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	<title>Burg Raeren - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T16:00:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Raeren&amp;diff=286248&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: typografische Anführungszeichen, deutsch</title>
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		<updated>2022-10-15T20:56:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = &lt;br /&gt;
|Alternativname = „zen Roideren“&lt;br /&gt;
|Bild = BurgRaeren01.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Raeren&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = um 1350&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Niederungsburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Erhalten oder wesentliche Teile erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Raeren]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 50/40/43/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 06/07/14.5/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = BE-WLG&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = &lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Raeren&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Wasserburg]] in dem gleichnamigen [[Belgien|belgischen]] Ort [[Raeren]] nahe der Grenze zu [[Deutschland]]. Sie wird auch „Untere Burg“ genannt, da noch eine „Obere Burg“ in der Flur Raeren existiert haben soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Anfänglich bestand die [[Burg]] nur aus einem nahezu quadratischen [[Wohnturm]] mit zwei Geschossen, dessen Errichtung in die Mitte des 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-web&amp;quot; /&amp;gt; datiert. Als Bauherr wird Jean d’Alensberg vermutet, was bisher jedoch noch nicht belegt werden konnte. Urkundlich erstmals erwähnt wurde die Anlage im Jahr 1425.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmetz19&amp;quot; /&amp;gt; Schon damals umgeben von zwei Gräben und mehreren Teichen, war der Turm mitsamt Küchenbau und angeschlossenem [[Gutshof|Hofgut]] ein [[Lehnswesen|Lehen]] der propsteilichen Mannkammer des nahe gelegenen [[Marienstift (Aachen)|Aachener Marienstifts]]. [[Archäologie|Archäologische]] [[Ausgrabung]]en in den Jahren 1968/69 konnten aber belegen, dass sich an diesem Ort schon um 1300 eine [[Eisenwerk|Schmelzhütte]] für [[Eisenerz]] befunden hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmetz19&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster namentlich bekannter Besitzer war 1426 Johann van den Roideren, auf den auch der alte Name der Anlage „zen Roideren“ zurückgeht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-web&amp;quot; /&amp;gt; Über die Familien von Nechtersheim, von Kaldenbach und von Belven kam die Burg 1552&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-web-alt&amp;quot; /&amp;gt; an Johann von Lomont, der als Ehemann der Anna Krümmel die Anlage [[Relevium|relevierte]]. Auskunft darüber gibt das Lehnsregister des Aachener Marienstifts. Johanns Nachfahre Philipp von Lomont ließ die Burganlage nach einem Küchenbrand stark erweitern. Unter ihm wurde ab dem Jahr 1583 das Wohnhaus vergrößert, [[Wehrmauer]]n errichtet und zwei große Wirtschaftsflügel sowie zwei Ecktürme gebaut. Für die Neubauten wurde – wie auch schon für den Wohnturm – das typische Baumaterial dieser Region verwendet: [[Blaustein (Naturstein)|Blaustein]]. Durch die Arbeiten erhielt die Anlage ihren heutigen, rechteckigen Grundriss aus Gebäuden, die sich um einen zentralen Innenhof gruppieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Burg im Laufe der Zeit baufällig geworden war, erfolgten nach 1791 unter dem damaligen Besitzer, dem [[Advokat]]en Peter Joseph de Nys (1757–1826), Umbauten im [[Romantik|romantischen]] Stil. Sein Wappen und das seiner Frau aus der Familie von der Gracht zieren heute noch das [[Portal (Architektur)|Eingangsportal]] der Anlage. Durch ein Feuer am 20.&amp;amp;nbsp;September 1856 brannten sämtliche landwirtschaftlichen Gebäude der Burg bis auf die Grundmauern ab,&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmetz19&amp;quot; /&amp;gt; wurden anschließend aber wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Gemeinde Raeren die Anlage 1960 käuflich erworben hatte, richtete sie dort ein [[Töpferei]]museum ein. Ein weiterer Brand im Jahr 1982 zerstörte wertvolle Teile der alten Bausubstanz, die anschließend aufwändig [[Restaurierung|restauriert]] wurde, da Burg Raeren 1952 als erstes [[Ostbelgien|ostbelgisches]] Haus unter [[Denkmalschutz]] gestellt worden war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;raeren-web&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Raeren jug.jpg|mini|hochkant|Krug im Museum]]&lt;br /&gt;
Ermöglicht durch die langjährigen Grabungen des Archäologen [[Otto Eugen Mayer]] und seiner Mitstreiter, konnte 1963 das [[Töpfereimuseum Raeren]] eröffnet werden. Es präsentiert die Geschichte des bekannten [[Rheinische Keramik|Rheinischen Steinzeugs]], insbesondere des [[Raerener Steinzeug]]s, und der Töpferei von Raeren. Die Exponate stammen größtenteils aus archäologischen Funden und bieten durch Stücke aus der [[Römisches Reich|Römerzeit]], dem [[Mittelalter]], der [[Renaissance]] und dem [[Historismus]] einen umfassenden Überblick über die Entwicklung dieses Handwerks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem beherbergt die Burg das Raerener [[Fremdenverkehrsamt|Touristenbüro]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* K. Buch: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Festungen in der Euregio Maas-Rhein. Eine touristische Entdeckungsreise&amp;#039;&amp;#039;. GEV, Eupen 2002, ISBN 90-5433-159-3, S.&amp;amp;nbsp;161.&lt;br /&gt;
* [[Otto Eugen Mayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Baugeschichte der „Burg Raeren“.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geschichtliches Eupen.&amp;#039;&amp;#039; Band 6, 1972, S. 69–72.&lt;br /&gt;
* Nikolaus Schmetz, Leo Wetzels, Hermann Scheiff: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Göhltal (Belgien)&amp;#039;&amp;#039;. Blumenkorso G.o.E., Hergenrath 1991, S.&amp;amp;nbsp;19.&lt;br /&gt;
* Guy Poswick: &amp;#039;&amp;#039;Les Délices du Limbourg.&amp;#039;&amp;#039; Selbstverlag, Verviers 1951, S.&amp;amp;nbsp;367–372 ([http://freepages.rootsweb.com/~mlcarl/history/Lit/Gen/POSWICK/58.jpg Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Raeren Castle|Burg Raeren}}&lt;br /&gt;
* [http://www.trois-frontieres.be/F/chat_burg_raeren.php Geschichte der Burg Raeren, nach Guy Poswick] (in französischer Sprache)&lt;br /&gt;
* [http://www.toepfereimuseum.org/ Website des Töpfereimuseums]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-web&amp;quot;&amp;gt;[http://www.toepfereimuseum.org/Topfereimuseum/Uber-uns/Burg-Raeren Burggeschichte auf der Website des Töpfereimuseums], Zugriff am 6.&amp;amp;nbsp;April 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;museum-web-alt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Burggeschichte auf der alten Website des Töpfereimuseums |url=http://www.toepfereimuseum.org/de_DE/museum/castle |wayback=20160425095549}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;schmetz19&amp;quot;&amp;gt;N. Schmetz, L. Wetzels, H. Scheiff: &amp;#039;&amp;#039;Burgen und Schlösser im Göhltal (Belgien)&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;raeren-web&amp;quot;&amp;gt;[http://www.raeren.be/Tourismus,-Kultur---Freizeit/Sehenswurdigkeiten?linkid=37927&amp;amp;catid=602 Informationen zur Burg auf der Website der Gemeinde Raeren], Zugriff am 18.&amp;amp;nbsp;Oktober 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser in der Deutschsprachigen Gemeinschaft}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserburg in Belgien|Raeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Provinz Lüttich|Raeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Raeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in der Provinz Lüttich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalgeschütztes Bauwerk in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Raeren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Deutschsprachigen Gemeinschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Raeren)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Lüttich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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