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	<title>Burg Pottenstein - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-04-30T15:39:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Halbgeviertstrich, Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Siehe auch: [[Burg Potštejn]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Burgberg Pottenstein, 2.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Burg Pottenstein – Gesamtansicht aus südlicher Richtung&lt;br /&gt;
|Alternativname = &lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = zwischen den Jahren 1057 und 1070&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Spornlage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Teilweise erhalten&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = Edelfreie, später bischöflich-Bambergische Amtsburg&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche = &lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = &lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Pottenstein (Oberfranken)|Pottenstein]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.769939&lt;br /&gt;
|Längengrad = 11.408129&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 410&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftbild der Burg Pottenstein.jpg|mini|300x300px|Luftbild der Burg Pottenstein aus südlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Pottenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der ältesten [[Burg]]en der [[Fränkische Schweiz|Fränkischen Schweiz]] und beherbergt ein [[Burgmuseum]]. Sie erhebt sich auf einem Felsen über der gleichnamigen Stadt [[Pottenstein (Oberfranken)|Pottenstein]] im [[Oberfranken|oberfränkischen]] [[Landkreis Bayreuth]] in [[Bayern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg und das Burgmuseum sind gegen Eintrittsgebühr zu besichtigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die [[Spornburg]] befindet sich im [[Naturpark Fränkische Schweiz-Frankenjura]] auf ungefähr 410&amp;amp;nbsp;Meter Höhe auf einem nach Westen vorgeschobenen Bergsporn zwischen den Tälern der [[Püttlach (Fluss)|Püttlach]] und des Weihersbaches, unmittelbar südöstlich über der Stadt Pottenstein, etwa 22&amp;amp;nbsp;Kilometer südwestlich von [[Bayreuth]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe befinden sich noch weitere Burgen: westlich die [[Burg Gößweinstein]], die [[Burg Kohlstein]] und die beiden Burgruinen in [[Tüchersfeld]], östlich die [[Burgruine Hollenberg]] und die Burgställe [[Burgstall Wartberg (Kosbrunn)|Wartberg]] und [[Burgstall Böheimstein|Böheimstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Felsburg der Burg Pottenstein ist vom [[Bayerisches Landesamt für Umwelt|Bayerischen Landesamt für Umwelt]] als bedeutendes [[Geotop]] (Geotop-Nummer: 472R157) ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Geotope im Landkreis Bayreuth}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte der Burg ==&lt;br /&gt;
=== Die Gründung der Burg Pottenstein ===&lt;br /&gt;
Der Ort Pottenstein war um das Jahr 1050 im Besitz des [[Markgraf]]en [[Otto III. (Schwaben)|Otto von Schweinfurt]] und kam nach seinem Tode im Jahr 1057 an seine dritte Tochter Judith.&lt;br /&gt;
Judith war in ihrer ersten Ehe mit [[Herzog]] [[Konrad I. (Bayern)|Kuno von Bayern]] verheiratet. Nachdem Kuno 1055 gestorben war, heiratete Judith um das Jahr 1057 [[Boto von Pottenstein|Boto]], den jüngeren Bruder des Pfalzgrafen [[Aribo II.]] aus dem [[edelfrei]]en Geschlecht der [[Aribonen]]. Er nannte sich 1070 &amp;#039;&amp;#039;comes de Potensteine&amp;#039;&amp;#039;, also Graf von Pottenstein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fraenkische-schweiz.com/detail/id=5f57732c5f7f9b38066ef01b |titel=Burg Pottenstein |hrsg=Tourismuszentrale Fränkische Schweiz |sprache=de-de |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Boto erbaute die Burg, die seinen Namen trägt (Stein des Boto), zwischen 1057 und 1070.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://die-fraenkische-schweiz.com/HOME/Fraenkische-Schweiz/Burg-Pottenstein/ |titel=Fränkische Schweiz - Burg Pottenstein |werk=Die-Fraenkische-Schweiz.com |sprache=de |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Burg Pottenstein diente vermutlich ursprünglich zur Sicherung des Gebietes zwischen [[Main|Obermain]] und [[Pegnitz (Stadt)|Pegnitz]] nach Südosten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Gründung der Burg durch König [[Konrad I. (Ostfrankenreich)|Konrad&amp;amp;nbsp;I.]] schon in den Jahren um 918 gibt es keine eindeutigen urkundlichen Nachweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die bischöflich-bambergische Amtsburg ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pottenstein ca 1840 001.jpg|mini|links|Burg Pottenstein aus nordwestlicher Richtung, Lithografie (um 1840) von Theodor Rothbarth nach einer Zeichnung von Carl Käppel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Pottenstein.jpg|mini|Burg Pottenstein aus nördlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Pottenstein TRS 030524 029.jpg|mini|Burg Pottenstein aus südlicher Richtung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Pottenstein 02.jpg|mini|Burg Pottenstein aus östlicher Richtung (Naturschutzgebiet)]]&lt;br /&gt;
Boto und Judith hatten eine Tochter Adelheid.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christa Pöppelmann |url=http://christa-poeppelmann.de/willkommen/stammbaum/grandorf/hinrik1/hinrik2/johan1/hinderich/johan2/joheinrich1/johan3/johan4/bheinrich/ghlangwege/jal/heinrich-poeppelmann/gerlach/melis/meroy/wesemael/breda/namur/limburg/pottenstein/ |titel=Adelheid von Pottenstein – Christa Pöppelmann |sprache=de-DE |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Judith starb bereits 1066, Boto im Jahr 1104 ohne männlichen Erben und wurde im [[Kloster Theres]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg befand sich nicht unter den Erwerbungen von [[Otto von Bamberg|Otto&amp;amp;nbsp;I., dem Heiligen]], ab 1102 Bischof von Bamberg, sondern wurde vor dem Tod Bothos (1104) dem [[Erzbistum Bamberg|Bistum Bamberg]] übergeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Burg war in den Jahren um 1118 und 1121 Aufenthaltsort von Bischof Otto I.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1114 und 1365 sind als Eigentümer eine bischöflich-bambergische Ministerialenfamilie mit 24 Mitgliedern nachgewiesen, die sich auch nach der Burg benannte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Der älteste bekannte Angehörige des Geschlechtes war Wezelo von Pottenstein um das Jahr 1121; 1169 wird Rapoto von Pottenstein genannt. Ihm folgte Erchenbert oder Erchenbrecht von Pottenstein von 1185 bis 1221. Er war auch ab etwa 1207 bischöflich-bambergischer [[Truchsess (Hofamt)|Truchsess]]. Auch sein Bruder Heinrich nannte sich von Pottenstein. Es folgten noch weitere Mitglieder des Geschlechtes, unter anderem Konrad von Pottenstein zwischen 1240 und 1248. Er war ab 1242 Dom[[kanoniker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1228 diente die Burg Pottenstein der [[Elisabeth von Thüringen|Heiligen Elisabeth]], [[Landgraf|Landgräfin]] von [[Geschichte Thüringens|Thüringen]], für einige Wochen als Aufenthaltsort.&amp;lt;ref&amp;gt;Gert Rückel: &amp;#039;&amp;#039;Die heilige Elisabeth auf Burg Pottenstein&amp;#039;&amp;#039; in: Heimatkurier 4/2008 des [[Nordbayerischer Kurier|Nordbayerischen Kuriers]], S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den Jahren 1323/1327 und 1348 wurde die Burg Sitz eines bambergischen [[Amt (Verwaltungsgliederung)|Amtes]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; 1348 war ein Gebhard Storo [[Amtmann]] in Pottenstein.&lt;br /&gt;
Pottenstein war Zentrum eines ausgedehnten [[Blutgerichtsbarkeit|Hochgerichtssprengels]].&lt;br /&gt;
Der Amtsbereich Pottenstein vergrößerte sich durch die Einverleibung kleinerer bischöflicher Ämter, 1492 des Amtes [[Tüchersfeld]], 1594 des Amtes [[Burgruine Leienfels|Leienfels]] und zwischen 1628 und 1636 des Amtes [[Burg Gößweinstein|Gößweinstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Anfang des 14. Jahrhunderts wurde die Burg von einem [[Vogt]] verwaltet, er hatte seinen Sitz im Vogteihaus in der Unterburg.&lt;br /&gt;
Dieses Vogteihaus wurde 1728 und 1743 als „alte Vogtei“ bezeichnet, der Vogt zog wohl 1728 in ein Gebäude in der Stadt, spätestens 1748 bezog er das Vogthaus, das 1745 gekauft und 1748/1749 umgebaut worden war. Als Grund wurde der beschwerliche Anstieg zum Bergschloss angegeben.&lt;br /&gt;
Einer der bekannten adligen Vögte war Walter von [[Burgruine Streitberg|Streitberg]] 1332, die späteren Vögte, die Ende des 16. Jahrhunderts auftraten, waren bürgerlichen [[Ständeordnung|Standes]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1500 nannten sich die Amtleute [[Pfleger (Mittelalter)|Pfleger]], sie hatten ihren Sitz in der sogenannten [[Kemenate]] in der Oberburg. 1750 zog der Pfleger von der Burg ebenfalls in das Vogthaus in der Stadt. Die obere Burg wurde als Amtssitz aufgegeben und diente als Getreideschüttboden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegerische Ereignisse ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Pottenstein 1840 002.jpg|mini|links|Burg Pottenstein aus nordwestlicher Richtung, Stahlstich (1840) von [[Henry Winkles]]]]&lt;br /&gt;
Während der erbitterten Kämpfe 1125 zwischen König [[Lothar III. (HRR)|Lothar&amp;amp;nbsp;III.]] und dem [[Staufer|staufischen]] [[Gegenkönig]] [[Konrad III. (HRR)|Konrad&amp;amp;nbsp;III.]] wurde die Stadt Pottenstein ein Raub der Flammen. Die Burg blieb verschont.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkrieg]] 1525 wurde sie durch ihre räumliche Nähe zu Ort und Stadtpfarrkirche verschont, aus Angst, dass herabstürzende und brennende Trümmer auch Häuser in der darunterliegenden Stadt beschädigen könnten. Außerdem wären die Bauern damit ohne Schutz gegen die Truppen der Pfalz- und Markgrafen sowie die der Stadt [[Nürnberg]] geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwere Zerstörungen brachte der [[Zweiter Markgrafenkrieg|Zweite Bundesständische Krieg]], in dem [[Albrecht II. Alcibiades|Albrecht Alcibiades]], Markgraf von [[Fürstentum Bayreuth|Brandenburg-Kulmbach]] und [[Bayreuth]] zahlreiche Raubzüge und Plünderungen unternahm, die zur Zerstörung vieler Orte und Burgen im [[Heiliges Römisches Reich|Reich]], insbesondere in Franken, führten.&lt;br /&gt;
Die Burg Pottenstein wurde am 18.&amp;amp;nbsp;Mai 1553 von markgräflichen Truppen beschossen und beschädigt. Dabei wurde neben Schäden am Palas und an der Zehntscheune die [[Burgkapelle|Kapelle]] auf der Oberburg zerstört, sie wurde nach 1553 nicht mehr genannt.&lt;br /&gt;
Die Schadenssumme von 20.000 [[Gulden]] zeigt, dass nicht nur die Vorburg erobert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] scheiterte 1634 ein Überfall des schwedischen [[Oberst]]en Cratz auf die Burg. Der Volksmund hat bewahrt, dass ein Trompeter, der vorgab, von den kaiserlichen Truppen abgesandt worden zu sein, vor der Burg erschien. Man ließ ihn über die [[Zugbrücke]] ein, als man aber bemerkte, dass außen Feinde warteten, zog man die Zugbrücke schleunigst hoch. Der gefangene Trompeter wurde nach seiner Bekehrung zum katholischen Glauben hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Spanischer Erbfolgekrieg|Spanischen Erbfolgekrieges]] wurde 1703/1704 eine [[Garnison]] in die Burg verlegt, sie war noch 1708 und 1712 von den Soldaten besetzt. 1703 wurde in den schon baufälligen [[Bergfried]] ein Backofen für die Garnison eingebaut. Aus späterer Zeit sind keine kriegerischen Ereignisse um die Burg Pottenstein mehr gemeldet. Nach dem Stadtbrand des Jahres 1736 verwendeten die Pottensteiner Bürger die Steine des Turms für den Wiederaufbau ihrer Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BeaPsS&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Brauch erinnert an Pottensteins schwerste Stunden&amp;#039;&amp;#039; in: Nordbayerischer Kurier vom 22. September 2023, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkauf der Burg an privat ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg-Pottenstein,Alte-Ansicht2.JPG|mini|Stadt und Burg Pottenstein aus nördlicher Richtung, nach einem Ölgemälde von Sebastian Förtsch aus dem Jahr 1802]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Burg Pottenstein IMG 2221.jpg|mini|Torseite der Burg]]&lt;br /&gt;
Nach dem Übergang des Bistums 1803 an das neu gegründete Königreich Bayern während der [[Säkularisation in Bayern|Säkularisation]] verfiel die Burg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahr 1878 kam sie in den Besitz des [[Nürnberg]]er Apothekers Heinrich Kleemann, dem die Erhaltung der zu dieser Zeit ruinösen und vom Abriss bedrohten Burg zu verdanken ist. Nach seinem Tod im Jahre 1890 verkaufte seine Witwe die als Sommersitz genutzte&amp;lt;ref name=&amp;quot;BeaPsS&amp;quot; /&amp;gt; Burg im Jahr 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1918 wurde die Burg Pottenstein vom Vater des 2006 verstorbenen Burgherren Winzelo [[Freiherr]] [[Wintzingerode (Adelsgeschlecht)|von Wintzingerode]] mit Stammsitz auf der [[Burg Bodenstein]] in [[Thüringen]] erworben. Das Lebenswerk Winzelos und seiner Frau Helga war der Aufbau des Museums und die laufende Renovierung der Burganlage. Die Burg ist noch im Besitz der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg ist heute ein von privater Hand geführtes und bewohntes Museum, in dem vor- und frühgeschichtliche Objekte, eine Waffensammlung, Bücher, [[Autograph]]en und drei als Ensemble eingerichtete Schauräume zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Aufenthalt der heiligen Elisabeth im Jahr 1227–1228 erinnert das als Gedenkzimmer eingerichtete Elisabethzimmer im ehemaligen [[Wohnturm]], dem Westteil des [[Palas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zugänglich sind das obere Hauptgebäude ([[Rittersaal]], Roter Salon, Elisabethzimmer), Reste des ehemaligen [[Bergfried]]s, das Brunnenhaus (Porzellan, Glas, Keramik und volkskundliche Objekte) und die [[Zehntscheune]] (mit [[Zehnt]]wesenausstellung, einer Ausstellung zur neueren Geschichte der [[Burg]], eine kleine Ausstellung über das Leben des Boto von Kärnten, Gründer von Siedlung und Burg Pottenstein. Seit 2007 befindet sich die 34-teilige Ausstellung zu Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen dort dauerhaft).&lt;br /&gt;
Neben dem Eindruck einer gut erhaltenen Burganlage des 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit [[mittelalter]]licher Substanz bietet sich dem Besucher im Burggarten ein Ausblick über Stadt und Landschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mord auf der Burg ===&lt;br /&gt;
Am 2. April 1866 erschlug der gerade aus dem [[Justizvollzugsanstalt St. Georgen-Bayreuth|Gefängnis Bayreuth]] entlassene Max Söhnlein mit einer Breithaue die Ehefrau des Schlosswärters in Gegenwart ihres Kleinkinds. Max Söhnlein war der Sohn eines früheren Schlosswärters und beging den [[Raubmord]] zur Verdeckung einer Straftat. Er wollte Kleidung und Geld stehlen, als er merkte, dass seine Eltern nicht mehr auf der Burg wohnten. Er wurde kurz darauf in [[Pegnitz (Stadt)|Pegnitz]] verhaftet und am 7. Mai 1866 vom [[Schwurgericht]] in Bayreuth zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Aufgrund seiner Jugend – er war erst 20 Jahre alt – konnte die sonst übliche [[Todesstrafe]] nicht verhängt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Margit Freifrau von Wintzingerode: Das Zehntwesen im Hochstift Bamberg und Amt Pottenstein vom 15. bis 19. Jahrhundert. Selbstverlag Pottenstein 1990&lt;br /&gt;
* Dies.: Zur neueren Geschichte der Burg Pottenstein. Selbstverlag Pottenstein 2001&lt;br /&gt;
* Dies.: Beiträge zur Geschichte 1070–2020. Selbstverlag 2021&lt;br /&gt;
* Dies.: Burg Pottenstein. (Führer durch die Burganlage und ihre Geschichte). Selbstverlag 2024&lt;br /&gt;
* Kai Kellermann: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Gärten in der Fränkischen Schweiz – Eine Spurensuche&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Palm &amp;amp; Enke, Erlangen und Jena 2008, ISBN 978-3-7896-0683-0, S. 154–163.&lt;br /&gt;
* Rüdiger Bauriedel, Ruprecht Konrad-Röder: &amp;#039;&amp;#039;Mittelalterliche Befestigungen und niederadelige Ansitze im Landkreis Bayreuth&amp;#039;&amp;#039;. Ellwanger Druck und Verlag, Bayreuth 2007, ISBN 978-3-925361-63-0, S. 138.&lt;br /&gt;
* [[Ursula Pfistermeister]]: &amp;#039;&amp;#039;Wehrhaftes Franken – Band 3: Burgen, Kirchenburgen, Stadtmauern um Bamberg, Bayreuth und Coburg&amp;#039;&amp;#039;, Fachverlag Hans Carl GmbH, Nürnberg 2002, ISBN 3-418-00387-7, S. 100–102.&lt;br /&gt;
* Toni Eckert, Susanne Fischer, Renate Freitag, Rainer Hofmann, Walter Tausendpfund: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen der Fränkischen Schweiz: Ein Kulturführer&amp;#039;&amp;#039;. Gürtler Druck, Forchheim 1997, ISBN 3-9803276-5-5, S. 115–120.&lt;br /&gt;
* [[Björn-Uwe Abels]], Joachim Zeune, u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Führer zu archäologischen Denkmälern in Deutschland, Band 20: Fränkische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Konrad Theiss Verlag GmbH und Co., Stuttgart 1990, ISBN 3-8062-0586-8, S. 213–215.&lt;br /&gt;
* Gustav Voit, Walter Rüfer: &amp;#039;&amp;#039;Eine Burgenreise durch die Fränkische Schweiz&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Palm und Enke, Erlangen 1984, ISBN 3-7896-0064-4, S. 142–145.&lt;br /&gt;
* [[Hellmut Kunstmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz&amp;#039;&amp;#039;. Kommissionsverlag Ferdinand Schöningh, Würzburg 1965, S. 324–343.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Pottenstein}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4647739-1}}&lt;br /&gt;
* Burg Pottenstein auf der Seite [http://www.burgenwelt.de/ Burgenwelt.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.burgpottenstein.de/ Homepage der Burg Pottenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.foracheim.de/cms.php?cmspid=114 Foracheim: Geschichte und Bilder von Burg Pottenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.pottenstein.de/ Homepage von Pottenstein]&lt;br /&gt;
* [https://www.hdbg.eu/burgen/burgen_suche-burgen_detail.php?id=brn-0091 Burg Pottenstein] auf der Homepage des Hauses der Bayerischen Geschichte (Pläne, Geschichte, Baugeschichte, Baubestand)&lt;br /&gt;
* {{Burgrekonstruktion|221|im mittelalterlichen Zustand}} → [https://jimdo-storage.global.ssl.fastly.net/file/a273554d-896f-4f81-b0f4-156dc1569810/Burgen%20Bayerns.pdf PDF] Seite 46&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geotop&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.umweltatlas.bayern.de/mapapps/resources/reports/sb_geotope/generateBericht.pdf?additionallayerfieldvalue=472R157 Bayerisches Landesamt für Umwelt, Geotop &amp;#039;&amp;#039;Felsburg Burg Pottenstein&amp;#039;&amp;#039;] (abgerufen am 12. Oktober 2017).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Bayreuth}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4647739-1|VIAF=247392787}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Pottenstein, Burg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Landkreis Bayreuth]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Oberfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Felsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Pottenstein (Oberfranken)|Burg Pottenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Pottenstein (Oberfranken)|Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fränkische Schweiz|Burg Pottenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wintzingerode (Adelsgeschlecht)|Burg Pottenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgen- und Festungsmuseum|Burg Pottenstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Waffensammlung|Burg Pottenstein]]&lt;/div&gt;</summary>
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