=171 |Online={{Google Buch |BuchID=YHwAAAAAcAAJ |Seite=171}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lehnsrevers&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vgl. den Lehnsrevers von Balthasar von Flodrop und Dietrich von Millendonck in den Archives nationales du Grand-Duché de Luxembourg (A-X-23-128).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;infotafel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Angabe gemäß Infotafel vor Ort&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;genicot209&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
L. F. Genicot: &amp;#039;&amp;#039;Le grand livre des châteaux de Belgique&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;209.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Deutschsprachigen Gemeinschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Belgien|Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Eifel|Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Provinz Lüttich|Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Belgien|Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Deutschsprachigen Gemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg-Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Reuland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Adelsgeschlechts Pallandt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Lüttich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ArthurMcGill</name></author>
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