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	<title>Burg Nordenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:02:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Burg_Nordenberg&amp;diff=2476900&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Archaecopteryx: Luftbild der Burgruine Nordenberg eingefügt.</title>
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		<updated>2023-03-23T10:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luftbild der Burgruine Nordenberg eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Burg&lt;br /&gt;
|Name =&lt;br /&gt;
|Bild = Der bei der Sprengung der Burg Nordenberg senkrecht gestellte Turmrest.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = Der bei der Sprengung der Burg senkrecht gestellte Turmrest&lt;br /&gt;
|Alternativname = Obernordenberg&lt;br /&gt;
|Entstehungszeit = 12. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|Typologie n. geo. Lage = Höhenburg, Hügellage&lt;br /&gt;
|Erhaltungszustand = Burgstall&lt;br /&gt;
|Ständische Stellung = kaiserliche [[Küchenmeister (Amt)|Küchenmeister]]&lt;br /&gt;
|Abmessungen oder Fläche =&lt;br /&gt;
|Mauerwerksmerkmale =&lt;br /&gt;
|Heutiger Ortsname = [[Windelsbach]]-[[Nordenberg]]&lt;br /&gt;
|Breitengrad = 49.41024&lt;br /&gt;
|Längengrad = 10.26145&lt;br /&gt;
|Region-ISO = DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhenordinate = 490&lt;br /&gt;
|Höhe-Bezug = DE-NN&lt;br /&gt;
|Poskarte = Deutschland Bayern&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordenberg-luft.jpg|mini|300x300px|Luftbild der Burgruine Nordenberg aus südlicher Richtung.]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Nordenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Burgstall|abgegangene]] [[Höhenburg]] auf {{Höhe|490|DE-NHN|link=1}} bei [[Nordenberg]], einem Gemeindeteil der Gemeinde [[Windelsbach]] im [[Landkreis Ansbach]].&amp;lt;br&amp;gt;Die Burg in [[Franken (Region)|Franken]] war von der Mitte des 12. Jahrhunderts bis 1383 Sitz der Herren [[Nordenberg (Adelsgeschlecht)|von Nordenberg]], die als kaiserliche Reichsbeamte [[Herren von Rothenburg|von Rothenburg]] den Titel „Reichsküchenmeister“ trugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms Seldeneck familiy.JPG|links|mini|Wappen der Reichsküchenmeiser von Nordenberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Die östliche Vorburg und der Umfassungswall der Burg Nordenberg.jpg|links|mini|Die östliche Vorburg und der Umfassungswall der Burg]]&lt;br /&gt;
Auf Burg Nordenberg saßen mit den [[Küchenmeister|Reichsküchenmeistern]] von Nordenberg bedeutende [[Ministeriale|Reichsministeriale]]. Der erste Angehörige des Geschlechts erscheint mit Lupold von Nordenberg im Jahr 1156. Aus dieser Zeit stammt auch die älteste, auf der Burgfläche aufgelesene Keramik. Konrad von Nordenberg beteiligte sich 1234/35 am Aufstand [[Heinrich VII. (HRR)|Heinrich VII.]] gegen seinen Vater [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]] Nach dessen Niederschlagung gelangte Nordenberg zunächst an Graf Gottfried von [[Hohenlohe (Adelsgeschlecht)|Hohenlohe]], der aber schon 1240 zugunsten des Reichsküchenmeisters Lupold I. verzichtete, der aus einem Geschlecht von Rothenburger Reichsministerialen stammte. Kaiser Ludwig der Bayer, mit dem sich die Nordenberger überworfen hatten, wies 1345 die Bürgerschaft der Stadt Rothenburg an, die Kaufsumme von 200 Haller zu bezahlen, da er die Burg gekauft hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[RI VII] H. 10 n. 431, in: Regesta Imperii Online&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie es scheint kam es aber nicht dazu. Wegen Überschuldung waren 1383 die Herren von Nordenberg aus der Lupolder Linie gezwungen, ihre Stammburg samt der umliegenden Orte an die Bürger und Räte der Reichsstadt [[Rothenburg ob der Tauber|Rothenburg]] für 7000 Gulden zu verkaufen. Diese veräußerte die Burg 1386 als [[Leibgedinge|Leibgeding]] an Heinrich Schenk von Leutershausen. Nachdem dieser aber 1390 auf seine Rechte an der Burg verzichtete, verwaltete die Stadt Rothenburg die Burg selbst durch Amtsleute. 1407 wurde die Burg im Konflikt über die Rothenburger Territorialpolitik von den Nürnberger Burggrafen [[Friedrich I. (Brandenburg)|Friedrich]] und [[Johann III. (Nürnberg)|Johann]] und dem [[Bistum Würzburg|Würzburger Bischof]] nach dreiwöchiger Belagerung eingenommen. Nordenberg ging danach an Burggraf Friedrich. 1408 ordnete König [[Ruprecht (HRR)|Ruprecht von der Pfalz]] die Rückgabe der Burgen an, befahl aber gleichzeitig deren [[Schleifung|Entfestigung]]. Diese wurde von der Stadt Rothenburg auch durchgeführt. Der [[Bergfried]] wurde dabei gesprengt, indem man ihn mit Pulver füllte und verdämmte, sodass heute seine Trümmer über das Hauptburgareal verstreut sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Die Burg Nordenberg liegt auf einer dem Steilabfall der [[Frankenhöhe]] westlich vorgelagerten, flachen Kuppe. Die Anlage gliedert sich in die [[Kernburg]], einem kleinen Vorwerk im Osten und einer großen [[Vorburg]] im Süden und Westen. Ihre Gesamtausdehnung beträgt 380 × 210 m. Die Kernburg ist von der Hochfläche durch einen 15 m breiten und 3 m tiefen Halsgraben getrennt. Ein äußerer Graben von max. 24 m Breite und 7 m Tiefe mit Vorwall umschließt sie mitsamt der großen Vorburg. Das kleine Vorwerk im Osten von 75 × max. 15 m Größe ist von einem Graben mit bis zu 5 m hohen Außenwall umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kernburg umfasst ein ungefähr rechteckiges Plateau von 45 × 40 m. Die Böschungen der Kuppe sind künstlich versteilt, sodass die Befestigung aus einem max. 15 m tiefen Graben mit einem bis zu 7 m hohen Außenwall besteht. Das Plateau ist durch Steinraub verwüstet. In der Nordostecke ist noch ein Teil des Bergfriedfundaments von 12 m Durchmesser bei 3,50 m Mauerstärke in situ erhalten. Aufgrund der Verwendung von [[Buckelquader]]n mit Zangenlöchern und des Gebrauchs bestimmter [[Steinmetzzeichen]] lässt der Turm sich in das 2. Drittel des 13. Jahrhunderts datieren. Trümmer des Turms liegen über die Burgfläche verstreut. Am bemerkenswertesten ist dabei die senkrechte Wandscheibe, die bei der Sprengung des Turms um 90 Grad gekippt wurde und hochkant im Erdboden stecken blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Karl Borchardt: &amp;#039;&amp;#039;Vögte, Truchsesse, Küchenmeister: Stauferzeitliche Ministerialen zwischen Rothenburg und Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; In: Markus Frankl/Martina Hartmann: &amp;#039;&amp;#039;Herbipolis. Studien zu Stadt und Hochstift Würzburg in Spätmittelalter und Früher Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= Publikationen aus dem Kolleg „Mittelalter und Frühe Neuzeit“ 1). S. 1–58, hier S. 27–43.&lt;br /&gt;
* [[Hermann Dannheimer]]/[[Fritz-Rudolf Herrmann|Fritz-Rudolf Hermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Rothenburg o. T. Katalog zur Vor- und Frühgeschichte in Stadt und Landkreis&amp;#039;&amp;#039; (= Kataloge der Prähistorischen Staatssammlung 11). Kallmünz Opf. 1968, S.  151f., Nr. 99 u. Abb. Tafel 63 Nr. 3 mit Planskizze der Burganlage.&lt;br /&gt;
* {{Ramisch Landkreis Rothenburg ob der Tauber|SEITE = 77 |SEITE_BIS = 78}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.obere-altmuehl.de/showpage.php?Sehenswert%252FBurgruine_Nordenberg&amp;amp;SiteID=19&lt;br /&gt;
* https://www.hdbg.eu/burgen/detail/burgruine-nordenberg/193&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Burgen und Schlösser im Landkreis Ansbach}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4296873-2|VIAF=240470964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Burganlage im Landkreis Ansbach|Nordenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhenburg in Mittelfranken|Nordenberg, Burg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal in Windelsbach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Windelsbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Archaecopteryx</name></author>
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