<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Rennenberg</id>
	<title>Burg Rennenberg - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Burg_Rennenberg"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rennenberg&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T01:36:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rennenberg&amp;diff=2637964&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;NDD-1991 am 30. März 2026 um 17:17 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rennenberg&amp;diff=2637964&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-30T17:17:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name                   = Burg Rennenberg&lt;br /&gt;
|Bild                   = Alt-Rennenberg.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung       = Burgruine Rennenberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit        = vor 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Gipfellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand      = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung    = Ministeriale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale     = Basalt&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname      = [[Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad            = 50.593190&lt;br /&gt;
|Längengrad             = 7.313886&lt;br /&gt;
|Region-ISO             = DE-RP&lt;br /&gt;
|Höhenordinate          = 349.7&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Rennenberg.jpg|mini|Burg Rennenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg rennenbergerp.jpg|mini|Burg Rennenberg, Blick aus westlicher Richtung.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg neben rennenbergerp.jpg|mini|Reste der Vorburg südlich der Burg Rennenberg.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Rennenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war der Stammsitz eines [[Rennenberg (Adelsgeschlecht)|rheinischen Edelherrengeschlechts]], das 1217 mit &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Rennenberg&amp;#039;&amp;#039; (1217–1224) und seinen Söhnen als Zeugen in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs [[Engelbert I. von Köln|Engelbert I.]] erstmals genannt wurde. 1585 wurde die [[Gipfelburg]] bereits als verfallen bezeichnet. Die [[Ruine]] der Burg liegt oberhalb der Stadt [[Linz am Rhein]] im [[Landkreis Neuwied]] in [[Rheinland-Pfalz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Burgruine liegt auf dem Gipfel einer {{Höhe|349.7|DE-NHN|link=1}} hohen [[Basalt]]kuppe&amp;lt;ref&amp;gt;Angabe laut {{Webarchiv|url=https://vermka-westpfalz.rlp.de/de/produkte/geotopographie/digitale-topographische-karten/massstab-15000/ |wayback=20181204103459 |text=Digitale Topografische Karte 1:5.000 (DTK5)}}&amp;lt;/ref&amp;gt; etwa dreieinhalb Kilometer nordöstlich des historischen Stadtkerns von [[Linz am Rhein]] und zwei Kilometer westlich von [[Notscheid]] (Ortsgemeinde [[Sankt Katharinen (Landkreis Neuwied)|Sankt Katharinen]]). Die Bergkuppe erhebt sich zwischen den Tälern des &amp;#039;&amp;#039;Losbachs&amp;#039;&amp;#039; im Norden und des &amp;#039;&amp;#039;Rennenberger Bachs&amp;#039;&amp;#039; im Süden. Sie wurde vielfach ebenfalls als „Rennenberg“ oder „Renneberg“ bezeichnet, ist aber auf [[Topografische Karte|topografischen Karten]] nicht als eigenständiger [[Berg]] benannt. Etwa 100 Meter nordwestlich befindet sich unterhalb der Ruine der spätestens seit Ende der 1970er-Jahre unbewohnte [[Wohnplatz]] &amp;#039;&amp;#039;Alt Rennenberg I&amp;#039;&amp;#039;. Er besteht aus einem Gebäude und geht möglicherweise auf den bereits Anfang des 19. Jahrhunderts erwähnten &amp;#039;&amp;#039;Hof Rennenberg&amp;#039;&amp;#039; zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dilibri1817&amp;quot;&amp;gt;Der Regierungs-Bezirk Coblenz nach seiner Lage, Begränzung, Größe, Bevölkerung und Eintheilung..., Coblenz: Pauli, 1817; S.&amp;amp;nbsp;59 ([http://www.dilibri.de/rlb/content/pageview/135546 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In mehreren anerkannten Nachschlagewerken, [[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]] (1940),&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd-nr&amp;quot;&amp;gt;[[Heinrich Neu (Kunsthistoriker)|Heinrich Neu]], [[Hans Weigert]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Neuwied&amp;#039;&amp;#039; ([[Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz]], Band 16, Abt. II). Düsseldorf, Schwann, 1940, Seite 343&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hellmuth Gensicke]]: Landesgeschichte des Westerwaldes (1953/1999),&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot;&amp;gt;[[Hellmuth Gensicke]]: &amp;#039;&amp;#039;Landesgeschichte des Westerwaldes&amp;#039;&amp;#039;. 3. Auflage. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, S.&amp;amp;nbsp;201, 202, 320; ISBN 3-922244-80-7&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Dehio]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz, Saarland&amp;#039;&amp;#039; (1985),&amp;lt;ref name=&amp;quot;dehio&amp;quot;&amp;gt;Georg Dehio: &amp;#039;&amp;#039;Rheinland-Pfalz, Saarland.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1984, ISBN 3-422-00382-7 (&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler&amp;#039;&amp;#039;) S.&amp;amp;nbsp;857&amp;lt;/ref&amp;gt; wird als Entstehungszeitraum die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts angegeben. Lokale Heimathistoriker vermuten eine wesentlich frühere Entstehung (7. bzw. 8. Jahrhundert),&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz1&amp;quot;&amp;gt;Rhein-Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Eine stattliche Burg mitten im Wald&amp;#039;&amp;#039;, 26. Juli 2007 ([http://www.vereinburgrennenberg.de/files/eine_stattl_burg_2672007.pdf Online], PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; was sich aber anderweitig nicht belegen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg gehörte Mitte des 13. Jahrhunderts zum [[Lehnswesen|Lehensbesitz]] der Gräfin [[Mechthild von Sayn]] (1203–1285), das aus ihrem mütterlichen Erbe stammte. 1250 schloss Mechthild mit dem Kölner Kurfürsten [[Konrad von Hochstaden]] (1205–1261) einen Vertrag, dem zufolge die Burg Rennenberg und ihr übriger Besitz nach ihrem Tod an das [[Erzstift Köln]] falle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt; Spätestens seit 1321 war die Burg Rennenberg eine [[kurköln]]ische Lehensburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zur Burg gehörende [[Burgfrieden]] war unbedeutend. In der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfasste der Rennenberger Besitz unter &amp;#039;&amp;#039;Rorich III. von Rennenberg&amp;#039;&amp;#039; (1403–1444) neben den Höfen zu [[Linz am Rhein|Linz]], [[Ockenfels]], [[Hallerbach (Windhagen)|Hallerbach]] und [[Hüngsberg]] (beides heute Ortsteile von [[Windhagen]]) auch einigen Streubesitz im [[Westerwald]], [[Maifeld]], [[Eifel]] und [[Hunsrück]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;gensicke&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;bohn&amp;quot;&amp;gt;Thomas Bohn: &amp;#039;&amp;#039;Gräfin Mechthild von Sayn (1200/03-1285): eine Studie zur rheinischen Geschichte und Kultur&amp;#039;&amp;#039;; Böhlau Verlag Köln Weimar, 2002, S.&amp;amp;nbsp;257; ISBN 3-412-10901-0 ([http://books.google.de/books?id=iJhFxWQsEYMC&amp;amp;lpg=PA258&amp;amp;dq=Gerda%20von%20Rennenberg&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA257 Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 erbte [[Philip de Lalaing|Philipp von Lalaing]] (1510–1555) Burg Rennenberg. 1585 wurde die Burg selbst als verfallen bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd-nr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1765 kam die Burganlage mit dem dazugehörenden Grundbesitz in das Eigentum der [[Salm (Adelsgeschlecht)|Fürsten zu Salm-Kyrburg]]. Im Zusammenhang mit dem von Fürst [[Friedrich IV. (Salm-Kyrburg)|Friedrich IV. von Salm-Kyrburg]] durchgeführten Bau des [[Schloss Rennenberg|Schlosses Rennenberg]] (1846; etwa zwei Kilometer südwestlich im Rennenberger Bachtal gelegen) wurde der teilweise verfallene [[Bergfried]] wieder erhöht. 1979 wurde die Burgruine an einen örtlichen Fördervereins verpachtet, der sich bemühte, die Ruine zu erhalten und zu restaurieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot;&amp;gt;{{Ebidat|ID=30|Autor=[[Jens Friedhoff]]|Abruf=2016-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2005 befinden sich die Burgruine, das Umland und die damit verbundenen Jagdrechte im Besitz der Familie Wirtgen (Maschinenbauunternehmen [[Wirtgen GmbH|Wirtgen]] in [[Windhagen]]). Seit 2007 finden keine Restaurierungsmaßnahmen mehr statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rz2&amp;quot;&amp;gt;Rhein-Zeitung: &amp;#039;&amp;#039;Verein rekonstruiert Burg&amp;#039;&amp;#039;, 29. September 2007 ([http://www.vereinburgrennenberg.de/files/verein_rekonstr_29092007.pdf Online], PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlage ==&lt;br /&gt;
Die Burg wurde vermutlich in zwei Phasen gebaut. Um 1250 wurde der Wohnbau der [[Kernburg|Hauptburg]] errichtet, der runde aus [[Basalt]]bruchsteinen errichtete Bergfried vermutlich im 14. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebidat&amp;quot; /&amp;gt; Der untere Teil des heute sichtbaren Bergfrieds stammt aus dieser Zeit, der obere, schmalere Teil, wurde im 19. Jahrhundert aufgesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd-nr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich war der an der Ostseite des Burgbergs liegende Hauptturm etwa 10 m hoch, er hat einen Durchmesser von 2,50&amp;amp;nbsp;m im [[Lichtes Maß|Lichten]] und an der Basis eine Mauerstärke von 1,70&amp;amp;nbsp;m. Er hat heute noch eine Höhe von etwa 7&amp;amp;nbsp;m. Der [[Ringmauer]], die zum Teil erhalten ist, ist an der östlichen Angriffsseite ein schmaler [[Zwinger (Architektur)|Zwinger]] vorgelegt. Weiter östlich, im Abstand von etwa 50&amp;amp;nbsp;m, von der Hauptburg, befand sich eine Vorburgmauer, die sich im Süden der Hauptburg wieder nähert. An der Südecke befinden sich bis zu 4,20&amp;amp;nbsp;m hohe Mauerreste eines 30&amp;amp;nbsp;m langen und 15&amp;amp;nbsp;m breiten Wohnhauses mit bis zu 1,20&amp;amp;nbsp;m starken Mauern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd-nr&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Nordseite war die Burganlage durch einen bis zu 10&amp;amp;nbsp;m tiefen [[Halsgraben]] gesichert. Südlich vom Bergfried liegen Reste von Gebäuden, weiter östlich Reste der [[Vorburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;kd-nr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|ID=30}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vereinburgrennenberg.de/ Homepage des Vereins Burg Rennenberg e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser am Mittelrhein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Rheinland-Pfalz|Rennenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Linz am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine im Westerwald|Rennenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Neuwied|Rennenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Rennenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lalaing (Adelsgeschlecht)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;NDD-1991</name></author>
	</entry>
</feed>