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	<title>Burg Radosno - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;WWvH: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-01-20T16:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Burg Radosno &lt;br /&gt;
|Bild = Zamek radosno.JPG&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung  = &lt;br /&gt;
|Alternativname  =Freudenburg &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit =um 1250&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage =Spornburg&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Ruine&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = &lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale  = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname =[[Sokołowsko]] &lt;br /&gt;
|Breitengrad  =50/41/08.6/N &lt;br /&gt;
|Längengrad  = 16/15/49.4/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO  = PL&lt;br /&gt;
|Höhenordinate  =777&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = PL&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ruine der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Radosno&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Burg Freudenburg&amp;#039;&amp;#039;) liegt im [[Waldenburger Bergland]] in Polen. Zwei Kilometer südlich verläuft die Grenze zu Tschechien. Das gleichnamige, nach 1945 untergegangene [[Radosno|Dorf Freudenburg]] lag etwa vier Kilometer südöstlich der Freudenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Ruine der Freudenburg liegt im Süden des Waldenburger Berglands, zweieinhalb Kilometer östlich von [[Sokołowsko]] &amp;#039;&amp;#039;(Görbersdorf)&amp;#039;&amp;#039;. Nachbarorte sind [[Rybnica Leśna]] &amp;#039;&amp;#039;(Reimswaldau)&amp;#039;&amp;#039; im Norden, [[Grzmiąca (Głuszyca)|Grzmiąca]] &amp;#039;&amp;#039;(Donnerau)&amp;#039;&amp;#039; im Nordosten, Łomnica (&amp;#039;&amp;#039;Lomnitz&amp;#039;&amp;#039;) und Trzy Strugi (&amp;#039;&amp;#039;Dreiwässertal&amp;#039;&amp;#039;) im Westen sowie Granna (&amp;#039;&amp;#039;Grenzthal&amp;#039;&amp;#039;) und [[Radosno]] (&amp;#039;&amp;#039;Dorf Freudenburg&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten. Jenseits der Grenze liegen im Süden [[Pomeznice]] (&amp;#039;&amp;#039;Grenzdörfel&amp;#039;&amp;#039;), [[ Vižňov]] und [[Ruprechtice (Meziměstí)|Ruprechtice]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Topographie ===&lt;br /&gt;
Etwa 1500 Meter nördlich vor der Bergkette &amp;#039;&amp;#039;Dürre-Gebirge&amp;#039;&amp;#039;  – bestehend aus den Gipfeln Heidelberg (936,0), &amp;#039;&amp;#039;Suchawa&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Dürre Berg&amp;#039;&amp;#039; (927,6) und Schirlich Köppel (906,0) – befindet sich der &amp;#039;&amp;#039;Freudengraben&amp;#039;&amp;#039;, ein kleines Seitental, welches in Ost-West-Orientierung in Richtung [[Sokołowsko]] (Görbersdorf) bergab führt. Die Burg Freudenburg wurde auf dem westlichen Rand eines Bergsporns errichtet, welcher in dieses Tal von Südosten hineinragt. Die Burgkuppe liegt hier nur etwa 25 Höhenmeter über dem Talgrund, daher war eine Wasserversorgung unproblematisch.&lt;br /&gt;
Über einen Sattel, der nur etwa 50 Meter südlich der Burgkuppe parallel zum Bach Freudengraben verläuft, zog die mittelalterliche Straße an der Burg vorbei (Hohlweg im Westen). Der Zugang zur Burg erfolgte von Osten als Abzweig dieser Straße.&lt;br /&gt;
In der Nachbarschaft befindet sich die Burgruine der [[Burg Rogowiec|Hornburg]] (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Rogowiec&amp;#039;&amp;#039;). Sie liegt etwa vier Kilometer (Luftlinie) in östlicher Richtung.&amp;lt;ref&amp;gt;TK25 Blatt 5363 Friedland (Ausgabe 1936)  {{Webarchiv|text=Digitalisat |url=http://amzpbig.com/maps/5363_Friedland_1936.jpg |wayback=20160304194133 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Freudenburg wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtet. Sie gehörte zum Burgensystem der böhmischen Landesverteidigung und wurde verwaltungsmäßig zum [[Grafschaft Glatz|Glatzer Land]] gerechnet. Sie war das Gegenstück zum nordöstlich liegenden schlesischen [[Burg Rogowiec|Hornschloss]], das Herzog [[Bolko I. (Schweidnitz)|Bolko I.]] von [[Herzogtum Schweidnitz|Schweidnitz]] 1292 errichtete. Erstmals erwähnt wurde die Freudenburg 1350 als königliches [[Lehen]], das im Besitz des Mertin von Swenkinvelt war. In diesem Jahr bestand der Burgbezirk der Freudenburg aus den Dörfern [[Mieroszów|Friedland]], [[Golińsk|Göhlenau]], [[Łączna (Mieroszów)|Raspenau]], [[Różana (Mieroszów)|Rosenau]], [[Kowalowa (Mieroszów)|Schmidtsdorf]], [[Nowe Siodło|Neudorf]], [[Unisław Śląski|Waltersdorf]], [[Sokołowsko|Görbersdorf]], [[Dobromyśl (Kamienna Góra)|Kindelsdorf]], [[Zdoňov|Merkelsdorf]], [[Meziměstí|Halbstadt]] und [[Vernéřovice|Wernersdorf]]. 1356 gehörte der Burgbezirk Freudenburg als Lehen dem Hersko de Razdialowicz, 1359 wurde er für besondere Verdienste an Herzog [[Bolko II. (Schweidnitz)|Bolko II.]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode Bolkos II. 1368 verkaufte dessen Witwe das Lehen an die Herren von [[Pogrell|Pogarell]], von denen es 1376 auf die Herren von [[Seydlitz (Adelsgeschlecht)|Seidlitz]] und 1388 an die Herren von [[Rechenberg (sächsisch-schlesisches Adelsgeschlecht)|Rechenberg]] überging. Während der [[Hussitenkriege]] war die Freudenburg ein Stützpunkt der [[Hussiten]]. Die angebliche Zerstörung der Freudenburg 1426–1428 ist quellenmäßig nicht belegt. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts gehörte der Freudenburger Burgbezirk zusammen mit den Ortschaften Altfriedland, Friedland, Göhlenau, Görbersdorf, Langwaltersdorf, Neudorf, Raspenau, Rosenau, Schmidtsdorf sowie Olbersdorf zur Herrschaft [[Schloss Fürstenstein|Fürstenstein]]. Olbersdorf wurde auch als &amp;#039;&amp;#039;Ullersdorf&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet und im Dreißigjährigen Krieg zerstört. An dessen Stelle entstand um eine Glashütte nach 1661 das [[Radosno|Dorf Freudenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1483 wurde die Freudenburg, die ein Raubritternest geworden war, vom Schweidnitzer [[Landeshauptmann]] [[Georg von Stein]] zerstört und, da sie keine strategische Bedeutung mehr hatte, nicht wieder aufgebaut. Teile des Turms und des Mauerwerks sind noch erhalten. Der Burgbezirk der Freudenburg ging 1497 zusammen mit der Herrschaft Fürstenstein und dem Hornschloss als Pfandbesitz an den böhmischen Kanzler Johann von Schellenberg (&amp;#039;&amp;#039;Hanuš z Šelndorfu a Hornšperka&amp;#039;&amp;#039;) und 1605 in erblichen Besitz an Conrad [[Hochberg (Adelsgeschlecht)|von Hochberg]] (&amp;#039;&amp;#039;Hoberg; Hohberg&amp;#039;&amp;#039;) über. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Ruine der Freudenburg ein beliebtes Ausflugsziel für Kurgäste aus Görbersdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 104–105.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dehio-Handbuch]] der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München u. a. 2005, ISBN 3-422-03109-X, S. 595.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Radosno Castle|Burg Radosno}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://dolny-slask.org.pl/539373,Sokolowsko,Zamek_Radosno_ruiny.html Historische und aktuelle Aufnahmen]&lt;br /&gt;
*[http://www.boehm-chronik.com/geschichteschwarzwaldau/teil2.pdf Zum Burgbezirk der Freudenburg gehörende Dörfer] (PDF-Datei; 20&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
*[http://www.boehm-chronik.com/grundherrschaft/friedland2.htm Burgbezirk Freudenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Polen|Radosno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Radosno]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1250]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Mieroszów]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Radosno]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WWvH</name></author>
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