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	<title>Burg Peperburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:14:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Peperburg&amp;diff=469242&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ath: HC: Ergänze Kategorie:Baudenkmal in Lennestadt</title>
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		<updated>2025-10-11T09:14:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Baudenkmal_in_Lennestadt&quot; title=&quot;Kategorie:Baudenkmal in Lennestadt&quot;&gt;Kategorie:Baudenkmal in Lennestadt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name = Ruine Peperburg&lt;br /&gt;
|Bild = Peperburg Modell.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Modell der Peperburg ([[Museum der Stadt Lennestadt]])&lt;br /&gt;
|Alternativname = Burg Gevore&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12./13. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Ortslage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = [[Ruine]]&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung =&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale = Bruchstein&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Lennestadt]]-[[Grevenbrück]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 51/08/35.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad = 008/00/39.7/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-NW&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 293&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NHN&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peperburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Pepperburg&amp;#039;&amp;#039;, früher &amp;#039;&amp;#039;Burg Gevore&amp;#039;&amp;#039;) ist die [[Ruine]] einer [[Höhenburg]] auf {{Höhe|293|DE-NN|link=true}} im Ortsteil [[Grevenbrück]] (früher: &amp;#039;&amp;#039;Förde&amp;#039;&amp;#039;) der Stadt [[Lennestadt]] im [[Kreis Olpe]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Peperburg-6.jpg|mini|Blick nach Norden über den Burggraben zur ehemaligen Hauptburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Burganlage liegt auf einem südöstlichen Spornzug des dicht bewaldeten Berges &amp;#039;&amp;#039;Breiter Hagen&amp;#039;&amp;#039;, der dort als [[Naturschutzgebiet Breiter Hagen (Lennestadt)|Naturschutzgebiet Breiter Hagen]] ausgewiesen ist. Nördlich befindet sich der Zusammenfluss von [[Veischede]] und [[Lenne (Ruhr)|Lenne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bei der Burg handelt es sich um den Stammsitz der &amp;#039;&amp;#039;Edelherren&amp;#039;&amp;#039; [[Edelherren von Bilstein|&amp;#039;&amp;#039;von Gevore&amp;#039;&amp;#039;]], die damals auch &amp;#039;&amp;#039;Burg Gevore&amp;#039;&amp;#039; genannt wurde. Sie liegt in der Nähe der Lenne[[furt]], durch die [[Heidenstraße]] und Römerweg führten. Die Burg wurde seit der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts genutzt und auch nach dem Umzug ihrer Besitzer auf die [[Burg Bilstein (Lennestadt)|Burg Bilstein]] bis Ende des 13. Jahrhunderts bewohnt. Der Hauptteil wurde im 19. Jahrhundert bei Steinbrucharbeiten zerstört. Heute sind nur noch die Grundmauern des südlichen Burgteils erhalten. Der ehemalige Steinbruchbereich zählt zu der Auswahl von 43 Orten in Südwestfalen, die im März 2019 von Vertretern des Sauerland-Tourismus auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin als besonders beliebte Wanderziele (Seelenorte) vorgestellt worden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. auch Beitrag Eine Reise zu sich selbst, Westfalenpost, Zeitung für den Kreis Olpe, Ausgabe vom 6. März 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 12. und 13. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Aus Gebietsteilen der [[Grafen von Werl]] und der [[Pfalzgraf bei Rhein|Rheinischen Pfalzgrafen]] entstand im südlichen [[Sauerland]] eine neue Grafschaft. Ursprünglich gehörte sie den &amp;#039;&amp;#039;[[Rüdenberg (Adelsgeschlecht)|Herren von Rüdenberg]]&amp;#039;&amp;#039;, die sie den &amp;#039;&amp;#039;Herren von Gevore&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;von Bilstein&amp;#039;&amp;#039;) verlehnten. Der Verwaltungs- und Herrensitz der Grafschaft war die &amp;#039;&amp;#039;Burg Gevore.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ursprüngliche Größe der Kernburg ist unbekannt, sie muss aber zumindest eine dreifache Ausdehnung des heute erhaltenen Areals gehabt haben. Die [[Kernburg]] war von einer zwei Meter breiten [[Ringmauer]] umschlossen. Vorgelagert war ein in den Felsen eingetiefter, 14 Meter breiter [[Burggraben]]. Die im Inneren an die Ringmauer angeschlossenen Bauten sind mehrfach umgebaute Wirtschaftsgebäude und Türme, die erst in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts errichtet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Urkunde, die von einem Burgherrn &amp;#039;&amp;#039;Henricus nobilis de gevore&amp;#039;&amp;#039; berichtet, datiert aus dem Jahr 1141. &amp;#039;&amp;#039;Heinrich I. von Gevore&amp;#039;&amp;#039; († 1172) war mit der Tochter des Grafen &amp;#039;&amp;#039;Konrad von Rüdenberg&amp;#039;&amp;#039; verheiratet, der sich im [[Zweiter Kreuzzug|Zweiten Kreuzzug]] ausgezeichnet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1172 bis 1220 wird &amp;#039;&amp;#039;[[Heinrich II. von Gevore]]&amp;#039;&amp;#039; in zahlreichen Urkunden genannt, ein Sohn &amp;#039;&amp;#039;Heinrichs I. von Gevore&amp;#039;&amp;#039;. Er war verheiratet mit &amp;#039;&amp;#039;Irmgard von Arnsberg&amp;#039;&amp;#039;, einer Tochter des Grafen [[Heinrich I. (Arnsberg)|Heinrich I. von Arnsberg]] und seiner Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Emmengard von [[Burg Freusburg|Freusberg]]&amp;#039;&amp;#039;. Er wird häufig in Verbindung mit den [[Westphalen (Adelsgeschlecht)|Grafen von Westphalen]], den Edelherren von Rüdenberg und dem [[Erzbistum Köln|Erzbischof von Köln]] genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Boerger, 1946, Tausend Jahre Förde, S. 125&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1220 scheint &amp;#039;&amp;#039;Dietrich von [[Grevenbrück|Förde]]&amp;#039;&amp;#039; seinen Wohnsitz nach [[Burg Bilstein (Lennestadt)|Burg Bilstein]] verlegt zu haben. Auf der Peperburg verblieb ein [[Oheim]] desselben, &amp;#039;&amp;#039;Bernhard von Förde&amp;#039;&amp;#039;, der mit der Tochter des Vogts &amp;#039;&amp;#039;Reimbold [[Grafschaft (Adelsgeschlecht)|von Grafschaft]]&amp;#039;&amp;#039; zwei Söhne hatte: &amp;#039;&amp;#039;Dietrich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Reimbold von Förde&amp;#039;&amp;#039; (1220 in einer [[Geseke]]r Urkunde erwähnt). Von Reimbold von Förde und einer Erbtochter des Vogts &amp;#039;&amp;#039;Widekind von Hundem&amp;#039;&amp;#039; scheinen die &amp;#039;&amp;#039;[[Bruch (Adelsgeschlecht)|Herren von Hundem]] genannt Pepersack&amp;#039;&amp;#039; abzustammen, deren Stammreihe mit den seit 1292 nachweisbaren Brüdern &amp;#039;&amp;#039;Widekind&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Reimbold Pepersack&amp;#039;&amp;#039; beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 14. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Anfang 1352 begann eine neue Fehde zwischen Graf [[Engelbert III. von der Mark]] mit Graf [[Gottfried IV. (Arnsberg)|Gottfried IV. von Arnsberg]], in der Vorgenannter Ansprüche auf [[Bad Fredeburg|Fredeburg]] geltend machte. Daraufhin befestigte Gottfried IV. die Burg Gevore im Jahr 1354 wieder. Das behagte vermutlich Engelbert III. nicht, und er zerstörte die Burg Gevore im Jahr 1355.&amp;lt;ref&amp;gt;Der Streit um Südwestfalen im Spätmittelalter, S. 145&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die &amp;#039;&amp;#039;Herrschaft Bilstein&amp;#039;&amp;#039; an die [[Haus Mark (Adelsgeschlecht)|Grafen von der Mark]] gelangte, trieben diese die &amp;#039;&amp;#039;Herren von Pepersack&amp;#039;&amp;#039; weiter in die Verarmung. Ihre Macht im Gebiet an der Lenne war gebrochen, und sie verkauften nach und nach ihre restlichen Besitzungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1381 und 1402 bezeugte &amp;#039;&amp;#039;Johan Pepersack&amp;#039;&amp;#039; den Verkauf der Hälfte der &amp;#039;&amp;#039;Freigrafschaft Hundem&amp;#039;&amp;#039; an die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich [[Vogt von Elspe]]&amp;#039;&amp;#039; durch &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Ole&amp;#039;&amp;#039;. Die Herren von Rüdenberg hatten anscheinend die Zweiglinie von Hundem vorher mit der Peperburg und einem Teil seines Eigentums belehnt&amp;lt;ref&amp;gt;Brüning, Ole, S. 49 u. 25&amp;lt;/ref&amp;gt;: 1384 verkaufen die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Conrad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Hinrik von Rüdenberg&amp;#039;&amp;#039;, Söhne des &amp;#039;&amp;#039;Goswin&amp;#039;&amp;#039;, ihr gesamtes lehnbares Eigentum an der Freigrafschaft Hundem an &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Vogt von Elspe&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann [[Plettenberg (Adelsgeschlecht)|von Plettenberg]] genannt Hedemolen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gräflich Plettenbergsches Archiv Heeren, Archivteil Bamenohl, Urkunden, Dr. Diestelkamp 13.   13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;. Die bisherigen Lehensträger, darunter &amp;#039;&amp;#039;Hinrik [[Drolshagen (Adelsgeschlecht)|von Drolshagen]]&amp;#039;&amp;#039; und „de Pepersecke“ werden an die Käufer verwiesen. Zeugen: Ritter &amp;#039;&amp;#039;Konrad [[Wrede (westfälisches Adelsgeschlecht)|der Vrede]]&amp;#039;&amp;#039;, Knappe &amp;#039;&amp;#039;Godert [[Hanxleden (Adelsgeschlecht)|von Hanxleden]]&amp;#039;&amp;#039;. Damit wechselte der Besitz der Freigrafschaft Hundem, jedoch blieben die Herren von Pepersack und auch Hinrik von Drolshagen, der möglicherweise sein Amtmann war, noch in ihren Ämtern. Erst 1385 in &amp;#039;&amp;#039;vigilia nativitatis b. Joannis Baptiste&amp;#039;&amp;#039; (VI. 23) entlassen die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Konrad&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich von Rüdenberg&amp;#039;&amp;#039; den &amp;#039;&amp;#039;Heinrich [[Heygen (Adelsgeschlecht)|von Heygen]]&amp;#039;&amp;#039;, welcher vermutlich der Nachfolger des vorgenannten Amtmanns war, und &amp;#039;&amp;#039;Wilm Pepersack&amp;#039;&amp;#039;, welche die Grafschaft Hundem von ihnen zu Lehen empfangen hatten, ihrer Eide und weisen sie zur neuen Belehnung an &amp;#039;&amp;#039;Johann von Plettenbert anders genannt Heydemolle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm von Elsepe, Voget genannt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;i.b. S. 90&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dieser Entlassung waren beide, von Heygen und Pepersack, ihrer Ämter in der Freigrafschaft entledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus zahlreichen Besitzveränderungen ist ersichtlich, dass die Familie immer mehr verarmte und die politische Wende gegen die von Pepersack eingeleitet war. Sogar der Pfalzgraf [[Ruprecht II. (Pfalz)|Ruprecht II.]] sicherte sich durch einen Vertrag 1395 das [[Haus Bamenohl]] als [[Öffnungsrecht|Offenhaus]] und tat gleiches mit den Vögten von Elspe, Heydenreich von Heygen und Heinrich von [[Dünschede|Duseschuren]] über die [[Burg Borghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dünschede, Heimatgeschichtliche Beiträge zu einem alten Kirchspiel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 15. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die erbberechtigte Tochter &amp;#039;&amp;#039;Alheid von Hundemen gen. Pepersack zu Pepperburg&amp;#039;&amp;#039; heiratete 1432 den &amp;#039;&amp;#039;Fr. Wilm Vogt von Elspe&amp;#039;&amp;#039;. Sie wohnte der Urkunde nach noch auf der Peperburg und siedelte später auf die nur einen Kilometer entfernte [[Burg Borghausen]] über. Aus dieser Ehe stammten die Kinder &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm, Cord und Godert&amp;#039;&amp;#039; welche sich daher &amp;#039;&amp;#039;Vogt von Elspe gen. Pepersack&amp;#039;&amp;#039; nennen. Diese Linie der Vögte von Elspe wohnten damals zu [[Borghausen (Attendorn)|Borghausen]].&amp;lt;ref&amp;gt; Dünschede heimatgeschichtliche Beiträge&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Schatzkammer-2.jpg|mini|Buntmetallplatte von der Ruine der Peperburg im [[Museum der Stadt Lennestadt]]]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1454 geben die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Herman van Hundem gt. Pepersecke&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Katharine&amp;#039;&amp;#039;, Tochter des &amp;#039;&amp;#039;Herman&amp;#039;&amp;#039;, bei ihrer Heirat mit &amp;#039;&amp;#039;Johan [[Bonslede|van Bonslede]]&amp;#039;&amp;#039; alle ihre Lehen zum [[Brautschatz]], nämlich den Hof zu [[Altenhundem]], das Gut zu [[Hofolpe]], das Gütchen zu Vore „bey der bruggen dat Ploichysern is, den lutgen Kuberge, den dey Heyschoten empfangen hat, die Stede des Hans Saut zu Hundem“, ein Gut zum &amp;#039;&amp;#039;Heimersberge&amp;#039;&amp;#039;, wo &amp;#039;&amp;#039;Johannes Man [[Schnellenberg (Adelsgeschlecht)|von Snellenberg]]&amp;#039;&amp;#039;…, ein Gut zu Altenhundem, wo &amp;#039;&amp;#039;Hesek&amp;#039;&amp;#039; wohnt, ein Gut zu &amp;#039;&amp;#039;[[Obermelbecke|Overen Melbecke]]&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Johan van der Broike&amp;#039;&amp;#039; empfangen, den Hof &amp;#039;&amp;#039;zu Dypenbeke&amp;#039;&amp;#039;, den &amp;#039;&amp;#039;Ernst und Herman van Snellenberg&amp;#039;&amp;#039; empfangen haben, und noch ein Gut &amp;#039;&amp;#039;zu Dypenbeke&amp;#039;&amp;#039;, das &amp;#039;&amp;#039;Hennecke van Hanxleden&amp;#039;&amp;#039; empfangen soll. Grund war, dass die laut Ehevertrag vereinbarte [[Mitgift|Aussteuer]] der Katharina nicht vollzogen werden konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;HSO 37,1959,S161, A.K. Hömberg Adelssitze, Rittergüter Heft 10 sowie Inventar des Urkundenarchiv der Fürsten von Hatzfeld-Wildenburg zu Schönstein/Sieg, Band 1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 16. und 17. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Die Eigentumsrechte des Bamenohler Kotten gingen von den &amp;#039;&amp;#039;Pepersäcken&amp;#039;&amp;#039; über an die &amp;#039;&amp;#039;von Plettenberg&amp;#039;&amp;#039; und an die &amp;#039;&amp;#039;Vögte von Elspe&amp;#039;&amp;#039;. 1694 heißt es in der Delineatio des [[Caspar Christian Vogt von Elspe]], Herr zu [[Siedlinghausen]] und [[Brunskappel|Brunscapell]], von der Peperburg: &amp;#039;&amp;#039;olim sed. dom. de Pepersack, diruta&amp;#039;&amp;#039; (einst Wohnsitz der Pepersäcke, jetzt dem Erdboden gleich).&amp;lt;ref&amp;gt; Seib. Q. 130 und Pickertsche Sammlung&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archäologischer Befund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Peperburg-2.jpg|mini|links|Im Mauerwerk eingearbeitete Treppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie aus den Grabungsberichten der Archäologen hervorgeht, besteht die Burgruine aus mindestens vier Bauphasen mit teilweise gut erkennbaren Brandbildern. Das bedeutet, dass die Burg mehrmals zerstört und wieder aufgebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lukanow, S. Die Burg Förde Peperburg bei Grevenbrück&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Kernburg ist, wie die archäologischen Ausgrabungen gezeigt haben, nur noch zu einem Drittel erhalten. Die verbliebenen Mauer- und Gebäudereste sind vermutlich der jüngsten Ausbauphase zuzurechnen. Alle Bauteile und Gebäude wie Mauern und Türme sind mehrfach um- und überbaut worden. Der freistehende noch im Mauerwerk erkennbare Turm ist vermutlich nicht der Bergfried gewesen und in die Mitte des 12. Jahrhunderts einzuordnen. Der älteste Burgbereich ist wohl den Steinbrucharbeiten des 19. Jahrhunderts zum Opfer gefallen. Die Nutzung des erhaltenen Teils der Kernburg konnte anhand von Keramikauswertungen bis in das letzte Viertel des 13. Jahrhunderts wahrscheinlich gemacht werden. Der archäologische Befund der obersten Schicht des erhaltenen Teils der Peperburg lässt vermuten, dass diese ohne vorangegangene Zerstörung verlassen worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ergrabenen Mauern wurden befestigt, teilweise ergänzt und in dem Zustand belassen, auch wenn damit Mauern nebeneinander erscheinen, die ursprünglich nicht zur gleichen Zeit existierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Joseph Brill: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Pfarrei Elspe&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt F. H. Ruegenberg, Elspe 1948.&lt;br /&gt;
* Joseph Boerger: &amp;#039;&amp;#039;Tausend Jahre Förde-Grevenbrück&amp;#039;&amp;#039;. Verlagsanstalt F. H. Ruegenberg, Elspe 1946.&lt;br /&gt;
* [[Jens Friedhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Sauerland und Siegerland. Theiss Burgenführer&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben von [[Joachim Zeune]]. Theiss, Stuttgart 2002, ISBN 3-8062-1706-8, S. 116–117.&lt;br /&gt;
* [[Albert K. Hömberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatchronik des Kreises Olpe&amp;#039;&amp;#039;. Archiv für deutsche Heimatpflege, Köln, 2., erweiterte und verbesserte Aufl. 1967.&lt;br /&gt;
* Sigrid Lukanow: &amp;#039;&amp;#039;Die Burg Förde – Peperburg – bei Grevenbrück&amp;#039;&amp;#039;. Kreisarchiv Olpe, Olpe 1997.&lt;br /&gt;
* [[Johann Suibert Seibertz]]: &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch zur Landes- und Rechtsgeschichte des Herzogthums Westfalen&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1 und 2, 1839 und 1843.&lt;br /&gt;
* Johann Suibert Seibertz: &amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Familiengeschichte der alten Grafen von Westfalen zu Werl und Arnsberg&amp;#039;&amp;#039;, 1845.&lt;br /&gt;
* Johann Suibert Seibertz: &amp;#039;&amp;#039;Quellen der Westfälischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3, 1869.&lt;br /&gt;
* Friedrich Wilhelm Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Der Streit um Südwestfalen im Spätmittelalter. Die Grafen von der Mark – Die Erzbischöfe von Köln. Im Blickpunkt: Die Burg Schwarzenberg&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Heimatbundes Märkischer Kreis&amp;#039;&amp;#039;), Heimatbund Märkischer Kreis. Mönnig, Iserlohn 1997, ISBN 3-922885-86-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Burg Peperburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burgruine in Nordrhein-Westfalen|Peperburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Kreis Olpe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Lennestadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Nordrhein-Westfalen|Peperburg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg im Kreis Olpe|Peperburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in Europa|Peperburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Lennestadt]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ath</name></author>
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