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	<title>Burg Reineberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kolja21 am 28. Dezember 2024 um 04:02 Uhr</title>
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		<updated>2024-12-28T04:02:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Bild = Burg-Reineberg Lübbecke 01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Reineberg&lt;br /&gt;
|Alternativname = Reineburg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burggraben&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lübbecke]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 52.29431&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8.62847&lt;br /&gt;
|Unauffindbar = &lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 275.9&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Reineberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Reineburg&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine ehemalige [[Höhenburg]] auf dem 275,9 Meter hohen [[Reineberg]] im [[Wiehengebirge]] auf dem südlichen Stadtgebiet von [[Lübbecke]], im so genannten [[Reineberger Hagen]] im [[Kreis Minden-Lübbecke]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Anfänge der [[Landesburg]] Reineberg verlieren sich in der Sage. Nach den Bischofschroniken der Stadt [[Minden]] geht die Gründung der Burg auf den Bischof [[Konrad I. von Rüdenberg]] (1209–1237) zurück. Osnabrücker Quellen berichten hingegen, dass der Osnabrücker Bischof [[Adolf von Tecklenburg]] (1216–1224) Miterbauer war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1221 wurde die Burg Reinberg erstmals urkundlich erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat|4778|Burg Reineberg}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im ausgehenden 13. Jahrhundert waren der Bischof von Osnabrück und der von Minden gemeinsame „Eigentümer“ der Burg. Die Burg Reineberg diente den [[Hochstift Minden|Bischöfen]] von [[Minden]] als befestigte Stützpunkte ihrer Macht. Es ging darum, um sich von hier aus gegen den Bischof von [[Osnabrück]], die Grafen von [[Tecklenburg]] und die Edelherren von [[Diepholz]] zu behaupten. Später wuchs ihre Bedeutung noch mehr durch den Ausbau der Verwaltung des Territoriums. Die Burg Reineberg war, wie erwähnt, gemäß einem Vertrag von 1306 zunächst im gemeinsamen Besitz der benachbarten Fürstbistümer Minden und Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
«1362 trat Rabodo [[Schele]] als Inhaber der Burg einer Vereinigung bei, die zwischen den Stiftern Minden und Osnabrück sowie den Städten Minden und Lübbecke abgeschlossen wurde (vergl. Rahden [siehe [[Burg Rahden]]]).»&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Dieter Scriverius |Titel=Die weltliche Regierung des Mindener Stiftes von 1140 bis 1397. Band 2. Lage und Geschichte des bischöflichen Lehnguts. |Ort=Marburg |Datum=1974 |Seiten=236}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1412 finden wir den Ritter [[Dietrich von Münchhausen]] (siehe [[Münchhausen (Adelsgeschlecht)]]) als Pfandinhaber des Schlosses im Streit mit seinem Landesherren Bischof  [[Wulbrand von Hallermund]] und dem Domkapitel zu Minden, weil er ohne deren Einverständnis den Reineberg an den Grafen [[Nikolaus II. (Tecklenburg)]] verpfändet hatte. Der Bischof protestierte dagegen und belagerte die Burg. Die Tecklenburger rückten zum Einsatz heran, wurden aber von Lübbecker Bürgern mit Unterstützung des Drosten zu [[Burg Limberg|Limberg]], Allhard [[Bussche (Adelsgeschlecht, Gesmold)|von dem Busche]], vertrieben. Die Versuche der Tecklenburger, sich in den Besitz der Burg zu bringen, waren damit gescheitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Reineberg war nach einer zeitgenössischen Schilderung des Mindener Domherrn Tribbe aus dem 15. Jahrhundert ein festes [[Bollwerk#Im Festungsbau|Bollwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reineburg war wie fast alle Burgen dieser Art bei dem chronischen Geldmangel der Landesherren oft verpfändet. Um 1525 finden wir Johann [[Schloen (Adelsgeschlecht)|Tribbe]] als Drosten zum Reineberg. Im Jahre 1543 war das Schloss einer Witwe Clara von Hatzfeld und deren Söhne Meinolf und Joachim verpfändet. Kaum war jedoch Bischof Georg 1554 zur Regierung gelangt, als er den Entschluss fasste, alle verpfändeten Schlösser seines Stiftes wieder einzulösen. Deshalb kündigte er auch dem derzeitigen Pachtinhaber, [[Hilmar von Quernheim]], das Pfand. Dieser wollte seinen Pfandbesitz gern behalten und erreichte auch tatsächlich eine Verlängerung auf mehrere Jahre, bis der Bischof endlich im Frühjahr 1564 das Pfand aufkündigen ließ. Da Hilmar von Quernheim nicht reagierte, ließ der Bischof am 2. Mai die Burg stürmen. Aber schon 1567 wurde Hilmar nach einem Vergleich die Burg für zwölf Jahre wieder pfandweise überlassen. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Burg auf dem Reineberg noch schwer in Mitleidenschaft gezogen und dreimal geplündert, 1636, 1638 und 1640.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. September 1636 ließ der Kaiserliche Oberwachtmeister Heister die ganze Registratur auf dem Reineberge verbrennen. Am 28. März 1673 nahmen [[Hochstift Münster|münsterische]] Truppen im Rahmen des französisch – niederländischen Krieges Lübbecke und Reineberg ein, da [[Brandenburg]] auf Seiten der [[Niederlande]] stand. Dann wurde es, das Fürstentum Minden war im Westfälischen Frieden von 1648 an Brandenburg gekommen – stiller um die alte Bischofsburg. Im Jahre 1719 hatte [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm I.]] die Vereinigung der [[Grafschaft Ravensberg]] mit Minden verfügt, und es erfolgte nun, 1723–1808, der Ausbau der Kriegs- und Domänenkammer in Minden als überörtliche Aufsicht über die Verwaltung der fünf mindenschen und acht ravensbergischen Ämter. Die Reineburg war noch einige Male samt dem zugehörigen [[Amt Reineberg]] verpfändet und wurde auf Befehl des Preußenkönigs Friedrich Wilhelm I. im Jahre 1723 wegen Baufälligkeit abgebrochen. Was noch brauchbar von ihr war, wurde zum Teil zum Bau des Regierungsgebäudes in Minden und zum Teil zum Bau des neuen Amtshauses im Reineberger Felde („zum Siek“ genannt) verwendet, wo schon einige Wirtschaftsgebäude standen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich geriet die Burg unter den allgemeinen Einfluss des Bischofs von Minden und wurde zu einer mindischen [[Landesburg]]. Die der Burg vorgelagerten Verschanzungen weisen auf [[Mittelalter|mittelalterliche]] Belagerungstechnik hin. Aus dem Herrschaftsbereich der Burg entwickelte sich das mindische Amt Reineberg. Als rudimentäre Rest dieser Burganlage ist noch heute auf dem Gipfel nur noch der [[Burggraben]] sichtbar, der eine Gesamtlänge von 310 Meter hat und zwischen 15 und 22 Meter breit ist.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Geografische Lage ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Geschichte ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Heutige Nutzung ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Beschreibung ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Literatur ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Siehe auch ==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1951 fand eine amtliche Vermessung der noch sichtbaren Burgreste statt. Der Heimatforscher [[Friedrich Langewiesche]] aus [[Bünde]] hatte ausfindig gemacht, dass der Reineburg ehemals fünf Vorburgen vorgelagert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Zugehörigkeit und Heraldik ==&lt;br /&gt;
Der Reineberg liegt heute auf dem Gebiet der Stadt Lübbecke, gehörte jedoch einst zum Amt Reineberg. Das alte Amt Reineberg oder auch &amp;#039;&amp;#039;Amt Reineberger Feld&amp;#039;&amp;#039; bestand von 1723 bis 1807 und gehörte zum preußischen [[Fürstentum Minden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Heemeier: &amp;#039;&amp;#039;Das mindische Amt Reineberg im Spiegel von Bereisungsprotokollen des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Mitteilungen des Mindener Geschichtsvereins Jahrgang 57 (1985), S. 93–106.&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch heute ist Reineberg der Name eines Ortsteils der Großgemeinde [[Hüllhorst]] südlich des Wiehengebirges ([[Ahlsen-Reineberg]]). Die Gemeinde Hüllhorst hat daher in ihrem Wappen ein Abbild der Reineburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wappen von Hüllhorst.svg|Die Reineburg findet sich heute noch im Wappen der Gemeinde Hüllhorst&lt;br /&gt;
Fürstentum Minden 1710-1730.jpg|Historische Karte mit der Lage der Burg Reineberg&lt;br /&gt;
Falk Oberdorf Reineburg Tafel.JPG|Hinweistafel in der Nähe des Gipfels&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://axel-bretschneider.de/reinebur.htm | wayback=20130423055116 | text=Geschichte der Burg Reineberg}}&lt;br /&gt;
* {{Ebidat|4778|Burg Reineberg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Güter, Rittergüter, Herrenhäuser, Burgen und Schlösser im Kreis Minden-Lübbecke}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7777264-7|VIAF=482160848412008210007}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage in Nordrhein-Westfalen|Reineberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lübbecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Minden-Lübbecke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut im 13. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört in den 1720er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz im Kreis Minden-Lübbecke]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kolja21</name></author>
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