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	<title>Burg Rappelstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T00:26:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Rappelstein&amp;diff=690398&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (elwertsche -&gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Elwert’sche -&gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))</title>
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		<updated>2025-12-21T08:56:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (elwertsche -&amp;gt; kleingeschrieben, ohne Apostroph (adjektivische Ableitung), aber: Elwert’sche -&amp;gt; mit grossgeschriebenem Eigennamen zwingend mit Apostroph (sichtbar gemachter Personenname))&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Rappelstein&lt;br /&gt;
|Bild = Burgruine Rappelstein.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burgruine Rappelstein&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Nordenau, Burg Norderna&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1000&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Bergfriedrest&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Grafen, Klerikale&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Schmallenberg]]-[[Nordenau]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/10/30/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 8/25/29/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Poskarte = &lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Burgruine Rappelstein Aufgang.jpg|mini|Aufgang zur Burgruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schmallenberg-Nordenau St. Hubertus Sauerland-Ost 030.jpg|mini|Luftaufnahme von der Burgruine]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruine Rappelstein Nordenau mit Kreuzweg Bildstöcken.JPG|mini|Kreuzweg neben der Burgruine]]&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Rappelstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (ehemalige &amp;#039;&amp;#039;Burg Nordenau&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Norderna&amp;#039;&amp;#039;) liegt in [[Schmallenberg]] im Ortsteil [[Nordenau]] im [[Hochsauerlandkreis]] in [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Ruine]] der [[Höhenburg]] Nordenau liegt auf einem Felsen, dem so genannten Rappelstein, im Ortszentrum von Nordenau. Die Burg Nordenau, deren ursprünglicher Name Burg Norderna war, wurde von den [[Edelherren von Grafschaft]] an der alten [[Heidenstraße]] Köln – Kassel um 1200 erbaut. Das Adelsgeschlecht von Grascap, so der damalige Name, besaß nach Volksüberlieferungen vermutlich bereits um 1000 auf dem [[Wilzenberg]] bei [[Grafschaft (Schmallenberg)|Grafschaft]] eine [[Wallburg]]. Nach dem Bau der Burg verlegten die Edelherren von Grafschaft auch ihren Stammsitz nach Nordenau. Als erbliche Schirmvögte des [[Kloster Grafschaft|Klosters Grafschaft]] übten sie jedoch noch weiterhin die Vogteigewalt über das Gebiet um Grafschaft aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Nordenau lag als höchste Burg Westfalens an einer taktisch bedeutsamen Stelle. Die Grafschafter Edelherren und Brüder Kraft und [[Widekind von Grafschaft]] veräußerten am 14. Februar 1298&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Bockshammer: &amp;#039;&amp;#039;Ältere Territorialgeschichte der Grafschaft Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, S. 126, N. G. Elwert’sche, 1958 &amp;lt;/ref&amp;gt; die Burg an den Grafen [[Otto I. (Waldeck)|Otto von Waldeck]]. Anschließend gab Otto ihnen die Burg als Lehen unter Auflagen zurück. Mit dem Erwerb begann die Zeit der waldeckischen Teilherrschaft über die Burg und ihren Besitz. Die finanzielle Situation der Grafschafter Edelherren wurde in den nachfolgenden Jahren nicht besser. Nach dem Versuch der Waldecker, Krafts Witwe Agnes aus ihrem Burganteil zu verdrängen, kam ihr der Kölner [[Walram von Jülich|Erzbischof Walram]] zu Hilfe. Von 1343 an gab es längere Streitigkeiten zwischen Köln und Waldeck. Es gab bedeutsame Kämpfe um die Burg. Die Festung wurde dabei zeitweilig belagert. Im Jahr 1364 einigte man sich. Nachfolgend wurde die Burg Gesamteigentum des Erzbischofs und des Waldecker Grafen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.burgenwelt.de/schmallenberg/ge.htm Heinrich Schauerte: &amp;#039;&amp;#039;Nordenau im Sauerland&amp;#039;&amp;#039;, Fredeburg, 1960]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1471 erwarb das Adelsgeschlecht von Grascaps eine Burg in [[Ober-Ense (Korbach)|Ober-Ense]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.burgenwelt.org/deutschland/oberense/ge.htm |wayback=20160304083054 |text=Geschichte der Burg Oberense abgerufen am 13. August 2010 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Burg Nordenau verfiel seit diesem Zeitpunkt. Das Geschlecht der von Grascaps starb 1572 aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabungen ==&lt;br /&gt;
Ab 1919 gab es erste Bemühungen, Grabungen an der Burgruine durchzuführen. Später gab es auch Anstrengungen, die Turmreste vor dem Verfall zu retten. In diese Zeit fiel jedoch der Fund eines Hobby-Archäologen, der bei Grabungen eine Hanseschale in der Ruine Rappelstein fand. Die Hanseschale aus Nordenau ist eine rund 25 cm flache Bonzeschale, in deren Mitte sich die Inschrift SUR ERBIA und die Abbildung einer weiblichen Person mit Krone befindet. Die Hanseschale befindet sich seit 1927 im Besitz des [[LWL-Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte|LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte]] in [[Münster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Folgejahren verstärkten sich die Bemühungen, wissenschaftliche Nachgrabungen an der Burgruine durchzuführen bzw. die Ruine zu sichern. Realisiert wurde dies erst in den Jahren 1967/68, als von Seiten der Kommune und der Denkmalbehörde der [[Bergfried]] teilweise wieder aufgebaut wurde und Untersuchungen stattfanden.&lt;br /&gt;
Bei den Untersuchungen fand man Gefäßscherben, eine Armbrust und eine Münze des [[Herzogtum Westfalen|Herzogtums Westfalen]] aus dem 14. Jahrhundert. Das Holz des Turmes wurde einer [[Dendrochronologie|dendrochronologischen]] Analyse (über Jahresringe im Holz) unterzogen. Demzufolge erfolgte die Errichtung des Burgturmes zwischen 1085 und 1110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiteres ==&lt;br /&gt;
Der Bergfried dient heute als [[Aussichtsplattform]] mit Blick auf Nordenau, das [[Nesselbach (Lenne)|Nesselbachtal]] und die umliegenden Berge des [[Sauerland]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordenau.de/erleben/burg-rappelstein/ Burgruine Rappelstein] auf der Webseite der Nordenau Touristik e. V.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jens Friedhoff: &amp;#039;&amp;#039;Sauerland und Siegerland. Theiss Burgenführer&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Joachim Zeune]]. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1706-8, S. 110–111.&lt;br /&gt;
* [[Carl Philipp Kopp|Carl P. Kopp]], [[Ulrich Friedrich Kopp]]: &amp;#039;&amp;#039;Ueber die Verfassung der heimlichen Gerichte in Westphalen – Johann von Grafschaff überläst die Hälfte seines Schlosses Nordena an Waldeck&amp;#039;&amp;#039;, S. 500 ff. Göttingen, J.C. Dieterich, 1794, [http://books.google.de/books?id=woBDAAAAcAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=de#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false (Online bei Google-Books)]&lt;br /&gt;
* Egon Peifer: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Nordenau. Ein Bodendenkmal der Stadt Schmallenberg&amp;#039;&amp;#039;. In: Schieferbergbau-Museum Schmallenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Schmallenberger Sauerland Almanach&amp;#039;&amp;#039; 1990, {{ZDB|1026570-3}}, S. 123–129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{ebidat|1830|Nordenau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Nordrhein-Westfalen|Rappelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Hochsauerlandkreis|Rappelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen|Rappelstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schmallenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schmallenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aussichtspunkt in Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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