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	<title>Burg Nimptsch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ErikDunsing: Link</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2016 Niemcza, ul. Królowej Jadwigi 6.jpg|miniatur|Heutige Reste von Burg bzw. Schloss Nimptsch (2015)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Burg Nimptsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{plS|&amp;#039;&amp;#039;Zamek Niemcza&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine der ältesten Burgen in [[Schlesien]] aus dem 10. Jahrhundert. Die baulichen Überreste befinden sich auf einem Bergkegel in der heutigen Stadt [[Niemcza]] (dt. &amp;#039;&amp;#039;Nimptsch&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Dzierżoniowski]] in der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in [[Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:BurgNimptsch.jpg|miniatur|Die alte Burg Nimptsch]]&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der [[Burg]] gehen auf den Gauvorort der [[Vandalen]] im 4. Jahrhundert zurück. Bei Einwanderung der Slawen siedelte der Teilstamm der [[Silingen|Silinger]] noch dort. Im Jahre 990 wurde die zuvor zu [[Böhmen]] gehörende Burg von den [[Polen (Ethnie)|Polen]] erobert. Der dabei von Monachus Sazavensis aus dem [[Kloster Sázava]] schriftlich belegte Ortsname „Nemzi“ stellt den ältesten überlieferten Ortsnamen in Schlesien dar. Das Wort „Nemzi“ (&amp;#039;&amp;#039;Stumme&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Fremde&amp;#039;&amp;#039;, später für &amp;#039;&amp;#039;Deutsche&amp;#039;&amp;#039; verwendet) verweist auf die Ansiedlung der germanischen Silinger in diesem Gebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thietmar von Merseburg]] berichtet im Jahre 1017 von einer vergeblichen Belagerung durch Kaiser [[Heinrich II. (HRR)|Heinrich II.]], ebenso scheiterte Herzog [[Břetislav II.]] von Böhmen im Jahre 1093. Die Burg nahm eine Schlüsselstellung in einem Burgennetz ein, zu dem die Burgen [[Schloss Groß Wilkau|Groß Wilkau]], [[Burg Vogelsang (Schlesien)|Burg Vogelsang]], [[Burg Silbitz|Silbitz]], [[Burg Schlaupitz|Schlaupitz]], [[Burg Stochendorf|Stochendorf]], [[Burg Ellgut|Ellgut]], [[Schloss Tepliwoda|Tepliwoda]], [[Schloss Guhlau|Guhlau]], [[Burg Rudelsdorf|Rudelsdorf]] und [[Schloss Wättrisch|Wättrisch]] gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1155 wurde sie als [[Kastellan#Kastellanei|Kastellansburg]] genutzt, und 1288 wurde eine Schlosskapelle eingerichtet. Um 1295 erfolgte der Ausbau der Befestigungsanlagen, ein Wiederaufbau der Burg in steinerner Bauweise und die heute noch teilweise erhaltene Stadtmauer mit zwei Stadttoren. Nimptsch nahm damit eine Schlüsselstellung ein, da sie von weiteren Burgen (Groß Wilkau, Ellgut, Guhlau, Wättrisch) umgeben war. Im Jahre 1329 fielen Stadt und Burg Nimptsch unter die Lehenshoheit der [[Krone Böhmen]].&lt;br /&gt;
In den [[Hussitenkriege]]n fiel die Burg in die Hände der [[Hussiten]], die 1434 abzogen. Danach war die Burg völlig zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1585 wurde die Burg durch den [[Herzogtum Brieg|Brieger]] Herzog [[Georg II. (Brieg)|Georg II.]] unter der Oberbauleitung von Bernhard [[Niuron]] als Schloss im Stil der Renaissance wieder aufgebaut und erweitert. Ursprünglich waren die Wände mit [[Sgraffito]]schmuck versehen. Als sogenannte „Hedwigsburg“ wurde das Schloss zur Residenz der Herzöge von Nimptsch umgebaut. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde die Stadt Nimptsch 1633 erst von Schweden und dann von den Truppen von [[Wallenstein]] und [[Lennart Torstensson|Torstensson]] eingenommen und niedergebrannt, das Schloss blieb erhalten. Ein Stadtbrand zerstörte im Jahre 1735 Teile des Schlosses, der Wiederaufbau erfolgte erst 1830 als schmuckloses Bauwerk, bei dem vom alten Schloss nur das aus der Renaissancezeit stammende [[Oktogon (Architektur)|Oktogon]] mit wertvoller Sgraffitoausgestaltung erhalten blieb. Danach wurde das Gebäude unterschiedlich genutzt, z.&amp;amp;nbsp;B. als Amtsgericht, Kirche und Heimatmuseum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1945 wurde Stadt und Schloss von der polnischen Verwaltung übernommen, danach verfielen die Gebäude, so dass 1964 das Oktogon des Schlosses abgerissen wurde. Die verbliebenen Teile des Schlosses wurden zu einer Fabrik umgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Burgen und Schlössern in Schlesien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Helmut Sieber]]: &amp;#039;&amp;#039;Schlösser in Schlesien&amp;#039;&amp;#039;, Weidlich, Frankfurt/Main, 1971, S. 56–57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|6 Królowej Jadwigi Street in Niemcza|Burg Nimptsch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.719151|EW=16.835415|type=landmark|region=PL-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burg in der Woiwodschaft Niederschlesien|Niemcza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 990]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Niemcza]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ErikDunsing</name></author>
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