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	<title>Burg Reußenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:38:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Reu%C3%9Fenberg&amp;diff=1332921&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Reinhardhauke: HC: Entferne Kategorie:1523</title>
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		<updated>2025-10-13T17:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:1523&quot; title=&quot;Kategorie:1523&quot;&gt;Kategorie:1523&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Reußenberg|Zum Berg auf der Münchberger Hochfläche in Oberfranken siehe [[Reussenberg]].}}&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = Reußenburg&lt;br /&gt;
|Bild = Burg Reissenberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Holzschnitt des Hans Wandereisen&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 1320&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Freiherren&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Hammelburg]]-Höllrich&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/4/4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 9/49/15/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 423.6&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Reußenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Reußenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist die [[Ruine]] einer [[Gipfelburg]] auf {{Höhe|423.6|DE-NN|link=1}} bei [[Karsbach|Höllrich]] südwestlich von [[Hammelburg]] im [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Landkreis Bad Kissingen]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Freiherren von [[Thüngen (Adelsgeschlecht)|Thüngen]] wurden um 1320 urkundlich als Grundeigentümer in [[Ortskampfanlage Bonnland|Bonnland]] genannt und errichteten 1331 auf einem benachbarten Hügel die Burg Reußenberg. 1356 galt Reuß I. von Thüngen als Besitzer des Ortes. Im heutigen Sprachgebrauch wird die Burg Reußenberg fälschlicherweise als Reußenburg bezeichnet. Dieser Name ist allerdings historisch nicht korrekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Schicksalsjahr 1523 ===&lt;br /&gt;
Ende des 15. Jahrhunderts war eine Zeit des Umbruchs gekommen. Durch den Machtverlust von Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] und die Wahl [[Karl V. (HRR)|Karls V.]] wurde die Unsicherheit auf den Straßen im deutschen Reich noch ungemein verschlimmert. [[Raubritter]] zogen durch die Gegend, reisende Kaufleute oder Gesandte fürchteten sich vor nächtlichen Übergriffen und konnten sich nicht mehr sicher fühlen. Obwohl 1495 auf dem [[Reichstag zu Worms (1495)|Reichstag von Worms]] ein &amp;#039;&amp;#039;[[Ewiger Landfriede|ewiglicher Landfrieden]]&amp;#039;&amp;#039; beschlossen worden war, trug diese Maßnahme nicht zur Schlichtung der Unruhen bei. Schon sieben Jahre früher, 1488, schlossen sich fränkische und schwäbische [[Reichsstände]] unter der Führung [[Nürnberg]]s zum sogenannten [[Schwäbischer Bund|Schwäbischen Bund]] zusammen. Ziel des Zusammenschlusses war es, die Angriffe auf Händler und andere Reisende durch Zusammenarbeit zu vermindern. 1489 wurde der Bund schließlich zur &amp;#039;&amp;#039;Reichsexekutive&amp;#039;&amp;#039;, das heißt zur ausführenden Macht, ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang des 16. Jahrhunderts entführte der Raubritter [[Thomas von Absberg|Hans Thomas von Absberg]] Kaufleute aus Reichsstädten in Franken und Schwaben auf ihren Handelsreisen und verlangte ein hohes Lösegeld für ihre Freilassung. Um die wachsende Gefahr, durch Truppen des Schwäbischen Bundes erwischt zu werden, zu verringern, suchte er sich Verbündete, die ihn bei seinen Raubzügen unterstützten und für ihn bei Gefahr seine Gefangenen auf ihren Burgen versteckten. Auch Hans Jörg von Thüngen unterstützte ihn bei seiner [[Fehde]], da er sich dadurch erhoffte, seine schwindenden Reichtümer wieder ein wenig aufzustocken. 1523 sandte der Bund schließlich seine Truppen aus, um insgesamt 23 „[[Räuber|Raubnester]]“ dem Erdboden gleichzumachen. Die Truppen des Bundes, die aus 10.000 Fußsoldaten und 1.000 Reitern bestanden, führten 100 [[Kanone]]n und 30 [[Büchse]]n als Bewaffnung mit sich, für die sie 900 Zentner [[Schwarzpulver]] bei sich hatten. Am 26. Juni erreichten die Truppen die Burg Reußenberg und sprengten sie, um so die Rückkehr derer von Thüngen zu verhindern. 1525 zerstörten aufständische Bauern die Überreste der Burg, die danach nicht wieder aufgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hettinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Aus Welt und Kirche. Bilder und Skizzen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland und Frankreich&amp;#039;&amp;#039;. Herder, Freiburg, vierte Aufl. 1897, S. 575.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Holzschnitt des Hans Wandereisen ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Hauptartikel: [[Wandereisen-Holzschnitte von 1523]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg wird auf dem [[Holzschnitt]] von [[Hans Wandereisen]] auf einem Felssporn dargestellt. Durch das äußere Burgtor gelangt man in das innere der relativ kleinen Anlage. Im Vorhof sind zwei kleinere Gebäude auszumachen, die teilweise in die Mauer hineingebaut wurden. Palas und Bergfried sind nicht mehr genau auszumachen, da vom Hauptteil der Anlage nur noch die Grundmauern zu sehen sind. Die Truppen des Bundes sind hier hauptsächlich im Dorf unterhalb der Burg zu erkennen. Sie bestehen aus gut 50 Reitern und 5 höheren Offizieren links und 9 Landsknechten in der Bildmitte. Am rechten Bildrand sind drei weitere Reiter zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage und Zustand der Burg heute ===&lt;br /&gt;
Heutzutage liegt die Burgruine auf dem [[Truppenübungsplatz Hammelburg]] (Sperrgebiet) ca. drei Kilometer östlich aus der Ortschaft [[Karsbach|Höllrich]] kommend auf einem dichtbewaldeten Berg. Das Gebäude ist bis auf die letzten 10 Meter von außen nicht zu erkennen und nur durch einen steilen Aufstieg durch dichten Wald zu erreichen. Von dem aus Holz neuangelegten ca. vier Stockwerke hohen Aussichtspunkt in der Ruine hat man einen reizvollen Ausblick über das Sperrgebiet sowie die umgebende Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Reussen01.JPG|Frontansicht der Ruine mit Torbogen und Turm&lt;br /&gt;
Reussen02.jpg|Innenansicht&lt;br /&gt;
Reussen03.jpg|Durchgang zum Turmgebäude&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine ist für ihr Alter in einem guten Zustand, Einsturzgefahr besteht keine. Vorhanden sind noch der umgebende Wall, vermutlich als [[Burggraben#Wasser- und Trockengräben|Trockengraben]] angelegt, der Haupteingang, welcher durch neuangelegte Stufen zu erreichen ist, sowie drei Viertel der ehemaligen Außenmauer. Sämtliche Tore bzw. Türen sind als Rundbögen angelegt (insgesamt mit Haupttor drei) und haben Höhen von ca. 2,50&amp;amp;nbsp;m (Haupttor) bis ca. 1,60&amp;amp;nbsp;m (Innenhof). Spuren eines Feuers an den Überresten sind nicht vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sich die Ruine in einem Sperrgebiet befindet, kann sie nur in Ausnahmefällen besichtigt werden. Besichtigungstermine wie in der Vergangenheit beim [[Tag des offenen Denkmals]] werden in der Presse angekündigt. Zuständig ist die Truppenübungsplatz-Kommandantur Wildflecken, Außenstelle Hammelburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Reüssenberg |Band=9 |Seite=83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Reußenburg|Burg Reußenberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Bad Kissingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Landkreis Bad Kissingen|Reussenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Unterfranken|Reussenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Hammelburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Hammelburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Hammelburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Reussenberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Reinhardhauke</name></author>
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